Über mich

Doris-Workshop-Tasse-001

 

Drei krative Leidenschaften begleiten mich seit vielen Jahren.

Die Malerei und das Zeichnen ziehen mich, mit einigen Unterbrechungen, schon seit meiner Kindheit in den Bann. Das Kochen und Fotografieren wurden einige Jahre später weitere Steckenpferde.

Ich lebe im Burgenlandkreis mitten im nördlichsten Weinanbaugebiet Deutschlands durch den die 13. Weinstraße „Saale-Unstrut“ führt. Die Weinstraße lädt zahlreiche Touristen, Wanderer und Gäste zum Genießen der Natur sowie den Köstlichkeiten der Region und einem Glas Wein ein.

Das Motto meines Food-Blogs lautet nach einem französischen Sprichwort “Wo die Liebe den Tisch deckt, schmeckt das Essen am besten.” Ich stelle die verschiedensten Speisen wie längst Vergessenes, Bodenständiges, Kreatives, Ungewöhnliches und Alltägliches im neuen Gewand auf meinen Tisch.

Die gekochten Speisen versuche ich zum einen malerisch anzurichten und zu präsentieren. Zum anderen male ich Lebensmittel, Obst und Gemüse in einer wenig bekannten Acryl-Lasur-Technik mit Zwischenweißhöhung , die ich bei der Meisterschülerin einer privaten Kunstakademie in Baden-Württemberg erlernt habe. Die Lebensmittel versuche ich so köstlich und natürlich zu malen, dass der Betrachter Lust bekommt damit zu kochen und zu backen.

Ursprünglich wollte ich ein Fotobuch mit meinen Rezepten für meine Kinder gestalten. Meine Tochter, die mein Gekochtes und Gebackenes sehr gern verspeist, gab die Anregung doch einen Foodblog zu starten. Mit dem Kochen, Backen, Fotografieren, Internet und PC habe ich täglich zu tun, so dass die Motivation gegeben war.

Kochen und Backen habe ich in der Kindheit und Jugendzeit überhaupt nicht gemocht. Ich bin in einer achtköpfigen Familie als Älteste von sechs Geschwistern aufgewachsen. Das Geld war knapp. Also musste sorgsam mit den vorhandenen Lebensmitteln umgegangen werden. Mutter oder Vater haben selbst gekocht damit nichts schief gehen sollte. Mir blieb beispielsweise nur das Schälen von Kartoffeln für acht Personen. Das war zwar wichtig aber nicht kreativ. Fortan hatte ich überhaupt keine Lust zum „Kochen“.

Das Essen zuzubereiten habe ich mir mit etwa dreißig Jahren Stück für Stück selbst beigebracht. Später, nach der Wende, gab es die verschiedensten, mir teilweise unbekannten Lebensmittel, Obst, Gemüse und Gewürze. Das hatte natürlich meinen Ehrgeiz entfacht,  diese Dinge kennenzulernen und  damit etwas Leckeres zu kochen oder zu backen. So entstand neben meiner Malerei langsam meine zweite Leidenschaft, die des Kochens.

Seine wahre Größe zu finden und zu leben, hat nichts mit Geld, Berühmtheit und Erfolg zu tun. Es bedeutet vielmehr, sein Selbst in dieser so unruhigen Welt wahrhaft auszudrücken. Mit meiner Malerei, dem Kochlöffel und der Kamera fand ich für mich diese herrliche Möglichkeit des Ausdrucks und der kreativen Entfaltung.

In den 70-iger Jahren musste ich aus Zeitgründen von meiner Leidenschaft lassen. Vollzeitjob, Studium zum Werbeökonom in Berlin, Heirat, Familie und meine beiden Kinder forderten jede Sekunde des Tages.

Erst im Jahre 2002 kam ich auf die bildnerische Gestaltung zurück.  Nebenberuflich schrieb ich mich im Jahre 2003 an der ABC-Kunstschule Paris der Axel-Andersson Akademie in Hamburg für ein zweites Studium ein. Diese Weiterbildung schloss ich im Jahre 2005 erfolgreich ab.  Selbststudium, Intensivkurse sowie mehrere  Workshops der Acryllasurmalerei in Anlehnung an die Altmeisterliche Lasurtechnik folgten. Seit 2013 habe ich mich bei der Markleeberger Künstlerin Nadja Sasch in mehreren Workshops in der Technik „Der Trockene Pinsel“ weitergebildet.  Diese Porträttechnik ist eine im Osten Europas verbreitete Maltechnik, bei der mit mit Künstlerölfarben auf Aquarellpapier gemalt wird.

Es entstanden in den letzten Jahren zahlreiche Bilder, die ich in einigen Ausstellungen in meinem Heimatort zeigen konnte. Außerdem investiere ich weiterhin viel Freizeit in mein Hobby. Ich bilde mich weiter in der Acryllasurmalerei, der Aquarelltechnik und dem Malen mit dem trockenen Pinsel.

Doris Seifert

Advertisements