Rote-Bete-Risotto mit Ziegenkäse und Zimt-Ducca von der Schweizer Sterneköchin Tanja Grandits

Rote-Bete-Risotto mit Ziegenkäse und Zimt-Ducca.JPG

Die Schweizer Zwei-Sterne-Köchin Tanja Grandits erkochte sich mit ihrem Team 18 Gault-Millau-Punkte. Sie wurde vom „Guide Michelin“, dem weltweit renommierten Restaurantführer,  mit dem „2017 Michelin Switzerland Female Chef Award“ ausgezeichnet. Ihre Gerichte bestechen durch äußerst reizvolle Farbkontraste, Hauptfarben je Gericht sowie  Hauptaromen. Bei ihren Kochkünsten dreht sich alles um Farben, Gewürze und Kräuter. So werden Lebensmittel mit gleichen Farben zur raffinierten Arrangements vereint.

Zimt-Ducca ist eine köstliche, äthopische Gewürzmischung, die man sehr vielseitig verwenden kann. Zum Beispiel findet Ducca als Gewürz oder als Panade für Fleisch, Hackfleisch, Geflügel und Fisch Verwendung. Äußerst köstlich!

Tanja Grandits Rote-Bete-Risotto mit Ziegenkäse und Zimt-Ducca habe ich nachgekocht und finde, dass es ein sehr köstliches Gericht ist. Ich werde es wieder einmal zubereiten!

Ein Rezept der Sterneköchin Tanja Grandits aus dem „Restaurant Stucki“ in Basel.

Quelle: Worldsoffod

 

Zutaten für 2 Personen

 

Zutaten für das Rote-Bete-Risotto:

1 Rote Bete, vorgegart

2 Schalotten, gewürfelt

2 EL Olivenöl

250 g Risotto-Reis

1 Lorbeerblatt

100 ml Weißwein

50 ml Rote-Beete-Saft

500 ml Gemüsefond

40 g Butter

50 g Ziegenkäse, zerbröselt

Salz, schwarzer Pfeffer

Rote-Bete-Kresse

 

Zutaten für Zimt-Ducca:

8 EL Sesam

4 EL Koriander

2 EL Kreuzkümmel

1 TL schwarzer Pfeffer

6 EL Haselnüsse

½ TL Zimt

2 EL Fleur de Sel

 

Zubereitung:

Rote Bete in gleichmäßig große Würfel schneiden. Schalotten ebenfalls in feine Würfel schneiden und in Butter glasig dünsten. Risotto-Reis zugeben, umrühren und den Reis bei mittlerer Hitze glasig werden lassen. Den Reis mit Wein ablöschen und einköcheln lassen. Nach und nach den Fond aufgießen bis die Flüssigkeit fast gänzlich aufgesogen ist. Den Reis bei diesem Vorgang ständig umrühren. Das Risotto ist nach etwa 12-15 Minuten bissfest und fertig.

Sesam, Koriander, Kreuzkümmel, gemörserter schwarzer Pfeffer und Haselnüsse in einer Pfanne ohne Öl leicht rösten und mit den anderen Zutaten für das Zimt-Ducca vermischen.

Rote-Bete-Würfel, Butter, ein Drittel des Ziegenkäse unter den Reis heben und mit Salz und gemörsertem schwarzem Pfeffer abschmecken.

Risotto in tiefen Tellern anrichten mit dem restlichen Ziegenkäse und dem einzigartigen Zimt-Ducca bestreuen. Das Gericht mit der Rote-Bete-Kresse garnieren und das himmlische Gericht genießen.

Ganz besonders Spaß gemacht hat es mir Ton in Ton zu kochen, da ich ja auch in meinem anderen Hobby leidenschaftlich gern mit Farben umgehe. Von Zeit zu Zeit nehme ich Pinsel und Farbe zur Hand und kreiere Neues auf Aquarellpapier und Leinwand.

Mit Sicherheit werde ich weitere farbintensive Gerichte von Tanja Grandits ausprobieren, denn es macht Spaß so farbenfroh zu kochen.

 

 

Advertisements

Lieblingsrezepte von 100 Foodbloggern

Lieblingsrezepte von 100 Foodbloggern und eins ist von mir dabei.

Lieblingsrezepte von 100 Foodbloggern und ich bin dabei.

Bald ist es soweit und ich werde das Buch „100 Foodblogger haben wir gefragt“ vom ars vivendi Verlag in meinen Händen halten. Am 15.Oktober erscheint es im Buchhandel. Im Buch ist mein Rezept  “ Entenbrust an Hokkaido-Kürbis-Püree mit Cumberlandsauce und Schwarzen Nüssen“, Rubrik Winter in Wort und Bild enthalten.

Ich freue mich riesig, dass mein Rezept in diesem Buch einen Platz gefunden hat! Wunderbar wäre es, wenn einige Leser, die das Gericht nachgekocht haben, mir ein Feedback geben könnten. Das wäre toll!

 

 

Sieg im Finale – Cookingpokal 2016

Fürstliches Menü

Was für ein großartiges Erlebnis! Am 18. Juni 2016 konnte ich den Wettbewerb der Hobbyköche um den Thüringer Cookingpokal, der unter der Schirmherrschaft der Thüringer Landwirtschaftsministerin Birgit Keller stand, für mich entscheiden.

Der Wettbewerb wurde Anfang Mai unter dem Motto „Der Kloß ist los“ mit einem Vorentscheid im Möbelhaus Finke in Elxleben gestartet. Bestimmte Lebensmittel, die regional und saisonal sein sollten, waren vorgegeben und zu verwenden. Alles andere war unserer Kreativität überlassen. Das Viertelfinale mit Bratwurst und Brätel fand in der 1. Deutschen Grill & BBQ-Schule Erfurt und das Halbfinale mit Täubchen, Blutwurst und Thüringer Senf im Restaurant Venerius in Eckolstädt statt.  Meine Gerichte brachten mich so von Etappe zu Etappe und letztendlich bis ins Finale.

Im 4-Sterne-Restaurant „Dorotheenhof“ Weimar konnte ich im Finale des großartigen Wettbewerbes an jenem Tag mein Können unter Beweis stellen. Meine Mitbewerberin und ich hatten fünf Stunden  Zeit, um ein Drei-Gänge-Menü im finalen Kochen zuzubereiten. Früh um 10.00 Uhr startete der Wettbewerb. Es war alles bestens vorbereitet und wir zwei Frauen konnten sofort zu Messer, Löffel, Pfanne und Kochtopf greifen. In den nächsten Stunden war volle Konzentration, handwerkliches Können und viel Kreation angezeigt.

Mein „Fürstliches Menü“ widmete ich der Maria Pawlowna Romanowa, Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach zum 230. Geburtstag im Februar 2016. Als weltoffene Weimarer Bürgerin initiierte sie mit Geld, Ideenreichtum und unternehmerischem Ehrgeiz den Aufbruch Weimars in ein neues Zeitalter, das sogenannte „Silberne Zeitalter“.

Für die Vorspeise zum Wettbewerb bereitete ich eine Rote-Bete-Variation, zum Hauptgang Zanderfilet an einem Püree von weißen Bohnen und zum Dessert eine Pawlowa mit Erdbeeren zu. Bestimmte Teile meines Menüs bekamen einen Hauch von essbarem Blattgold.

Rote-Bete-Variationen

Frischkäsebällchen mit Rote-Bete-Würfel, die in Johannisbeersaft gegart wurden, Nocken von Roter Bete mit Mayonnaise und Knoblauch, Kamille-Vinaigrette, Wachteleier und Kapernäpfel mit einem Hauch von Gold

Zanderfilet an Püree von weißen Bohnen

Zanderfilet an Püree von weißen Bohnen, gebratenem Speck, gerösteten Zwiebeln, Kirschtomaten, Orangen-Thymian-Jus und vergoldeten Kapernäpfeln

Kleine Pawlowa mit Erdbeeren

Kleines Baisertörtchen gefüllt mit Schokoladen-Sahne-Creme, mit frischen Erdbeeren und einem Hauch von Gold

Die vorgegebene Zeit für den Wettbewerb neigte sich zu Ende, die Aufregung war groß, denn jetzt hieß es Farbe bekennen. Nacheinander präsentierten wir der achtköpfigen Jury unsere Kreationen. Die Spannung stieg. In einer geheimen Wahl wurde durch die Jury die Siegerin ermittelt.  Als Siegerin des Thüringer Cookingpokals 2016 wurde ich ermittelt. Das konnte ich in diesem Moment kaum fassen. Meine Freude war riesengroß. Ich werde diesen Wettbewerb mit Sicherheit nie vergessen und das tolle Erlebnis in meinem Herzen bewahren.

Dorotheenhof Weimar

Beim Anrichten meines Desserts

Von Christina Rommel, Musikerin und Genussbotschafterin Thüringens, bekam ich den begehrten gläsernen Pokal überreicht. Eine unglaubliche Riesenfreude! Über viele wertvolle Geschenke freute ich mich ebenso. So bekam ich vom Möbelhaus Finke einen wunderbaren Kaffeevollautomaten, von der Porzellanmanufaktur Kahla einen Gutschein, von Tanya Harding aus Arnstadt einen Gutschein und eine Eintrittskarte für die inoga-Fachmesse und Olympiade der Köche in Erfurt geschenkt. Diese Erlebnisse werde ich nun verarbeiten, genießen und mit sehr viel Freude daran zurückdenken.

Übergabe des Cookingpokals von Christina Rommel, Genußbotschafterin Thüringens

Außerdem ist es mir ein Herzensbedürfnis der Initiatorin für den Cookingpokal, Petra Hermann, aus Weimar herzlich zu danken. Des Weiteren haben alle beteiligten Restaurants, die es uns ermöglichten bei ihnen zu kochen, mit Interesse, Umsicht und Engagement zum Gelingen der Wettbewerbe beigetragen. Herzlichen Dank dafür!

Den Kochlöffel werde ich – neben meiner Malerei – mit Sicherheit nicht aus der Hand legen, das verspreche ich hier.

(Fotos mit freundlicher Genehmigung von Cookingpokal.)

Pasta im Farbenrausch

Meine "Pasta im Farbenrausch" hat es in das fünfzehnte Rezeptheft der Mitteldeutschen Zeitung geschafft.

Meine „Pasta im Farbenrausch“ hat es in das fünfzehnte Rezeptheft der Mitteldeutschen Zeitung geschafft.

Die Mitteldeutsche Zeitung hatte vor einigen Wochen seine Leserinnen und Leser zu einem neuen Wettbewerb aufgerufen. Es sollten leckere Nudelrezepte eingereicht werden.

Mit meiner „Pasta im Farbenrausch“ beteiligte ich mich am Aufruf. Diese dreifarbige Pasta mit einer lukullischen Füllung herzustellen war sehr aufwändig. Mit viel Geduld und Fingerfertigkeit gelang es mir, die Pasta zuzubereiten. Danach richtete ich die farbige Augenweide fotogen auf einem Teller an, holte die Kamera und drückte auf den Auslöser.  Anschließend verspeisten wir die kleinen Köstlichkeiten mit Genuss. Sie mundeten uns vorzüglich.

Foto und Rezept reichte ich in der Redaktion in Halle ein. Mein Rezept wurde ausgewählt, nachgekocht und fand seinen Platz im fünfzehnten Rezeptheft aus der Reihe „Probieren und Genießen mit der Mitteldeutschen Zeitung“.

Vor einigen Tagen lag das fertige Heft in meinem Briefkasten. Riesenfreude!

Sieg in der Starkoch-Küche

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München

MZ

20.12.2013

Sieg in der Starkoch-Küche

Von Constanze Matthes

Naumburgerin Doris Seifert nimmt an Kochwettbewerb von Alfons Schuhbeck und Brigitte.de teil und wird in München von Jury zur Gewinnerin gekürt.

Naumburg. Manche Geschichte hat nicht nur ein Happy End. Und Menschen mit einem ausgeprägten Aberglauben sollten diesen überdenken, wenn sie an dieser Stelle von den Erlebnissen der Naumburgerin Doris Seifert lesen.

Aufruf im Internet gelesen

Es ist Freitag, der 13. Die 65-Jährige ist am Vortag nach München gereist, um keinem Geringeren als Starkoch Alfons Schuhbeck in dessen Kochschule Am Platzl gegenüberzutreten. Die Hobbyköchin hatte sich zuvor an einem Kochwettbewerb, zu dem Schuhbeck und die Online-Seite der Frauenzeitschrift „Brigitte“ aufgerufen hatten, beteiligt. Gesucht wurden die besten vegetarischen Gerichte. „Beim Stöbern im Internet bin ich auf den Aufruf gestoßen“, erzählt Doris Seifert, die mit Koch- oder Backtipps in der Vergangenheit bereits in den beliebten MZ-Rezeptheften oder jüngst in einer Ausgabe der Fernsehzeitschrift „Prisma“ vertreten war. Dabei entstand die Begeisterung für Gewürze und Lebensmittel, das Zubereiten von farbenfrohen Kreationen, in denen sich sowohl herkömmliche als auch exotische Zutaten wiederfinden, spät. Erst mit der eigenen Familie lernte sie kochen. Das Kartoffelschälen in der Kindheit und Jugend für eine achtköpfige Familie, für das Essen der Eltern und das der fünf Geschwister, bescherte ihr einst keine so große Freude. Heute hat sich die Küche in der Wohnung in der Schreberstraße in eine Experimentierstube verwandelt. Nach dem Anrichten wird zudem jedes besondere Mahl fotografiert.

Finalisten aus ganz Deutschland

Auf dem Weg nach München lag ihre eigene Kreation „Wellington à la Veggie“ ausgedruckt im Gepäck. „Ich hatte das Gericht zuvor einmal zur Probe gekocht. Im Kopf hatte ich die Bilder, wie ich alles anrichte“, schildert Doris Seifert. Nach einem Ingwer-Wasser als Begrüßung – Schuhbeck ist auch als Gewürzpapst bekannt – folgten anderthalb Stunden eifrigen Kochens – mit drei Profiköchen an der Seite, die „Töpfe und Pfannen reichten“. Weitere neun Männer und Frauen waren für die Finalrunde aus dem ganzen Bundesgebiet in die bayerische Landeshauptstadt gekommen. Eine vierköpfige Jury kürte schließlich die Siegerin. „Als mein Name fiel, dachte ich, ich habe mich verhört. Mir lief ein Schauer über den Rücken“, berichtet Doris Seifert. Zuhause stieß sie gemeinsam mit ihrem Mann Anton und Sohn Alexander an. Vor Freude über den überraschenden Erfolg und Erleichterung, alles gut überstanden zu haben.

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München