Gebacken, gemalt und gespachtelt

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Der Expressionist Franz Marc schuf 1911 das bekannte Gemälde „Das blaue Pferd“. Er verwendete bei diesem Bild reine Spektralfarben wie Blau, Grün, Rot und Gelb. Durch die Wahl der kräftigen Farben verlieh er seinen Bildern Spannung, die uns auch heute berühren.

Dieses bekannte Bild habe ich vor einigen Tagen mit gefärbter Buttercreme auf eine Torte gespachtelt und gemalt. Den Bisquit-Tortenboden – Durchmesser 20 Zentimetern – habe ich einmal durchgeschnitten, mit Johannisbeermarmelade und einer dünnen Schicht Buttercreme gefüllt.

Mit diesem Projekt wollte ich meine beiden Hobbys Malen und Kreativität in der Küche „Kochen und Backen“ miteinander verbinden. Es war eine außergewöhnliche Arbeit mit Buttercreme zu malen und zu spachteln, die viel Geduld, eine ruhige Hand sowie Geschicklichkeit erforderte.

Als nächste Arbeit werde ich die berühmte Stifterfigur im Naumburger Dom „Uta von Naumburg“ kreieren.

Meine Familie war begeistert, denn der Kuchen mit dem Gemälde schmeckte sehr lecker.

 

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Cooking Pokal 2018 – Mein finales Menü

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In meinem heutigen Beitrag stelle ich mein Wettbewerbsmenü für das Finale zum Thüringer Cookingpokal 2018 vor. Wir – vier Kandidaten aus verschiedenen Bundesländern – traten am 08. September 2018 zum Finale auf der Messe „Besser Leben“ in Erfurt an. Der Kochwettbewerb für begeisterte Hobbyköche hatte an jenem Tag seinen kulinarischen Höhepunkt. Wir Wettbewerbskandidaten kochten aus regionalen und saisonalen Zutaten jeweils eine Vorspeise, Hauptspeise und eine Nachspeise. Wir Kochenthusiasten arbeiteten äußerst konzentriert mit viel Elan, um alle drei Gerichte in der vorgegebenen Zeit der Jury präsentieren zu können.

Mit meiner Vorspeise „Causa rellena mit zarter Wachtel“ hatte ich einen kleinen kulinarischen Ausflug nach Peru gemacht. Causa rellena ist ein klassisches, schmackhaftes peruanisches Kartoffelgericht, welches von jeder Familie ganz unterschiedlich zubereitet wird. Das Gericht hatte ich mit zarter Wachtel vereinigt.

Als Hauptspeise servierte ich der Jury „Rehmedaillons auf Mole-Sauce und mit rotem Quinoa gefüllte Wirsingröllchen“. Thüringische Rehmedaillons kombinierte ich mit Quinoa. Das nussig schmeckende Inkakorn wird seit über 5000 Jahren als Kulturpflanze genutzt.

Zum Abschluss meines Menüs brachte ich „Mascarpone-Törtchen an purpurnem Mazamorra morada und Mango-Sorbet“ auf den Jury-Tisch. In Peru ist Mazamorra morada die beliebteste und berühmteste Nachspeise überhaupt. Sie wird aus gekochtem violettem Mais hergestellt und meistens mit Milchreis serviert. Ich hatte es mit einem Törtchen und Eis kombiniert.

Nach drei Stunden angestrengten Kochens verkostete die Jury alle Gerichte der Teilnehmer, vergab ihre Punkte und Bewertungen. Der spannende Wettbewerb erreichte seinen Höhepunkt als sich die Hobbyköche auf der Bühne versammelten, um die Wertungen beziehungsweise ihre Plätze zu erfahren. Mit meinem finalen Menü konnte ich im vergangenen Jahr den 3. Platz erringen und durfte das Treppchen besteigen. Darüber freute ich mich natürlich sehr. Bereits im Jahre 2016 nahm ich an diesem kreativen Wettbewerb teil und holte mir damals den 1. Platz und den Pokal.

In diesem Jahr kann ich leider nicht an den Start gehen. Wer an diesem bundesweiten Wettbewerb gern teilnehmen möchte, kann sich noch bis 31.05.2019 unter http://www.cookingpokal.de bewerben.

Meinen herzlichen Dank an alle, die diesen kreativen Kochwettbewerb organisiert und durchgeführt haben. So wurde und wird Hobbyköchen die Gelegenheit gegeben, ihr Können am Herd zu zeigen. Dankeschön dafür!

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Vorspeise für 2 Personen – Causa rellena mit zarter Wachtel

Zutaten:

2 Wachteln
250 g Kartoffeln
2 hart gekochte Eier
250 ml Mayonnaise
50 ml Creme fraiche
100 ml Milch
30 g Butter
1 EL Tomatenmark
250 ml Geflügelfond
1 Limette
1 Avocado
1 EL gelbe Amarillo-Chili-Paste
1 rote Chilischote
1 Möhre
1 Stück Sellerie
1 Stück Lauch
Schnittlauch
Pumpernickel
Salz, Pfeffer, Kurkuma

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und kochen. Durch eine Kartoffelpresse drücken und mit Milch und Butter vermischen. Mit Chilipaste, Limettensaft- und Abrieb, Salz und Pfeffer abschmecken.

Fruchtfleisch der Avocado von der Schale befreien und die Hälfte davon mit Creme fraiche vermischen. Die andere Hälfte in feine Scheiben schneiden und abdecken, damit sie nicht braun werden. In den Kühlschrank stellen.

Wachteln mit kaltem Wasser abspülen, trockentupfen, innen und außen salzen.
Öl in einem Topf erhitzen und die Wachteln bei starker Hitze rundherum goldbraun anbraten. Danach die Wachteln herausnehmen. Möhre, Sellerie und Lauch putzen, waschen, in kleine Würfel schneiden und im Topf glasig dünsten. Tomatenmark in den Topf geben, kurz dünsten und Geflügelfond aufgießen, Wachteln wieder in den Topf legen und im Backofen bei 180° C 15 Minuten schmoren.
Wachteln nach Ende der Garzeit aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Von den Wachteln die Beine entfernen und kurz vor dem Servieren nochmal kurz in der Pfanne anbraten. Die restlichen Teile der Wachteln enthäuten, das Fleisch kleinschneiden und mit etwas Mayonnaise vermischen.

Das Causa rellena wie folgt anrichten. Auf den Teller wird ein Anrichtring gestellt. Zunächst kommt in den Ring 1 EL Kartoffelpüree, darauf folgen 1 El Avocado-Creme, kleingeschnittenes Wachtelfleisch, Avocado-Scheiben und als Abschluss 1 EL Kartoffelpüree. Obenauf Causa rellena mit Mayonnaise, einer Eischeibe, einer Olive, den gebratenen Wachtelschenkeln und Schnittlauchröllchen anrichten.

 

Rehmedaillons mit Wirsingrouladen, gefüllt mit rotem QouinaIMG_3776

Hauptspeise für 2 Personen – Rehmedaillons auf Mole-Sauce und mit rotem Quinoa gefüllten Wirsingröllchen

Zutaten für Rehmedaillons:

½ ausgelöster Rehrücken
1 EL Korianderkörner
1 EL Pfefferkörner
1 El Senfkörner
10 Wacholderkörner
Salz, Pfeffer

Zutaten für Wirsingröllchen:

4 äußere, große Wirsingblätter
300 ml Brühe
100 g rotes Quinoa
50 g Frischkäse

Zutaten für die Soße:

200 ml Wildfond
100 ml Rotwein
Mole
20 g kalte Butter

Zutaten für die Kürbiskugeln:

10 Kürbiskugeln
100 ml Gemüsefond
50 ml Sahne
20 g Butter
50 g Zucker
1 cl Ahornsirup

Zutaten für Rote Bete Gel:

140 ml Rote Bete Saft
25 g Zucker
25 ml Wasser
2 g Agar Agar

Weiterhin:

1 Lauchstange
Petersilie, Schnittlauch, Thymian

Zubereitung:

Wirsingblätter in kochendem Salzwasser und einer Messerspitze Natron blanchieren, abschrecken und trocken tupfen. Für die Füllung Quinoa waschen bis das Wasser klar ist. Anschließend in gesalzenem Wasser 15 Minuten köcheln lassen. 5 Minuten ausquellen lassen. Quinoa wird dann mit dem Frischkäse und den Kräutern vermischt.
2 Wirsingblätter übereinander ausbreiten und die Füllung darauf verteilen. Die Wirsingblätter fest aufrollen und mit einem Holzspieß feststecken und in heißem Öl rundherum anbraten. Brühe aufgießen und die Röllchen etwa 30 Minuten schmoren.

Backofen auf 90 ° C vorheizen. Rehrücken abwaschen, trockentupfen und in zerstoßenen Koriander-, Pfeffer-, Senf- und Wacholderkörnern wälzen und in einer Pfanne mit Öl von allen Seiten kurz und kräftig anbraten. Anschließend im Ofen auf das Gitter legen und in 15 Minuten fertig garen und danach warm halten.

Bratenrückstand mit 200 ml Wildfond, 100 ml Rotwein und 3 g Mole aufkochen, reduzieren und mit kalter Butter montieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Für das Rote-Bete-Gel Saft der Bete mit Wasser, Zucker, 2 g Agar Agar drei Minuten kochen. Danach in den Mixer geben, mixen und durch ein Sieb streichen.

Mit dem Kugelausstecher Kugeln vom Kürbis ausstechen. Zucker in der Pfanne hellbraun werden lassen, mit Sirup ablöschen. Butter, Sahne und Brühe zugeben und einköcheln lassen. Kürbiskugeln darin kurz dünsten lassen.

Lauchstange, putzen, waschen und in einzelne Streifen schneiden und in Salzwasser blanchieren und trocken tupfen.

Zum Anrichten wird ein Streifen von der Lauchstange mittig über den Teller gelegt. Rechts und links davon wird jeweils ein Streifen Rote-Bete-Gel aufgebracht. Darauf werden die Rehmedaillons und die Wirsingröllchen angerichtet.

 

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Nachspeise für 2 Personen – Mascarpone-Törtchen an purpurnem Mazamorra morada und Mango-Sorbet

Zutaten für das Törtchen:

• 100 g Mandelbisquit
• 50 g Butter, zerlassen
• 200 g Frischkäse
• 1 Beutel Geleepulver für Götterspeise Zitronengeschmack
• 30 g Zucker
• ½ Saft der Zitrone

Zutaten für Mazamorra morada:

• 200 g Äpfel, Birnen, Pflaumen, Brombeeren, Heidelbeeren
• 170 g Lila Maispudding (Mazamorra morada)
• 30 g Zucker
• 100 ml Rotwein
• etwas Fruchtaufstrich
• Abrieb der Tonkabohne

Zutaten für Mango-Sorbet:

• 1 Mango
• 1 Limette
• 50 g Zucker
• 100 ml Weißwein

Weitere Zutaten:

• Schokolade
• Blüten
• Minzblättchen
• Fenchelpollen
Zubereitung:

Für den Törtchenboden die Biskuits zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter mischen und in Anrichtringe füllen.

Frischkäse, Zitronensaft und Zucker gut verrühren. Einen Beutel Götterspeise mit 170 ml Wasser anrühren, quellen lassen und leicht erwärmen, abkühlen lassen und zur Frischkäsemasse geben. Diese Masse auf dem Keksboden verteilen.

Für das Sorbet die Mango schälen und in kleine Würfel schneiden. Saft der Limette auspressen und mit den Mangowürfeln pürieren. Den Zucker mit 50 ml Wasser aufkochen, Mango-Püree und Weißwein zugeben. Nochmal pürieren und abkühlen lassen. Masse in Eismaschine füllen und 25 Minuten frieren lassen.

Für Mazamorra morada das Obst in Stücke schneiden und in etwas Zuckerwasser weich dünsten. Dann zum Kochen bringen und den angerührten Maispudding einrühren und kurz aufkochen. Obst, Maispudding und etwas Fruchtaufstrich mischen, mit Rotwein, Zucker und Tonkabohne abschmecken.

Auf einem Teller mit flüssiger Schokolade Muster aufbringen und fest werden lassen. Das Törtchen aufsetzen und mit einer Kugel Magosorbet anrichten. Blüten, Minzblättchen und Fenchelpollen runden das Dessert ab.

Ich wünsche einen guten Appetit!

 

Saint Agur Award 2018 des „BEEF-Kochmagazin – Männer kochen anders“ in Hamburg


„Wollten Sie Ihr Rezept schon immer mal in der BEEF! sehen?“ titelte vor einigen Wochen die BEEF-Redaktion von Gruner+Jahr GmbH, einem der größten Verlagshäuser Europas in Hamburg.

Diese Herausforderung wollte ich gerne annehmen! Vorgegeben war nur eine Zutat, nämlich Saint Agur ein cremiger, feinwürziger Blauschimmel-Käse aus Frankreich. Anschließend begann die Kopfarbeit und ich tüftelte, probierte, verwarf, dachte erneut tagelang nach.

Letztendlich war meine Kreation „Steak mit cremigen Saint Agur/Möhren-Speck-Kartoffel-Salat/ Petersilien-Pesto/Pflaumen-Chutney mit Kaffee/Rauchnote“ fertig und es ging an den Kochtopf! Nachdem ich gebrutzelt und gesotten hatte, setzte ich mein Gericht fototechnisch in Szene und reichte Rezept und Foto beim Verlag ein.

Als Einsendeschluss war der 31. Mai 2018 vorgegeben. Täglich sah ich mir die eingereichten Fotos der Teilnehmer an. Schlussendlich hatten sich bundesweit 65 kreative Hobbyköche beteiligt. Der Einsendeschluss war vorbei und die Spannung stieg! Die Redaktion teilte mir eines Tages mit, dass ich mit anderen zwei Gewinnern nach Hamburg in die Versuchsküche eingeladen bin, um mein Gericht im Life-Cooking vor Ort zu kochen.

Meine Aufregung  und Begeisterung über diese Einladung war riesig!

Am 23.06.2018 setzte wir  uns – meine Tochter Dörthe und ich – in den Zug und los ging die Reise nach Hamburg. Anreise und Übernachtung in St. Paulis Lifestyle-Hotel „Empire Riverside Hotel“ in der Nähe der Hamburger Landungsbrücken einschließlich Frühstück gehörten ebenfalls zum Preis. Nach einer problemlosen, vierstündigen Zugfahrt checkte ich mit meiner Tochter im 4-Sterne-Hotel ein. Nach einer kurzen Ruhephase visualisierte ich das Kommende.

Gegen 17 Uhr wurden wir drei Gewinner von Taxis abgeholt und fuhren in das Verlagshaus. Freundlich wurden wir vom Team begrüßt und in die Küche geleitet. Nach einer kurzen Einweisung, jeder hatte seinen eigenen Herd, bereiteten wir unsere Gerichte in 90 Minuten zu. Der Adrenalinspiegel stieg an und wir hatten sozusagen alle Hände voll zu tun!

Die Jury bewerte jedes der drei Gerichte und vergab die Plätze 1 bis 3 im Wettbewerb. Beim anschließenden Food-Fotoshooting wurden die Ergebnisse in Szene gesetzt. In diesem großartigen Finale konnte ich den 2. Platz erringen und war überglücklich!
Es war ein so toller Abend mit netten, freundlichen und kreativen Menschen, der mir lange in Erinnerung bleiben wird!

Im August werden unsere Rezepte mit Fotos im Magazin „BEEF – Männer kochen anders“ veröffentlicht!

Ein riesiges Dankeschön an die BEEF-Redaktion von Gruner und Jahr für dieses Event!

In der Tageszeitung wurde am 04. Juli 2018 über meine Teilnahme am Kochwettbewerb in Hamburg ein Bericht veröffentlicht.  Mitteldeutsche Zeitung/Naumburger Tageblatt 


 

Köstliche Pfannküchlein mit Kissel

Pfannküchlein mit Kissel

Einfache, leckere und bodenständige Gerichte mag ich sehr. Dieses Rezept für ein Dessert aus der russischen Küche ist schnell zubereitet. Dazu habe ich Kissel, eine russische Beerensoße, gekocht. Den Kissel, ähnlich wie unsere Rote Grütze, habe ich aus tiefgefrorenen Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren und roten Johannisbeeren zubereitet. Im Sommer nehme ich natürlich frische Früchte aus dem Garten.

 

Rezept für 4 Personen

Zutaten für die Pfannküchlein:

  • 30 g Butter
  • 2 Eier
  • 30 g Mehl
  • 30 g Kartoffelmehl
  • 120 ml kochendes Wasser
  • 1 EL Zucker
  • Butter zum Braten

Zutaten für Kissel:

  • 350 ml Wasser
  • 200 g Beeren nach Wahl
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 EL Kartoffelstärke

 

Die Früchte waschen. Wasser in einem Topf aufkochen. Die Beeren, Zucker und Zitronensaft dazugeben und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend wird die Beerenmischung mit einem Pürierstab fein püriert. Speisestärke in kaltem Wasser anrühren, in das kochende Obst geben und 5 Minuten erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen, in Förmchen füllen, abkühlen lassen und einige Stunden kalt stellen.

Butter in einem Topf schmelzen. Mehl und Stärkemehl mischen und in der zerlassenen Butter unter Rühren hellgelb werden lassen. Kochendes Wasser dazu geben und alle Zutaten schnell vermischen. Topf vom Herd nehmen, die geschlagenen Eier zugeben und wieder alles verrühren. Mit einem Esslöffel kleine Portionen abstechen und in der Butter braten bis sie hellgelb sind. Küchlein auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Die Küchlein können mit Puderzucker bestreut werden und mit Kissel, Schlagsahne oder Vanilleeis serviert werden.

 

Mit Speck fängt man Mäuse

Speckmousse, Crostini, italienischer Landschincken

Speck kannte man bereits in der Antike und diente beispielsweise auch in späteren Epochen armen Leuten als deftiges, schmackhaftes  Lebensmittel.

In der Küche kann man den leckeren, würzigen Speck für viele herzhafte, bodenständige Gerichte verwenden. Speck gibt vielfältigsten Gerichten einen unnachahmlichen Geschmack. Wir kennen Frühstücksspeck mit Rührei, Speck in Scheiben auf  knusprigen Bauernbrot, gewürfelt in herzhaften Suppen oder Eintöpfen, an knusprigen Bratkartoffeln, Kartoffelsalat oder zum Umwickeln Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse oder Speck in geräucherter Wurst.

In meiner Küche verwende ich Speck – maßvoll eingesetzt – ebenfalls sehr gern. Auf meinen Streifzügen durch das World Wide Web entdeckte ich eine Vielfalt von weiteren Rezepten mit diesem Lebensmittel. So fanden Rezepte von Speckmousse und deren Verwendung meine besondere Aufmerksamkeit. Die Zubereitung ist denkbar einfach und sollte jedem gelingen.

Heute stelle ich diese kleine, kulinarische Delikatesse vor, die auf alle Fälle die Gaumen verzaubert.

Nach diesem Rezept habe ich die Mousse zubereitet. Die Speckmousse wickelte ich in italienischen Landschinken, richtete sie auf knusprigen Crostinis an und servierte sie mit Senf-Mayonnaise, Chilisoße und Schnittlauch. Mir werden mit Sicherheit noch weitere Anwendungsgebiete einfallen.

Also ran an den Speck!

…und nun mein „Gewinner-Rezept“ aus dem Jahre 2017 in einem Kochbuch!

 

 

 

Heute klingelte der Postmann und brachte mir ein kleines Päckchen. Aha, dachte ich voller Freude, das (!) Päckchen aus Gründau in Hessen. Ich hatte es schon erwartet…das Paket! Es machte Spaß vom Eingepackten das knisternde, raschelnde Papier zu entfernen. Die Spannung stieg… und zum Vorschein kam das kleine Kochbuch „Unsere Lieblingsrezepte“ mit 30 Rezepten in Wort und Bild. Freude pur! Das liebevoll gestaltete Büchlein findet es einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal.

Meine Leser wissen, dass ich im vergangenem Jahr an einem Rezeptwettbewerb Klöckner`s Küchenstudio zu dessen 30. Geburtstag in Gründau-Lieblos in Hessen teilgenommen hatte. Für diesen Wettbewerb wurden über sechzig Rezepte eingereicht. Mein Rezept aus der Sparte Hauptgericht „ Rouladen und Kloß…aber ganz anders“ wurde gekürt und errang in dieser Sparte den 1. Platz.  Am 16.11.2017 kochten wir drei Gewinner gemeinsam mit dem Koch Michael van der Zypen und anderen Gästen das Geburtstagsmenü. Im schönen Ambiente des Küchenstudios war die Geburtstagstafel festlich eingedeckt. An diesem Tisch nahmen alle Teilnehmer der Geburtstagparty nach dem gemeinsamen Kochen der Sieger-Gerichte – Vorspeise, Zwischengang, Hauptgang, Dessert – Platz. Genüsslich verspeisten wir zusammen die gekrönten, köstlichen Gerichte. Was für ein wundershöner Abend!

Übrigens hatte ich mir für meinen 1000- Euro-Gutschein, wie kann es anders sein, etwas für meine Küche ausgesucht. Und zwar ziert nun ein Herd mit Induktionskochfeld meine Küche. Mit dieser Technik macht Kochen und Backen gleich noch viel mehr Spaß!

Leidenschaft am Kochtopf macht Freude…und wie!

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Mein Hauptgericht auf der Siegertreppe!

 

 

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Zurück vom leidenschaftlichen Kochen – mein Siegergericht aus der Kategorie Hauptgericht „ Rouladen und Kloß…aber ganz anders“!

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Klöckner`s Küchenstudio in Gründau-Lieblos in Hessen wurde in diesem Jahr 30. Aus diesem Anlass hatte das Küchenstudio zu einem Rezeptwettbewerb für eine Vorspeise, Hauptspeise, und Nachspeise aufgerufen. Bundesweit hatten über sechzig Teilnehmer ihre Rezepte eingereicht.

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Ich hatte mich jeweils mit einer Vorspeise, Hauptspeise und Dessert daran beteiligt. Eine Fachjury wählte ab dem 01.10.2017 die besten Rezepte aus. Mein Hauptgericht hat in der Kategorie Hauptspeise den 1. Platz belegt und fand den Weg auf das Siegertreppchen! Wie sich jeder vorstellen kann, hat das bei mir eine Riesenfreude ausgelöst!

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Am 16.11.2017 haben wir drei Gewinner gemeinsam mit dem Koch Michael van der Zypen das Geburtstagsmenü gekocht. Im schönen Ambiente des Küchenstudios war die Geburtstagstafel festlich eingedeckt, an der wir nach dem gemeinsamen Kochen alle Platz nahmen. Zu jedem Gang gab es einen passenden, köstlichen Wein. Nach dem gemeinsamen Mahl wurde die Siegerehrung vorgenommen und die drei Gewinner bekamen jeweils einen Gutschein in Höhe von 1000 €uro. Es war ein wunderschöner, kreativer Abend mit zwanzig netten Geburtstagsgästen, der mir lange in Erinnerung bleiben wird!

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Meinen herzlichen Dank an das Team des Küchenstudios und die netten Gäste für den überaus gelungenen Abend!

Küchenkalender „Esszimmerimpressionen“ 2017

Kalender 2017

Mein Küchenkalender „Esszimmerimpressionen“ für das Jahr 2017 ist online!

Ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk, dass zum Nachkochen anregt, denn auf meinem Blog gibt es die Rezepte dazu!

Mit frisch gekochten, vorwiegend saisonalen und kulinarischen Gerichten möchte ich die Gaumen verwöhnen. Die Rezepte, der im Kalender gezeigten Speisen, ob Suppe, Hauptgericht oder Dessert können im Detail auf diesem Blog gelesen werden.

Viel Spaß und Freude beim Kochen, Backen, Ausprobieren und Genießen!

Küchenkalender “Esszimmerimpressionen” 2017

 

Lieblingsrezepte von 100 Foodbloggern

Lieblingsrezepte von 100 Foodbloggern und eins ist von mir dabei.

Lieblingsrezepte von 100 Foodbloggern und ich bin dabei.

Bald ist es soweit und ich werde das Buch „100 Foodblogger haben wir gefragt“ vom ars vivendi Verlag in meinen Händen halten. Am 15.Oktober erscheint es im Buchhandel. Im Buch ist mein Rezept  “ Entenbrust an Hokkaido-Kürbis-Püree mit Cumberlandsauce und Schwarzen Nüssen“, Rubrik Winter in Wort und Bild enthalten.

Ich freue mich riesig, dass mein Rezept in diesem Buch einen Platz gefunden hat! Wunderbar wäre es, wenn einige Leser, die das Gericht nachgekocht haben, mir ein Feedback geben könnten. Das wäre toll!

 

 

Sieg im Finale – Cookingpokal 2016

Fürstliches Menü

Was für ein großartiges Erlebnis! Am 18. Juni 2016 konnte ich den Wettbewerb der Hobbyköche um den Thüringer Cookingpokal, der unter der Schirmherrschaft der Thüringer Landwirtschaftsministerin Birgit Keller stand, für mich entscheiden.

Der Wettbewerb wurde Anfang Mai unter dem Motto „Der Kloß ist los“ mit einem Vorentscheid im Möbelhaus Finke in Elxleben gestartet. Bestimmte Lebensmittel, die regional und saisonal sein sollten, waren vorgegeben und zu verwenden. Alles andere war unserer Kreativität überlassen. Das Viertelfinale mit Bratwurst und Brätel fand in der 1. Deutschen Grill & BBQ-Schule Erfurt und das Halbfinale mit Täubchen, Blutwurst und Thüringer Senf im Restaurant Venerius in Eckolstädt statt.  Meine Gerichte brachten mich so von Etappe zu Etappe und letztendlich bis ins Finale.

Im 4-Sterne-Restaurant „Dorotheenhof“ Weimar konnte ich im Finale des großartigen Wettbewerbes an jenem Tag mein Können unter Beweis stellen. Meine Mitbewerberin und ich hatten fünf Stunden  Zeit, um ein Drei-Gänge-Menü im finalen Kochen zuzubereiten. Früh um 10.00 Uhr startete der Wettbewerb. Es war alles bestens vorbereitet und wir zwei Frauen konnten sofort zu Messer, Löffel, Pfanne und Kochtopf greifen. In den nächsten Stunden war volle Konzentration, handwerkliches Können und viel Kreation angezeigt.

Mein „Fürstliches Menü“ widmete ich der Maria Pawlowna Romanowa, Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach zum 230. Geburtstag im Februar 2016. Als weltoffene Weimarer Bürgerin initiierte sie mit Geld, Ideenreichtum und unternehmerischem Ehrgeiz den Aufbruch Weimars in ein neues Zeitalter, das sogenannte „Silberne Zeitalter“.

Für die Vorspeise zum Wettbewerb bereitete ich eine Rote-Bete-Variation, zum Hauptgang Zanderfilet an einem Püree von weißen Bohnen und zum Dessert eine Pawlowa mit Erdbeeren zu. Bestimmte Teile meines Menüs bekamen einen Hauch von essbarem Blattgold.

Rote-Bete-Variationen

Frischkäsebällchen mit Rote-Bete-Würfel, die in Johannisbeersaft gegart wurden, Nocken von Roter Bete mit Mayonnaise und Knoblauch, Kamille-Vinaigrette, Wachteleier und Kapernäpfel mit einem Hauch von Gold

Zanderfilet an Püree von weißen Bohnen

Zanderfilet an Püree von weißen Bohnen, gebratenem Speck, gerösteten Zwiebeln, Kirschtomaten, Orangen-Thymian-Jus und vergoldeten Kapernäpfeln

Kleine Pawlowa mit Erdbeeren

Kleines Baisertörtchen gefüllt mit Schokoladen-Sahne-Creme, mit frischen Erdbeeren und einem Hauch von Gold

Die vorgegebene Zeit für den Wettbewerb neigte sich zu Ende, die Aufregung war groß, denn jetzt hieß es Farbe bekennen. Nacheinander präsentierten wir der achtköpfigen Jury unsere Kreationen. Die Spannung stieg. In einer geheimen Wahl wurde durch die Jury die Siegerin ermittelt.  Als Siegerin des Thüringer Cookingpokals 2016 wurde ich ermittelt. Das konnte ich in diesem Moment kaum fassen. Meine Freude war riesengroß. Ich werde diesen Wettbewerb mit Sicherheit nie vergessen und das tolle Erlebnis in meinem Herzen bewahren.

Dorotheenhof Weimar

Beim Anrichten meines Desserts

Von Christina Rommel, Musikerin und Genussbotschafterin Thüringens, bekam ich den begehrten gläsernen Pokal überreicht. Eine unglaubliche Riesenfreude! Über viele wertvolle Geschenke freute ich mich ebenso. So bekam ich vom Möbelhaus Finke einen wunderbaren Kaffeevollautomaten, von der Porzellanmanufaktur Kahla einen Gutschein, von Tanya Harding aus Arnstadt einen Gutschein und eine Eintrittskarte für die inoga-Fachmesse und Olympiade der Köche in Erfurt geschenkt. Diese Erlebnisse werde ich nun verarbeiten, genießen und mit sehr viel Freude daran zurückdenken.

Übergabe des Cookingpokals von Christina Rommel, Genußbotschafterin Thüringens

Außerdem ist es mir ein Herzensbedürfnis der Initiatorin für den Cookingpokal, Petra Hermann, aus Weimar herzlich zu danken. Des Weiteren haben alle beteiligten Restaurants, die es uns ermöglichten bei ihnen zu kochen, mit Interesse, Umsicht und Engagement zum Gelingen der Wettbewerbe beigetragen. Herzlichen Dank dafür!

Den Kochlöffel werde ich – neben meiner Malerei – mit Sicherheit nicht aus der Hand legen, das verspreche ich hier.

(Fotos mit freundlicher Genehmigung von Cookingpokal.)