Lachsfilet auf Ciabatta, Paprikacreme mit Pimentón de la Vera und frischem Hopfenblüten-Gemüse

Heute stelle ich euch mein zweites Gericht mit frischen Hopfenblüten vor. Wie ihr schon wisst, bringe ich von meinen Spaziergängen in der Natur oft interessante Pflanzen mit. So beispielsweise wilden Hopfen, der an Waldesrändern und in Gebüschen wächst und rankt. Von August bis in den September hinein kann man die Hopfendolden ernten. Die kleinen Hopfenblüten enthalten Harz und ätherische Öle und geben dem Bier sein Aroma und ist sozusagen die Seele des Hopfengetränks.

Was viele nicht wissen ist, dass man Hopfen roh oder gekocht essen kann. Die jungen Hopfentriebe – man kann sie von April bis Juli ernten – sind eine Delikatesse und schmecken köstlich.

Für dieses Gericht habe ich Lachsfilet mit Haut, in Olivenöl geröstete Ciabatta-Scheiben, frische Hopfenblüten und selbst zubereitete Paprikacreme mit Pimentón de la Vera verwendet. Für Pimentón de la Vera werden Paprikaschoten aus der Region La Vera in Spanien seit Jahrhunderten über Eichenholzrauch geräuchert, getrocknet, später in Blechdosen verpackt und in alle Welt versandt. Der rauchige, scharfe und auch süßliche Geschmack rundet viele Speisen wie Fisch, Fleisch und Gemüse ab.

Rezept für 2 Personen

Zutaten:

• 250 g Lachsfilet mit Haut
• Zwei Hände voll frische Hopfenblüten
• 1 rote Paprikaschote
• 1 Zwiebel
• 100 ml Brühe
• 100 ml Crème fraîche
• Paprikapulver – Pimentón de la Vera
• Salz, Pfeffer
• ½ Zitrone
• Etwas Speisestärke
• Ciabatta
• Etwas Butter
• Olivenöl

Zubereitung:

Ciabatta halbieren, längs in dünne Scheiben schneiden, mit Olivenöl beträufeln und in der Pfanne knusprig rösten. Auf ein Küchentuch legen und das überschüssige Öl abtropfen lassen.

Für die Paprikacreme die Zwiebel in Würfel schneiden und in einem Topf in der Butter glasig dünsten. Anschließend die Paprika in Würfel schneiden und zu den Zwiebeln geben. Alles mit Brühe auffüllen, köcheln lassen bis die Paprikawürfel weich sind. Danach pürieren, durch ein feines Sieb und zurück in den Topf geben. Crème fraîche einrühren und mit etwas Speisestärke, die in kaltem Wasser angerührt wird, leicht binden. Die Creme mit Pfeffer, Salz und Pimentón de la Vera abschmecken.

Die frischen Hopfenblüten waschen, trocken schütteln, in Salzwasser blanchieren und in Eiswasser abschrecken damit die grüne Farbe erhalten bleibt. Butter in einer Pfanne zergehen lassen, mit Salz würzen und die Hopfenblüten dazugeben und 1-2 Minuten braten. Beim Anrichten zerlassene Butter darüber tröpfeln.

Das Lachsfilet unter kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen. Die Haut vom Filet lösen und salzen. Die Haut in einer Pfanne mit Öl knusprig braten. Damit sich die Haut nicht wellt mit einem Topf während des Bratens beschweren. Die Filets salzen, pfeffern, mit etwas Zitronensaft beträufeln und in einer zweiten Pfanne auf jeder Seite etwa 3-4 Minuten bei mittlerer Hitze in Olivenöl braten.

Den Lachs auf der knusprigen Ciabatta-Scheibe und die Paprikacreme ringsherum anrichten und die knusprige Lachshaut sowie einige Hopfenblüten auf dem Teller verteilen.
Und nun einfach die Aromen-Vielfalt wie rauchig, säuerlich, salzig, süßlich, bitter und harzig mit den verschiedenen Texturen genießen.

Guten Appetit!

Omelett mit frischen Hopfenblüten

Bei Spaziergängen in der Natur kann man viele interessante Pflanzen entdecken. So beispielsweise wilden Hopfen, der an Waldesrändern und in Gebüschen wächst und rankt. Von August bis in den September hinein kann man die Hopfendolden ernten. Die kleinen Hopfenblüten enthalten Harz und ätherische Öle und geben dem Bier sein Aroma und ist sozusagen die Seele des Hopfengetränks.

Der Hopfen wurde 2007 sogar zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. Für die gesunde Wirkung von Bitterstoffen gibt es gesicherte Erkenntnisse.

Was viele nicht wissen ist, dass man Hopfen roh oder gekocht essen kann. Die jungen Hopfentriebe – man kann sie von April bis Juli ernten – sind eine Delikatesse und schmecken wie Spinat.

Deshalb heute mal etwas ganz anderes aus meiner Küche. Das bodenständige Gericht ist schnell zubereitet und schmeckt sehr köstlich. Außer den frischen Hopfenblüten hat man die einfachen Zutaten meistens sowieso zu Hause. Ein zweites Gericht mit Hopfenblüten zeige ich hier in den nächsten Tagen.

Rezept für 2 Personen

Zutaten:

• 4 Eier
• 4 Scheiben Toastbrot
• 50 g Emmentaler Käse
• 100 ml helles Bier
• Eine Handvoll frische Hopfenblüten
• Butter
• Salz

Zubereitung:

Das Toastbrot entrinden, in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Das Bier zum Brot geben und 10 Minuten weichen lassen. Eier mit dem Schneebesen cremig schlagen, salzen und zu den Brotwürfeln geben.

Käse in Würfel schneiden und die Hopfenblüten waschen, trocken schütteln und kleinhacken. Butter in der Pfanne zerlassen, die Eiermasse einfüllen und mit den Käsewürfeln und den gehackten bestreuen Hopfenblüten bestreuen.

Das Omelett bei milder Hitze goldgelb braten und mit einigen Hopfenblüten anrichten. Dazu passt natürlich ein Glas kühles Bier.

Guten Appetit!

 

 

Sommerlicher Wildkräutersalat

Wie schön ist es, sich an einem frühen Sommermorgen auf die Natur einzulassen. Bei einem sommerlichen Streifzug durch Wald, Flur und Wiesen sah ich mich vor einigen Tagen nach Wildkräutern um. Wenn man mit offenen Augen durch die Feldflure geht, kann man eine Vielzahl an Wildpflanzen entdecken. Für viele Menschen sind diese Pflanzen leider nur Unkräuter. Es lohnt sich auf alle Fälle, wenn man sich ein diesbezügliches Wissen aneignet. Zuvor hatte ich in meinem Saisonkalender für Wildpflanzen nachgesehen, um zu wissen welche Pflanzen zurzeit wachsen. So gerüstet mit theoretischem Wissen begab ich mich zum Sammeln in die Natur.

Wildkräuter lassen sich sehr gut in der Küche einsetzen und bereichern die Speisen mit ihrem Aroma und Geschmack. In meinem Korb hatte ich Löwenzahnblätter, Spitzwegerich, Schafgarbe, Gänseblümchen und Blüten der Wildrose aus denen später die Hagebutten entstehen. Mit meinen gefundenen Schätzen der Natur habe ich zunächst einen köstlichen Salat zubereitet. Ein anderes Rezept mit Spitzwegerich stelle ich später vor. Zu Hause hatte ich darüber hinaus frische Erdbeeren, Kiwis, Spargel, Erbsengrün und gekochte Eier, die ich für meinen Salat verwenden konnte.

Für den Salat habe ich zwei Dressings zubereitet. Die Vinaigrette habe ich mit Apfelessig, Senf, Honig, Rapsöl, Salz, Pfeffer zubereitet und über den Salat geträufelt. Aus Mayonnaise, Joghurt und etwas Zitronensaft habe ich eine leichte Soße gezaubert, von der ich einige Kleckse auf den mit Salat angerichteten Tellern verteilt habe.

Meine kulinarischen Schätze habe ich auf schwarzen Tellern angerichtet. Dazu passen knusprige Scheiben Baguette, die in der Pfanne mit etwas Butter geröstet wurden.

Zu meinem Wildkräutersalat passt ausgezeichnet ein Glas Grüner Veltliner, der mit seinem erlesenen Bouquet und seiner göttlichen Frische wunderbar mundet. Seine klare, grüngelbliche Farbe mit dem Duft gelber Frucht, dem Anflug von eleganter Tabaknote und weiterer Geschmacksvielfalt ließ ihn zu einer – wie ich meine – vortrefflichen Salatbegleitung werden.

Nun steht dem Genuss der herb würzigen Kräutervielfalt nichts mehr im Wege.

Guten Appetit!

Frühlingssalat mit Gänseblümchen

 

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Die frischen Zutaten, welche ich ausreichend im Hause hatte, verführten mich heute geradezu einen frühlingshaften Salat zu zaubern. Kreative Salate sind immer was Besonderes und Leckeres!

Das knackige Gemüse habe ich zunächst unter kaltem Wasser abgewaschen. Dann machte ich mich ans Schnippeln. Grüner Spargel, Frühlingszwiebeln und Tomaten habe ich in feine Scheiben geschnitten. Die Spitzpaprika kam für 10 Minuten bei 200° C in den Backofen. Danach konnte ich die feste Haut vom Paprika prima abziehen. Paprika halbieren und die Kerne entfernen.

Aus weißem Balsamico, Olivenöl, Ahornsirup, Salz und weißem Pfeffer habe ich für meinen Salat ein feines Dressing gemacht. Dieses habe ich vorsichtig über meinen angerichteten Salat geträufelt.

Angerichtet habe ich meinen köstlichen Frühlingssalat mit den zarten Frühlingsblühern, den dekorativen Gänseblümchen, die ich zuvor frisch auf einer saftigen Wiese gepflückt hatte.

Guten Appetit

Fünf Köpfe bringen einen guten Salat zustande:
Ein Geizhals, der den Essig träufelt,
ein Verschwender, der das Öl gibt,
ein Weiser, der die Kräuter sammelt,
ein Narr, der sie durcheinander rüttelt,
ein Künstler, der den Salat serviert.

Jean Anthelme Brillat-Savarin

Biskuit-Omelett mit Pariser Creme und frischen Erdbeeren

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Rezept für 4 Personen

Zutaten für die Omeletts:
• 25 g Mehl
• 1 Ei
• 25 g Zucker

Zutaten für die Pariser Creme:
• 200 ml süße Sahne
• 150 g Vollmilch Kuvertüre
• 50 g dunkle Schokolade mit 70 % Kakoanteil

Zubereitung:

Sahne in einem Topf zum Kochen bringen, die zerkleinerte Kuvertüre und Schokolade in der köchelnden Sahne auflösen und anschließend abkühlen lassen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 180° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Aus Backpapier 4 Quadrate mit einer Größe von 15x 15 cm ausschneiden und darauf Kreise mit einem Durchmesser von etwa 12 cm zeichnen. Quadrate auf das Backblech legen.

In einer Schüssel das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen, wobei der Zucker in drei Portionen zugegeben wird. Die Mischung soll durch das Schlagen eine cremige, helle Konsistenz bekommen. Darauf wird das Mehl gesiebt und vorsichtig unter die Eimasse gehoben.

Mit einem Esslöffel wird der Teig auf die vorgezeichneten Kreise verteilt und im Ofen etwa 8 Minuten gebacken. Nach dem Backen lässt man die Biskuittaler abkühlen. Danach werden sie umgedreht und das Backpapier vorsichtig abgezogen. Das Gebäck wieder auf das Backpapier legen.

Die Pariser Creme nochmals kurz schlagen und in einen Spritzbeutel füllen. Nun einen länglichen Streifen – von oben nach unten – spritzen. Darauf einige Erdbeerhälften geben und wieder Creme aufspritzen. Mit einigen Erdbeerhälften dekorieren und die Seiten des Biskuits hochklappen und leicht festdrücken.

Zum Schluss etwas Puderzucker darüber stäuben und mit einer Tasse Kaffee genießen.

Guten Appetit!

Köstliche, exquisite Kartoffelsalat – Torte

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Der Frühling naht bzw. verwöhnt uns seit einigen Tagen das Wetter mit warmen Temperaturen und herrlichsten Sonnenschein. Bald werden wieder Garten- und Grillfeste in den Gärten, auf Balkons und Terrassen ausgerichtet und gefeiert. Das wunderbare Frühlingswetter lädt jetzt bereits dazu ein. Verzaubern Sie die Familie und Gäste mit Ihren Grillrezepten und meiner eigens dafür kreierten Kartoffelsalat-Torte.  Strahlende Sonne, der Duft gegrillter, herzhafter Steaks und meine bunte Kartoffelsalat-Torte werden allen Gästen ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

Rezept für 6 Personen

Zutaten:

• 600 g festkochende Kartoffeln
• 400 g blaue Kartoffeln, z.B. Vitelotte
• 200 g Möhren
• 1 l helles Bier
• 2 EL mittelscharfen Senf
• 2 EL Ahornsirup
• 4 EL Apfelessig
• 6 EL Olivenöl
• 250 ml Gemüsebrühe
• 150 ml Gurkenwasser
• 250 g Mayonnaise
• 200 g Crème fraîche
• 150 g Frischkäse
• 5 Dillgurken
• 1 mittelgroße Zwiebel
• 1 grünen Apfel, z.B. Granny Smith
• 1 roten Apfel, z.B. Braeburn
• 100 g zarte Erbsen/Konserve
• 8 Radieschen
• 8 Wachteleier
• Grünen Senf, z.B. Maille 3 Herbes – Senf mit Kräutern
• Verschiedene Kräuter, z.B. Petersilie, Dill, Koriander, Schnittlauch, Kresse
• Salz, Pfeffer
• Bockwurst

Zubereitung heller Kartoffelsalat:

Die hellen Kartoffeln in der Schale waschen, in einen Topf geben, so viel helles Bier darüber gießen, dass sie bedeckt sind. Etwa 20 Minuten auf kleiner Flamme kochen lassen, abgießen, auf der ausgeschalteten Herdplatte ausdämpfen lassen. Nachdem sie abgekühlt sind, werden sie in kleine, gleichmäßige Würfel (Brunoise) geschnitten, in eine Schüssel gegeben und mit der Brühe übergießen.
Nachdem das Dressing zugefügt wurde, wird der Salat mit dem gewürfelten, grünen Apfel, Gurkenwürfeln und den Erbsen vermischt. Gehackte Kräuter zufügen und gut durchziehen lassen. Danach nochmals abschmecken.

Zubereitung blauer Kartoffelsalat:

Mit den blauen Kartoffeln wird mit einer Ausnahme gleichermaßen wie beim hellen Kartoffelsalat verfahren. Die gewaschenen Kartoffeln werden ebenfalls mit der Schale in Bier in einem Dämpfeinsatz gedämpft. So bleibt die schöne blaue Farbe erhalten. Brühe angießen.
Möhren schälen und in einem Topf mit Wasser bissfest garen, abkühlen, ebenfalls in kleine Würfel schneiden und in die Schüssel zu den blauen Kartoffeln geben.
Nachdem das Dressing zugefügt wurde, wird der Salat mit dem gewürfelten, roten Apfel und Gurkenwürfeln vermischt. Gehackte Kräuter zufügen, gut durchziehen lassen und ebenfalls noch einmal abschmecken.

Zubereitung Dressing für beide Salate:

Zwiebel abschälen, würfeln und in kochendem Wasser kurz blanchieren. Es verhindert, dass die Zwiebeln anfangen im Salat zu gären.
Dressing für beide Salate zubereiten. Dafür werden Olivenöl, Ahornsirup, Apfelessig, Senf, Gurkenwasser, Salz, Pfeffer in ein Glas gegeben. Das verschlossene Glas schütteln. So erhält man ein feines, cremiges Dressing. Zwiebelwürfel dazugeben, nochmals abschmecken und beide Salate damit marinieren.

Zubereitung Creme für die Torte:

Mayonnaise, Frischkäse und Crème fraîche mit einem Schneebesen gut vermischen und kühl stellen.

Weitere Zubereitung:

Wachteleier 4 Minuten kochen, abkühlen lassen und die Schale jeweils bis zur Hälfte abschälen. Radieschen waschen und mit einem scharfen Messer einschneiden, so dass 8 Einschnitte entstehen. Die einzelnen Segmente vorsichtig auseinanderbiegen und mit grünem Senf füllen. Feldsalatblättchen und Kresse waschen und trocken schütteln.

Zusammenbau der Torte:

Einen Tortenring mit etwa 20 – 22 cm auf einen Teller oder eine Tortenplatte setzen. Als erste Schicht wird der helle Kartoffelsalat eingefüllt und vorsichtig festgedrückt. Darauf kommt eine Schicht von der Mayonnaise-Creme. Mit einer Palette schön gleichmäßig verteilen. Anschließende den blauen Kartoffelsalat einfüllen. Darauf wird die restliche Mayonnaise-Creme gegeben und glattgestrichen. Zum Schluss werden die Radieschen, Wachteleier, Feldsalatblättchen und Kresse dekorativ auf der Creme angerichtet.

Guten Appetit!

Köstliche Taglilien – gefüllt und gebacken

Taglilie 2

“Earth laughs in flowers.”- Ralph Waldo Emerson hatte mit dieser Aussage recht, denn Blumen sind tatsächlich das Lächeln der Erde.

Die wunderschöne Taglilie, die ihren Namen nicht zu Unrecht trägt, blüht nur einen Tag in vollster Pracht. Die Taglilie wurde zur Staude des Jahres 2018 gekürt. Taglilien blühen im Zeitraum von Juni bis September. Ihre knackigen Blüten sind essbar und haben je nach Sorte einen zitronigen oder scharfen Geschmack. In der Küche sind die Blüten vielseitig einsetzbar. Ich habe mich heute für eine farbenfrohe Vorspeisen-Variante – gefüllte Blüten und ausgebackene Knospen – entschieden. Mit dieser bunten, nicht alltäglichen Vorspeise zaubert man jedem Griesgram ein Lächeln ins Gesicht.

Für 4 Personen

Zutaten/Füllung:

• 8 Blüten, 8 Knospen
• 250 g Quark
• 200 g Crème fraîche
• Sahne
• Salz, Pfeffer
• Limettensaft- und Abrieb

Zutaten/Backteig:

• 100 g Mehl
• 100 ml Milch
• 1 Ei
• Prise Salz
• Mineralwasser mit Kohlensäure
• Rapsöl zum Ausbacken

Zubereitung:

Quark, Sahne, Crème fraîche, Salz, Pfeffer, Limettensaft- und Abrieb werden miteinander gut vermischt und pikant abgeschmeckt. Mit dieser Creme werden die Blüten vorsichtig gefüllt.

Für den Backteig werden Mehl, Milch, Ei, eine Prise Salz und Mineralwasser mit dem Schneebesen zu einem u einem cremigen Teig verrührt. Dir Knospen durch den Backteig ziehen und im heißen Öl ausbacken.

Blüten mit Füllung, gebackene Knospen hübsch anrichten und mit Schnittlauch und Kresse bestreut anrichten.

 

Grünes Bärlauch-Cremesüppchen mit gelben Rapsblüten

Bärlauchsuppe

„Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte; süße wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land.“ So befand einst Eduard Mörike, deutscher Lyriker des 19. Jahrhundert.

Es ist wieder Frühling und die Natur explodiert förmlich mit ihren wunderschönen Farben, Formen und Düften. Ich habe mir ganz bewusst Zeit genommen, um die Eindrücke dieses Wunders zu verfolgen und zu genießen.

In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, einige meiner frühlingshaften Eindrücke auf Teller und Leinwand zu bringen. Diese Fülle von frischen Blüten und Kräutern regen meine Fantasie an, um verschiedene kleine Köstlichkeiten zu kreieren. Andererseits stelle ich mir die Farbenvielfalt der Blüten als gemaltes Aquarell wunderschön vor.
Auf diese Weise kann ich den Frühling ein wenig „konservieren“ und mich in der kalten Jahreszeit an die wunderschöne Jahreszeit erinnern.

Also habe ich gestern ein leckeres und cremiges Bärlauchsüppchen gekocht. Das Aquarell mit den leuchtend gelben Rapsblüten entsteht in den nächsten Tagen.

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

200 g Bärlauch
1 handvoll Rapsblüten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 Kartoffeln, mittelgroß, mehlig kochend
½ l Gemüsebrühe
200 ml Sahne
50 g Butter
Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

Zwiebel und Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Die Knoblauchzehe ebenfalls in Würfel und den Bärlauch in Streifen schneiden.

Butter in einem Topf zerlassen und Zwiebelwürfel glasig dünsten. Knoblauch und Kartoffelwürfel zugeben und ebenfalls kurz andünsten. Brühe, Sahne auffüllen und alle Zutaten etwa 20 Minuten leise köcheln lassen bis sie gar sind.

Anschließend den Bärlauch zugeben. Nicht mehr kochen lassen, denn sonst behält der Bärlauch nicht seine schöne, grüne Farbe. Die Suppe mit dem Mixer cremig pürieren, eventuell noch etwas Brühe zugeben. Die Suppe mit etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Suppe in hübsche Suppentassen füllen. Mit einigen Bärlauchstreifen und Rapsblüten hübsch dekorieren. So kann man den Frühling kulinarisch und optisch wunderbar genießen!

 

 

 

Blauer Schwede

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Seit einiger Zeit hatte ich mir vorgenommen aus der Kartoffel „Blauer Schwede“ eine kleine Köstlichkeit – das „Amuse gueule“ – zu zaubern. Die Idee war geboren und vor meinem geistigen Auge sah ich,  wie ich es wohl anrichten würde. So weit so gut!

Also begab ich mich auf den Weg, um in angesagten Supermärkten die blauen Kartoffeln zu kaufen. Der „Blaue Schwede“ wird Ende August/ Anfang September geerntet. Ich sah sie leider nicht in den Regalen der Gemüseabteilung liegen. Also wandte ich mich an eine verantwortliche Kollegin  der Abteilung. Sie sah mich verwundert an! Blaue Kartoffeln…ja wieso will die denn blaue Kartoffeln! Auf meine Frage wann ich denn das Produkt kaufen könne, bekam ich nur ein Schulterzucken. So erging es mir auch in anderen Märkten.

Alsdann habe ich mich in den Weiten des Internets kundig gemacht, denn meine Idee wollte ich unbedingt umsetzen. Ein paar Klicks und ich fand die Kartoffel  „Blauer Schwede“ in einem Spreewälder Hofladen. Bestellt! Und heute trafen die blauen Kartoffeln bei mir ein und ich konnte meine Idee verwirklichen. Was für ein Glück!

Zutaten:

  • Blaue Kartoffeln „Alter Schwede“
  • Sauerrahm
  • Milchschaum
  • Deutscher Caviar aus Seehasenrogen
  • Tonkin-Jasmin
  • Kresse, Rock Chives
  • Blüten vom Knobi-Gras

Zubereitung:

Die Kartoffeln in der Schale kochen, abgießen, pellen und in dicke Scheiben schneiden und auf einem Teller anrichten. Den Sauerrahm mit dem Milchschaum leicht vermischen und auf die blaue Kartoffelscheibe geben. Darauf habe ich den Sauerrahm gegeben und diesen mit einem Klecks Kaviar gekrönt. Das Arrangement habe ich anschließend mit den chinesischen Veilchen, den Rock Chives und den Blüten des Knobi-Grases dekoriert.

Das feine, kleine „Amuse gueule“ ist eine Augenweide, schnell zubereitet und lecker!

 

 

Kabeljaufilet mit Erdbeersalsa und Avocado

Kabeljaufilet mit Erdbeersalsa und Acocado

Rezept für zwei Personen

Zutaten:

  • 500 g Kabeljaufilet
  • Etwas Mehl
  • Salz
  • Butterschmalz
  • Salbeiblätter
  • Milchschaum

Zutaten für die Erdbeer-Salsa:

  • 250 g Erdbeeren
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 rote Chilischote
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Brauner Rohrzucker
  • 2 EL weißen Balsamico

Zutaten für den Avocado-Salat:

  • 1 essreife Avocado
  • Frischer Koriander
  • 1 Rote Chili
  • Salz
  • Limettensaft und Abrieb von der Limette

Erdbeeren waschen, trocken tupfen und würfeln. Zwiebelschalen entfernen und die Zwiebel  fein hacken. Die Chilischote halbieren, die Kerne entfernen, abspülen und würfeln. Das Öl im Topf erhitzen und die Zwiebel-, Chiliwürfel und den Zucker darin andünsten. Essig zugeben und etwa fünf Minuten leise köcheln lassen. Das Ganze abkühlen lassen,  die Erdbeeren vorsichtig unterheben und die Salsa mit Salz abschmecken.

Die Avocado schälen, in kleine Würfel schneiden. Die Chilischote halbieren, die Kerne entfernen, abspülen und würfeln. Korianderblättchen fein schneiden. Alle Zutaten gut vermischen  und mit Limettensaft, Limettenabrieb und Salz abschmecken.

Kabeljau abspülen, trocken tupfen und salzen. Anschließend mit Mehl bestäuben. Butterschmalz in der Pfanne erhitzen und den Kabeljau drei Minuten von jeder Seite braten. Einige Salbeiblätter in der gleichen Pfanne vorsichtig braten und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Beim Anrichten für den Avocadosalat einen Anrichtering benutzen. Fisch und Erdbeersalsa daneben anrichten und mit einigen Blättern Pilzkraut, Salbeiblättern, einer Limettenscheibe und Milchschaum dekorieren.