Rote-Bete-Keks gefüllt mit Maracuja-Gelee auf Himbeercoulis

Als Dessert habe ich mir raffinierte, knusprige Kekse mit einer fruchtigen Füllung ausgedacht. Damit habe ich meine Familie kürzlich überrascht. Und glaubt mir, Kekse backen ist gar nicht so schwer. Für diese knusprigen Teilchen mit der köstlichen Füllung, habe ich einen Mürbeteig mit Rote-Bete-Saft gefärbt, gut durchgeknetet und im Kühlschrank rasten lassen. Danach habe ich den Teig ausgerollt und mit einem Pizzaschneider Rechtecke von 4×12 cm ausgeschnitten und anschließend gebacken. Anschließend habe ich die Maracuja-Füllung hergestellt. Die Füllung habe ich wie unten beschrieben im Kühlschrank fest werden lassen und anschließend ebenfalls in entsprechende Rechtecke geschnitten. Die Kekse zusammensetzen und auf einem Himbeerspiegel – wie auf dem Foto zu sehen – servieren und mit einer Tasse Kaffee genießen.

Das Dessert hat vorzüglich gemundet.

Rezept für 4 Personen

Zutaten für Kekse:

  • 90 g Butter
  • 1 Ei
  • 125 g Mehl
  • 30 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 EL Rote-Bete-Saft

Zutaten für Maracuja-Gelee:

  • 3 frische Maracuja-Früchte
  • 500 ml Marajucasaft
  • 6 Blätter Gelatine oder entsprechende Menge Agar Agar

Zutaten für Himbeercoulis:

  • 200 g frische Himbeeren
  • 50 g Puderzucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 20 cl Himbeergeist

Zubereitung Kekse:

Alle Zutaten werden mit der kalten Butter rasch und gut verknetet. Im Kühlschrank muss der Teig 30 Minuten kaltgestellt werden. Anschließend aus dem teig die entsprechende Form ausstechen oder ausschneiden, bei 180°C 10 Minuten backen und auskühlen lassen.

Zubereitung Maracuja-Gelee:

Gelatine in etwas kaltem Wasser fünf Minuten einweichen. Die Früchte aufschneiden, den Inhalt in einen Topf füllen, den Saft dazugeben und leicht erwärmen. Darin die gut ausgedrückten Gelatineblätter auflösen. Das Gelee in eine rechteckige Form füllen, so dass die Flüssigkeit eine Höhe von circa drei Zentimetern hat. Im Kühlschrank gut durchkühlen lassen und dann entsprechend der Keksform zuschneiden.

Zubereitung Himbeercoulis:

Die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit Puderzucker, Zitronensaft und eventuell Himbeergeist abschmecken.

Tipp für das Zusammensetzen der Kekse:

Um ein Rutschen der Fruchtfüllung auf dem Keks zu verhindern, wird das untere Keks mit etwas Sahnesteif-Pulver, gemahlenen Nüssen oder Mandeln bestreut. Man kann die Geleefüllung auch oben damit betreuen und den zweiten Keks darauf setzen.

Guten Appetit!

Banitza – köstlich und knusprig

Die bulgarische Banitza hat mich am letzten Sonntag inspiriert, eine eigene Variation zu kreieren. Dieses Gebäck, für das man Blätterteig benutzt, kann man mit den verschiedensten Dingen füllen ob süß oder herzhaft. Sie gehört in Bulgarien zum Weihnachts- und Neujahrsessen. In Kürze werde ich eine herzhafte Banitza ausprobieren, die ich mit Gehacktem oder Feta und Spinat fülle. Dazu passt sehr gut Joghurt mit frischen Kräutern und Tomatensalat. 

Ich hatte mich für eine süße Kuchenversion entschieden, da Süßigkeiten wie beispielsweise Gebäckkugeln mit der Milch-Haselnuss-Creme-Füllung, Konfekt und Schokolade vom Weihnachtsfest übrig waren.

Zutaten:

  • 1 Rolle Butter-Blätterteig
  • 200 g Gebäckkugeln
  • Butter
  • Schokolade
  • Konfekt
  • Himbeeren
  • Puderzucker
  • Haselnusskrokant
  • Zitronenmelisse

Zubereitung:

Zunächst habe ich Schokolade im Wasserbad geschmolzen und in einen Spritzbeutel gefüllt und eine ganz feine Öffnung am unteren Ende geschnitten. Dir flüssige Schokolade spritze ich auf einen Bogen Backpapier und ließ die Schokolade 10 Minuten trocknen. Danach stach ich mit einem Ausstechring Kreise aus und ließ diese im Kühlschrank fest werden.

Frische Himbeeren spülte ich kurz ab, vermischte sie mit Puderzucker und pürierte sie cremig. Anschließend gab ich das Püree durch ein feines Sieb, um die Kerne zu entfernen.

Eine Rolle frischen Butterblätterteig hatte ich im Kühlschrank. Den Blätterteig habe ich längs in drei große Streifen geschnitten, mit flüssiger Butter bestrichen und mit Krokant bestreut. In die Mitte eines jeden Streifens legte ich die kleinen Gebäckkugeln und bestrich die Ränder mit verquirltem Eigelb. Anschließend formte ich jeden Blätterteigstreifen zu einer Rolle, die dann zu einer verbunden wurden.

Eine Springform habe ich leicht mit flüssiger Butter ausgestrichen. Die Rolle kam nun spiralförmig in die Backform, wurde mit verschlagenem Eigelb bestrichen, mit Krokant bestreut und 20 Minuten bei 220 °C gebacken.

Nach dem Abkühlen schnitt ich die Banitza in Stücke und dekorierte diese einzeln mit dem Konfekt, den Schokoladen-Dekorationen und Haselnusskrokant. Einige Tupfer Erdbeerpüree und Blättchen der Zitronenmelisse rundeten zum Schluss das Bild ab.

Guten Appetit!

Himbeertörtchen

Himbeer-Törtchen

Diese kleine Leckerei habe ich ruckzuck aus Resten gezaubert. Für mich gilt besonders beim Kochen und Backen, keine Lebensmittel wegzuwerfen. Es bleibt auch bei mir Essbares übrig. Mit kreativen Ideen versuche ich jedoch mit meinen Resten neue Rezepte zu interpretieren. Dabei setze ich mir keine Grenzen. Ich versuche dabei Lebensmittel neu, ungewöhnlich, appetitlich zu arrangieren und optisch ansprechend in Szene zu setzen.

So habe ich immer wieder Freude daran auch aus Resten was Neues zu kreieren.

Vom Wochenende hatte ich noch einen halben Rührkuchen mit Marzipan, Mascarpone, frische Himbeeren und selbst gemachten, rosa Himbeerzucker zu Hause übrig. Das alles konnte und wollte ich so nicht stehen lassen. Also überlegte ich kurz…und die Idee war geboren.

Die frischen Minzeblättchen, die ich für das Dessert benötigte, wachsen bei mir auf dem Balkon. Dort lasse ich auch andere Kräuter gedeihen, die ich für meine Gerichte benötige. Frische Kräuter sind auf jedem Gericht das i-Tüpfelchen ob Kuchen, Dessert, Eis oder herzhafte Gerichte.

Den Kuchen habe ich in Scheiben geschnitten und mit Hilfe eines runden Anrichtringes in Form gebracht. Die Himbeeren habe ich püriert, durch ein Sieb gestrichen und mit Mascarpone cremig verrührt. Sodann stapelte ich die Kuchenteilchen jeweils mit einer Schicht Mascarpone. Obenauf auch noch etwas von der leckeren Creme, ein paar frische Himbeeren und Minzeblättchen und fertig war das unkomplizierte Dessert. Etwas vom selbst gemachten Himbeerzucker verstreute ich zur Dekoration auf dem Teller.

Die kleine, feine Köstlichkeit war ziemlich lecker.

Guten Appetit!

Fruchtige Ananas im Blätterteig mit Erdbeeren

Ananas im Blätterteig

Jeder kennt sie die Königin der tropischen Früchte mit ihrem süß-säuerlichen Aroma. In meinem kleinen und köstlichen Dessert habe ich die Exotin mit heimischen roten Erdbeeren kombiniert. Die Aromen und Farben beider Früchte ergänzen sich hervorragend und schmecken zusammen äußerst vortrefflich. Stück für Stück ein besonderes Geschmackserlebnis.

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

• 1 Rolle Butter-Blätterteig
• 1 reife Ananas oder 4 Scheiben Ananas aus der Konserve
• Brauner Zucker
• Etwas Butter
• Etwas Zimt
• 1 Eigelb
• Frische Minze

Zubereitung:

Den Blätterteig in 1 cm breite Streifen schneiden. Für eine Ananasscheibe werden 5 Streifen benötigt. Eine frische Ananas schälen, in Scheiben schneiden und den Strunk entfernen. Alternativ können auch Ananasscheiben aus der Konserve verwendet werden. Die Scheiben gut abtropfen lassen.

Butter in einer Pfanne heiß werden lassen. Darin die Ananasscheiben mit dem braunen Zucker und einer Messerspitze Zimt karamellisieren und abkühlen lassen. Die Scheiben mit den Blätterteigstreifen umwickeln und auf ein Backblech setzen und mit dem verquirlten Eigelb bestreichen. Die Ananasringe im vorgeheizten Ofen bei 180° C etwa 20 Minuten backen.

Das Dessert auf hübschen Tellern anrichten, mit Erdbeerpüree, frischen Erdbeeren und eventuell geschlagener Sahne anrichten. Einige Minzeblättchen passen gut dazu.

Guten Appetit!

Köstliches Dessert mit geröstetem Roggenbrot

Auf der Suche nach einem bodenständigen, einfachen aber kulinarischen Dessert wurde ich fündig. In Lettland ist die herzhafte, vielfältige und naturverbundene Küche heimisch. Schmackhaftes, dunkles Roggenbrot, das nur aus Roggen, Wasser, Salz, Zucker und Kümmel besteht,  mögen die Bewohner Lettlands sehr. Es ist ein Kulturgut und wird nach bestimmten Ritualen zubereitet und gebacken. Man isst das Brot in der Lettischen Küche in verschiedenen Gerichten und zu unterschiedlichsten Speisen.

Für das Dessert wird Roggenbrot geraspelt und in der Pfanne ohne Fett geröstet. Ein verführerischer Duft steigt über der Pfanne auf. Danach wird das Brot mit Zucker und wenig Zimt vermischt. Nun kann das Schichten mit Brot, Preiselbeer-Kompott oder Kirschen und Mascarponecreme beginnen. Das Ergebnis wird jeden begeistern!

Rezept für 2 Personen

Zutaten:

  •  100 g dunkles Roggenbrot
  •  200 g Mascarpone
  •  50 ml Sahne
  •  200 g Preiselbeerkompott
  •  50 g brauner Zucker
  •  1/2 Tl Zimt
  •  1 Vanillezucker

Zubereitung:

Schwarzbrot mit einem scharfen Messer klein hacken und in einer Pfanne ohne Öl knusprig rösten. Zucker, Zimt mischen, mit dem geröstetem Brot vermischen und abkühlen lassen.

Mascarpone mit Vanillezucker cremig rühren und die geschlagene Sahne unterheben.

Jetzt kann das Schichten beginnen. Mit einer Schicht Roggenbrotkrümel beginnen. Dann folgen Schichten vom Preiselbeer-Kompott und Mascarponecreme. Vorgang wiederholen bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Als letzte Schicht habe ich eine Cremeschicht drauf gegeben. Einige Schokoraspel vervollständigen das leckere Dessert.

Guten Appetit!

 

 

 

 

 

 

 

Aromatisches Holunderblüten-Gelee

 

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Holundersträuche sind sehr alte Sträuche, deren schneeweiße Blüten und schmackhafte Beeren schon seit langer Zeit von den Menschen in der Küche genutzt werden. Es lohnt sich von Mai bis Juni die Blütenstände des Schwarzen Holunder zu sammeln und einige Gläser aromatisches Holundergelee zu kochen. Absolut köstlich schmeckt das Gelee auf einem knusprigen Butterbrötchen. Darüber hinaus findet das Holunderblütengelee beispielsweise Verwendung auf einer Käseplatte, zum Verfeinern von Soßen, bei Desserts, beim Backen und in Getränken.

Zutaten:

• 20 große Holunderblütendolden
• 800 ml Wasser
• 1 Zitrone
• 1 kg Gelierzucker für Gelee

Zubereitung:

Blütendolden ausschütteln, so dass sie frei sind von eventuell kleinen Insekten. Bitte die Blüten nicht waschen, da sonst das Aroma teilweise verloren geht. Dolden in einen Topf geben, mit Wasser übergießen und 24 Stunden abgedeckt stehen lassen.

Danach den Saft durch ein feines Sieb gießen. Die Zitrone auspressen, mit dem Gelierzucker zum Holundersaft geben 2 Stunden abgedeckt stehen lassen. Anschließend 4 Minuten sprudelnd kochen. Gelierprobe nach der Kochzeit machen.

Das Holunderblütengelee in die vorbereiteten Gläser füllen und verschließen. Gläser für 5 Minuten umgedreht auf den Deckel stellen. Danach wieder die Gläser wieder drehen und abkühlen lassen.

Guten Appetit!

 

Pavlova mit Holunderblüten-Creme und Kirschkompott

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Die kleinen Pavlovas sind ein unwiderstehlicher Genuss für die ganze Familie. Aber auch für Gäste sind sie eine willkommene Überraschung. Sie machen nicht viel Arbeit und machen auf dem Dessertteller kulinarisch und optisch was her.

Die Baisertörtchen habe ich mit selbst zubereiteter Holunderblüten-Creme, Kirschkompott und frischen Kirschen gefüllt. Gekrönt habe ich das Dessert mit Blättchen von der Minze und einigen Holunderblüten.

Das Lieblingsgebäck der Australier und Neuseeländer ist die Pavlova, eine Torte aus Baisermasse. Diese Süßspeise wurde zu Ehren der Tänzerin Anna Matwejewna Pavlova benannt. Sie war eine russische Meistertänzerin des klassischen Balletts und gastierte 1926 und 1929 in beiden Ländern.

Die Baiser-Desserts kann man als Torten oder als kleine Törtchen kreieren. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Zutaten Baisers:

  • 3 Eiweiß, sehr gekühlt
  • 130 g Zucker
  • 2 TL Speisestärke
  • ½ TL heller Balsamico
  • Prise Salz
  • 200 g weiße Kuvertüre
  • 100 g Schlagsahne
  • 250 g Erdbeeren

Zubereitung:

Die Zutaten ergeben 4 Baisers mit einem Durchmesser von 10 Zentimetern.

Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und dabei langsam den Zucker einrieseln lassen. Weiterschlagen bis eine glatte, feste, glänzende Masse entstanden ist.  Stärke auf die Eiweißmasse sieben, den Essig zufügen und alles gut unterheben.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Eischnee in einen Spritzbeutel füllen und vier Portionen auf das Backblech spritzen. Es müssen kleine Förmchen entstehen, die in der Mitte eine Vertiefung haben.  Im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten bei 100°C trocknen lassen. Die Baiser-Schalen eventuell mit Folie abdecken, damit sie schön weiß bleiben. Backofen nach der Zeit ausschalten und die Baisers über Nacht darin trocknen lassen.

Zutaten Kirschkompott:

  • 500 g Kirschen
  • 120 ml Wasser oder roter Traubensaft
  • 70 g Zucker
  • 10 g Speisestärke
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Messerspitze Zimt

Zubereitung Kirschkompott:

Kirschen waschen, halbieren und entsteinen. Anschließend Zucker und Vanillezucker dazugeben und 10 Minuten in die Kirschen einziehen lassen. Wasser zugeben und 10 Minuten köcheln lassen. Speisestärke in kaltem Wasser anrühren und das Kirschkompott damit binden. Eventuell mit Zimt abschmecken.

Zutaten Holunderblüten-Creme:

  • 125 g Mascarpone
  • 200 g Sahne
  • 100 ml Holundersirup
  • 1 Päckchen Sahnefest

Zubereitung Holunderblüten-Creme:

Mascarpone mit dem Holunderblüten-Sirup cremig rühren. Eiskalte Sahne mit dem Päckchen Sahnefest steif schlagen und unter die erste Masse unterheben.

Anrichten:

Baiserschalen mit der Holunderblüten-Creme füllen. Darauf wird etwas Kirschkompott verteilt und einige frische Kirschen obenauf gegeben. Blättchen von der Minze runden das Dessert ab.

French Toast – gefüllt mit Schokoladencreme und Erdbeeren

French Toast mit Erdbeeren

French Toast oder Arme Ritter kennt fast jeder. Weißbrotscheiben werden in eine Ei-Milch-Mischung getaucht und in Butter gebraten. In meiner Kindheit waren sie ein preiswertes Dessert. Es war stets etwas Besonderes, die in der Pfanne gebrutzelten Toasts mit Obst zu genießen!

Man kennt sie auch in vielen anderen Ländern allerdings unter einer anderen Bezeichnung. In Kanada und den USA nennt man die zubereiteten Toastscheiben French Toast. Man isst die einfache Köstlichkeit dort als süße Variante bereits zum Frühstück.

So, aber jetzt zu meinem Rezept. Für die köstlichen Armen Ritter habe ich Toastscheiben mit Haselnuss-Nougat-Creme und Erdbeeren gefüllt, gerollt und in Butter gebraten. Danach in braunem Zucker wälzen und noch warm mit frischen Erdbeeren und Eis genießen.

Rezept für zwei Personen:

Zutaten:

• 4 Toastscheiben
• 2 Eier
• 6 EL Milch
• 2 EL Butter
• 1 Packung Vanillezucker
• Haselnuss-Nougat-Crème
• Frische Erdbeeren
• Minze
• Butter zum Braten
• Vanilleeis
• Vanillesoße

Zubereitung:

Die Rinde von den Toasts entfernen und die Scheiben mit einem Nudelholz plattieren. Die Scheiben mit der Nuss-Nougat-Creme bestreichen. Darauf werden Scheiben von frischen Erdbeeren fächerartig im unteren Drittel aufgelegt. Die Scheiben nun vorsichtig aufrollen.

Eier, Milch und Vanillezucker in eine flache Schüssel geben und alle Zutaten mit der Gabel verschlagen. Die Rollen werden in die Eier-Milch-Mischung getaucht und in der Pfanne mit etwas Butter von allen Seiten goldgelb gebraten. Anschließend werden die Röllchen mit braunem Zucker bestreut.

Angerichtet habe ich die Röllchen mit frischen Erdbeeren, Vanillesoße, Erdbeermark, Vanilleeis und frischer Minze.

Guten Appetit!

Biskuit-Omelett mit Pariser Creme und frischen Erdbeeren

Biskuis-Omelett mit Pariser Creme-001.JPG

Rezept für 4 Personen

Zutaten für die Omeletts:
• 25 g Mehl
• 1 Ei
• 25 g Zucker

Zutaten für die Pariser Creme:
• 200 ml süße Sahne
• 150 g Vollmilch Kuvertüre
• 50 g dunkle Schokolade mit 70 % Kakoanteil

Zubereitung:

Sahne in einem Topf zum Kochen bringen, die zerkleinerte Kuvertüre und Schokolade in der köchelnden Sahne auflösen und anschließend abkühlen lassen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 180° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Aus Backpapier 4 Quadrate mit einer Größe von 15x 15 cm ausschneiden und darauf Kreise mit einem Durchmesser von etwa 12 cm zeichnen. Quadrate auf das Backblech legen.

In einer Schüssel das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen, wobei der Zucker in drei Portionen zugegeben wird. Die Mischung soll durch das Schlagen eine cremige, helle Konsistenz bekommen. Darauf wird das Mehl gesiebt und vorsichtig unter die Eimasse gehoben.

Mit einem Esslöffel wird der Teig auf die vorgezeichneten Kreise verteilt und im Ofen etwa 8 Minuten gebacken. Nach dem Backen lässt man die Biskuittaler abkühlen. Danach werden sie umgedreht und das Backpapier vorsichtig abgezogen. Das Gebäck wieder auf das Backpapier legen.

Die Pariser Creme nochmals kurz schlagen und in einen Spritzbeutel füllen. Nun einen länglichen Streifen – von oben nach unten – spritzen. Darauf einige Erdbeerhälften geben und wieder Creme aufspritzen. Mit einigen Erdbeerhälften dekorieren und die Seiten des Biskuits hochklappen und leicht festdrücken.

Zum Schluss etwas Puderzucker darüber stäuben und mit einer Tasse Kaffee genießen.

Guten Appetit!

Schokoladen-Birnen-Kuchen für die Glücksmomente

 

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Glücksmomente hat jeder Mensch gern und er braucht diese auch für das persönliche Wohlbefinden. Es gibt die großen Augenblicke aber auch die kleinen Momente voller Glück.

Ich erinnere mich an eine solche Situation in meiner Kindheit. Da ich in einer großen Familie mit mehreren Geschwistern aufgewachsen bin, war Geld nicht so üppig vorhanden. Es wurde versucht gerecht zu teilen. Geschenke für uns Kinder zum Geburtstag und zu Weihnachten waren sehr bescheiden. Wir konnten uns jedoch darüber auch sehr freuen.

So trug es sich zu, dass ich an meinem 12. Geburtstag im kalten, trüben Novembermonat diesen besonderen Glücksmoment hatte. Ich erinnere mich heute noch sehr gut daran. Auf meinem Geburtstagstisch stand ein selbst gebackener Kuchen mit Birnen aus dem eigenen Garten. Überzogen war er mit etwas Schokolade, duftete lecker und sah sehr verführerisch aus. Neben dem Kuchen lag das wunderschöne Buch „Geschichten aus 1001 Nacht“ im hellroten Leineneinband. Für mich als „Leseratte“ eine tolle Überraschung. Was für Glücksmomente!

Einige Jahre später, als ich selbst backen und kochen konnte, gehörte der Birnen-Schokoladen-Kuchen jedes Jahr auf meinen Geburtstagstisch. Und so ist es bis heute geblieben, die Sache mit den kleinen, bescheidenen Glücksmomenten und dem schokoladigen Genuss. Ich liebe diesen Kuchen!

Rezept für eine Kastenform

Zutaten:

• 3 große Birnen Williams Christ
• 200 g Zucker
• 125 weiche Butter
• 250 g Mehl
• 4 Eier
• 50 ml Milch
• 3 EL Kakao
• 1 Backpulver
• 100 g gehackte Mandeln
• 200 g Vollmilch-Kuvertüre und 200 g dunkle 70%ige Schokolade
• ½ TL Zimt

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten und abkühlen lassen.
Die Birnen schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Eier mit dem Zucker und der Butter schaumig rühren. Das Mehl mit dem Kakao, Zimt und Backpulver mischen, sieben, zur die Butter-Zucker-Ei-Mischung und dabei die Milch unterrühren. Anschließend die Birnenstückchen und die gerösteten Mandeln dazu geben und gut verrühren. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und etwa 60 Minuten backen.

Den Kuchen nach dem Abkühlen mit der im Wasserbad geschmolzenen Kuvertüre überziehen. Man kann den Kuchen natürlich mit weiteren Dekorationen versehen.  So kann man beispielsweise flüssige Schokolade auf Bläschenfolie geben und im Kühlschrank fest werden lassen. Anschließend bricht man sich passende Stücke ab. Ein dekoratives Muster ergibt sich auch, wenn man sich Folienstreifen in der Höhe und Umfang des Kastenkuchens zurechtschneidet. Darauf zieht man mit flüssiger Schokolade ein Gitter und lässt dieses fest werden. Das Gitter drückt man dann rings um den Kuchen herum und zieht die Folie ab. Mein Gitter habe ich noch mit einem braunen Seidenband verziert. Den Kuchen habe ich oben mit selbst gemachtem Himbeerzucker, Pralinen, kandierten Birnenscheiben und Schokoladengitter verziert.

Dem Birnen- und Augenschmaus mit diesem saftigen, schokoladigen Kuchen steht nun nichts mehr im Wege!

Der Birnenschmaus
So komm, du lieber Sonnenschein,
Lass unsre Birnen gut gedeih’n!
Und wenn sie gelb geworden sind,
Dann komm und wehe, lieber Wind!
Komm, Wind, und schüttle jeden Ast
Und lad‘ uns alle samt zu Gast!
Dann eilen wir zum Haus hinaus
Und halten einen Birnenschmaus.

Hoffmann von Fallersleben

 

Thüringer Backzeit

Am gestrigen Tag, dem 07.März 2019, fand im Jenaer Kaffeehaus Gräfe ein Backevent der besonderen Art statt. Das Event wurde durch die Thüringische Landeszeitung, Ostthüringer Zeitung und Thüringer Allgemeine gestaltet und im hübschen Kaffeehaus Gräfe der Universitätsstadt Jena durchgeführt. Die Leserinnen der Tageszeitungen waren aufgerufen Rezepte und Fotos ihrer gebackenen Köstlichkeiten für den Wettbewerb einzureichen. Zahlreiche Hobbybäckerinnen folgten dem Aufruf und nahmen mit ihren Kreationen am Wettbewerb teil. Durch das Internet wurde ich auf diesen Wettbewerb aufmerksam und beteiligte mich ebenfalls, obwohl ich im südlichen Sachsen-Anhalt wohne, am Backevent. Mein Beitrag war der heißgeliebte, schokoladige Birnenkuchen aus meiner Kinderzeit, den ich jedes Jahr im November backe.

Am 01. April 2019 erscheint ein Magazin mit allen Rezepten des gestrigen Backevents.

Mein herzliches Dankeschön den Organisatoren für diesen wunderschönen und kreativen Tag.