Engelsfuß – hauchzarte Maracujacreme

Engelsfuß

Das hauchzarte, köstliche Dessert wird von den Brasilianern „Engelsfuß“ genannt. Nachdem ich es zu bereitet hatte, konnte ich die Bezeichnung für das Dessert vollkommen verstehen. Bei diesem Genuss hatte ich das Gefühl, als ob viele kleine „Engelsfüßchen“ voller Anmut auf meiner Zunge herumhüpfen.
Für das Dessert benötigt man nur wenige Zutaten und es ist schnell zubereitet. Am besten macht man es einen Tag vorher, damit es im Kühlschrank über Nacht gut durchkühlen kann.

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

  • 2 Eiweiss
  • 150 ml gezuckerte Kondensmilch
  • 150 ml Kokosmilch
  • 300 ml Maracujasaft
  • 5 Blatt Gelatine oder entsprechend Agar Agar
  • 4 Stück frische Maracuja-Früchte
  • Kokosflocken

Zubereitung:

Maracuja-Saft, Kondensmilch und Kokosmilch verrühren.

Gelatine in kaltem Wasser 5 Minuten einweichen, anschließend gut ausdrücken. Die Gelatine in einen Topf geben und mit 1 EL Wasser erhitzen. Dabei rühren bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Kurz abkühlen lassen, zur Mischung geben und verrühren.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen. Wenn die Masse zu gelieren beginnt, wird das geschlagene Eiweiß vorsichtig mit einem Schneebesen unter die Masse gehoben. Die Creme habe ich in 4 Puddingförmchen – mit je 150 ml Fassungsvermögen – gefüllt und im Kühlschrank über Nacht fest werden lassen.

Angerichtet habe ich meine „Engelsfüßchen“ mit etwas Fruchtfleisch der Maracuja und Kokosflocken.

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Dessert – Errötendes Mädchen

Himbeerdessert.JPG

Heute stelle ich einen alten Klassiker aus dem Norden Deutschlands vor. Das Buttermilch-Dessert „Errötendes Mädchen“ ist einfach zuzubereiten und schmeckt köstlich. Dafür werden wenige Zutaten benötigt. Das unkomplizierte Dessert ist im Handumdrehen hergestellt, ziert jeden hübsch gedeckten Tisch und verführt die Genießer.

Für 4 Personen

Zutaten:
• 500 ml Buttermilch
• 250 ml Sahne
• 120 g Zucker
• 9 Blatt Gelatine oder 30 g gemahlene Gelatine
• 1 Vanillezucker oder ½ Vanilleschote
• Abgeriebene Zitronenschale
• 200 ml Himbeermark

Zubereitung:
Buttermilch in eine Schüssel geben und mit dem Zucker und der abgeriebenen Zitronenschale gut verrühren. 50 ml Himbeermark einrühren.
Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Danach leicht ausdrücken, in einen Topf geben erwärmen und auflösen. Die kalte Buttermilch-Masse in die aufgelöste Gelatine unter ständigem Rühren gießen.
Die Sahne mit einem Tütchen Vanillezucker steif schlagen und kurz bevor die Masse erstarrt in die Buttermilch-Masse geben. In hübschen Gläsern oder Dessertschalen füllen und kaltstellen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Inzwischen das restliche Himbeermark mit Zucker verrühren und mit etwas Stärkemehl andicken und abkühlen lassen. Danach das Himbeermark in die Gläser füllen. Das Dessert kann nun noch mit einem Sahnehäubchen und einer Himbeere dekoriert werden.

Guten Appetit!

 

Ach, es war ein süßes Bild,
Als du da errötend standest,
Und zur Erde all‘ die Blumen
Fielen, die zum Strauß du wandest,
Deine kleine, liebe Hand
Spielte mit dem blauen Band,
Weißt du noch?

Otto Roquette (deutscher Lyriker)

Rund um die Weltkugel – Herzhaft & köstlich durch fünf Kontinente

cookingpokal

Im letzten Beitrag hatte ich versprochen, dass ich mein Wettbewerbsgericht für die Vorauswahl zum Thüringer Cookingpokal 2018 hier vorstelle. Im vergangenen Jahr  hatte ich mir für meine Teilnahme am Kochwettbewerb für begeisterte Hobbyköche etwas Besonderes ausgedacht.

Fünf leckere Gerichte brachte ich in Kugelform und nannte mein Wettbewerbsgericht „Rund um die Weltkugel – Herzhaft & köstlich durch fünf Kontinente“. Der Vorentscheid fand am 15. Juni 2018 bei Möbel Finke in Elxleben statt. Alle Teilnehmer waren bestens vorbereitet und zeigten ihr Können beim Kochen.

Letztendlich befand die Jury befand nach der Präsentation und Verkostung meines Gerichts, dass ich im Halbfinale auf der Messe „Besser Leben“ am 07. September 2018 dabei sein sollte.

Das Gericht stelle ich im nächsten Beitrag vor. Jetzt aber erst einmal mein Beitrag „Rund um die Weltkugel – Herzhaft & köstlich durch fünf Kontinente“. Das Gericht durften wir zu Hause vorbereiten und beim Wettbewerb Vorort letztendlich fertigstellen.

Amerika – Meatballs mit Bacon / Pflaumen-Chutney mit Kaffee- und Rauchnote

Rezept für 4 Personen

Zutaten/Meatballs:
• 250 g Gehacktes
• 1 Ei
• 1 Zwiebel, fein gehackt
• 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
• 70 g Semmelbrösel
• etwas süße Sahne
• 100 g Bacon
• BBQ-Sauce
• Gewürzmischung, gemahlen: Salz, Zitronenpfeffer, Thymian, Rosenpaprika, Koriander, Kreuzkümmel, Chili, brauner Zucker

Zubereitung/Meatballs:
Zwiebel- und Knoblauchwürfel in etwas Butter blond anschwitzen und abkühlen lassen.
Gehacktes, Zwiebel- und Knoblauchwürfel, Ei, Semmelbrösel, etwas süße Sahne, Gewürze und Salz und eine Prise Zucker sehr gut vermischen. Daraus 60 g schwere Kugeln formen. Das geht am besten mit einem Eisportionier.
Anschließend jede Kugel mit Bacon umwickeln und im heißen Öl goldbraun frittieren. Danach jede Kugel mit BBQ-Sauce einstreichen. Anschließend im vorgeheiztem Ofen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech bei 200° C für 5 – 8 Minuten fertig garen.

Zutaten/Pflaumen-Chutney:
• 300 g Pflaumen
• 2 Knoblauchzehen
• 2 rote Chilis
• Frischer Ingwer, etwa 1 cm
• 100 ml Rotwein
• 50 g brauner Zucker
• 1 EL Apfelessig
• 2 EL Zitronensaft
• Salz, Zucker zum Abschmecken
• 1 kleine Tasse frisch aufgebrühten Mocca
• Smoked Spanish Paprika, sweet – spanisches, rotes Paprikapulver mit Rauchnote

Zubereitung/Pflaumen-Chutney:
Pflaumen waschen, halbieren, entsteinen und in Würfel hacken. Knoblauch, Ingwer, Chilis schälen, entkernen und fein hacken. Zucker in einem Topf karamellsieren, Rotwein aufgießen und Karamell loskochen.
Pflaumen, Ingwer, Knoblauch, Mokka zugeben und 30 Minuten köcheln lassen, so dass eine dickliche Soße entsteht. Pflaumenstücke müssen weich sein. Chutney mit Essig, Zitronensaft, Salz, etwas Zucker und Smoked Spanish Paprika pikant abschmecken.
Heiß in Gläser abfüllen und fest verschließen.

Asien – Onigiri – Japanese Rice Balls mit TunaMayo / Süßsauer eingelegtes Gemüse

Rezepte für 4 Personen

Zutaten/Reisbällchen:
• 200 g Sushi Reis
• 3 EL Reisessig
• 2 EL Zucker
• 1 TL Salz
• 100 g geräucherten Lachs
• Thunfisch im eigenen Saft/Konserve
• etwas Mayonnaise
• Forellenkaviar
• Minzblättchen

Zubereitung/Reisbällchen:
Für die TunaMayo den Thunfisch, Mayonnaise und Salz mit der Gabel vermischen und zerdrücken und abschmecken.
Aus Haushaltsfolie mehrere Quadrate 20×20 cm schneiden.
Sushi Reis nach Vorschrift kochen. Essig, Zucker und Salz in einem Topf erwärmen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Diese Mischung unter den heißen Reis heben und abkühlen lassen.
Mit dem Eisportionierer Reis aufnehmen und nassen Händen breitdrücken. Darauf kommt TunaMayo. Hände wieder anfeuchten und Kugeln formen.
Auf ein Stückchen Haushaltsfolie eine kleine Scheibe Lachs, ein Minzblatt und obenauf die Reiskugel legen. Alle Ecken der Folie nach oben nehmen und zusammendrehen. So kann man wunderbare Kugeln formen. Beim Anrichten kommt noch ½Teelöffel Forellenkaviar.

Zutaten/Süßsauer eingelegtes Gemüse:
• 3 Karotten
• 1 Zucchini
• 1 rote Paprika
• 1 Chili
• grobes Salz
• Knoblauchzehen
• Thymian
• 150 ml Weißweinessig
• 30 g Zucker
• 1 Gewürznelke
• ½ TL Pfefferkörner, gehackt
• Frischen Ingwer, gehackt

Zubereitung/Süßsauer eingelegtes Gemüse:
Gemüse waschen, schälen und in Julienne schneiden. In eine Schüssel geben, mit grobem Salz bestreuen und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag die Flüssigkeit abgießen, Gemüse trocken tupfen, in Gläser verteilen, eine Knoblauchzehe und Thymian dazugeben.
Weißweinessig, Zucker, Gewürznelke, Pfefferkörner, Ingwer in einen Topf geben, aufkochen, abkühlen lassen und auf die Gläser verteilen und fest verschließen.

Europa – Thüringer Schüsselsülze mit Meerrettich-Mayonnaise

Rezepte für 4 Personen

Zutaten/Thüringer Schüsselsülze:
• 1 Eisbein
• 2 Spitzbeine
• 2 Karotten
• 1 Zwiebel
• 2 Lorbeerblätter
• 2 Gewürznelken
• Pfefferkörner
• Pimentkörner
• Wacholderbeeren
• Knoblauchzehen
• Weißweinessig
• Majoran
• Kümmel
• Salz
• Gewürzgurken

Zubereitung/Thüringer Schüsselsülze:
Eisbein und Spitzbeine in einen großen Topf geben. Kaltes Wasser aufgießen, Karotten, Zwiebel, Lorbeerblätter, Gewürznelken, Pfefferkörner, Pimentkörner, Wacholderbeeren und Salz dazugeben und etwa 2-3 Stunden köcheln lassen bis das Fleisch weich ist, abkühlen lassen und aus dem Topf nehmen. Brühe durch ein Sieb gießen und aufbewahren.
Weich gekochtes Fleisch von Fett und Schwarte befreien (Ich nehme nur das magere Fleisch.), in Würfel schneiden und in einen Topf geben. Dazu kommen Karottenwürfel, Würfel von Gewürzgurken, feine Knoblauch-Würfel, Majoran, Kümmel, frisch gemahlener Pfeffer, Essig und Brühe. Alles nochmals kurz aufkochen. Der Fond muss sehr kräftig abgeschmeckt sein, damit die Sülze nach dem Erkalten ihren vollen Geschmack hat.
Um die Kugelform zu erhalten, habe ich Silikonformen für Eiskugeln/Getränke genommen und dort die Sülze sowie Brühe eingefüllt und im Kühlschrank festwerden lassen. Die restliche Sülze und Brühe habe ich in eine Schüssel gefüllt und ebenfalls im Kühlschrank fest werden lassen.
Tipp für die Sommermonate: Damit die Sülze fest wird und bleibt, etwas Gelatine entsprechen der Flüssigkeit zugeben.

Zutaten/ Meerrettich-Mayonnaise:
• 1 Glas Mayonnaise
• 1 Glas geriebenen Meerrettich

Zubereitung/Meerrettich-Mayonnaise:
Alle Zutaten gut miteinander vermischen und mit Salz abschmecken.

Afrika – Falafel mit Mango-Chutney

Rezepte für 4 Personen

Zutaten/Falafel:
• 200 g getrocknete Kichererbsen
• 1 rote Zwiebel
• 2 Knoblauchzehen
• 1 kleine Chili
• 1 Zitrone
• 1TL Salz
• 100 g Kichererbsenmehl
• ½ Bund Koriandergrün
• ½ Bund glatte Petersilie
• Gewürzmischung, gemahlen: Zwiebel, Knoblauch, Pfeffer, Kreuzkümmel, Paprika süß, Natron

Zubereitung/Falafel:
Die Kichererbsen in eine Schüssel füllen, Wasser auffüllen und über Nacht weichen lassen. Am nächsten Tag das Wasser abschütten und die Kichererbsen mit frischem Wasser kurz abspülen.
Zwiebel in Würfel schneiden, Knoblauchzehen in Würfel schneiden, Schale der Zitrone abreiben, einen EL Saft der Zitrone auspressen, Chili längs halbieren, Kerne entfernen und würfeln. Koriander und Petersilie waschen, Blättchen abzupfen.
Alle Zutaten in eine Küchenmaschine füllen und zu einer cremigen, homogenen Masse pürieren.
Mit dem Eisportionierer Masse entnehmen, mit nassen Händen zu Kugeln formen und 5 Minuten in heißem Fett frittieren.

Zutaten/Mango-Chutney:
• 1 Mango
• Frischer Ingwer, 2 cm
• 50 ml Orangensaft
• 30 ml Apfelessig
• 50 g brauner Zucker
• 1 EL Limettensaft
• 1 rote Chilischote
• 1 EL Senfkörner
• ½ TL Salz
• Minzblättchen

Zubereitung/Mango-Chutney:
Mango, Ingwer, Chili schälen, in Würfel schneiden bzw. fein hacken. Essig, Apfelsinensaft und braunen Zucker in einem Topf aufkochen, danach Hitze reduzieren. Rühren bis sich der Zucker auflöst. Alle weiteren Zutaten zufügen und 30 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Das Chutney ist fertig, wenn die Masse eingedickt ist. Minzblättchen waschen und zur Masse geben.
In vorbereitet Gläser füllen und fest verschließen.

Australien – Kangaroo – Australian Bush Balls mit Kirsch-Senf-Chutney

Zutaten/Australian Bush Balls:
• 250 g Gehacktes aus Kängurufleisch
• 1 Ei
• 1 Zwiebel, fein gehackt
• 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
• 70 g Semmelbrösel
• etwas süße Sahne
• Salz
• Gewürzmischung, gemahlen: Koriander, Pfeffer, Piment, Senfkörner, Khumeli und Chimichurri

Zubereitung/Australian Bush Balls:
Zwiebel- und Knoblauchwürfel in etwas Butter blond anschwitzen und abkühlen lassen.
Gehacktes, Zwiebel- und Knoblauchwürfel, Ei, Semmelbrösel, etwas süße Sahne, Gewürze und Salz und eine Prise Zucker sehr gut vermischen. Daraus 60 g schwere Kugeln formen. Das geht am besten mit einem Eisportionier.
Anschließend im heißen Öl goldbraun frittieren.

Zutaten/ Kirsch-Senf-Chutney:
• 300 g Kirschen ohne Stein
• 1 rote Zwiebel
• 100 ml Rotwein
• 100 ml Himbeeressig
• 100 g Gelierzucker
• 2 EL Dijon-Senf
• Frischen Ingwer, geschält und in Würfel geschnitten, Limonenabrieb, Thymian, Salz, Pfeffer

Zubereitung/Kirsch-Senf-Chutney:
Zwiebel schälen in Würfel schneiden und in Butter blond schwitzen
Kirschen, Ingwer schälen, in Würfel schneiden bzw. fein hacken. Essig, Rotwein und Gelierzucker in einem Topf aufkochen, danach Hitze reduzieren. Rühren bis sich der Zucker auflöst. Alle weiteren Zutaten zufügen und 30 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Das Chutney ist fertig, wenn die Masse eingedickt ist.
In vorbereitet Gläser füllen und fest verschließen.

Zutaten/Petersilien-Püree:
• 2 händevoll glatte Petersilie
• 2 händevoll Spinatblättchen
• 1 Schachtel Kresse
• 1 g Glice
• 1 EL Creme fraiche
• Öl
• Salz, Pfeffer

Zubereitung/Petersilien-Püree:
Kräuter in Salzwasser kurz blanchieren, in Eiswasser abschrecken und gut ausdrücken.
1 g Glice in warmen Öl auflösen, mit Creme fraiche und Gewürzen zu den Kräutern geben. Anschließend mit dem Zauberstab pürieren.
Petersilien-Püree auf dem Teller anrichten. Darauf kommt jeweils eine Kugel und ein Tupfer Chutney, Mayonnaise und süßsauer eingelegtes Gemüse.

Alle Komponenten des Gerichts auf einem Teller hübsch anrichten und genießen. Man kann natürlich auch jedes Gericht einzeln zubereiten und anrichten.

Guten Appetit!

Himmlisches Waldmeisterparfait mit köstlichen Beeren

Der Waldmeister, eine Würz-und Heilpflanze, ist mit seinen weißen Blüten eine typische Pflanze in unseren heimischen Laub-und Mischwäldern. In unseren Gärten ist die zarte Pflanze ebenfalls als bodenbedeckende Schönheit zu finden. Der Waldmeister blüht von Mitte April bis Anfang Mai und wird in dieser Zeit geerntet.

Man kennt den Waldmeister mit seinem lieblichen Geschmack aus Gerichten und Getränken wie beispielsweise der Maibowle, Eis, Brause, Götterspeise.

Um den Waldmeister genießen zu können, habe ich mir ein Rezept von Meinrad Neunkirchner- einem der großartigsten Köche, die es in Österreich je gegeben hat- ausgesucht. Mit seiner Kräuterküche und dem kreativen Umgang mit Aromen hatte er sich, der bei Eckhart Witzigmann einst sein Handwerk gelernt hat, einen Namen gemacht.

Das nachfolgende Rezept habe ich seinem Buch „So schmecken Wildpflanzen“, Verlag Löwenzahn Innsbruck, Seite 110 entnommen.

Rezept für 4 Personen

Zutaten für das Parfait:

• 4 Eigelb
• 100 g Puderzucker
• 3 EL klein geschnittenen Waldmeister, vor der Verwendung gefroren
• 2 cl weißer Rum
• 500 ml Sahne
• Butter für die Förmchen

Zutaten für die Sauerrahmsoße:

• 200 g Creme fraiche
• Saft von ½ Limette
• Puderzucker

Frische Beeren und Waldmeister zum Garnieren.

Zubereitung:

Für das Parfait Eigelb mit Staubzucker in einer Schüssel über Wasserdampf mit dem Schneebesen cremig aufschlagen. Abkühlen lassen und mit dem Mixer aufschlagen, weißen Rum und den Waldmeister zufügen. Anschließend die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben. Die Masse in vier gebutterte Förmchen füllen und mindestens 4 Stunden – besser über Nacht – im Gefrierfach gefrieren lassen.
Für die Sauerrahmsoße werden alle Zutaten miteinander verrührt.
Vor dem Anrichten die Förmchen kurz in heißes Wasser tauchen, eventuell das Eis vorsichtig mit dem Messer vom Rand lösen und auf Teller stürzen. Das Ganze mit Beeren, Sauerrahm und Waldmeister anrichten.

Guten Appetit!

Beeriger Sommertraum

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Der Sommer bietet im Juli rote, blaue, gelbe und grüne duftende Beeren in Hülle und Fülle. Farbenpracht wohin man schaut. Man kann jetzt aus dem Vollen schöpfen und  viele gesunde Vitamine naschen. Wohl dem, der ein kleines Gärtchen sein eigen nennt.  Also habe ich meinen kleinen, beerigen Sommertraum am vergangenen Sonntagvormittag zubereitet. Kekse, Beeren und Mascarpone waren  vorrätig und die anderen Zutaten sowieso. Die Zubereitungszeit hält sich in Grenzen, da die Köstlichkeiten nicht gebacken werden müssen. Gut gekühlt sind die kleinen Küchlein ein delikater Sommertraum. Am sonnigen Sonntagnachmittag zierten die Beerentörtchen unsere Kaffeetafel und mundeten gar köstlich.

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

  • 250 g Mascarpone
  • 300 g TK-Heidelbeeren
  • 200 g Schokoladenkekse
  • 100 g Butter
  • 1 Päckchen Gelatine oder Agar Agar – ein pflanzliches Geliermittel
  • Frische Beeren, zum Beispiel Heidelbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren
  • Milch, Sahne, Zimt, Puderzucker, Minzblätter

 

Vier Anrichtringe – Durchmesser 8 Zentimeter – innen mit zerlassener Butter dünn bestreichen und auf einen Teller stellen. Kekse zerkrümeln, mit der zerlassenen Butter und etwas Zimt gut vermischen. Die Keksmasse wird auf die vier Ringe verteilt und gut festgedrückt. Kühl stellen.

Inzwischen werden die TK-Heidelbeeren aufgetaut und püriert. Mascarpone, etwas Puderzucker und die pürierten Heidelbeeren gut verrühren.  Gelatine oder Agar Agar nach Vorschrift auflösen und zur Heidelbeercreme geben. Ich habe Agar Agar verwendet. Dadurch bekommt die Füllung einen festen Stand. Die Förmchen vor dem Weiterverarbeiten im Kühlschrank eine Stunde kalt stellen.

Anschließend die Förmchen aus dem Kühlschrank nehmen. Verschiedene Beeren darauf verteilen. Klaren Tortenguß nach Vorschrift zubereiten und über die Beeren verteilen. Küchlein nochmals kurz in den Kühlschrank stellen damit der Tortenguß fest wird.

Mit einem Tupfer Sahne, Beeren und Minzblätter anrichten und einen Sommertraum langsam genießen.

 

Kiba-Eis-Kreation zum 2. Blog-Geburtstag – eiskalt und unwahrscheinlich köstlich

KIBA-Kirsch-Banane-Eis.JPG

 

Zum 2. Geburtstag meines Blogs „Esszimmerimpressionen“, habe ich mir für alle Leser eine kleine Überraschung ausgedacht! Genau heute vor zwei Jahren habe ich den ersten Beitrag in meinem „Esszimmer“ gepostet. Bis zum heutigen Tage waren es genau 100 Blogbeiträge, die ich hier veröffentlicht habe! Nun folgt zum Blog-Geburtstag der 101. Beitrag.

Seit nunmehr zwei Jahren schreibe ich hier regelmäßig Rezepte auf, bereite sie vorher in meiner Küche zu, setze sie mit der Kamera in Szene und veröffentliche sie hier. Mein Ziel ist es aus einfachen Gerichten das Beste zu machen. Dazu stehe ich mit Leidenschaft, Herz und Verstand an meinem heimischen Herd.

Während dieser Zeit habe ich bezüglich der Lebensmittel und dem Umgang mit ihnen sehr viel dazu gelernt. So lese ich beispielsweise über Obst, Gemüse, Kartoffeln, Reis, Nudeln und Fleisch etwas über deren Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und schonende Zubereitung. Diese Erkenntnisse versuche ich in meine Rezepte einfließen zu lassen, um sie dann optimal in meiner Küche anzuwenden. Das klappt nicht immer, denn manchmal geht auch etwas schief. Aber dadurch lasse ich mich keineswegs beirren! Ein zweiter Versuch gelingt dann meistens besser!

Besondere Freude habe ich beim Anrichten – manchmal mit Pinzette – und Fotografieren meiner lukullischen Genüsse.  Neben meiner Malerei macht mir das Kochen und Backen sehr viel Spaß, denn man kann auch in diesem Metier seine Kreativität ausleben.

Und wie es so an Geburtstagen ist, habe ich mir eine kleine Köstlichkeit für den Geburtstagstisch in meinem Esszimmer ausgedacht und kredenzt. Ich hoffe, dass meinen Geburtstagsgästen die Kiba-Eis-Kreation munden wird.

 

Zutaten für das Kirschsorbet:

  • 300 g TK-Kirschen
  • 60 g Puderzucker
  • 150 ml Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Zutaten für das Bananeneis:

  • 300 g Bananen
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 ml Sahne
  • Zitronensaft

 

Zubereitung:

Das Päckchen TK-Sauerkirschen leicht antauen lassen und in einen hohen Behälter geben. Puderzucker, Vanillezucker und Sahne dazugeben und pürieren. Bis zum Anrichten eventuell noch in das Gefrierfach geben.

Die Schale von den Bananen entfernen, klein schneiden und in einen hohen Behälter geben. Dazu den Puderzucker, Vanillezucker, Sahne und etwas Zitronensaft einfüllen. Die Masse wird nun mit dem Mixstab cremig püriert. Anschließend in eine Eismaschine füllen und das köstliche Bananeneis  gefrieren lassen. Wer keine Eismaschine hat, kann das Bananeneis auch in einen metallenen Behälter füllen und in die Tiefkühlung geben. Hierbei muss jedoch öfter mal umgerührt werden, damit sich keine Eiskristalle bilden.

Beim Anrichten habe ich etwas geschlagene Sahne im Spritzbeutel auf einen Teller gegeben. Darauf habe ich zwei Kugeln Kirschsorbet und eine Kugel Bananeneis angerichtet. Meine Kiba-Eis-Kreation habe ich mit einigen frischen Kirschen, Bananenscheiben, gerösteten Mandelsplittern, Minze und einem Stängel Waldmeister gekrönt.

 

Maigrünes Tannenspitzensorbet mit rotem Erdbeercarpaccio

Druck-Tannenspitzeneis an Erdbeercarpaccio

Der Mai ist für mich immer wieder der schönste Monat im Jahr. Die Blätter an den Bäumen leuchten in ihrem frischen, saftigen Maigrün. Ein leichter Frühlingswind streift die Blätter und lässt sie ein wenig rascheln. Das Gras, die Blumen und die Kräuter sprießen in ihrer Vielfalt in den Gärten sowie in Wald und Flur. Die neuen Farben in der Natur sind nach dem Winter unverbraucht und scheinen wie frisch gewaschen. Es ist einfach eine Augenweide genau hinzusehen und die Farbenvielfalt auf sich wirken zu lassen.

Im Mai bekommen die Tannen und Fichten ihre neuen, noch weichen Triebe in einem ganz zarten Grün. Sie duften fantastisch gut. Bei einem kurzen Spaziergang habe ich einen kleinen Trieb gekostet. Sie schmecken leicht würzig und zitronig. Ich erinnerte mich vor längerer Zeit gelesen zu haben, dass man aus den jungen Trieben Eis oder Sorbet zaubern kann. Eine gute handvoll Triebe habe ich der Natur entlockt, um ein Eisrezept auszuprobieren.

Zu Hause habe ich ein Rezept für Tannenspitzen-Sorbet in dem Magazin „Konditorei & Cafe“ aus dem Jahre 2008 – dem führenden Fachmagazin für Konditoren und Patissiers – entdeckt. Ich war sehr gespannt, ob das Rezept gelingt und das Eis schmeckt. Das Eis wollte ich mit roten Erdbeeren, die ebenfalls ab Mai geerntet werden, ergänzen. Glücklicherweise bekam ich frisch geerntete, duftende Früchte aus dem Geiseltal – Das Geiseltal ist eine Landschaft in Sachsen-Anhalt westlich von Merseburg im Landkreis Saalekreis – auf einem Markt zu kaufen.

Wie einige von euch wissen, habe ich noch ein zweites Hobby, die Malerei. Bei diesem Hobby setze ich mich zum Beispiel mit der Wirkung der Farben auseinander. Dieses Wissen versuche ich auch bei der Wahl meiner Lebensmittel und einigen Kochkreationen anzuwenden. Das heißt ich wähle hin und wieder den Komplementärkontrast – Farben, die sich im Farbkreis nach dem Schweizer Johannes Itten gegenüber stehen – aus. Im Fall dieses Desserts sind es hauptsächlich die Farben Rot und Grün.

Und jetzt zeige ich euch wie ich das köstliche, außergewöhnliche Dessert gemacht habe!

Rezept für 4 Personen

 Zutaten für das Sorbet (Rezept aus dem Fachmagazin „Konditorei & Cafe“ 2008):

  • 200 g zarte Tannenspitzen
  • 400 ml Wasser
  • 200 g Zucker
  • 100 ml Zitronensaft

Weitere Zutaten, die ich ausgewählt habe:

  • 500 g Erdbeeren
  • 200 ml Sahne
  • Zucker
  • Puderzucker
  • Zitronenkuchen (Rührkuchen)
  • Pistazien

Zubereitung:

Die Tannenspitzen mit etwas Wasser und dem Zucker im Mixbecher sämig pürieren. Das restliche Wasser und den Zitronensaft dazu geben. Durch ein Haarsieb streichen. In der Eismaschine 15 bis 30 Minuten gefrieren.

Einen Anrichtring in eine mit Backpapier ausgekleidete Pfanne setzen. In den Ring Zucker einrieseln, goldgelb schmelzen und abkühlen lassen. Aufpassen, dass der Zucker nicht verbrennt.

Erdbeeren waschen und trocken tupfen. Einige Erdbeeren  mit Puderzucker pürieren. Die anderen Erdbeeren mit Hilfe eines Eischneiders in gleichmäßig dünne Stücke schneiden.  Sahne mit etwas Zucker steif schlagen. Kuchen in Scheiben schneiden. Mit Hilfe eines kleinen Ausstechers runde Plätzchen ausstechen, mit der geschlagenen Sahne füllen und mit Pistazien bestreuen.

Beim Anrichten zunächst etwas Erdbeerpüree auf dem Teller verteilen und darauf  geschnittene Erdbeeren anrichten. Ergänzt wird mein Dessert mit dem Tannenspitzensorbet, einem  Sahneküchlein, einigen Sahnetupfern, Tannenspitzen, Pistazien, Rosenblütenblättern und dem bernsteinfarbenen Zuckerblättchen.

Tipp: Die zarten Tannenspitzen nach Möglichkeit nur von einem Baum, der im Garten steht, pflücken. Nette Nachbarn oder Bekannte, die einen Garten haben, geben bestimmt ein paar Trieb ab.

Zartes Carpaccio vom Rind mit einer Senf-Balsamico-Honig-Vinaigrette

Rindercarpaccio, Bärlauchpesto, Currymayonnaise, Dressing, geröstet Brötchenscheiben, Salat.JPG

Die Sonne steigt langsam höher und die Tage werden wärmer. In den Bäumen mit ihrem frischen Maigrün trällern die Vögel ihre Frühlingslieder. Eine leichte Brise lässt die Blätter leise rascheln. Wenn ich von meinem Balkon aus in die gegenüberliegenden Schrebergärten sehe, höre ich es Summen, Zwitschern, Gurren, Bellen, Lachen von Kindern und Erwachsenen. Kurzum es ist Frühling!

Nun ja, bei diesem herrlichen Sonnenschein stellt sich Urlaubsfeeling ein. Den wunderschönen Tag sollte man auch mit einer kleinen, kulinarischen Köstlichkeit genießen. Also habe ich mir überlegt, ein zartes Rindercarpaccio auf die Teller zu drapieren.

Vittore Carpaccio war ein berühmter venezianischer Maler. Ihm zu Ehren wurde die Vorspeise aus rohem Rindfleisch „Carpaccio“ genannt. In Venedig wurde die Speise entwickelt. Gut gekühltes Rinderfilet wird mit einem sehr scharfen Messer in hauchdünne Scheiben geschnitten, gesalzen und gepfeffert.

Mit Bärlauchpesto, Currymayonnaise, Salat und selbst gemachten Brotchips habe ich das Carpaccio angerichtet. Man kann es als Vorspeise genießen. Wenn man mehr Salat auf den Teller gibt, hat man auch einen kleinen Hauptgang. Zu dieser kleinen Köstlichkeit passt sehr gut ein Glas gut gekühlter, prickelnder Sekt!

Nachdem wir es uns schmecken gelassen hatten, werde ich mich nun meinem zweiten kreativen Hobby widmen. Die Staffelei ist bereits auf dem Balkon aufgestellt. Es soll ein Aquarell entstehen.

Rezept für zwei Personen

Zutaten:

  • 200 g Rinderfilet, gut gekühlt
  • Brötchen

Salat:

  • Rucola, grüner Spargel, Radieschen, Gurke, Schnittlauch, Dill

Curry-Mayonnaise:

  • 2 EL Mayonnaise
  • 2 EL Creme fraiche
  • 1 TL Curry-Paste
  • Limettensaft
  • Zucker, Salz

Bärlauchpesto:

  • 200 g Bärlauch
  • 150 ml Olivenöl
  • 50 g Pinienkerne
  • 100 g frisch geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Vinaigrette:

  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Balsamico
  • 1 TL Senf
  • Honig
  • Salz, Pfeffer, roter Chili

 

Zubereitung:

Für die Chips habe ich Brötchen quer in dünne Scheiben geschnitten, mit Olivenöl beträufelt und etwa 10 Minuten bei 180°C auf Backpapier im Backofen geröstet.

Für die Currymayonnaise Curry-Paste, Mayonnaise, Crème fraiche und etwas Limettensaft mit dem Schneebesen kräftig verrühren. Mit Zucker und Salz pikant abschmecken. Sollte etwas übrig bleiben, kann man die Currymayonnaise etwa 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahren.

Bärlauch waschen und trocken schütteln. Pinienkerne ohne Öl kurz in einer beschichteten Pfanne anrösten. Bärlauch, Olivenöl, Pinienkerne, Parmesan, Pfeffer und Salz in ein hohes Gefäß geben und mit dem Mixstab pürieren.

Alle Zutaten für die Vinaigrette in ein Gefäß geben und mit dem Schneebesen kräftig aufschlagen, so dass eine cremige Konsistenz entsteht.

Die Zutaten für den Salat waschen, trocknen und mit etwas Vinaigrette beträufeln.

Das Carpaccio auf einem Teller verteilen und mit der Vinaigrette, Pesto, Currymayonnaise, Salat und den Chips hübsch anrichten.

 

Japanischer Wasserkuchen

Wasserkuchen

Der japanische Wasserkuchen zergeht förmlich auf der Zunge. Wer das Außergwöhnliche mag, sollte den Raindrop Cake mal ausprobieren.

Vor einiger Zeit entdeckte ich im Internet einen sogenannten „Wasserkuchen“. Dieses Tropfengebilde sieht ziemlich skurril aus und hat meine Aufmerksamkeit erregt. Neugierig habe ich über den Ursprung, Zubereitung und Anrichteweise des „Raindrop Cake“ nachgelesen. Im Jahr 2016 war der Raindrop Cake ein Foodtrend in den USA. Ursprünglich kommt der Wasserkuchen aus Japan. Dort wird er seit Jahrhunderten als Nachtisch und mit geröstetem Sojamehl und etwas Kokossirup aus Bambusschalen gegessen. So zubereitet kann man den Wasserkuchen ohne Reue genießen, da er praktisch keinerlei Kalorien hat.

Dieses ungewöhnliche Dessert musste ich unbedingt ausprobieren. Ich habe es allerdings etwas verändert, das heißt ich habe doch einige Kalorien „eingearbeitet“. Zunächst habe ich 250 ml Wasser zum Kochen gebracht und 1 Teelöffel Agar Agar eingerührt und kurz kochen lassen. Agar Agar ist ein Gelier-und Verdickungsmittel, das aus der Rotalge gewonnen wird und in Japan seit dem 17. Jahrhundert bekannt ist. In Naturkostläden ist Agar Agar erhältlich.

In das kurz gekochte Gemisch habe ich, nachdem ich es vom Herd gezogen habe, einige Tropfen Rosenwasser dazu gegeben. Eingefüllt habe ich die Flüssigkeit in Cappuccino-Tassen und  noch einige Blütenblätter dazu gegeben. Anschließend wurde der Wasserkuchen mehr als zwei Stunden im Kühlschrank gekühlt.

Zum Anrichten habe ich auf einen Teller einen Streifen Matcha-Tee-Pulver gesiebt. Darauf habe ich den Wasserkuchen mit der Rundung nach oben gelegt. Einige Amaretti-Kekse habe ich krümelig zerkleinert  und neben dem Raindrop Cake angeordnet. Einige Tropfen Erdbeersirup  haben mein Arrangement vervollkommnet.

Der neutrale Wasserkuchen zergeht förmlich auf der Zunge und erhält durch die Kekse und den Sirup seinen Geschmack. Wer mutig ist, sollte den Wasserkuchen ruhig mal ausprobieren!

Aufgetürmt

Frischkäse-Türmchen

Das lukullische Türmchen eignet sich hervorragend als kleine Vorspeise, die man sehr gut vorbereiten kann.

Unkompliziert, schnell arrangiert sollte es sein und für das Auge etwas her machen. Deshalb habe ich aus verschiedenen, frischen Zutaten ein Türmchen geschichtet. Dafür brauchte ich nicht so viele Zutaten und preiswert war es allemal. Das lukullische Türmchen eignet sich als kleine Vorspeise, die man sehr gut vorbereiten kann und im Kühlschrank bis zum Servieren kühl und frisch aufbewahren kann.

Zutaten:

  • Weizen-Vollkorn-Toast
  • Frischkäse
  • Melone
  • Frische Kräuter – Ich habe Petersilie, Basilikum und Koriander verwendet.
  • Milch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • Kiwi
  • Granatapfelkerne, gehackte Pistazien, Minze

Zubereitung:

Für ein Türmchen braucht man zwei Toastscheiben, die zuvor getoastet werden. Die beiden Scheiben anschließend eckig oder rund ausstechen.

Eine Melonenscheibe eckig oder rund ausstechen.

Frischkäse mit den gehackten Kräutern, Chili, Salz, Pfeffer und Milch verrühren. Die Masse muss allerdings ziemlich fest sein, so dass man sie gut anrichten kann.

Die Türmchen habe ich in einem eckigen „Anricht-Ring“ aufgebaut. Zuerst habe ich das Toastbrot in den Anrichtring gegeben. Darauf habe ich den Frischkäse, die Melonenscheibe, den Frischkäse, das Toastbrot und den Frischkäse aufgebracht. Das Türmchen habe ich zuoberst mit Kiwistückchen, Granatapfelkernen, gehackten Pistazien und Minzblättchen dekoriert. Rings um das Türmchen habe ich noch einige Pistazien, Granatapfelkerne und Minzblättchen verteilt.

Dem Genuss mit frischen Zutaten steht nun nichts mehr im Wege.