Beeriger Sommertraum

Druck-Heidelbeertörtchen mit Rose.JPG

Der Sommer bietet im Juli rote, blaue, gelbe und grüne duftende Beeren in Hülle und Fülle. Farbenpracht wohin man schaut. Man kann jetzt aus dem Vollen schöpfen und  viele gesunde Vitamine naschen. Wohl dem, der ein kleines Gärtchen sein eigen nennt.  Also habe ich meinen kleinen, beerigen Sommertraum am vergangenen Sonntagvormittag zubereitet. Kekse, Beeren und Mascarpone waren  vorrätig und die anderen Zutaten sowieso. Die Zubereitungszeit hält sich in Grenzen, da die Köstlichkeiten nicht gebacken werden müssen. Gut gekühlt sind die kleinen Küchlein ein delikater Sommertraum. Am sonnigen Sonntagnachmittag zierten die Beerentörtchen unsere Kaffeetafel und mundeten gar köstlich.

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

  • 250 g Mascarpone
  • 300 g TK-Heidelbeeren
  • 200 g Schokoladenkekse
  • 100 g Butter
  • 1 Päckchen Gelatine oder Agar Agar – ein pflanzliches Geliermittel
  • Frische Beeren, zum Beispiel Heidelbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren
  • Milch, Sahne, Zimt, Puderzucker, Minzblätter

 

Vier Anrichtringe – Durchmesser 8 Zentimeter – innen mit zerlassener Butter dünn bestreichen und auf einen Teller stellen. Kekse zerkrümeln, mit der zerlassenen Butter und etwas Zimt gut vermischen. Die Keksmasse wird auf die vier Ringe verteilt und gut festgedrückt. Kühl stellen.

Inzwischen werden die TK-Heidelbeeren aufgetaut und püriert. Mascarpone, etwas Puderzucker und die pürierten Heidelbeeren gut verrühren.  Gelatine oder Agar Agar nach Vorschrift auflösen und zur Heidelbeercreme geben. Ich habe Agar Agar verwendet. Dadurch bekommt die Füllung einen festen Stand. Die Förmchen vor dem Weiterverarbeiten im Kühlschrank eine Stunde kalt stellen.

Anschließend die Förmchen aus dem Kühlschrank nehmen. Verschiedene Beeren darauf verteilen. Klaren Tortenguß nach Vorschrift zubereiten und über die Beeren verteilen. Küchlein nochmals kurz in den Kühlschrank stellen damit der Tortenguß fest wird.

Mit einem Tupfer Sahne, Beeren und Minzblätter anrichten und einen Sommertraum langsam genießen.

 

Kiba-Eis-Kreation zum 2. Blog-Geburtstag – eiskalt und unwahrscheinlich köstlich

KIBA-Kirsch-Banane-Eis.JPG

 

Zum 2. Geburtstag meines Blogs „Esszimmerimpressionen“, habe ich mir für alle Leser eine kleine Überraschung ausgedacht! Genau heute vor zwei Jahren habe ich den ersten Beitrag in meinem „Esszimmer“ gepostet. Bis zum heutigen Tage waren es genau 100 Blogbeiträge, die ich hier veröffentlicht habe! Nun folgt zum Blog-Geburtstag der 101. Beitrag.

Seit nunmehr zwei Jahren schreibe ich hier regelmäßig Rezepte auf, bereite sie vorher in meiner Küche zu, setze sie mit der Kamera in Szene und veröffentliche sie hier. Mein Ziel ist es aus einfachen Gerichten das Beste zu machen. Dazu stehe ich mit Leidenschaft, Herz und Verstand an meinem heimischen Herd.

Während dieser Zeit habe ich bezüglich der Lebensmittel und dem Umgang mit ihnen sehr viel dazu gelernt. So lese ich beispielsweise über Obst, Gemüse, Kartoffeln, Reis, Nudeln und Fleisch etwas über deren Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und schonende Zubereitung. Diese Erkenntnisse versuche ich in meine Rezepte einfließen zu lassen, um sie dann optimal in meiner Küche anzuwenden. Das klappt nicht immer, denn manchmal geht auch etwas schief. Aber dadurch lasse ich mich keineswegs beirren! Ein zweiter Versuch gelingt dann meistens besser!

Besondere Freude habe ich beim Anrichten – manchmal mit Pinzette – und Fotografieren meiner lukullischen Genüsse.  Neben meiner Malerei macht mir das Kochen und Backen sehr viel Spaß, denn man kann auch in diesem Metier seine Kreativität ausleben.

Und wie es so an Geburtstagen ist, habe ich mir eine kleine Köstlichkeit für den Geburtstagstisch in meinem Esszimmer ausgedacht und kredenzt. Ich hoffe, dass meinen Geburtstagsgästen die Kiba-Eis-Kreation munden wird.

 

Zutaten für das Kirschsorbet:

  • 300 g TK-Kirschen
  • 60 g Puderzucker
  • 150 ml Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Zutaten für das Bananeneis:

  • 300 g Bananen
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 ml Sahne
  • Zitronensaft

 

Zubereitung:

Das Päckchen TK-Sauerkirschen leicht antauen lassen und in einen hohen Behälter geben. Puderzucker, Vanillezucker und Sahne dazugeben und pürieren. Bis zum Anrichten eventuell noch in das Gefrierfach geben.

Die Schale von den Bananen entfernen, klein schneiden und in einen hohen Behälter geben. Dazu den Puderzucker, Vanillezucker, Sahne und etwas Zitronensaft einfüllen. Die Masse wird nun mit dem Mixstab cremig püriert. Anschließend in eine Eismaschine füllen und das köstliche Bananeneis  gefrieren lassen. Wer keine Eismaschine hat, kann das Bananeneis auch in einen metallenen Behälter füllen und in die Tiefkühlung geben. Hierbei muss jedoch öfter mal umgerührt werden, damit sich keine Eiskristalle bilden.

Beim Anrichten habe ich etwas geschlagene Sahne im Spritzbeutel auf einen Teller gegeben. Darauf habe ich zwei Kugeln Kirschsorbet und eine Kugel Bananeneis angerichtet. Meine Kiba-Eis-Kreation habe ich mit einigen frischen Kirschen, Bananenscheiben, gerösteten Mandelsplittern, Minze und einem Stängel Waldmeister gekrönt.

 

Maigrünes Tannenspitzensorbet mit rotem Erdbeercarpaccio

Druck-Tannenspitzeneis an Erdbeercarpaccio

Der Mai ist für mich immer wieder der schönste Monat im Jahr. Die Blätter an den Bäumen leuchten in ihrem frischen, saftigen Maigrün. Ein leichter Frühlingswind streift die Blätter und lässt sie ein wenig rascheln. Das Gras, die Blumen und die Kräuter sprießen in ihrer Vielfalt in den Gärten sowie in Wald und Flur. Die neuen Farben in der Natur sind nach dem Winter unverbraucht und scheinen wie frisch gewaschen. Es ist einfach eine Augenweide genau hinzusehen und die Farbenvielfalt auf sich wirken zu lassen.

Im Mai bekommen die Tannen und Fichten ihre neuen, noch weichen Triebe in einem ganz zarten Grün. Sie duften fantastisch gut. Bei einem kurzen Spaziergang habe ich einen kleinen Trieb gekostet. Sie schmecken leicht würzig und zitronig. Ich erinnerte mich vor längerer Zeit gelesen zu haben, dass man aus den jungen Trieben Eis oder Sorbet zaubern kann. Eine gute handvoll Triebe habe ich der Natur entlockt, um ein Eisrezept auszuprobieren.

Zu Hause habe ich ein Rezept für Tannenspitzen-Sorbet in dem Magazin „Konditorei & Cafe“ aus dem Jahre 2008 – dem führenden Fachmagazin für Konditoren und Patissiers – entdeckt. Ich war sehr gespannt, ob das Rezept gelingt und das Eis schmeckt. Das Eis wollte ich mit roten Erdbeeren, die ebenfalls ab Mai geerntet werden, ergänzen. Glücklicherweise bekam ich frisch geerntete, duftende Früchte aus dem Geiseltal – Das Geiseltal ist eine Landschaft in Sachsen-Anhalt westlich von Merseburg im Landkreis Saalekreis – auf einem Markt zu kaufen.

Wie einige von euch wissen, habe ich noch ein zweites Hobby, die Malerei. Bei diesem Hobby setze ich mich zum Beispiel mit der Wirkung der Farben auseinander. Dieses Wissen versuche ich auch bei der Wahl meiner Lebensmittel und einigen Kochkreationen anzuwenden. Das heißt ich wähle hin und wieder den Komplementärkontrast – Farben, die sich im Farbkreis nach dem Schweizer Johannes Itten gegenüber stehen – aus. Im Fall dieses Desserts sind es hauptsächlich die Farben Rot und Grün.

Und jetzt zeige ich euch wie ich das köstliche, außergewöhnliche Dessert gemacht habe!

Rezept für 4 Personen

 Zutaten für das Sorbet (Rezept aus dem Fachmagazin „Konditorei & Cafe“ 2008):

  • 200 g zarte Tannenspitzen
  • 400 ml Wasser
  • 200 g Zucker
  • 100 ml Zitronensaft

Weitere Zutaten, die ich ausgewählt habe:

  • 500 g Erdbeeren
  • 200 ml Sahne
  • Zucker
  • Puderzucker
  • Zitronenkuchen (Rührkuchen)
  • Pistazien

Zubereitung:

Die Tannenspitzen mit etwas Wasser und dem Zucker im Mixbecher sämig pürieren. Das restliche Wasser und den Zitronensaft dazu geben. Durch ein Haarsieb streichen. In der Eismaschine 15 bis 30 Minuten gefrieren.

Einen Anrichtring in eine mit Backpapier ausgekleidete Pfanne setzen. In den Ring Zucker einrieseln, goldgelb schmelzen und abkühlen lassen. Aufpassen, dass der Zucker nicht verbrennt.

Erdbeeren waschen und trocken tupfen. Einige Erdbeeren  mit Puderzucker pürieren. Die anderen Erdbeeren mit Hilfe eines Eischneiders in gleichmäßig dünne Stücke schneiden.  Sahne mit etwas Zucker steif schlagen. Kuchen in Scheiben schneiden. Mit Hilfe eines kleinen Ausstechers runde Plätzchen ausstechen, mit der geschlagenen Sahne füllen und mit Pistazien bestreuen.

Beim Anrichten zunächst etwas Erdbeerpüree auf dem Teller verteilen und darauf  geschnittene Erdbeeren anrichten. Ergänzt wird mein Dessert mit dem Tannenspitzensorbet, einem  Sahneküchlein, einigen Sahnetupfern, Tannenspitzen, Pistazien, Rosenblütenblättern und dem bernsteinfarbenen Zuckerblättchen.

Tipp: Die zarten Tannenspitzen nach Möglichkeit nur von einem Baum, der im Garten steht, pflücken. Nette Nachbarn oder Bekannte, die einen Garten haben, geben bestimmt ein paar Trieb ab.

Zartes Carpaccio vom Rind mit einer Senf-Balsamico-Honig-Vinaigrette

Rindercarpaccio, Bärlauchpesto, Currymayonnaise, Dressing, geröstet Brötchenscheiben, Salat.JPG

Die Sonne steigt langsam höher und die Tage werden wärmer. In den Bäumen mit ihrem frischen Maigrün trällern die Vögel ihre Frühlingslieder. Eine leichte Brise lässt die Blätter leise rascheln. Wenn ich von meinem Balkon aus in die gegenüberliegenden Schrebergärten sehe, höre ich es Summen, Zwitschern, Gurren, Bellen, Lachen von Kindern und Erwachsenen. Kurzum es ist Frühling!

Nun ja, bei diesem herrlichen Sonnenschein stellt sich Urlaubsfeeling ein. Den wunderschönen Tag sollte man auch mit einer kleinen, kulinarischen Köstlichkeit genießen. Also habe ich mir überlegt, ein zartes Rindercarpaccio auf die Teller zu drapieren.

Vittore Carpaccio war ein berühmter venezianischer Maler. Ihm zu Ehren wurde die Vorspeise aus rohem Rindfleisch „Carpaccio“ genannt. In Venedig wurde die Speise entwickelt. Gut gekühltes Rinderfilet wird mit einem sehr scharfen Messer in hauchdünne Scheiben geschnitten, gesalzen und gepfeffert.

Mit Bärlauchpesto, Currymayonnaise, Salat und selbst gemachten Brotchips habe ich das Carpaccio angerichtet. Man kann es als Vorspeise genießen. Wenn man mehr Salat auf den Teller gibt, hat man auch einen kleinen Hauptgang. Zu dieser kleinen Köstlichkeit passt sehr gut ein Glas gut gekühlter, prickelnder Sekt!

Nachdem wir es uns schmecken gelassen hatten, werde ich mich nun meinem zweiten kreativen Hobby widmen. Die Staffelei ist bereits auf dem Balkon aufgestellt. Es soll ein Aquarell entstehen.

Rezept für zwei Personen

Zutaten:

  • 200 g Rinderfilet, gut gekühlt
  • Brötchen

Salat:

  • Rucola, grüner Spargel, Radieschen, Gurke, Schnittlauch, Dill

Curry-Mayonnaise:

  • 2 EL Mayonnaise
  • 2 EL Creme fraiche
  • 1 TL Curry-Paste
  • Limettensaft
  • Zucker, Salz

Bärlauchpesto:

  • 200 g Bärlauch
  • 150 ml Olivenöl
  • 50 g Pinienkerne
  • 100 g frisch geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Vinaigrette:

  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Balsamico
  • 1 TL Senf
  • Honig
  • Salz, Pfeffer, roter Chili

 

Zubereitung:

Für die Chips habe ich Brötchen quer in dünne Scheiben geschnitten, mit Olivenöl beträufelt und etwa 10 Minuten bei 180°C auf Backpapier im Backofen geröstet.

Für die Currymayonnaise Curry-Paste, Mayonnaise, Crème fraiche und etwas Limettensaft mit dem Schneebesen kräftig verrühren. Mit Zucker und Salz pikant abschmecken. Sollte etwas übrig bleiben, kann man die Currymayonnaise etwa 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahren.

Bärlauch waschen und trocken schütteln. Pinienkerne ohne Öl kurz in einer beschichteten Pfanne anrösten. Bärlauch, Olivenöl, Pinienkerne, Parmesan, Pfeffer und Salz in ein hohes Gefäß geben und mit dem Mixstab pürieren.

Alle Zutaten für die Vinaigrette in ein Gefäß geben und mit dem Schneebesen kräftig aufschlagen, so dass eine cremige Konsistenz entsteht.

Die Zutaten für den Salat waschen, trocknen und mit etwas Vinaigrette beträufeln.

Das Carpaccio auf einem Teller verteilen und mit der Vinaigrette, Pesto, Currymayonnaise, Salat und den Chips hübsch anrichten.

 

Japanischer Wasserkuchen

Der japanische Wasserkuchen zergeht förmlich auf der Zunge.

Der japanische Wasserkuchen zergeht förmlich auf der Zunge. Wer das Außergwöhnliche mag, sollte den Raindrop Cake mal ausprobieren.

Vor einiger Zeit entdeckte ich im Internet einen sogenannten „Wasserkuchen“. Dieses Tropfengebilde sieht ziemlich skurril aus und hat meine Aufmerksamkeit erregt.  Neugierig habe ich über den Ursprung, Zubereitung und Anrichteweise des „Raindrop Cake“ nachgelesen. In diesem Jahr war der Raindrop Cake ein Foodtrend in den USA. Ursprünglich kommt der Wasserkuchen aus Japan. Dort wird er seit Jahrhunderten als Nachtisch und mit geröstetem Sojamehl und etwas Kokossirup aus Bambusschalen gegessen. So zubereitet kann man den Wasserkuchen ohne Reue genießen, da er praktisch keinerlei Kalorien hat.

Dieses ungewöhnliche Dessert musste ich unbedingt ausprobieren. Ich habe es allerdings etwas verändert, das heißt ich habe doch einige Kalorien „eingearbeitet“. Zunächst habe ich 250 ml Wasser zum Kochen gebracht und 1 Teelöffel Agar Agar eingerührt und kurz kochen lassen. Agar Agar ist ein Gelier-und Verdickungsmittel, das aus der Rotalge gewonnen wird und in Japan seit dem 17. Jahrhundert bekannt ist. In Naturkostläden ist Agar Agar erhältlich.

In das kurz gekochte Gemisch habe ich, nachdem ich es vom Herd gezogen habe, einige Tropfen Rosenwasser dazu gegeben. Eingefüllt habe ich die Flüssigkeit in Cappuccino-Tassen und  noch einige Blütenblätter dazu gegeben. Anschließend wurde der Wasserkuchen mehr als zwei Stunden im Kühlschrank gekühlt.

Zum Anrichten habe ich auf einen Teller einen Streifen Matcha-Tee-Pulver gesiebt. Darauf habe ich den Wasserkuchen mit der Rundung nach oben gelegt. Einige Amaretti-Kekse habe ich krümelig zerkleinert  und neben dem Raindrop Cake angeordnet. Einige Tropfen Erdbeersirup  haben mein Arrangement vervollkommnet.

Der neutrale Wasserkuchen zergeht förmlich auf der Zunge und erhält durch die Kekse und den Sirup seinen Geschmack. Wer mutig ist, sollte den Wasserkuchen ruhig mal ausprobieren!

Aufgetürmt

Frischkäse-Türmchen

Das lukullische Türmchen eignet sich hervorragend als kleine Vorspeise, die man sehr gut vorbereiten kann.

Unkompliziert, schnell arrangiert sollte es sein und für das Auge etwas her machen. Deshalb habe ich aus verschiedenen, frischen Zutaten ein Türmchen geschichtet. Dafür brauchte ich nicht so viele Zutaten und preiswert war es allemal. Das lukullische Türmchen eignet sich als kleine Vorspeise, die man sehr gut vorbereiten kann und im Kühlschrank bis zum Servieren kühl und frisch aufbewahren kann.

Zutaten:

  • Weizen-Vollkorn-Toast
  • Frischkäse
  • Melone
  • Frische Kräuter – Ich habe Petersilie, Basilikum und Koriander verwendet.
  • Milch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • Kiwi
  • Granatapfelkerne, gehackte Pistazien, Minze

Zubereitung:

Für ein Türmchen braucht man zwei Toastscheiben, die zuvor getoastet werden. Die beiden Scheiben anschließend eckig oder rund ausstechen.

Eine Melonenscheibe eckig oder rund ausstechen.

Frischkäse mit den gehackten Kräutern, Chili, Salz, Pfeffer und Milch verrühren. Die Masse muss allerdings ziemlich fest sein, so dass man sie gut anrichten kann.

Die Türmchen habe ich in einem eckigen „Anricht-Ring“ aufgebaut. Zuerst habe ich das Toastbrot in den Anrichtring gegeben. Darauf habe ich den Frischkäse, die Melonenscheibe, den Frischkäse, das Toastbrot und den Frischkäse aufgebracht. Das Türmchen habe ich zuoberst mit Kiwistückchen, Granatapfelkernen, gehackten Pistazien und Minzblättchen dekoriert. Rings um das Türmchen habe ich noch einige Pistazien, Granatapfelkerne und Minzblättchen verteilt.

Dem Genuss mit frischen Zutaten steht nun nichts mehr im Wege.

Erdbeerrot

Die letzten leuchtend roten Früchte auf dem Dessertteller sind meine Hommage an den diesjährigen Sommer.

Die letzten leuchtend roten Früchte auf dem Dessertteller sind meine Hommage an den diesjährigen Sommer.

Der Sommer geht. Letzte Sommerwärme und gleißendes Sonnenlicht huscht über das Land. In das Grün der Blätter mischt sich langsam feuriges Herbstrot. In den Gärten wird es wieder leiser. Die Sommergäste in Wald und Flur wie Singdrossel, Schwalbe und Lerche machen sich langsam auf den Weg in den Süden. Bald kann man wieder kleine und große Vogelschwärme am Himmel beobachten.

Ein untrügliches Zeichen, das vom Ende des Sommers kündet. Voller Wehmut habe ich heute noch einmal die erdbeerrote, sommerliche  Köstlichkeit angerichtet. Die letzten leuchtend roten Früchte auf dem Dessertteller sind meine Hommage an den diesjährigen Sommer.

 

Zutaten:

  • Frische Erdbeeren
  • Frische Himbeeren
  • Himbeeren, gefriergetrocknet
  • Mascarpone
  • Erdbeersirup
  • Granatapfelkerne
  • Kekse, Cookies mit Schokolade
  • Gelatine
  • Milch
  • Wasser
  • Frische Minzeblätter

 

Zubereitung:

Erdbeeren und Himbeeren kurz abwaschen und trocken tupfen. Die gefriergetrockneten Himbeeren und  Kekse zerkleinern.

Die Mascarpone mit etwas Milch und Erdbeersirup cremig verrühren, in einen Spritzbeutel füllen und wieder in den Kühlschrank stellen.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Erdbeersirup mit Wasser aufkochen, die ausgedrückte Gelatine zugeben, mit dem Schneebesen gut verrühren und eine Minute aufkochen lassen. Das Ganze etwas abkühlen lassen. Danach in kleine Förmchen füllen und in den Kühlschrank stellen.

Angerichtet habe ich das Ganze auf einem Teller, indem ich einen Spiegel aus den gefriergetrockneten, zerkleinerten Himbeeren aufgestreut habe. Neben den Himbeeren ordnete ich die zerkleinerten Cookies an. Vervollkommnet wurde das Arrangement mit frischen Erdbeeren, frischen Himbeeren, den selbst gemachten Gelatine-Erdbeer-Früchtchen und einigen rosa Tupfern der Mascarpone-Creme. Einige Minzblättchen und Granatapfelkerne rundeten mein Bild vom diesjährigen „Erdbeersommer“ ab.

 

Süße Leidenschaft

Süße Leidenschaft

Diese süße Leidenschaft verwöhnt den Gaumen.

 

Heute stand mir der Sinn nach einer süßen Versuchung!

Natürlich sollte die verführerische Kreation später nicht zu viel Gramm auf den Hüften ablagern. Ich inspizierte meine Vorräte, wurde fündig und reihte meine nachfolgenden Zutaten auf. Im Vorratsschrank fand ich noch Gebäckkugeln und kugelförmige Kokos-Mandel-Süßigkeiten. Der Kühlschrank hatte ebenfalls einiges zu bieten. Gekühlte Mascarpone, Frischkäse, Heidelbeeren und Heidelbeermarmelade standen nun ebenfalls parat.

Vor meinem geistigen Auge reifte die Idee und ein Bild für das Anrichten des Naschwerks. Also machte ich mich ans Werk und habe das Zuckerzeug anschließend meinem Mann kredenzt. An dieser Stelle muss ich verraten, dass er nicht unbedingt ein Fan von  Süßigkeiten ist. Die Optik der süßen Versuchung veranlasste ihn, sofort den Löffel in die Hand zu nehmen. Ein Riesenlob folgte und ich solle es doch mal wieder machen! Dem steht nichts entgegen.

Geschmackssache

Mit edlen Zutaten wird der Gaumen verwöhnt.

 

Diese kreative Versuchung  ist relativ schnell zubereitet und angerichtet.

Rezept für vier Personen

Zutaten:

  • 250 g Mascarpone
  • 200 g Frischkäse
  • etwas Heidelbeermarmelade, andere Marmeladen sind auch möglich
  • 1 Päckchen frische Heidelbeeren
  • Gebäckkugeln, z.B. Giotto
  • Kugelförmige Waffeln umhüllt mit einer Kokosschicht, z.B. Raffaello
  • frische Minze
  • selbst gemachter Basilikumzucker
  • rote Pfefferkörner
  • etwas Milch
  • Vanillearoma

Zubereitung:

Selbst gemachten Basilikumzucker hatte ich vorrätig. In einem anderen Beitrag  ist das Rezept später  zu lesen. Das Dessert kann natürlich – wenn vorrätig – mit anderen Streuseln versehen werden.

Gebäckkugeln mit dem Messer halbieren und einige davon krümelig hacken.

Mascarpone und Frischkäse mit Milch vermischen. Die Masse in zwei Schüsseln geben und unterschiedlich abschmecken.

Die erste Masse mit etwas Puderzucker und einigen Tropfen Vanillearoma verrühren. Das Ganze muss relativ fest sein, so dass man mit zwei Esslöffeln Nocken abstechen kann. Jeder Teller erhält eine Nocke.

Die zweite Masse mit etwas Marmelade, zerdrückten Heidelbeeren und etwas Milch verrühren. Es soll eine feine, cremige Konsistenz entstehen, die man dann in den Spritzbeutel füllt und kleine Tupfen auf das Arrangement gibt.

Etwas Marmelade in einen Topf geben und unter Rühren flüssig werden lassen.  Marmelade etwas abkühlen – sollte jedoch noch flüssig sein – und jeweils einen Esslöffel Marmelade als Spiegel auf einen Teller geben.

Auf dem Spiegel nun alle Zutaten arrangieren und mit den Gebäckkugeln, den Kokoskugeln, frischen Heidelbeeren, Minzeblättchen, roten Pfefferkörner und Basilikumzucker dekorieren.

Süße Leidenschaft

Diese süße Leidenschaft verwöhnt den Gaumen.

 

 

Hochgestapelter Sommersalat

Hochgestapelter Sommersalat

Dieser außergewöhnliche Sommersalat ist etwas für den Gaumen und ganz besonders für das Auge.

 

Gesehen habe ich das lukullisches Türmchen hier, welches sehr attraktiv aussieht und das man genüsslich  verspeisen kann. Das Obst und den Käse habe ich in zwei Zentimeter große, gleichmäßige  Stücke geschnitten. Dann werden die Würfel von Melone, Kiwi und Schafskäse schachbrettartig zu einem Türmchen auf einem Frischkäsespiegel gestapelt. Das braucht schon etwas Augenmaß und Geduld beim Schneiden, denn die Stücke müssen gleichmäßig werden. Wie ich finde sieht das sehr hübsch auf dem Teller aus, macht was her und ist für das Auge was Besonderes. Komplettiert habe ich meinen Sommersalat der besonderen mit einem einfachen Dressing, gehackten Pistazienkernen, Minze und einer Rispe Johannisbeeren.

Tipp: Wer nicht hochstapeln will, der legt eben den Teller nur mit einer Schicht Würfel aus.

Rezept für vier Personen

Zutaten für das Türmchen:

  • 1 Melone
  • 8 Kiwi
  • 300 g Schafs- oder Ziegenkäse
  • Pistazienkerne
  • Minze

Zutaten für das Dressing:

  • 4 EL Olivenöl
  • ½ Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer

Zutaten für den Soßenspiegel:

  • 100 g Frischkäse
  • 2 Limetten
  • 1 EL Honig
  • etwas Chilipulver wer mag

 

Zubereitung:

Melone, Kiwi und Schafskäse in gleichmäßige Würfel schneiden. Die Zutaten für den Soßenspiegel  kräftig verrühren und einen Klecks auf dem Teller mittig verteilen. Darauf werden anschließend die Melonen-, Kiwi-und Schafskäsewürfel zum Türmchen geschichtet.

Pistazienkerne fein hacken.

Aus dem Öl, dem Saft einer halben Zitrone, Salz und Pfeffer ein Salatdressing mixen und vorsichtig und nur wenige Tröpfchen über das Türmchen träufeln.

Die Kreation mit Minzblättchen und gehackten Pistazienkernen dekorieren.

 

 

 

 

 

 

Mein himmelblaues Eis

Meine himmelblaue Eiscreme

Schnell zubereitet ist das Eis eine Köstlichkeit.

Brütende Hitze, schwirrende Luft, Sonne pur und der Himmel so himmelblau…es ist Sommer. Heute – passend zu diesen heißen Sommertagen – habe ich ein himmelblaues, köstliches und cremiges Eis gemacht. War das lecker! Hübsch angerichtet ist es in dieser Jahreszeit ein Genuss.

„Heißer Sommer in diesem Jahr – Ist ein heißer Sommer wie wunderbar – Heute brennt die Sonne ganz erbarmungslos – In der Hölle ist die Hitze halb so groß“

Diese Zeilen sang einst Frank Schöbel. Damit die Sonne nicht ganz so erbarmungslos empfunden wird, möchte ich mit diesem Eis eine kleine Abkühlung verschenken. Die himmelblaue Köstlichkeit ist in zwanzig Minuten zubereitet und kann dann genussvoll auf der Zunge zergehen.

Liebe Petra, herzlichen Glückwunsch zum 5. Blog-Geburtstag und ich wünsche Dir weiterhin so kreative Ideen für köstliche Rezepte. Diesen köstlichen Eisbecher habe ich anläßlich des Geburtstages für Petra von http://www.oberstrifftsahne.com aus fünf Zutaten kreiert.

Rezept für vier Personen

Zutaten für das Eis:

  • 250 g Mascarpone
  • 100 ml Sirup Curacao Blau von Monin
  • 100 ml süße Sahne
  • 200 ml Milch
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:

Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Mixstab cremig pürieren. Danach die flüssige Masse in die Eismaschine geben und nach Vorschrift das Eis zubereiten. Das cremige Eis dann mit Obst und Raffaellos in hübschen Gläsern anrichten. Und das Ganze einfach nur genießen!