Pavlova mit Holunderblüten-Creme und Kirschkompott

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Die kleinen Pavlovas sind ein unwiderstehlicher Genuss für die ganze Familie. Aber auch für Gäste sind sie eine willkommene Überraschung. Sie machen nicht viel Arbeit und machen auf dem Dessertteller kulinarisch und optisch was her.

Die Baisertörtchen habe ich mit selbst zubereiteter Holunderblüten-Creme, Kirschkompott und frischen Kirschen gefüllt. Gekrönt habe ich das Dessert mit Blättchen von der Minze und einigen Holunderblüten.

Das Lieblingsgebäck der Australier und Neuseeländer ist die Pavlova, eine Torte aus Baisermasse. Diese Süßspeise wurde zu Ehren der Tänzerin Anna Matwejewna Pavlova benannt. Sie war eine russische Meistertänzerin des klassischen Balletts und gastierte 1926 und 1929 in beiden Ländern.

Die Baiser-Desserts kann man als Torten oder als kleine Törtchen kreieren. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Zutaten Baisers:

  • 3 Eiweiß, sehr gekühlt
  • 130 g Zucker
  • 2 TL Speisestärke
  • ½ TL heller Balsamico
  • Prise Salz
  • 200 g weiße Kuvertüre
  • 100 g Schlagsahne
  • 250 g Erdbeeren

Zubereitung:

Die Zutaten ergeben 4 Baisers mit einem Durchmesser von 10 Zentimetern.

Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und dabei langsam den Zucker einrieseln lassen. Weiterschlagen bis eine glatte, feste, glänzende Masse entstanden ist.  Stärke auf die Eiweißmasse sieben, den Essig zufügen und alles gut unterheben.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Eischnee in einen Spritzbeutel füllen und vier Portionen auf das Backblech spritzen. Es müssen kleine Förmchen entstehen, die in der Mitte eine Vertiefung haben.  Im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten bei 100°C trocknen lassen. Die Baiser-Schalen eventuell mit Folie abdecken, damit sie schön weiß bleiben. Backofen nach der Zeit ausschalten und die Baisers über Nacht darin trocknen lassen.

Zutaten Kirschkompott:

  • 500 g Kirschen
  • 120 ml Wasser oder roter Traubensaft
  • 70 g Zucker
  • 10 g Speisestärke
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Messerspitze Zimt

Zubereitung Kirschkompott:

Kirschen waschen, halbieren und entsteinen. Anschließend Zucker und Vanillezucker dazugeben und 10 Minuten in die Kirschen einziehen lassen. Wasser zugeben und 10 Minuten köcheln lassen. Speisestärke in kaltem Wasser anrühren und das Kirschkompott damit binden. Eventuell mit Zimt abschmecken.

Zutaten Holunderblüten-Creme:

  • 125 g Mascarpone
  • 200 g Sahne
  • 100 ml Holundersirup
  • 1 Päckchen Sahnefest

Zubereitung Holunderblüten-Creme:

Mascarpone mit dem Holunderblüten-Sirup cremig rühren. Eiskalte Sahne mit dem Päckchen Sahnefest steif schlagen und unter die erste Masse unterheben.

Anrichten:

Baiserschalen mit der Holunderblüten-Creme füllen. Darauf wird etwas Kirschkompott verteilt und einige frische Kirschen obenauf gegeben. Blättchen von der Minze runden das Dessert ab.

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Drei Köstlichkeiten mit Fourme d`Ambert – lukullische Beilagen zum sommerlichen Grillfest

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Grillfeste sind die schönsten Freizeitvergnügen vieler Menschen in den Sommermonaten. Man trifft sich mit der Familie, Freunden und Nachbarn in den Gärten, auf Wiesen oder auf dem heimischen Balkon, um duftende Köstlichkeiten vom Grill zu genießen. Unter freiem Himmel an idyllischen Sommerabenden schmeckt es nochmal so gut. Ob Fleisch, Fisch oder Gemüse: Jeder Leckerbissen vom Grill wird zum Gaumenschmaus mit der passenden Beilage.
Dafür habe ich mir drei Rezepte mit Fourme d`Ambert – einer alten französischen Edelschimmelkäsesorte aus der Auvergne – überlegt, die sehr gut als Beilagen passen: Götterfrucht im Pizzateig mit Blauschimmelkäse gefüllt, Spinat-Blauschimmelkäse-Torte und herzhafte Champignons mit Käse und Schinken gefüllt. Man kann alle drei Beilagen mit Dipp und gegrillter Melone auf einem Teller oder jede Beilage extra anrichten. Das entscheidet die Vorliebe und der Geschmack der einzelnen Personen.

Götterfrucht im Pizzateig mit Blauschimmelkäse gefüllt

Rezept für 4 Personen

Zutaten für Pizzateig:
• 130 g Mehl
• ½ TL Salz
• 1 EL Olivenöl
• ¼ Hefe Würfel
• ½ TL Zucker
• 75 ml lauwarmes Wasser

Zutaten für die gefüllten Tomaten:
• 4 große Tomaten
• Pizzateig
• 100 g Blauschimmelkäse Fourme d´Ambert
• Oregano, Basilikum

Zutaten für die Tomatensoße:
• 1 kg Tomaten
• 3 Knoblauchzehen
• 200 ml Olivenöl
• Salz
• Thymian, Oregano

Zubereitung des Pizzateiges:
Backofen auf 180°C vorheizen.
Zucker, Hefe mit lauwarmem Wasser glattrühren und mit Mehl, Salz und Olivenöl zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten. Abgedeckt bei Zimmertemperatur 60 Minuten gehen lassen. Das Volumen sollte sich verdoppelt haben.
Alternativ kann man auch fertigen Pizzateig verwenden.

Zubereitung der gefüllten Tomaten:
Tomaten waschen und trocken tupfen. Von den Tomaten den Deckel abschneiden und das Innere herausnehmen. Käse in Würfel schneiden. Pizzateig ausrollen und mit Hilfe einer Tasse oder kleinen Schüssel Kreise ausstechen. Mit den ausgestochenen Kreisen vorsichtig die Tomaten umhüllen. Der Teig muss bis zum oberen Rand der Tomate reichen. Dann die Käsewürfel mit den Kräutern vermischt in die Tomaten einfüllen. Im Ofen bei 180° C 20 Minuten backen.

Zubereitung der Tomatensoße:
Tomaten waschen, vierteln und mit 100 ml Olivenöl vermischen. Alles zusammen auf ein Backblech geben und 2-3 Stunden bei 50 °C im Backofen karamellisieren lassen. Anschließend die Tomaten in einen Topf geben, zerdrücken, gehackten Knoblauch und das restliche Olivenöl dazugeben und bei geringer Hitze 1 Stunde köcheln lassen. Soße durch ein Sieb geben. Mit Salz abschmecken. Wer möchte kann noch Oregano und Thymian hinzufügen.

Spinat – Blauschimmelkäse -Torte

Rezept für 4 Personen

Zutaten für die Torte:
• 200 g Mehl
• ½ EL Backpulver
• 2 Eier
• 100 ml Milch
• 120 g Butter
• 100 g Spinat
• 200 g Blauschimmelkäse Fourme d`Ambert
• 200 g Prager Schinken oder Jagdwurst

Zubereitung der Torte:
Backofen auf 180° C vorheizen und eine mittlere Springform einfetten.
Den Käse und den Schinken in Würfel schneiden.
Spinat putzen, waschen und gut ausdrücken. Die Eier, Milch, weiche Butter, den Spinat und Salz mit dem Zauberstab cremig mixen. In einer Schüssel werden das gesiebte Mehl und das Backpulver verrührt. Die zuvor geschlagene Spinat-Mischung wird nun unter das Mehl gehoben und gut miteinander verrührt.
Die Hälfte des Teiges auf den gefetteten Boden der Backform geben und glattstreichen. Darauf werden die Schinkenwürfel verteilt und es folgen anschließend die Käsewürfel. Mit der anderen Hälfte des Teiges werden die Schinken- und Käsewürfel bedeckt. Die oberste Schicht glattstreichen.
Bei 180° C wird die Torte 30 Minuten gebacken.

Herzhafte Champignons mit Käse und Schinken gefüllt

Rezept für 4 Personen

Zutaten für die gefüllten Champignons:
• 8 große Champignons
• 100 g Blauschimmelkäse Fourme d’Ambert
• 100 g Prager Schinken oder Jagdwurst
• 1 Ei
• 50 g Mehl
• Panko-Brösel
• Oregano, Basilikum
• Olivenöl
• Zitronensaft

Zubereitung:
Die Champignons mit einem Bürstchen putzen und die Stiele entfernen. Käse und Prager Schinken würfeln und mit den gehackten Kräutern mischen. Pilze salzen und mit Zitronensaft beträufeln. In einen Pilz je eine Schicht Schinken, Käse, Schinken einfüllen und mit der zweite Pilzkappe verschließen und gut andrücken.
Die Pilzköpfe in Mehl wenden, durch verschlagenes Ei ziehen und in den Panko-Bröseln walzen. In einer Pfanne Öl heiß werden lassen und die Pilze goldgelb in der Pfanne backen. Anschließend auf Küchenpapier geben und abtropfen lassen.

Weitere Zutaten und deren Zubereitung:
Für den Dipp werden 200 g Crème fraîche, etwas Zitronensaft und Salz gut miteinander verrührt und kaltgestellt. Melone in Scheiben schneiden und grillen. Anschließend werden sie gesalzen, mit Olivenöl beträufelt und mit Currypulver bestreut.

Anmerkung:  Auf dem letzten Foto dieses Beitrages habe ich die Spinat-Blauschimmelkäse-Torte mit gebratenem Radiccio, Knoblauch, Zwiebeln und gerösteten Pinienkernen angerichtet.

Ich wünsche einen guten Appetit!

Sommerlicher Wildkräutersalat

Wie schön ist es, sich an einem frühen Sommermorgen auf die Natur einzulassen. Bei einem sommerlichen Streifzug durch Wald, Flur und Wiesen sah ich mich vor einigen Tagen nach Wildkräutern um. Wenn man mit offenen Augen durch die Feldflure geht, kann man eine Vielzahl an Wildpflanzen entdecken. Für viele Menschen sind diese Pflanzen leider nur Unkräuter. Es lohnt sich auf alle Fälle, wenn man sich ein diesbezügliches Wissen aneignet. Zuvor hatte ich in meinem Saisonkalender für Wildpflanzen nachgesehen, um zu wissen welche Pflanzen zurzeit wachsen. So gerüstet mit theoretischem Wissen begab ich mich zum Sammeln in die Natur.

Wildkräuter lassen sich sehr gut in der Küche einsetzen und bereichern die Speisen mit ihrem Aroma und Geschmack. In meinem Korb hatte ich Löwenzahnblätter, Spitzwegerich, Schafgarbe, Gänseblümchen und Blüten der Wildrose aus denen später die Hagebutten entstehen. Mit meinen gefundenen Schätzen der Natur habe ich zunächst einen köstlichen Salat zubereitet. Ein anderes Rezept mit Spitzwegerich stelle ich später vor. Zu Hause hatte ich darüber hinaus frische Erdbeeren, Kiwis, Spargel, Erbsengrün und gekochte Eier, die ich für meinen Salat verwenden konnte.

Für den Salat habe ich zwei Dressings zubereitet. Die Vinaigrette habe ich mit Apfelessig, Senf, Honig, Rapsöl, Salz, Pfeffer zubereitet und über den Salat geträufelt. Aus Mayonnaise, Joghurt und etwas Zitronensaft habe ich eine leichte Soße gezaubert, von der ich einige Kleckse auf den mit Salat angerichteten Tellern verteilt habe.

Meine kulinarischen Schätze habe ich auf schwarzen Tellern angerichtet. Dazu passen knusprige Scheiben Baguette, die in der Pfanne mit etwas Butter geröstet wurden.

Zu meinem Wildkräutersalat passt ausgezeichnet ein Glas Grüner Veltliner, der mit seinem erlesenen Bouquet und seiner göttlichen Frische wunderbar mundet. Seine klare, grüngelbliche Farbe mit dem Duft gelber Frucht, dem Anflug von eleganter Tabaknote und weiterer Geschmacksvielfalt ließ ihn zu einer – wie ich meine – vortrefflichen Salatbegleitung werden.

Nun steht dem Genuss der herb würzigen Kräutervielfalt nichts mehr im Wege.

Guten Appetit!

Frühlingssalat mit Gänseblümchen

 

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Die frischen Zutaten, welche ich ausreichend im Hause hatte, verführten mich heute geradezu einen frühlingshaften Salat zu zaubern. Kreative Salate sind immer was Besonderes und Leckeres!

Das knackige Gemüse habe ich zunächst unter kaltem Wasser abgewaschen. Dann machte ich mich ans Schnippeln. Grüner Spargel, Frühlingszwiebeln und Tomaten habe ich in feine Scheiben geschnitten. Die Spitzpaprika kam für 10 Minuten bei 200° C in den Backofen. Danach konnte ich die feste Haut vom Paprika prima abziehen. Paprika halbieren und die Kerne entfernen.

Aus weißem Balsamico, Olivenöl, Ahornsirup, Salz und weißem Pfeffer habe ich für meinen Salat ein feines Dressing gemacht. Dieses habe ich vorsichtig über meinen angerichteten Salat geträufelt.

Angerichtet habe ich meinen köstlichen Frühlingssalat mit den zarten Frühlingsblühern, den dekorativen Gänseblümchen, die ich zuvor frisch auf einer saftigen Wiese gepflückt hatte.

Guten Appetit

Fünf Köpfe bringen einen guten Salat zustande:
Ein Geizhals, der den Essig träufelt,
ein Verschwender, der das Öl gibt,
ein Weiser, der die Kräuter sammelt,
ein Narr, der sie durcheinander rüttelt,
ein Künstler, der den Salat serviert.

Jean Anthelme Brillat-Savarin

Kabeljau mit Mango-Kachumber-Salat

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Vor Kurzem fiel mir im Internet der indische Sternekoch Vineet Bhatia mit seinen Rezepten auf. Geboren in Mumbai/Indien fand er seinen Lebensmittelpunkt in London und eröffnete dort vor 15 Jahren sein Restaurant mit einem Michelin-Stern. Harmonisch fügt er Elemente der indischen und französischen Küche zu leichten Gerichten zusammen. Die Vielfalt der Gewürze spielen dabei eine große Rolle.

Bisher hatte ich mich in meiner Küche noch nicht an indischen Gerichten versucht. In Restaurants lernte ich natürlich hin und wieder Speisen in ihrer Aromenvielfalt aus Indien kennen. Es war stets ein köstlicher Genuss.

Heute entschied ich mich, Kabeljau mit Mango-Kachumber-Salat in Anlehnung an ein Rezept von Vineet Bhatia zuzubereiten. Kachumber-Salat ist die indische Version eines gehackten Salates mit verschiedenen frischen Zutaten, Zitronen- oder Limetten-Dressing, Chili, Koriander und Minze.

Das Original-Rezept habe ich durch einige andere Zutaten leicht verändert. Es war köstlich und wunderbar leicht!

Rezept für 2 Personen

Zutaten für den Fisch:

• 300g Kabeljau
• 1 TL Pasta de aji Amarillo
• 1 fein gehackte Knoblauchzehe
• 1 EL Limettensaft
• 1 EL gehacktes Koriandergrün
• Salz
• 20 g Quinoa

Zutaten für den Mango-Kachumber-Salat:

• 1 frische, gewürfelte Mango
• 1 EL gehackte, rote Zwiebeln
• 1 geschälte, entkernte, gewürfelte Tomate
• 1 grüne, gehackte Chilischote
• 1 EL Limettensaft
• 2 EL Granatapfelkerne
• 20 ml Olivenöl
• 1 TL Kreuzkümmelpulver
• Salz, Pfeffer, Rohrzucker
• Koriander und Minze, gehackt
• 2 halbierte und gegrillte Limetten

Zubereitung:

Für die Marinade wird die Pasta de aji Amarillo, die gehackte Knoblauchzehe, das Koriandergrün, der Limettensaft und das Salz gut vermischt. Damit wird der Fisch eingestrichen und etwa 20 Minuten mariniert.

In der Zwischenzeit werden Olivenöl, Limettensaft und Salz zu einer Soße verrührt und mit den übrigen Zutaten für den Mango-Kachumber-Salat vermischt. Anschließend nochmals abschmecken und kaltstellen.

In einer Pfanne ohne Öl wird Quinoa leicht geröstet. Die halbierten Limetten werden in der Pfanne leicht gegrillt.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Den marinierten Fisch auf einer Seite mit Quinoa bestreuen und beidseitig kurz in der Pfanne mit wenig Öl anbraten. Anschließend wird der Fisch für 5 Minuten im Backofen fertig gegart.

Den Kabeljau mit dem Mango-Kachumber-Salat und den gegrillten Limettenhälften anrichten.

Guten Appetit!

Biskuit-Omelett mit Pariser Creme und frischen Erdbeeren

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Rezept für 4 Personen

Zutaten für die Omeletts:
• 25 g Mehl
• 1 Ei
• 25 g Zucker

Zutaten für die Pariser Creme:
• 200 ml süße Sahne
• 150 g Vollmilch Kuvertüre
• 50 g dunkle Schokolade mit 70 % Kakoanteil

Zubereitung:

Sahne in einem Topf zum Kochen bringen, die zerkleinerte Kuvertüre und Schokolade in der köchelnden Sahne auflösen und anschließend abkühlen lassen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 180° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Aus Backpapier 4 Quadrate mit einer Größe von 15x 15 cm ausschneiden und darauf Kreise mit einem Durchmesser von etwa 12 cm zeichnen. Quadrate auf das Backblech legen.

In einer Schüssel das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen, wobei der Zucker in drei Portionen zugegeben wird. Die Mischung soll durch das Schlagen eine cremige, helle Konsistenz bekommen. Darauf wird das Mehl gesiebt und vorsichtig unter die Eimasse gehoben.

Mit einem Esslöffel wird der Teig auf die vorgezeichneten Kreise verteilt und im Ofen etwa 8 Minuten gebacken. Nach dem Backen lässt man die Biskuittaler abkühlen. Danach werden sie umgedreht und das Backpapier vorsichtig abgezogen. Das Gebäck wieder auf das Backpapier legen.

Die Pariser Creme nochmals kurz schlagen und in einen Spritzbeutel füllen. Nun einen länglichen Streifen – von oben nach unten – spritzen. Darauf einige Erdbeerhälften geben und wieder Creme aufspritzen. Mit einigen Erdbeerhälften dekorieren und die Seiten des Biskuits hochklappen und leicht festdrücken.

Zum Schluss etwas Puderzucker darüber stäuben und mit einer Tasse Kaffee genießen.

Guten Appetit!

Köstliche, exquisite Kartoffelsalat – Torte

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Der Frühling naht bzw. verwöhnt uns seit einigen Tagen das Wetter mit warmen Temperaturen und herrlichsten Sonnenschein. Bald werden wieder Garten- und Grillfeste in den Gärten, auf Balkons und Terrassen ausgerichtet und gefeiert. Das wunderbare Frühlingswetter lädt jetzt bereits dazu ein. Verzaubern Sie die Familie und Gäste mit Ihren Grillrezepten und meiner eigens dafür kreierten Kartoffelsalat-Torte.  Strahlende Sonne, der Duft gegrillter, herzhafter Steaks und meine bunte Kartoffelsalat-Torte werden allen Gästen ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

Rezept für 6 Personen

Zutaten:

• 600 g festkochende Kartoffeln
• 400 g blaue Kartoffeln, z.B. Vitelotte
• 200 g Möhren
• 1 l helles Bier
• 2 EL mittelscharfen Senf
• 2 EL Ahornsirup
• 4 EL Apfelessig
• 6 EL Olivenöl
• 250 ml Gemüsebrühe
• 150 ml Gurkenwasser
• 250 g Mayonnaise
• 200 g Crème fraîche
• 150 g Frischkäse
• 5 Dillgurken
• 1 mittelgroße Zwiebel
• 1 grünen Apfel, z.B. Granny Smith
• 1 roten Apfel, z.B. Braeburn
• 100 g zarte Erbsen/Konserve
• 8 Radieschen
• 8 Wachteleier
• Grünen Senf, z.B. Maille 3 Herbes – Senf mit Kräutern
• Verschiedene Kräuter, z.B. Petersilie, Dill, Koriander, Schnittlauch, Kresse
• Salz, Pfeffer
• Bockwurst

Zubereitung heller Kartoffelsalat:

Die hellen Kartoffeln in der Schale waschen, in einen Topf geben, so viel helles Bier darüber gießen, dass sie bedeckt sind. Etwa 20 Minuten auf kleiner Flamme kochen lassen, abgießen, auf der ausgeschalteten Herdplatte ausdämpfen lassen. Nachdem sie abgekühlt sind, werden sie in kleine, gleichmäßige Würfel (Brunoise) geschnitten, in eine Schüssel gegeben und mit der Brühe übergießen.
Nachdem das Dressing zugefügt wurde, wird der Salat mit dem gewürfelten, grünen Apfel, Gurkenwürfeln und den Erbsen vermischt. Gehackte Kräuter zufügen und gut durchziehen lassen. Danach nochmals abschmecken.

Zubereitung blauer Kartoffelsalat:

Mit den blauen Kartoffeln wird mit einer Ausnahme gleichermaßen wie beim hellen Kartoffelsalat verfahren. Die gewaschenen Kartoffeln werden ebenfalls mit der Schale in Bier in einem Dämpfeinsatz gedämpft. So bleibt die schöne blaue Farbe erhalten. Brühe angießen.
Möhren schälen und in einem Topf mit Wasser bissfest garen, abkühlen, ebenfalls in kleine Würfel schneiden und in die Schüssel zu den blauen Kartoffeln geben.
Nachdem das Dressing zugefügt wurde, wird der Salat mit dem gewürfelten, roten Apfel und Gurkenwürfeln vermischt. Gehackte Kräuter zufügen, gut durchziehen lassen und ebenfalls noch einmal abschmecken.

Zubereitung Dressing für beide Salate:

Zwiebel abschälen, würfeln und in kochendem Wasser kurz blanchieren. Es verhindert, dass die Zwiebeln anfangen im Salat zu gären.
Dressing für beide Salate zubereiten. Dafür werden Olivenöl, Ahornsirup, Apfelessig, Senf, Gurkenwasser, Salz, Pfeffer in ein Glas gegeben. Das verschlossene Glas schütteln. So erhält man ein feines, cremiges Dressing. Zwiebelwürfel dazugeben, nochmals abschmecken und beide Salate damit marinieren.

Zubereitung Creme für die Torte:

Mayonnaise, Frischkäse und Crème fraîche mit einem Schneebesen gut vermischen und kühl stellen.

Weitere Zubereitung:

Wachteleier 4 Minuten kochen, abkühlen lassen und die Schale jeweils bis zur Hälfte abschälen. Radieschen waschen und mit einem scharfen Messer einschneiden, so dass 8 Einschnitte entstehen. Die einzelnen Segmente vorsichtig auseinanderbiegen und mit grünem Senf füllen. Feldsalatblättchen und Kresse waschen und trocken schütteln.

Zusammenbau der Torte:

Einen Tortenring mit etwa 20 – 22 cm auf einen Teller oder eine Tortenplatte setzen. Als erste Schicht wird der helle Kartoffelsalat eingefüllt und vorsichtig festgedrückt. Darauf kommt eine Schicht von der Mayonnaise-Creme. Mit einer Palette schön gleichmäßig verteilen. Anschließende den blauen Kartoffelsalat einfüllen. Darauf wird die restliche Mayonnaise-Creme gegeben und glattgestrichen. Zum Schluss werden die Radieschen, Wachteleier, Feldsalatblättchen und Kresse dekorativ auf der Creme angerichtet.

Guten Appetit!

Cooking Pokal 2018 – Mein finales Menü

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In meinem heutigen Beitrag stelle ich mein Wettbewerbsmenü für das Finale zum Thüringer Cookingpokal 2018 vor. Wir – vier Kandidaten aus verschiedenen Bundesländern – traten am 08. September 2018 zum Finale auf der Messe „Besser Leben“ in Erfurt an. Der Kochwettbewerb für begeisterte Hobbyköche hatte an jenem Tag seinen kulinarischen Höhepunkt. Wir Wettbewerbskandidaten kochten aus regionalen und saisonalen Zutaten jeweils eine Vorspeise, Hauptspeise und eine Nachspeise. Wir Kochenthusiasten arbeiteten äußerst konzentriert mit viel Elan, um alle drei Gerichte in der vorgegebenen Zeit der Jury präsentieren zu können.

Mit meiner Vorspeise „Causa rellena mit zarter Wachtel“ hatte ich einen kleinen kulinarischen Ausflug nach Peru gemacht. Causa rellena ist ein klassisches, schmackhaftes peruanisches Kartoffelgericht, welches von jeder Familie ganz unterschiedlich zubereitet wird. Das Gericht hatte ich mit zarter Wachtel vereinigt.

Als Hauptspeise servierte ich der Jury „Rehmedaillons auf Mole-Sauce und mit rotem Quinoa gefüllte Wirsingröllchen“. Thüringische Rehmedaillons kombinierte ich mit Quinoa. Das nussig schmeckende Inkakorn wird seit über 5000 Jahren als Kulturpflanze genutzt.

Zum Abschluss meines Menüs brachte ich „Mascarpone-Törtchen an purpurnem Mazamorra morada und Mango-Sorbet“ auf den Jury-Tisch. In Peru ist Mazamorra morada die beliebteste und berühmteste Nachspeise überhaupt. Sie wird aus gekochtem violettem Mais hergestellt und meistens mit Milchreis serviert. Ich hatte es mit einem Törtchen und Eis kombiniert.

Nach drei Stunden angestrengten Kochens verkostete die Jury alle Gerichte der Teilnehmer, vergab ihre Punkte und Bewertungen. Der spannende Wettbewerb erreichte seinen Höhepunkt als sich die Hobbyköche auf der Bühne versammelten, um die Wertungen beziehungsweise ihre Plätze zu erfahren. Mit meinem finalen Menü konnte ich im vergangenen Jahr den 3. Platz erringen und durfte das Treppchen besteigen. Darüber freute ich mich natürlich sehr. Bereits im Jahre 2016 nahm ich an diesem kreativen Wettbewerb teil und holte mir damals den 1. Platz und den Pokal.

In diesem Jahr kann ich leider nicht an den Start gehen. Wer an diesem bundesweiten Wettbewerb gern teilnehmen möchte, kann sich noch bis 31.05.2019 unter http://www.cookingpokal.de bewerben.

Meinen herzlichen Dank an alle, die diesen kreativen Kochwettbewerb organisiert und durchgeführt haben. So wurde und wird Hobbyköchen die Gelegenheit gegeben, ihr Können am Herd zu zeigen. Dankeschön dafür!

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Vorspeise für 2 Personen – Causa rellena mit zarter Wachtel

Zutaten:

2 Wachteln
250 g Kartoffeln
2 hart gekochte Eier
250 ml Mayonnaise
50 ml Creme fraiche
100 ml Milch
30 g Butter
1 EL Tomatenmark
250 ml Geflügelfond
1 Limette
1 Avocado
1 EL gelbe Amarillo-Chili-Paste
1 rote Chilischote
1 Möhre
1 Stück Sellerie
1 Stück Lauch
Schnittlauch
Pumpernickel
Salz, Pfeffer, Kurkuma

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und kochen. Durch eine Kartoffelpresse drücken und mit Milch und Butter vermischen. Mit Chilipaste, Limettensaft- und Abrieb, Salz und Pfeffer abschmecken.

Fruchtfleisch der Avocado von der Schale befreien und die Hälfte davon mit Creme fraiche vermischen. Die andere Hälfte in feine Scheiben schneiden und abdecken, damit sie nicht braun werden. In den Kühlschrank stellen.

Wachteln mit kaltem Wasser abspülen, trockentupfen, innen und außen salzen.
Öl in einem Topf erhitzen und die Wachteln bei starker Hitze rundherum goldbraun anbraten. Danach die Wachteln herausnehmen. Möhre, Sellerie und Lauch putzen, waschen, in kleine Würfel schneiden und im Topf glasig dünsten. Tomatenmark in den Topf geben, kurz dünsten und Geflügelfond aufgießen, Wachteln wieder in den Topf legen und im Backofen bei 180° C 15 Minuten schmoren.
Wachteln nach Ende der Garzeit aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Von den Wachteln die Beine entfernen und kurz vor dem Servieren nochmal kurz in der Pfanne anbraten. Die restlichen Teile der Wachteln enthäuten, das Fleisch kleinschneiden und mit etwas Mayonnaise vermischen.

Das Causa rellena wie folgt anrichten. Auf den Teller wird ein Anrichtring gestellt. Zunächst kommt in den Ring 1 EL Kartoffelpüree, darauf folgen 1 El Avocado-Creme, kleingeschnittenes Wachtelfleisch, Avocado-Scheiben und als Abschluss 1 EL Kartoffelpüree. Obenauf Causa rellena mit Mayonnaise, einer Eischeibe, einer Olive, den gebratenen Wachtelschenkeln und Schnittlauchröllchen anrichten.

 

Rehmedaillons mit Wirsingrouladen, gefüllt mit rotem QouinaIMG_3776

Hauptspeise für 2 Personen – Rehmedaillons auf Mole-Sauce und mit rotem Quinoa gefüllten Wirsingröllchen

Zutaten für Rehmedaillons:

½ ausgelöster Rehrücken
1 EL Korianderkörner
1 EL Pfefferkörner
1 El Senfkörner
10 Wacholderkörner
Salz, Pfeffer

Zutaten für Wirsingröllchen:

4 äußere, große Wirsingblätter
300 ml Brühe
100 g rotes Quinoa
50 g Frischkäse

Zutaten für die Soße:

200 ml Wildfond
100 ml Rotwein
Mole
20 g kalte Butter

Zutaten für die Kürbiskugeln:

10 Kürbiskugeln
100 ml Gemüsefond
50 ml Sahne
20 g Butter
50 g Zucker
1 cl Ahornsirup

Zutaten für Rote Bete Gel:

140 ml Rote Bete Saft
25 g Zucker
25 ml Wasser
2 g Agar Agar

Weiterhin:

1 Lauchstange
Petersilie, Schnittlauch, Thymian

Zubereitung:

Wirsingblätter in kochendem Salzwasser und einer Messerspitze Natron blanchieren, abschrecken und trocken tupfen. Für die Füllung Quinoa waschen bis das Wasser klar ist. Anschließend in gesalzenem Wasser 15 Minuten köcheln lassen. 5 Minuten ausquellen lassen. Quinoa wird dann mit dem Frischkäse und den Kräutern vermischt.
2 Wirsingblätter übereinander ausbreiten und die Füllung darauf verteilen. Die Wirsingblätter fest aufrollen und mit einem Holzspieß feststecken und in heißem Öl rundherum anbraten. Brühe aufgießen und die Röllchen etwa 30 Minuten schmoren.

Backofen auf 90 ° C vorheizen. Rehrücken abwaschen, trockentupfen und in zerstoßenen Koriander-, Pfeffer-, Senf- und Wacholderkörnern wälzen und in einer Pfanne mit Öl von allen Seiten kurz und kräftig anbraten. Anschließend im Ofen auf das Gitter legen und in 15 Minuten fertig garen und danach warm halten.

Bratenrückstand mit 200 ml Wildfond, 100 ml Rotwein und 3 g Mole aufkochen, reduzieren und mit kalter Butter montieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Für das Rote-Bete-Gel Saft der Bete mit Wasser, Zucker, 2 g Agar Agar drei Minuten kochen. Danach in den Mixer geben, mixen und durch ein Sieb streichen.

Mit dem Kugelausstecher Kugeln vom Kürbis ausstechen. Zucker in der Pfanne hellbraun werden lassen, mit Sirup ablöschen. Butter, Sahne und Brühe zugeben und einköcheln lassen. Kürbiskugeln darin kurz dünsten lassen.

Lauchstange, putzen, waschen und in einzelne Streifen schneiden und in Salzwasser blanchieren und trocken tupfen.

Zum Anrichten wird ein Streifen von der Lauchstange mittig über den Teller gelegt. Rechts und links davon wird jeweils ein Streifen Rote-Bete-Gel aufgebracht. Darauf werden die Rehmedaillons und die Wirsingröllchen angerichtet.

 

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Nachspeise für 2 Personen – Mascarpone-Törtchen an purpurnem Mazamorra morada und Mango-Sorbet

Zutaten für das Törtchen:

• 100 g Mandelbisquit
• 50 g Butter, zerlassen
• 200 g Frischkäse
• 1 Beutel Geleepulver für Götterspeise Zitronengeschmack
• 30 g Zucker
• ½ Saft der Zitrone

Zutaten für Mazamorra morada:

• 200 g Äpfel, Birnen, Pflaumen, Brombeeren, Heidelbeeren
• 170 g Lila Maispudding (Mazamorra morada)
• 30 g Zucker
• 100 ml Rotwein
• etwas Fruchtaufstrich
• Abrieb der Tonkabohne

Zutaten für Mango-Sorbet:

• 1 Mango
• 1 Limette
• 50 g Zucker
• 100 ml Weißwein

Weitere Zutaten:

• Schokolade
• Blüten
• Minzblättchen
• Fenchelpollen
Zubereitung:

Für den Törtchenboden die Biskuits zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter mischen und in Anrichtringe füllen.

Frischkäse, Zitronensaft und Zucker gut verrühren. Einen Beutel Götterspeise mit 170 ml Wasser anrühren, quellen lassen und leicht erwärmen, abkühlen lassen und zur Frischkäsemasse geben. Diese Masse auf dem Keksboden verteilen.

Für das Sorbet die Mango schälen und in kleine Würfel schneiden. Saft der Limette auspressen und mit den Mangowürfeln pürieren. Den Zucker mit 50 ml Wasser aufkochen, Mango-Püree und Weißwein zugeben. Nochmal pürieren und abkühlen lassen. Masse in Eismaschine füllen und 25 Minuten frieren lassen.

Für Mazamorra morada das Obst in Stücke schneiden und in etwas Zuckerwasser weich dünsten. Dann zum Kochen bringen und den angerührten Maispudding einrühren und kurz aufkochen. Obst, Maispudding und etwas Fruchtaufstrich mischen, mit Rotwein, Zucker und Tonkabohne abschmecken.

Auf einem Teller mit flüssiger Schokolade Muster aufbringen und fest werden lassen. Das Törtchen aufsetzen und mit einer Kugel Magosorbet anrichten. Blüten, Minzblättchen und Fenchelpollen runden das Dessert ab.

Ich wünsche einen guten Appetit!

 

Engelsfuß – hauchzarte Maracujacreme

Engelsfuß

Das hauchzarte, köstliche Dessert wird von den Brasilianern „Engelsfuß“ genannt. Nachdem ich es zu bereitet hatte, konnte ich die Bezeichnung für das Dessert vollkommen verstehen. Bei diesem Genuss hatte ich das Gefühl, als ob viele kleine „Engelsfüßchen“ voller Anmut auf meiner Zunge herumhüpfen.
Für das Dessert benötigt man nur wenige Zutaten und es ist schnell zubereitet. Am besten macht man es einen Tag vorher, damit es im Kühlschrank über Nacht gut durchkühlen kann.

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

  • 2 Eiweiss
  • 150 ml gezuckerte Kondensmilch
  • 150 ml Kokosmilch
  • 300 ml Maracujasaft
  • 5 Blatt Gelatine oder entsprechend Agar Agar
  • 4 Stück frische Maracuja-Früchte
  • Kokosflocken

Zubereitung:

Maracuja-Saft, Kondensmilch und Kokosmilch verrühren.

Gelatine in kaltem Wasser 5 Minuten einweichen, anschließend gut ausdrücken. Die Gelatine in einen Topf geben und mit 1 EL Wasser erhitzen. Dabei rühren bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Kurz abkühlen lassen, zur Mischung geben und verrühren.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen. Wenn die Masse zu gelieren beginnt, wird das geschlagene Eiweiß vorsichtig mit einem Schneebesen unter die Masse gehoben. Die Creme habe ich in 4 Puddingförmchen – mit je 150 ml Fassungsvermögen – gefüllt und im Kühlschrank über Nacht fest werden lassen.

Angerichtet habe ich meine „Engelsfüßchen“ mit etwas Fruchtfleisch der Maracuja und Kokosflocken.

Dessert – Errötendes Mädchen

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Heute stelle ich einen alten Klassiker aus dem Norden Deutschlands vor. Das Buttermilch-Dessert „Errötendes Mädchen“ ist einfach zuzubereiten und schmeckt köstlich. Dafür werden wenige Zutaten benötigt. Das unkomplizierte Dessert ist im Handumdrehen hergestellt, ziert jeden hübsch gedeckten Tisch und verführt die Genießer.

Für 4 Personen

Zutaten:
• 500 ml Buttermilch
• 250 ml Sahne
• 120 g Zucker
• 9 Blatt Gelatine oder 30 g gemahlene Gelatine
• 1 Vanillezucker oder ½ Vanilleschote
• Abgeriebene Zitronenschale
• 200 ml Himbeermark

Zubereitung:
Buttermilch in eine Schüssel geben und mit dem Zucker und der abgeriebenen Zitronenschale gut verrühren. 50 ml Himbeermark einrühren.
Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Danach leicht ausdrücken, in einen Topf geben erwärmen und auflösen. Die kalte Buttermilch-Masse in die aufgelöste Gelatine unter ständigem Rühren gießen.
Die Sahne mit einem Tütchen Vanillezucker steif schlagen und kurz bevor die Masse erstarrt in die Buttermilch-Masse geben. In hübschen Gläsern oder Dessertschalen füllen und kaltstellen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Inzwischen das restliche Himbeermark mit Zucker verrühren und mit etwas Stärkemehl andicken und abkühlen lassen. Danach das Himbeermark in die Gläser füllen. Das Dessert kann nun noch mit einem Sahnehäubchen und einer Himbeere dekoriert werden.

Guten Appetit!

 

Ach, es war ein süßes Bild,
Als du da errötend standest,
Und zur Erde all‘ die Blumen
Fielen, die zum Strauß du wandest,
Deine kleine, liebe Hand
Spielte mit dem blauen Band,
Weißt du noch?

Otto Roquette (deutscher Lyriker)