Argentinische Rotgarnelen an Holunder-Risotto mit Senfcreme, Petersilien-Gel, Feldsalat und Blütenpollen

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Die tiefgefrorenen Argentinischen Rotgarnelen mit Kopf und Schale hatte ich vor den Feiertagen erstanden. Bisher hatte ich diese Schalentiere, die aus Wildfang stammen, noch nicht verarbeitet. Überaus neugierig war ich auf den Geschmack. Also kamen sie in meinen Einkaufswagen. Zuhause überlegte ich mir in welcher Kombination – mit welchen Zutaten – sie auf den Teller kommen sollten.

Ich entschied mich zwei Superfoods in mein Rezept mit einzubauen. Um eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise zu erzielen, ist es unabdingbar auch sogenannte Superfoods mit in den Speiseplan einzubeziehen.

Eine große Auswahl von pulverisierten Superfoods findet ihr bei der Shop Apotheke. In meinem Gericht habe ich wertvolle, aromatische Blütenpollen und Holunderbeerensaft mit viel Vitamin A, B, C, Kalium und Kalzium aus der heimischen Flora verwendet.

Meine Absicht war es, eine kleine kulinarische Vorspeise zu zaubern. Zuvor musste ich mich jedoch über die Zubereitung von Garnelen informieren. Es gab eine Fülle von Informationen, aus denen ich für mich geeignete  aussuchte. Die wunderschöne, rote Farbe der Gambas hatte es mir angetan, weil der Anblick eine Augenweide ist. Zudem las ich, dass der aromatische, nussige Geschmack die Rotgarnelen zu einer Delikatesse werden lassen. Das stimmt auf jeden Fall!

Nach dem Genuss dieser Köstlichkeiten kann ich sagen, dass die Rotgarnelen eine absolute Delikatesse sind. Ich werde die Gambas mit Sicherheit wieder mal mit anderen Zutaten und Gewürzen auf den Tisch bringen.

Mein heutiger Beitrag enthält Werbung!

Für 4 Personen

Zutaten für die Garnelen:

• 12 Garnelen
• 1 Limette
• 100 ml Olivenöl
• 2 Knoblauchzehen
• 1 Chilischote
• Salz

Zutaten für das Holunder-Risotto:

• 100 g Risotto-Reis
• 500 ml Gemüsebrühe
• 1 Zwiebel
• 100 ml Holunderbeerensaft
• 50 g Butter
• Abrieb von der Limettenschale
• Salz

Zutaten für Petersilien-Gel:

• 2 Bund Petersilie
• 100 ml Wasser
• 3 g Agar Agar
• Salz

Zutaten für Senfcreme:

• 100 g Senf
• 100 g Crème fraîche
• Sahne
• Honig
• Salz

Weitere Zutaten:

• Blütenpollen
• Feldsalat
• Dill
• Granatapfelkerne

Zubereitung Garnelen:

Den Kopf vom Körper mit einer Drehbewegung abziehen. Beine ebenfalls abzupfen. Die Schale der Garnelen von der Unterseite her vorsichtig ablösen. Am Kopfende beginnen. Das letzte Schalenglied und die Schwanzspitze nicht ablösen. Sieht beim Anrichten hübscher aus.
Nun muss der Darm entfernt werden. Am Rücken mit einem scharfen Messer nicht so tief einschneiden. Jetzt kann der Darm entnommen werden. Anschließend werden die Garnelen gewaschen und trocken getupft.
Aus Olivenöl, Limettensaft, in Scheiben geschnittenem Knoblauch, einer gehackten Chilischote und eventuell etwas Salz eine Marinade zubereiten und die Garnelen darin 30 Minuten marinieren.
Pfanne heiß werden lassen, die Garnelen in die Pfanne einlegen und von beiden Seiten jeweils 2 Minuten braten und warmhalten. Nicht länger braten, sonst werden die Garnelen zäh.

Zubereitung Holunder-Risotto:

Die Zwiebel schälen, in feine Würfel schneiden und in der Butter anschwitzen. Den Risotto-Reis dazugeben und unter Rühren glasig dünsten. Brühe angießen und auf kleiner Flamme köcheln lassen. Sobald die Brühe verkocht ist eine weitere Kelle Brühe angießen und so fort. Zum Schluss, nach 20 Minuten Kochzeit den Holundersaft und Butter zufügen. Gut verrühren. Mit Salz und abgeriebener Limettenschale abschmecken. Das Risotto soll wunderbar cremig sein.

Zubereitung Petersilien-Gel:

Petersilie abbrausen und in 100 ml Salzwasser blanchieren. Anschließend Petersilie mit dem Wasser pürieren und durch ein Sieb geben. Anschließend wieder in einen Topf geben, eventuell noch etwas Wasser dazugeben und erwärmen. Agar Agar einrühren und alles 2 Minuten kochen lassen. Danach die Masse in eine Schüssel füllen, abkühlen und im Kühlschrank fest werden lassen. Die feste Petersilienmasse in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab mixen. Eventuell etwas Wasser dazugeben und durch ein Sieb streichen. Es soll eine gelartige Masse entstehen.

Zubereitung Senfcreme:

Senf, Crème fraîche, etwas Honig und Sahne mit dem Schneebesen gut verrühren und eventuell mit etwas Salz abschmecken.

Die kleine, feine Vorspeise mit den Argentinischen Rotgarnelen könnte man – wie mein Foto zeigt – dekorativ mit Feldsalat, Dill, Granatapfelkerne und Blütenpollen anrichten und genießen.

Guten Appetit!

 

 





 


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Käsekuchen-Kekse

Lettische Quarkkuchen Kekse.JPG

Diese Plätzchen sind wunderbar köstlich und duften sooo lecker nach Weihnachten! Sie sind so wunderbar leicht wie eine Wolke am Himmel. Zubereitet habe ich sie mit Quark, Vanille und Abrieb von der Tonkabohne. Durch das Falten des Teiges bekommen sie ein originelles Aussehen. Diese besondere Art Kekse zu formen stammt aus Lettland.

Mit diesem Rezept und einem Gedicht von Rainer Maria Rilke wünsche ich all meinen Lesern einen schönen 2. Advent!

Zutaten für etwa 30 Plätzchen:
• 250 g Quark
• 125 g Butter
• 200 g Mehl
• 1 Ei
• 1 TL Backpulver
• 1 Prise Salz
• 2 Päckchen Vanillezucker
• Abrieb von der Tonkabohne
• Zucker

Zubereitung:
Quark, weiche Butter und das Ei verrühren. Gesiebtes Mehl, Backpulver und die Prise Salz dazufügen und gut durchkneten. Anschließend in Klarsichtfolie wickeln und den Teig 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.
Backofen auf 180° Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
Teig ausrollen und mit einem Glas Kreise ausstechen. Ich habe ein Glas mit einem Durchmesser von 8 cm verwendet. Zucker auf einen Teller streuen. Die ausgestochenen Plätzchen beidseitig vorsichtig im Zucker wälzen und zur Hälfte zusammenfalten. Wiederum beide Seiten mit Zucker bestreuen und nochmals zusammenklappen. So entstehen kleine Dreiecke.
Die Kekse auf das Backblech geben und etwa 20-25 Minuten backen, abkühlen lassen und genießen.

 

Advent
Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus: den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.
Rainer Maria Rilke