Thüringer Rotwurst, Kürbispüree und Apfel im Glas

Kürbispüree, Thüringer Blutwurst, Apfelscheibe, geslazene Sahne, Majoran, Kürbiskerne.JPG

Die Thüringer Rotwurst nennt man so wegen ihres außerordentlichen Geschmacks. Ihre jahrhundertealte Tradition mit überlieferten Rezepturen hat sie weithin bekannt gemacht.

Die Rotwurst hat einen herzhaften, würzigen Geschmack und schmeckt hervorragend auf frisch gebackenem knusprigen Brot. Aber auch in der Pfanne erwärmt ist die „Königin der Blutwürste“ eine kulinarische Gaumenfreude. Durch die geografische Nähe meines Zuhauses zu Thüringen sind mir die Wurstwaren mit dem unnachahmlichen Geschmack natürlich bestens bekannt. Sehr gern werden sie in meiner Familie verspeist.

Die Blutwurst habe ich in der Pfanne gebraten und mit Kürbispüree, in Butter gebratener Apfelscheibe, frischem Majoran, gerösteten Kürbiskernen im Glas angerichtet. Ein Klecks frische Sahne krönt meine kleine Vorspeise.

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

• 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
• 150 g Thüringer Rotwurst
• 1 Apfel
• 2 cm frischer Ingwer
• 70 g Butter
• 200 ml Milch
• 200 ml Sahne
• Frischer Majoran
• Kürbiskerne, Pfeffer, Salz, Muskat

Zubereitung:

Kürbis waschen und das Innere auslösen. Den Kürbis und den geschälten Ingwer in Würfel schneiden und 20 Minuten in Salzwasser weichkochen. Danach die Kürbiswürfel abgießen, heiße Milch und Butter zufügen und ein cremiges Püree zubereiten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Thüringer Rotwurst von der Schale befreien, in Scheiben schneiden, in etwas Butter von beiden Seiten braten. Apfel waschen, Kerngehäuse entfernen, in Scheiben schneiden und von beiden Seiten in etwas Butter dünsten. Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen. Kürbiskerne ohne Fett kurz in einer Pfanne rösten.

Beim Anrichten zunächst die gebratene Blutwurst in das Glas füllen. Darauf das Kürbispüree und die Apfelscheibe verteilen. Zwischen den einzelnen Schichten beim Anrichten einige Blättchen frischen Majoran verteilen. Den Abschluss bildet die mit einer Prise Salz steif geschlagene Sahne. Obenauf einige geröstete Kürbiskerne verteilen.

Guten Appetit!

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Schokoladenkuchen mit Stückchen von der Williams Christ-Birne


Zwar haben wir noch einige warme Sommertage aber der kalendarische Herbst hat längst begonnen. Nun hat die Birne, eine köstliche Frucht Saison. Saftig, fruchtig süß und mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen ist sie gesund und verführerisch. Die Birne ist vielseitig einsetzbar. Eine saftige, rohe Birne ist ein perfekter Gaumenschmaus. In der Küche wird sie beispielsweise für Kuchen, Torten, zu Käse, als Salat, zu herzhaften Wild- und Geflügelgerichten oder für Kompott verwendet. Die Sorte Williams Christ hat ihren Ursprung in England und ist mehr als 200 Jahre alt.

Leider sind die alten Birnensorten fast ausgestorben und aus unseren Gärten verschwunden. Auf Streuobstwiesen bekommen diese Sorten beispielsweise seit einigen Jahren wieder mehr Aufmerksamkeit. Und das ist gut so!

Für meinen Birnenschmaus habe ich die süßen, saftigen Birnen mit ihrem kräftigen Aroma in einem schokoladigen Kuchen versteckt. Was für ein Genuss!

Rezept für eine Kastenform

Zutaten:

• 3 große Birnen
• 200 g Zucker
• 125 weiche Butter
• 250 g Mehl
• 4 Eier
• 50 ml Milch
• 3 EL Kakao
• 1 Backpulver
• 100 g gehackte Mandeln
• 200 g Vollmilch-Kuvertüre
• ½ TL Zimt

Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten und abkühlen lassen.
Die Birnen schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Eier mit dem Zucker und der Butter schaumig rühren. Das Mehl mit dem Kakao, Zimt und Backpulver mischen, sieben, zur die Butter-Zucker-Ei-Mischung und dabei die Milch unterrühren. Anschließend die Birnenstückchen und die gerösteten Mandeln dazu geben und gut verrühren.

Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und 60 Minuten backen. Dem Birnenschmaus steht nun nichts mehr im Wege!

Der Birnenschmaus

So komm, du lieber Sonnenschein,
Lass unsre Birnen gut gedeih’n!
Und wenn sie gelb geworden sind,
Dann komm und wehe, lieber Wind!
Komm, Wind, und schüttle jeden Ast
Und lad‘ uns alle samt zu Gast!
Dann eilen wir zum Haus hinaus
Und halten einen Birnenschmaus.

Hoffmann von Fallersleben