Schlemmer-Hühnchen-Cheese-Burger mit Ragout fin und Schwarzen Nüssen

Schlemmer-Hühnchen-Burger mit Ragout fin und Schwarzen Nüssen-001

Ein leckerer, saftiger, herzhafter Burger geht immer! Jung und Alt lieben diese kulinarische Köstlichkeit. Für einen perfekten Burger-Schlemmer-Genuss ist viel Fantasie gefragt. Wer kann schon widerstehen, wenn der Rost angeheizt ist, die Burger-Pattys aufgelegt werden und der unnachahmliche Duft von gebratenem Fleisch aufsteigt. Ja, da läuft einem förmlich das Wasser im Mund zusammen!
Ich habe Schlemmer-Burger mit zarten Hühnchen-Pattys kreiert, die mit saftigem Ragout fin aus Hühnchen, Cheddar, knackigen Salat, Tomate, Gurken, knusprigen Speck und Scheiben von Schwarzen Nüssen komplettiert. Für meinen traumhaften Burger habe ich nur regionale Produkte verwendet. Selbstgebackene Buns und knusprige Pommes frites vervollständigen meine Kreation, so dass einem perfektem Burger-Genuss nichts mehr im Wege steht!

Rezept für 4 Personen

Zutaten/Buns:
• 300 g Mehl
• 2 EL Trockenhefe
• 120 ml lauwarme Milch
• 50 ml lauwarmes Wasser
• 30 ml Rapsöl
• ½ TL Zucker
• ½ TL Salz
• 1 Ei
• 1 Eiweiß
• Tintenfischtinte
• Sesam

Zubereitung/Buns:

Backofen auf 200°C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Lauwarmes Wasser, lauwarme Milch, Hefe, Rapsöl und Zucker verrühren und 15 Minuten gehen lassen. Anschließend Tintenfischtinte einrühren und Mehl, Salz und Ei zugeben. Alle Zutaten gut verkneten, in vier gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen.
Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit einem Tuch abdecken und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Danach Bans oben mit leicht geschlagenem Eiweiß bestreichen, mit Sesam bestreichen und 15 Minuten backen.

Zutaten/Pattys:

• 400 g Hähnchenbrustfilet
• 30 g Paniermehl
• 1 Ei
• 2 EL Sahne
• Salz
• Öl zum Braten
• Gewürzmischung aus Koriander, Bockshornkleesamen, Paprika, Pfefferminz, Kurkuma, Bohnenkraut, Basilikum, Zimt, Nelken, Salz, Ringelblume, Pfeffer, schwarz

Zubereitung/Pattys:

Hähnchenbrustfilet durch den Fleischwolf drehen und mit Paniermehl, Ei, Sahne, Salz und etwas Gewürzmischung pikant abschmecken.
Mit einer Hamburgerpresse anschließend 4 gleichgroße Pattys formen und von beiden Seiten auf dem Grill  goldgelb grillen oder in der Pfanne braten und zur Seite stellen.

Zutaten/Ragout fin:

• 400 g (Dose) Ragout fin mit Geflügelfleisch und Champignons
Zubereitung/Ragout fin:
Das fertige Ragout fin in einen Topf geben, erwärmen und eventuell nachwürzen.

Weitere Zutaten:

• 150 g Schnittkäse
• Schwarze Nüsse
• Salatblätter
• Tomatenscheiben
• Gurkenscheiben
• 4 Bacon-Scheiben, gebraten und zerkrümelt
• 4 Kartoffeln von Hand zu Pommes geschnitten
• Öl zum Frittieren

Zubereitung/ Pommes:

Kartoffeln schälen, waschen trocken tupfen in dicke Scheiben und die wiederum in dicke Stifte schneiden und in heißem Öl knusprig frittieren und salzen.

Zusammensetzen der Burger:

Auf die untere Hälfte des Burger-Brötchens etwas  Ragout fin-Soße geben, darauf Salatblätter und Gurkenscheiben verteilen. Es wird weiter geschichtet mit einer Scheibe Schnittkäse. Darauf kommt ein Patty. Darauf folgen einige Scheiben von Schwarzen Nüssen und Tomatenscheiben, die wiederum mit einer Scheibe Schnittkäse bedeckt werden.
Zuoberst wird nun alles mit Ragout fin bedeckt, welches ich an einer Seite hinablaufen ließ. Gebratener und zerkrümelter Bacon ist das Topping für meinen Burger bevor der Deckel aufgesetzt wird.

Schlemmer-Burger zusammen mit den Pommes und einer extra Portion Ragout fin hübsch anrichten und genießen.

 

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Saint Agur Award 2018 des „BEEF-Kochmagazin – Männer kochen anders“ in Hamburg


„Wollten Sie Ihr Rezept schon immer mal in der BEEF! sehen?“ titelte vor einigen Wochen die BEEF-Redaktion von Gruner+Jahr GmbH, einem der größten Verlagshäuser Europas in Hamburg.

Diese Herausforderung wollte ich gerne annehmen! Vorgegeben war nur eine Zutat, nämlich Saint Agur ein cremiger, feinwürziger Blauschimmel-Käse aus Frankreich. Anschließend begann die Kopfarbeit und ich tüftelte, probierte, verwarf, dachte erneut tagelang nach.

Letztendlich war meine Kreation „Steak mit cremigen Saint Agur/Möhren-Speck-Kartoffel-Salat/ Petersilien-Pesto/Pflaumen-Chutney mit Kaffee/Rauchnote“ fertig und es ging an den Kochtopf! Nachdem ich gebrutzelt und gesotten hatte, setzte ich mein Gericht fototechnisch in Szene und reichte Rezept und Foto beim Verlag ein.

Als Einsendeschluss war der 31. Mai 2018 vorgegeben. Täglich sah ich mir die eingereichten Fotos der Teilnehmer an. Schlussendlich hatten sich bundesweit 65 kreative Hobbyköche beteiligt. Der Einsendeschluss war vorbei und die Spannung stieg! Die Redaktion teilte mir eines Tages mit, dass ich mit anderen zwei Gewinnern nach Hamburg in die Versuchsküche eingeladen bin, um mein Gericht im Life-Cooking vor Ort zu kochen.

Meine Aufregung  und Begeisterung über diese Einladung war riesig!

Am 23.06.2018 setzte wir  uns – meine Tochter Dörthe und ich – in den Zug und los ging die Reise nach Hamburg. Anreise und Übernachtung in St. Paulis Lifestyle-Hotel „Empire Riverside Hotel“ in der Nähe der Hamburger Landungsbrücken einschließlich Frühstück gehörten ebenfalls zum Preis. Nach einer problemlosen, vierstündigen Zugfahrt checkte ich mit meiner Tochter im 4-Sterne-Hotel ein. Nach einer kurzen Ruhephase visualisierte ich das Kommende.

Gegen 17 Uhr wurden wir drei Gewinner von Taxis abgeholt und fuhren in das Verlagshaus. Freundlich wurden wir vom Team begrüßt und in die Küche geleitet. Nach einer kurzen Einweisung, jeder hatte seinen eigenen Herd, bereiteten wir unsere Gerichte in 90 Minuten zu. Der Adrenalinspiegel stieg an und wir hatten sozusagen alle Hände voll zu tun!

Die Jury bewerte jedes der drei Gerichte und vergab die Plätze 1 bis 3 im Wettbewerb. Beim anschließenden Food-Fotoshooting wurden die Ergebnisse in Szene gesetzt. In diesem großartigen Finale konnte ich den 2. Platz erringen und war überglücklich!
Es war ein so toller Abend mit netten, freundlichen und kreativen Menschen, der mir lange in Erinnerung bleiben wird!

Im August werden unsere Rezepte mit Fotos im Magazin „BEEF – Männer kochen anders“ veröffentlicht!

Ein riesiges Dankeschön an die BEEF-Redaktion von Gruner und Jahr für dieses Event!

In der Tageszeitung wurde am 04. Juli 2018 über meine Teilnahme am Kochwettbewerb in Hamburg ein Bericht veröffentlicht.  Mitteldeutsche Zeitung/Naumburger Tageblatt 


 

Japanische Auberginen mit Knoblauch und Aprikosen

Heute zeige ich ein farbenfreudiges, schnelles und leichtes Essen, dass ich aus vorhandenen Zutaten zubereitet habe. Gerade in den heißen Sommermonaten hat man Appetit auf leichte, gesunde Kost. Obst und Gemüse sollten täglich auf unserem Speiseplan stehen.

Zutaten:

• Japanische Auberginen
• Aprikosen
• Gehacktes
• Knoblauch
• Koriander
• Limette
• Salz, Pfeffer
• Ducca
• Afrikanisches Perlensalz
• Rapsöl

Zubereitung:

Auberginen waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Aprikosen waschen und entsteinen. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Öl in der Pfanne heiß werden lassen, die Auberginenstücke mit Salz, Pfeffer, Limettensaft- und Abrieb würzen und etwa 5 Minuten braten und warm stellen. In der gleichen Pfanne die entsteinten Aprikosenhälften kurz in Öl braten.

In einer zweiten Pfanne das Gehackte mit Zwiebelwürfelchen krümelig braten und mit Pfeffer, Salz würzen.

Vom Vortag hatte ich noch Brötchen übrig. Die habe ich in Scheiben geschnitten und in Öl knusprig gebraten.

Anrichten wie auf dem Foto, mit gerösteten Brötchenscheiben, Ducca, afrikanischem Perlensalz und frischem Koriander.

Köstliche Taglilien – gefüllt und gebacken

Taglilie 2

“Earth laughs in flowers.”- Ralph Waldo Emerson hatte mit dieser Aussage recht, denn Blumen sind tatsächlich das Lächeln der Erde.

Die wunderschöne Taglilie, die ihren Namen nicht zu Unrecht trägt, blüht nur einen Tag in vollster Pracht. Die Taglilie wurde zur Staude des Jahres 2018 gekürt. Taglilien blühen im Zeitraum von Juni bis September. Ihre knackigen Blüten sind essbar und haben je nach Sorte einen zitronigen oder scharfen Geschmack. In der Küche sind die Blüten vielseitig einsetzbar. Ich habe mich heute für eine farbenfrohe Vorspeisen-Variante – gefüllte Blüten und ausgebackene Knospen – entschieden. Mit dieser bunten, nicht alltäglichen Vorspeise zaubert man jedem Griesgram ein Lächeln ins Gesicht.

Für 4 Personen

Zutaten/Füllung:

• 8 Blüten, 8 Knospen
• 250 g Quark
• 200 g Crème fraîche
• Sahne
• Salz, Pfeffer
• Limettensaft- und Abrieb

Zutaten/Backteig:

• 100 g Mehl
• 100 ml Milch
• 1 Ei
• Prise Salz
• Mineralwasser mit Kohlensäure
• Rapsöl zum Ausbacken

Zubereitung:

Quark, Sahne, Crème fraîche, Salz, Pfeffer, Limettensaft- und Abrieb werden miteinander gut vermischt und pikant abgeschmeckt. Mit dieser Creme werden die Blüten vorsichtig gefüllt.

Für den Backteig werden Mehl, Milch, Ei, eine Prise Salz und Mineralwasser mit dem Schneebesen zu einem u einem cremigen Teig verrührt. Dir Knospen durch den Backteig ziehen und im heißen Öl ausbacken.

Blüten mit Füllung, gebackene Knospen hübsch anrichten und mit Schnittlauch und Kresse bestreut anrichten.

 

Thüringer Bratwurst-Sushi

xxxThüringer Bratwurst Sushi, Thüringer Nuss-Schinken, Gurke, Paprika, Chili, Kresse, Senfmayonnaise, scharfe Cilisoße-001

Sushi liegt im Trend. Ja, wer mag denn keinen Sushi? Vielleicht hat dieser oder jener einfach nur Berührungsängste diese Reisröllchen einmal selbst zuzubereiten. Ich kann versichern, dass es gar nicht so kompliziert ist. Dieses Speise habe ich das erste Mal zubereitet und sie ist auf Anhieb gelungen. Sushi ist optisch eine Augenweide und schmeckt leicht und köstlich. In der warmen Jahreszeit sind die Röllchen als kalte Speise eine willkommene Abwechslung.

Sushi ist eine japanische Speise mit langer Tradition. Man verwendet Reis, Gemüse und Fisch – ich habe Sushi allerdings mit traditioneller Thüringer Bratwurst gefüllt -, Noriblätter. Gewürzt wird beispielsweise mit Chili, Wasabi, Ingwer, Sojasoße und Mayonnaise. Der Fantasie sind hierbei allerdings keine Grenzen gesetzt.

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

• 200 g Sushi Reis
• 2 EL Reisessig
• 1 EL Mirin
• 1 EL Zucker
• 1 TL Salz
• 4 Nori Blätter
• 4 Thüringer Bratwürste
• Nussschinken
• Gurke, Paprika
• Sesam schwarz
• Senfmayonnaise
• Chili Soße
• Kresse

Bambusmatte
Klarsichtfolie
Sehr scharfes Messer

Zubereitung:

Den Sushi-Reis mit kaltem Wasser solange abspülen bis das Wasser klar ist. Danach in einem Sieb gut abtropfen lassen. Reis in einen Topf geben und Wasser einfüllen. Das Wasser sollte 1 cm über dem Reis stehen. Reis zum Kochen bringen, 2 Minuten offen kochen, danach zugedeckt 15 Minuten bei kleinster Flamme garen. Der Reis muss das Wasser komplett aufgenommen haben. Topf vom Herd nehmen, ein Geschirrtuch zwischen Topf und Deckel legen und 10 Minuten ziehen lassen.

Essig, Mirin, Salz, Zucker in einen Topf geben und erwärmen bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Sushi-Reis in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig die Essigmischung unterheben. Den Sushi-Reis bis zur Weiterverarbeitung mit einem feuchten Küchentuch bedecken.

Die Bambusmatte ringsherum mit Haushaltsfolie umwickeln.

Ein Algenblatt mit der glatten Seite nach unten auf die Bambusmatte legen. Nun Reis auf dem Nori-Blatt verteilen, rechts und links einen Rand frei lassen und etwas andrücken. Das Algen-Blatt wenden, so dass der Reis sich am unteren Rand der Matte befindet. Das Algen-Blatt hauchdünn mit scharfer Chilisoße bestreichen. Eine gebratene, erkaltete Thüringer Bratwurst längs halbieren und die zwei Hälften hintereinander auf das Nori-Blatt legen. Frische Gurke und Paprika in dünne Streifen schneiden und ebenfalls auf der Bratwurst verteilen.

Nun wird der Sushi-Reis mit den Zutaten mittels der Matte aufgerollt. Die Füllung beim Aufrollen mit den Fingern festhalten. Nach der ersten Umdrehung leicht andrücken und dann beim weiteren Aufrollen nochmals festdrücken.

Nachdem Sushi zur Rolle geformt ist, die ganze Rolle in schwarzem Sesam wälzen.  Die Rolle in Haushaltsfolie wickeln und mit einem sehr scharfen Messer in sechs Stücke schneiden.

Senf und Mayonnaise mit einigen Tropfen Sahne verrühren.

Sushi-Röllchen hochkant auf einer Platte anrichten, so dass die Schnittflächen rechts und links zu sehen sind. Hauchdünnen Nussschinken, Frühlingszwiebel und Kresse auf jedem Sushi-Röllchen verteilen. Ringsherum – wie auf dem Foto zu sehen – noch etwas Senf-Mayonnaise und scharfe Chilisoße verteilen. Die Soßen kann man zum Dippen auch jeweils in eine kleine Schale geben.

Gutes Gelingen und guten Appetit!