Herzhafte Empanadas

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Empanadas werden als Street Food in Mittel- und Südamerika – Argentinien, Chile, Peru, Kolumbien, Bolivien und Mexico –  an kleinen Straßenständen verkauft. Ursprünglich kommen die Empanadas aus Galicien. Die herzhaft gefüllten, delikaten Teigtaschen werden je nach Region unterschiedlich gefüllt. Man kann sie beispielsweise mit Hackfleisch, Fleisch, Fisch, Hühnchen, Käse, gekochten Eiern, Paprika, Tomaten, Zwiebeln, Spinat und Mais füllen. Es lohnt sich auf alle Fälle diese kleinen Köstlichkeiten einmal zuzubereiten. Dieses Rezept ergibt etwa fünfzehn Teigtaschen.

Rezept für etwa 15 Empanadas mit einem Durchmesser von 10 Zentimetern.

Für den Teig:

  • 300 g gesiebtes Mehl
  • 30 g kalte Butter in Würfel geschnitten
  • 30 g Schmalz
  • 120 ml warmes Wasser
  • 1 Ei
  • Salz

Zubereitung:

Das Mehl, die kalte Butter und das Schmalz mischen und kneten. Anschließend das Ei dazugeben und erneut kneten. Es soll ein weicher Teig entstehen.  Wasser erwärmen und etwa ½ Teelöffel Salz darin auflösen, zum Teig geben und weiter kneten bis eine homogene Masse entsteht. Anschließend den Teig in eine Schüssel geben, mit Klarsichtfolie abdecken und 60 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Inzwischen eine Füllung zubereiten. Ich habe in diesem Fall Gehacktes mit Zwiebelwürfeln, Knoblauch, gelben und roten Paprikawürfeln krümelig gebraten und mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel gewürzt. Die Mischung habe ich mit Creme fraiche, etwas Tomatenmark verrührt und gehackte Petersilie darunter gehoben.

Die Arbeitsfläche bemehlen. Den Teig erneut gut durchkneten und dünn ausrollen. Kreise mit einem Durchmesser von etwa 10 Zentimeter Durchmesser ausstechen. Teigreste wieder kneten und ausrollen. Die Hälfte des Kreises mit Füllung belegen, die Ränder mit Wasser bestreichen, zusammenklappen, gut festdrücken und mit der Gabel zusammendrücken. Ich habe die Empanadas von Hand sozusagen gebördelt wie auf dem Foto zu sehen. Es sieht hübsch aus und hält perfekt zusammen. Vor dem Backen mit Eigelb bestreichen damit sie Empanadas einen schönen Glanz bekommen.

Backofen vorheizen und die Empanadas bei 180 °C Ober-und Unterhitze etwa 30 Minuten backen. Sie sollen goldgelb aussehen.

Noch warm, mit einer selbst gemachten Tomatensoße serviert, schmecken die Empanadas auch sehr köstlich. Man kann sie natürlich ebenso kalt essen.

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Chilischarfe Windbeutel

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Heute stürmt es bei uns seit vielen Stunden außergewöhnlich heftig. Die dunklen Wolken ziehen im Schnelldurchlauf am grauen Horizont vorüber. Die Bäume biegen sich fast bis zu den Wurzeln. Sturm, Wind, Rauschen… Aha, dachte ich – die Idee war geboren – vielleicht sollte ich mal wieder Windbeutel zubereiten. Zutaten  für die Windbeutel hatte ich im Haus. Also begab ich mich in die Küche und ging ans Werk.

Zunächst habe ich die Windbeutel zubereitet. Inzwischen überlegte ich mir eine Füllung, die  kreativ und herzhaft sein sollte.

Rezept für 2 Personen

Zutaten für Windbeutel:

  • 125 ml Wasser
  • 100 g Mehl
  • 30 g Butter
  • 2 Eier
  • Eine Prise Salz
  • Chiliflocken

Zubereitung der Windbeutel:

Wasser, Butter, Salz in einen Topf geben und aufkochen lassen. Das gesiebte Mehl mit den Chiliflocken auf einmal in die Flüssigkeit geben und mit einem Holzlöffel sofort rühren. So lange rühren (abbrennen) bis sich der Kloß löst und sich am Topfboden eine weiße Haut gebildet hat.

Den Teig in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen. Mit dem Holzlöffel werden nun die Eier einzeln vollständig in die Brandmasse eingearbeitet. Der Teig muss seidig glänzen. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen.

Die Windbeutel werden 25 Minuten bei 230° C im vorgeheizten Ofen gebacken. Wenn man ein mit Wasser gefülltes Gefäß  in den Ofen stellt, geht das Gebäck besser auf. Nach der Backzeit die Windbeutel etwas abkühlen lassen und mit einem Brotmesser einen Deckel abschneiden.

Für die Füllung habe ich Frischkäse mit Rote-Bete-Saft in einer Schüssel verrührt. Das Ganze mit Chili abgeschmeckt und die Creme auf das untere sowie obere Teil des Windbeutels gegeben.

Desweiteren habe ich Matjes, Gewürzgurken, Zwiebeln, gekochte Eier in Würfel geschnitten, in eine Schüssel gegeben und mit Creme fraiche, einigen Spritzern Olivenöl und Dill verrührt sowie mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Das Heringshäckerle habe ich auf die Frischkäsemasse gegeben, den Deckel aufgesetzt und ebenfalls mit Frischkäse bestrichen. Als Häubchen kam obenauf etwas Kaviar. Ausgarniert habe ich das Ganze mit Zwiebelringen, Eischeiben, Dill und Chilisoße.

 

 

 

 

 

 

…und nun mein „Gewinner-Rezept“ aus dem Jahre 2017 in einem Kochbuch!

 

 

 

Heute klingelte der Postmann und brachte mir ein kleines Päckchen. Aha, dachte ich voller Freude, das (!) Päckchen aus Gründau in Hessen. Ich hatte es schon erwartet…das Paket! Es machte Spaß vom Eingepackten das knisternde, raschelnde Papier zu entfernen. Die Spannung stieg… und zum Vorschein kam das kleine Kochbuch „Unsere Lieblingsrezepte“ mit 30 Rezepten in Wort und Bild. Freude pur! Das liebevoll gestaltete Büchlein findet es einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal.

Meine Leser wissen, dass ich im vergangenem Jahr an einem Rezeptwettbewerb Klöckner`s Küchenstudio zu dessen 30. Geburtstag in Gründau-Lieblos in Hessen teilgenommen hatte. Für diesen Wettbewerb wurden über sechzig Rezepte eingereicht. Mein Rezept aus der Sparte Hauptgericht „ Rouladen und Kloß…aber ganz anders“ wurde gekürt und errang in dieser Sparte den 1. Platz.  Am 16.11.2017 kochten wir drei Gewinner gemeinsam mit dem Koch Michael van der Zypen und anderen Gästen das Geburtstagsmenü. Im schönen Ambiente des Küchenstudios war die Geburtstagstafel festlich eingedeckt. An diesem Tisch nahmen alle Teilnehmer der Geburtstagparty nach dem gemeinsamen Kochen der Sieger-Gerichte – Vorspeise, Zwischengang, Hauptgang, Dessert – Platz. Genüsslich verspeisten wir zusammen die gekrönten, köstlichen Gerichte. Was für ein wundershöner Abend!

Übrigens hatte ich mir für meinen 1000- Euro-Gutschein, wie kann es anders sein, etwas für meine Küche ausgesucht. Und zwar ziert nun ein Herd mit Induktionskochfeld meine Küche. Mit dieser Technik macht Kochen und Backen gleich noch viel mehr Spaß!

Leidenschaft am Kochtopf macht Freude…und wie!

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