Knusprig frittierte Eier und köstlicher Kartoffel-Möhren-Salat

Frittierte Eier und Möhren-Kartoffel-Salat

Eine runde Sache sind die knusprig frittierten Eier. Außen goldgelb und innen wachsweich werden die Eier zu einer kleinen Köstlichkeit. Dazu passt sehr gut ein bunter Kartoffelsalat aus verschiedenfarbigen Kartoffeln und Möhren. Mit einem pikanten Dressing wird der Kartoffelsalat sehr lecker und schön saftig. Angerichtet habe ich den Salat in einem Servierring. Ein knuspriges Ei habe ich in der Mitte durchgeschnitten. So bekommt man sofort die cremige Konsistenz  unter der knusprigen  Hülle zu sehen. Ringsherum habe ich ein wenig Petersilien-Öl mit dem Löffel geträufelt. Das Arrangement anschließend noch mit einigen Petersilienblättchen und Borretschblüten  krönen.

 

Rezept für vier Personen

 

 Zutaten für den Kartoffelsalat:

  • 300 g blaue Kartoffeln
  • 300 g festkochende Kartoffeln
  • 300 g Möhren
  • 100 ml Kräuteressig
  • 150 ml Olivenöl
  • 1E L Dijon-Senf
  • 1 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Zwiebel
  • Speck, ausgelassen
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie, Dill, wer mag etwas Koriander

 

Zutaten für die Eier:

  • 8 Eier
  • 100 g Pankomehl
  • 100 g Semmelmehl
  • 50 g Mehl
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer
  • Kurkuma
  • Öl zum Frittieren

 

Zutaten für das Petersilien-Öl:

  • 1 Bund Petersilie
  • 100 ml Olivenöl
  • Salz

 

Zubereitung des Kartoffelsalats:

Festkochende Kartoffeln in der Schale kochen, Möhren schälen und ebenfalls kochen, abgießen und auf der ausgeschalteten Herdplatte ausdämpfen lassen. Nach dem Abkühlen werden die Kartoffeln und die Möhren in kleine, feine Würfel geschnitten.

Aus Essig, Öl, Senf, Knoblauch, Zwiebeln und ausgelassenem Speck eine Marinade zubereiten und gut in einem Schraubglas schütteln und über den Salat geben. Gehackte Kräuter zufügen und gut durchziehen lassen.

Tipp: Wenn man die blauen Kartoffeln in der Schale dämpft und nicht kocht, behalten sie ihre schöne blaue Farbe.

 

Zubereitung der Eier:

Die 8 Eier werden 5 Minuten gekocht, abgeschreckt und anschließend geschält. Die restlichen 2 Eier in einer Schüssel mit Salz und Pfeffer verquirlen. Panko-und Semmelmehl, etwas Kurkuma in einer Schüssel mischen. Das Mehl ebenfalls in eine andere Schüssel geben.

Öl in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Die gekochten, abgekühlten Eier in Mehl wenden, in die Eiermasse geben und anschließend in den Semmelbröseln wälzen. Die panierten Eier 4 Minuten im Frittieröl goldgelb ausbacken und auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm halten.

 

Zubereitung des Petersilien-Öls:

Petersilie waschen, trocken schütteln und  kurz in kochendem Wasser blanchieren. Anschließend die Petersilie mit Öl und Salz im Mixer fein pürieren.

 

Guten Appetit!

 

 

 

 

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Großmutters Sonntagskuchen

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Gern erinnere ich mich an die leckeren und himmlisch duftenden  Streuselkuchen meiner Großmutter. Zum Wochenende wurde ein riesengroßes Blech Streuselkuchen mit Kirschen, Pflaumen oder Äpfeln gebacken. Die frischen Früchte holte sie aus dem Garten hinter der Scheune. Sie buk die Kuchen samstags im Steinbackofen, der mit Reisigfeuer geheizt wurde. Das gab ein ganz besonderes Aroma! Wenn das Knistern des verbrennenden Reisigs zu hören war, warteten wir schon ungeduldig auf die Köstlichkeit. Es war etwas  Besonderes! Wir Kinder haben uns dann nicht lange bitten lassen von diesem wohlschmeckenden Kuchen zu essen. In Windeseile war der Kuchen verzehrt und man sah auf dem Blech nur noch vereinzelte Krümel. Die knusprigen, mürben Streusel waren die Krönung der jeweiligen Kuchen. Ich habe vor vielen Jahren lange getüftelt, um sie annähernd so hinzukriegen wie sie einst meine Großmutter machte.

 

Rezept für eine Springform 25 cm Durchmesser

 

Zutaten für den Teig:

150 g Mehl

100 g Butter

80 g Zucker

1 Backpulver

2 Eier

1 Vanillezucker

 

Zutaten für die Füllung:

1 Glas Sauerkirschen

50 g Zucker

1 Puddingpulver Vanillegeschmack

 

Zutaten für die Streusel:

150 g Mehl

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

90 g flüssige Butter

1 Prise Salz

 

Zubereitung:

Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Die Eier zugeben und gut unterrühren. Mehl und Backpulver in einer separaten Schüssel mischen und anschließend über die Butter-Zucker-Eier-Mischung sieben und gut verrühren.

Das Glas Sauerkirschen in einen Topf geben. Das Puddingpulver mit dem Zucker vermischen und mit etwas Kirschsaft glatt rühren. Zu den Kirschen geben, kurz aufkochen und anschließend abkühlen lassen.

Für die Streusel Mehl, Zucker, Vanillezucker, eine Prise Salz und die flüssige Butter in einer Schüssel mischen. Diese Masse mit den Händen zu Streuseln verarbeiten und etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Teig in eine gefettete Springform geben. Dabei einen Rand andrücken. Die angedickten Kirschen auf dem Teig gleichmäßig verteilen und glatt streichen. Die Streusel nochmals durchkneten und auf die Kirschen krümeln.

Kuchen etwa 45-50 Minuten in der Mitte des Ofens backen. Die Streusel sollten leicht gebräunt sein.

Tipp: Manchmal reibe ich auch etwas von der Tonkabohne an die Streuselmasse.

 

 

Buttercremetörtchen wie anno dazumal

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Früher – in den 50iger und 60iger Jahren – waren die Torten mit viel Buttercreme sehr beliebt. Sie sind zwar fast aus der Mode gekommen, aber immer noch sehr lecker. Ich wette mit euch, dass, wenn ich solch ein kleines Törtchen samstags auf meine Kaffeetafel stelle, jeder begeistert sein wird. Es ist Fest für die Sinne! Natürlich gibt es nur ein kleines Stückchen, denn sonst werden die Hüften ja gleich runder. Aber das kleine, runde Stück mit seinem wunderbaren Geschmack genügt vollkommen. Dazu serviere ich einen von Hand gefilterten Kaffee in einer angewärmten Porzellankanne. Einfach mal eine kleine Sünde genießen!

 

Rezept für 6 Personen

Zutaten für den Teig:

2 Eier

150 g Zucker

200 g Mehl

100 g Schmand

70 g flüssigen Honig

1 vorgegarte rote Bete

70 g gehackte Walnüsse

1 TL Natron

½ TL Zimt

 

Zutaten für die Creme:

200 g weiche Butter

½ Dose russische, gezuckerte Kondensmilch (z.B. Dovgan)

1 TL Kurkuma für die gelbe Farbe

Einige Tropfen Vanillearoma

 

Zubereitung:

Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Anschließend Schmand, Honig und Zimt unter die Eiermasse rühren, die Rote Bete pürieren und ebenfalls unterheben. Darauf das Mehl sieben und die gehackten Mandeln zufügen und alles gut mischen.

Eine runde Backform einfetten und den Teig einfüllen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180° C etwa 12-15 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Inzwischen die weiche Butter mit der gezuckerten Kondensmilch und dem Vanillearoma schaumig schlagen.

Aus dem abgekühlten Tortenboden mit Hilfe von Servierringen Böden ausstechen. Die Böden im jeweiligen Ring lassen, die Buttercreme einfüllen und glatt streichen. Übrig gebliebenen Tortenboden – nach dem Ausstechen – zerkrümeln und auf die Creme streuen. Die Törtchen mit Ring in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Danach den Kuchen mit einem in heißes Wasser getauchten Messer vom Ring lösen, auf einem Teller drapieren. Ich habe das Küchlein mit Pistazien, Minzblättchen, Himbeeren, Vanillesoße angerichtet. Es sind auch viele andere Verzierungen denkbar, z.B. Zuckerstreusel, Schokoladenstreusel oder karamellisierte Walnüsse.

Ich wünsche gutes Gelingen!