Deliziöses Duett

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Zart schmelzenden Genuss wollte ich meinen Lieben an den Weihnachtsfeiertagen – nach einem leckeren, gefüllten Perlhuhn mit Schwarzen Nüssen – kredenzen. Das Dessert sollte etwas ganz Besonderes und Schokoladiges mit feinem Schmelz sein. In meiner Dessert-Sinfonie wollte ich viele Weihnachtsdüfte und winterliche Aromen wie Vanille, Kakao, Zimt, Schokolade, Kardamom und Anis vereinen. In einem Rezept von Johann Lafer fand ich meine Vorstellungen für die Festtafel erfüllt. Wie man auf meinem Foto sehen kann, ist es mir gelungen unser Weihnachtsfest mit diesem Dessert – im wahrsten Sinne des Wortes – zu versüßen und meiner Festtafel ein festliches Gepräge zu geben.

Vor dem Anrichten des Desserttellers habe ich einen Stern auf die Teller gelegt und etwas Kakaopulver darüber gestäubt. Auf die Brownies habe ich je eine pochierte Birne gesetzt, mit warmer Schokoladensoße übergossen und das Ganze dekorativ mit einigen süßen Silberperlen angerichtet.

Dieses himmlische Dessert hat meine Erwartungen überaus erfüllt und ich kann unbedingt  euch zum Nachmachen anregen.

Vanillekipferl – gebackene Schätze

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Kennt ihr den unnachahmlichen, verführerischen Duft von Vanillekipferl? Nein? Dann habt ihr bisher gewiss etwas verpasst! Eigentlich wollte ich dieses Jahr keinen weiteren Plätzchen mehr backen. Aber ich konnte nicht widerstehen und habe schnell noch den Teig dafür angerührt. Ein köstliches, einzigartiges Aroma zieht beim Backen der Vanillekipferl durch die Küche und schließlich durch die ganze Wohnung. Dieser Wohlgeruch vermischt sich mit dem Duft, der bereits dekorierten Tannenzweige zum verführerischen Weihnachtsduft. Ja, genau auf diesen Duft möchte ich nicht verzichten, denn er soll meiner Familie und mir in bester Erinnerung bleiben. Und mit diesem Rezept, nach welchem ich bereits seit mehr als dreißig Jahren backe, möchte ich gern andere Menschen daran teilhaben lassen. Am Nachmittag des Weihnachtsabends stehen diese Kekse mit meinen anderen gebackenen Schätzen in hübschen, metallenen Dosen auf meinem runden Tisch. Wir finden uns in erwartungsvoller Stimmung zum Kaffeetrinken bei Kerzenlicht ein. Weihnachten hat begonnen…

Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 70 g Puderzucker, der zuvor mit einer halben Vanilleschote aromatisiert wurde
  • 100 g gemahlenen Haselnüsse
  • 200 g Butter
  • 2 Eigelb
  • Etwas Abrieb von der Tonkabohne (es geht auch ohne Tonkabohne)
  • Etwas Abrieb von einer BIO-Zitrone
  • Eine Prise Salz
  • Gesiebter Puderzucker zum Bestäuben der Vanillekipferl

Zubereitung:

Aus allen Zutaten wird ein glatter, fester Teig geknetet. Der Teig wird zur Kugel geformt, in Klarsichtfolie gewickelt und eine Stunde im Kühlschrank kalt gestellt. Anschließend den Teig zu einer Rolle formen, die etwa einen Durchmesser von 5 Zentimetern haben sollte. Von dieser Rolle werden etwa 1 Zentimeter dicke Scheiben abgeschnitten. Die Scheiben wiederum werden zu einem Hörnchen gebogen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben.

Im vorgeheizten Backofen werden die Kipferl etwa 10-12 Minuten bei 160° Umluft gebacken.

Sobald sie fertig gebacken sind, werden sie vorsichtig vom heißen Blech herunter genommen. Nach dem sie etwas abgekühlt sind, werden sie mit Hilfe eines Siebes mit Puderzucker bestäubt.

Nun steht der Vorfreude auf die kleinen Kreationen nichts mehr im Wege. Genussmomente zu Weihnachten  müssen einfach sein und man wird sich an sie erinnern.

Schokoladen-Knusperchen mit Tonkabohne

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Schon die Maya und Azteken wussten, dass aus ein aus Kakao hergestelltes Getränk schmeckt.  Diesem gab man in späteren Jahren Honig und Zucker zu und veredelte es somit zu einem köstlichen, beliebten Schokoladen-Getränk.

Auch heute lieben die meisten Menschen den verführerischen Duft  und den zarten Schmelz von Schokolade. Eine heiße Trinkschokolade ist in den Wintermonaten ebenfalls ein Hochgenuss für den Geschmackssinn.

Heute möchte ich Plätzchen mit Schokolade und Tonkabohne vorstellen. Die Tonkabohne stammt ursprünglich aus Gebieten wie Venezuela, Brasilien und Peru.  Die Tonkabohne zeichnet sich durch eine enorme Geschmacksvielfalt – zum Beispiel Vanille, Karamell, Mandel, Marzipan, und Rum – aus.  Man reibt die Bohne auf einer Reibe und verwendet sie sehr sparsam  (Messerspitze) zum Aromatisieren von Eis, Süßspeisen, Kuchen oder pikanten Wildgerichten.

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Himbeermarmelade
  • 150 g 70%ige Schokolade oder Kuvertüre
  • 1 TL Kokosfett
  • 60 g grüne Pistazienkerne
  • 60 g gefriergetrocknete Himbeeren
  • Tonkabohne

Zubereitung:

Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Schneebesen kräftig und schaumig verrühren. Anschließend wird die zimmerwarme Butter untergerührt. Es soll eine glatte, homogene Masse entstehen.

Mehl mit dem Backpulver vermischen, etwa die Hälfte der Pistazien (fein gehackt) und geriebene Tonkabohne  dazu geben und alle Zutaten gut kneten. Der Teig wird dann in Folie gewickelt und für zwei Stunden in den Kühlschrank gestellt.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, Kreise ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Die Plätzchen werden im vorgeizten Ofen bei 180°C Ober- und Unterhitze etwa 10 Minuten auf der mittleren Schiene gebacken. Plätzchen sofort vom Blech nehmen und auskühlen lassen.

Himbeermarmelade erhitzen und die flüssige Marmelade durch ein Sieb streichen. So entfernt man die unliebsamen kleinen Kerne.  Ein Plätzchen mit der Marmelade bestreichen und das zweite Plätzchen vorsichtig aufsetzen.

Inzwischen wird die Schokolade im Wasserbad geschmolzen, 1 TL Kokosfett dazugegeben und alles gut verrührt. Mit der Schokoladenmasse wird die Oberfläche der Kekse bestrichen.

Beim Verzieren kann man der Fantasie  freien Lauf lassen. Ich habe grob gehackte Pistazien,  zerkleinerte gefriergetrocknete Himbeeren und Perlmuttperlen (Drageeperlen) genommen.

Weihnachtsduft in jedem Raum

 

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Heute möchte ich euch ein Plätzchen-Rezept meiner lieben Blogger-Freundin Petra von „Obers trifft Sahne“ vorstellen. Sie hat fleißig gebacken und die verschiedensten Rezepte mit ansprechenden Fotos auf ihrem Blog eingestellt. Natürlich war ich sehr neugierig was bei Petra in die Keksdosen kommt.

Also habe ich mir ihre Plätzchen-Rezepte angesehen. „Wölkchen“ mit Aprikosen und Pinienkernen habe ich ausgewählt, gebacken und fotografiert. Beim Backen dieser köstlichen Plätzchen Petras“Wölkchen-Rezept“ zog ein lieblicher Weihnachtsduft durch meine Räume und ich erinnerte mich an ein altes Weihnachtslied. Dieses Lied kennen bestimmt noch einige. Die erste Strophe des Liedes habe ich euch aufgeschrieben. Vielleicht habt ihr noch die Melodie im Ohr und könnt es beim Backen eurer Plätzchen singen oder summen.

Liebe Petra, danke für das Rezept der köstlichen „Wölkchen“. Ich habe sie nach dem Backen in die Blechdosen verbannt, denn sonst hätten sie wohl Weihnachten sicher nicht erlebt! Das Rezept für die „Wölkchen“ habe ich nun in meine Schatzkiste für Weihnachts-Plätzchen-Rezepte gelegt. Ich werde es aufbewahren und zum nächsten Weihnachtsfest wieder backen.

Ich wünsche allen heute einen besinnlichen 3. Advent und vielleicht bäckt die/der eine oder andere die leckeren „Wölkchen“ nach.

„Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!

Volkslied

Entrée mit Wildlachs auf Paprika-Apfel-Brunoise, Vitelotte-Chips und Sriracha Mayoo

 

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Heute habe ich mir eine kleine, feine, festliche Vorspeise für die Weihnachtsfeiertage überlegt. Frische Zutaten wie beispielsweise Paprika, Salat, Zitrone, Äpfel und Kräuter habe ich eigentlich immer vorrätig. In der Winterzeit vergeht kein Tag, an dem ich diese Lebensmittel nicht verwenden würde. Also habe ich mich ans Werk gemacht, denn vor meinem geistigen Auge wusste ich bereits wie der Vorspeisenteller aussehen sollte. Das Entrée ist eine sehr leichte Vorspeise, die in der Zubereitung nicht sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und auf dem Teller was hermacht.

Zutaten:

  • Wildlachs
  • Gelbe und rote Paprika
  • Apfel „Granny Smith“
  • Rote Zwiebel
  • Zitrone
  • Vitelotte
  • Sriracha Mayoo – sehr scharfe, vegetarische, thailändische  Chilicreme
  • Frischer Wald- und Wiesensalat mit Blüten
  • Olivenöl, Rapsöl
  • Knoblauch
  • Schwarzer Pfeffer, Salz, Apfelessig, Honig
  • Frühlingszwiebel

 

Zubereitung:

Vitelotte schälen und in dünne Scheiben schneiden. In einem Topf Rapsöl erhitzen. In 5 Minuten die Kartoffelscheiben knusprig frittieren, auf Küchenpapier abtropfen lassen, etwas salzen und beiseite stellen.

Apfel „Granny Smith“, gelbe und rote Paprika und rote Zwiebel in sehr feine Würfel – Brunoise, Gemüsewürfel 1-2 mm – schneiden, etwas salzen und mit geschnittenem Lauch der Frühlingszwiebel kurz in Olivenöl dünsten. Warm stellen.

Wildlachs in breite Streifen schneiden. Aus Honig, Apfelessig, Zitronensaft und einer Prise Salz eine Marinade rühren und den Lachs damit einstreichen. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, etwas gehackten Knoblauch dazu geben und die Lachsstücke von beiden Seiten bei milder Hitze braten. Die Fischstücke während des Bratens mit Marinade bestreichen. Aufpassen, dass der Knoblauch nicht zu dunkel wird. Gleichzeitig in der Pfanne Zitronenscheiben mit braten. Fisch aus der Pfanne nehmen und warm halten.

Die Paprika-Apfel-Brunoise auf einem Teller verteilen und Lachsstücke darauf anrichten. Vitelotte-Chips , Wald-  und Wiesensalat, Blüten, gebratene Zitronenscheiben und Chilicreme dekorativ auf dem Teller anrichten.

 

 

Russischer Zupfkuchen

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Den Russische Zupfkuchen backe ich bereits seit über dreißig Jahren nach dem folgenden Rezept. Er gelingt immer und ist aufgrund des hohen Butteranteils besonders saftig. Dieser Kuchen ist eine köstliche Kombination aus Quarkkuchen und Schokoladenkuchen. Ich finde, dass er gerade ich der Advents- und Weihnachtszeit besonders gut auf eine gemütliche Kaffeetafel passt. Beim Ausprobieren keine Angst haben, denn er gelingt immer!

Zutaten  für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Zucker
  • 200 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 EL Kakao
  • Etwas Milch

Zutaten für die Füllung:

  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 500 g Quark
  • 3 Eier
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Puddingpulver Sahnegeschmack

Zubereitung:

Für den Teig das gesiebte Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und den Kakao sorgfältig mischen. Die Butter in einem Topf zerlassen, abkühlen, mit einem Ei zu der Mehlmischung geben und kneten. Der Teig muss ziemlich fest sein.

Für die Füllung den Quark, Zucker, Vanillezucker, Eier, Zitronensaft, Puddingpulver mischen und die zerlassene Butter zugeben. Mit dem Schneebesen wird die Masse cremig gerührt.

Eine Springform einfetten, mit Semmelbrösel bestreuen und etwa die Hälfte des Teiges für den Boden verwenden. Gleichzeitig wird ein hoher Rand angedrückt. Darauf wird die Quarkfüllung verteilt. Der restliche Teig wird in Flöckchen auf die Quarkfüllung gezupft.

Im vorgeheizten Ofen wird der Kuchen bei 180°C 40 Minuten gebacken. Anschließend den Kuchen mit Backpapier abdecken und weitere 30 Minuten backen. Kuchen abkühlen lassen, aus der Form nehmen und genießen.