Sommer-Sonntags-Kuchen

Johannisbeer-Baiser-Torte

Diese köstliche Sommertorte verwöhnt Gaumen und Zunge.

Dieser saisonale, köstliche Johannisbeer-Baiser-Kuchen gehört im Sommer zu meinem Lieblingsgebäck. In der Beerenzeit steht der Kuchen hin und wieder sonntags auf meiner Kaffeetafel. Die leichte Säure der roten Beeren und das zarte knackige Baiser sind auf der Zunge eine wahre Offenbarung. Es lohnt sich diesen Kuchen einmal nachzubacken.

Zutaten für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 100g Butter
  • 3 EL Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Zutaten für den Belag:

  • 500 g Johannisbeeren
  • 5 Eiweiß
  • 200 g Zucker

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl, Zucker, Butter, Ei und Salz zusammen sorgfältig verarbeiten. Der Teig wird in Folie gewickelt und für 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt.  Eine Springform leicht ausbuttern, mit dem Teig auslegen und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Nun wird der Boden bei 180°C (Ober-/Unterhitze) im vorgeizten Ofen etwa 12 Minuten gebacken bis er leicht braun ist.

Zwischenzeitlich die fünf Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen, so dass eine glänzende Masse entsteht. Die Hälfte des Eischnees in eine zweite Schüssel füllen und mit den Johannisbeeren vermischen.

Wenn der Boden gebacken ist, wird die Johannisbeermasse in die Springform gefüllt.  Darauf verteilt man den restlichen Eischnee. Mit einem Esslöffel Wellen in den Eischnee heben, damit der Baiserbelag schön luftig wird.

Bei 150°C wird der Kuchen etwa 45 min fertig backen. Nach dieser Backzeit muss sich das Baiser beim Draufklopfen knusprig anhören. Dann ist der Kuchen fertig, kann abkühlen und dann auf die Kaffeetafel.

Für den Baiserkuchen kann man anstelle der Johannisbeeren auch Stachelbeeren, Brombeeren oder Himbeeren verwenden.

Johannisbeer-Torte mit zartem Baiser

Knackiges Baiser passt sehr gut zu den Beeren.

 

Johannisbeer-Baiser-Torte

Diese köstliche Sommertorte verwöhnt Gaumen und Zunge.

Mein himmelblaues Eis

Meine himmelblaue Eiscreme

Schnell zubereitet ist das Eis eine Köstlichkeit.

Brütende Hitze, schwirrende Luft, Sonne pur und der Himmel so himmelblau…es ist Sommer. Heute – passend zu diesen heißen Sommertagen – habe ich ein himmelblaues, köstliches und cremiges Eis gemacht. War das lecker! Hübsch angerichtet ist es in dieser Jahreszeit ein Genuss.

„Heißer Sommer in diesem Jahr – Ist ein heißer Sommer wie wunderbar – Heute brennt die Sonne ganz erbarmungslos – In der Hölle ist die Hitze halb so groß“

Diese Zeilen sang einst Frank Schöbel. Damit die Sonne nicht ganz so erbarmungslos empfunden wird, möchte ich mit diesem Eis eine kleine Abkühlung verschenken. Die himmelblaue Köstlichkeit ist in zwanzig Minuten zubereitet und kann dann genussvoll auf der Zunge zergehen.

Liebe Petra, herzlichen Glückwunsch zum 5. Blog-Geburtstag und ich wünsche Dir weiterhin so kreative Ideen für köstliche Rezepte. Diesen köstlichen Eisbecher habe ich anläßlich des Geburtstages für Petra von http://www.oberstrifftsahne.com aus fünf Zutaten kreiert.

Rezept für vier Personen

Zutaten für das Eis:

  • 250 g Mascarpone
  • 100 ml Sirup Curacao Blau von Monin
  • 100 ml süße Sahne
  • 200 ml Milch
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:

Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Mixstab cremig pürieren. Danach die flüssige Masse in die Eismaschine geben und nach Vorschrift das Eis zubereiten. Das cremige Eis dann mit Obst und Raffaellos in hübschen Gläsern anrichten. Und das Ganze einfach nur genießen!

King Prawns mit Mango-Apfel-Salanova-Salat

King Prawns mit Mango-Apfel-Salanova-Salat

Zum Salat passt frisch, gebackenes Brot und ein Glas Sekt wunderbar dazu.

 

Ein köstlicher, frischer und schnell zubereiteter Salat, für den man nur wenige Zutaten benötigt. Dieser Salat kann als kleine Mahlzeit am Abend mit frisch gebackenem Brot oder als delikate Vorspeise serviert werden. Für diesen Salat habe ich erstmals Salanova ausprobiert. Bei diesem Salat handelt es sich um eine Neuzüchtung von grünem Blattsalat, der im Münsterland rund zehn Jahre lang gezüchtet wurde. Er hält sich deutlich länger im Kühlschrank als herkömmlicher grüner Salat.

Mango-Apfel-Salanova-Salat mit King Prawns

King Prawns-Apfel-Mango-Salat eine kleine Köstlichkeit zum Abendessen.

 

Rezept für vier Personen

Zutaten für den Salat:

  • 1 essreife Mango
  • 1 Apfel, vorzugsweise Granny Smith
  • 1 halben Kopf Salanova
  • Ingwer, etwa 2 cm
  • etwas Chili
  • 2 EL Apfelessig
  • 3-4 EL Zucker
  • Zitronenabrieb

Zutaten für die Garnelen:

  • 250 g King Prawn
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl
  • Salz

Zubereitung:

Zunächst die Garnelen vom Darm befreien –falls noch nicht geschehen-, waschen und trocken tupfen. Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Garnelen, Öl, Salz, Knoblauch und Zwiebeln mischen und eine Stunde marinieren.

In der Zwischenzeit die Mango und den Apfel schälen, in feine, kleine Würfel schneiden, den Salat waschen, trocken schleudern, zupfen und in eine Schüssel geben. Ingwer dünn schälen, reiben und etwas frischen Chili klein hacken. Alle Zutaten mit 2 EL Öl, 3-4 EL Zucker, etwas Salz und Zitronenabrieb mischen.

Den Salat auf einem Teller im Servierring anrichten und die marinierten, abgetropften Garnelen auf dem Salat verteilen.

Tipp:

Als Vorspeise reicht diese Menge für vier Personen und als kleines, delikates Abendbrot mit frisch gebackenem Brot und einem Glas Sekt für zwei Personen.

King Prawns mit Mango-Apfel-Salanova-Salat

Zum Salat passt frisch, gebackenes Brot und ein Glas Sekt wunderbar dazu.

Europakochen 2016 – Blog-Event zur Europameisterschaft im Fußball

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Mein Rezept zum Blogevent „Europakochen“ 2016 bei „Aus meinem Kochtopf“

Huhn-Lauch-Pie aus dem Backofen

Ein Rezept aus dem mittelalterlichen Wales.

 

Das kleine Wales stand beim Fußball stets im Schatten seines großen Bruders England. In der Qualifikationsgruppe B konnte sich die Nationalmannschaft von Wales souverän durchsetzen und nahm erstmals in der Geschichte an einer Europameisterschaft teil. Die walisischen Fußballspieler spielten am 06. Juli 2016 im Parc Olympique Lyonnais im Halbfinale gegen die Mannschaft von Portugal.

Das Ergebnis lautete Portugal 2: – Wales 0.

Wales Online schrieb nach dem Spiel:

„Der Traum ist vorbei. Danke, Wales, das war historisch! Das war ein Abenteuer wie keines je zuvor, und alle sind mitgerissen worden. Wie können Worte diesem Abenteuer gerecht werden, bei dem Männer vor Stolz und vor Glück geweint haben? Ab jetzt wird es keine Tränen mehr geben. Diese EM wird für immer in unseren Herzen und Köpfen weiterleben.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Die Waliser bemühten sich, ihr kulturelles Erbe zu schützen, indem sie ihre alten Traditionen bewahren. Die walisische Küche ist ein wichtiger Teil dieser walisischen Kultur. Aus diesem Grunde habe ich in diesem Kochwettbewerb ein historisches  Rezept aus dem mittelalterlichen Wales für die walisische Mannschaft gekocht.

Das Gericht entfaltet beim Backen im Ofen wunderbare Aromen, deren Duft sofort verführerisch in die Nase steigt. Huhn-Lauch-Pie ist ein bodenständiges, sehr schmackhaftes  Gericht, welches ihr unbedingt einmal ausprobieren solltet.

Der Thymian gibt dem Ganzen einen unnachahmlichen Geschmack und Duft.

Der Thymian gibt dem Ganzen einen unnachahmlichen Geschmack und Duft.

Rezept für vier Personen

Zutaten für das Ragout:

  • 1 kg Hähnchenschenkel
  • 200 g Schinkenwürfel
  • 2 Stangen Lauch
  • 4 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Creme fraiche
  • 1 EL Senf
  • 1 Ei
  • Olivenöl, Geflügelfond, Thymianzweige, Salz, Pfeffer, Mehl

Zutaten für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • ½ TL Salz
Huhn-Lauch-Pie

Huhn-Lauch-Pie, ein köstliches und bodenständiges Gericht.

 

Zubereitung:

Für den Teig Mehl, Salz mischen und die kalte, klein gehackte Butter ringsherum verteilen. Mit den Händen werden die Zutaten rasch zu einem glatten Teig verarbeitet. Dieser wird anschließend  zu einer Kugel geformt, in Folie gewickelt und für 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt.

Backofen auf 180° C vorheizen.

Möhren schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Lauch waschen, putzen und in schmale Ringe schneiden. Blättchen von den Thymianzweigen abstreifen. Hähnchenkeulen enthäuten und das Fleisch in Würfel schneiden.

Knoblauch fein hacken und in einer Pfanne anschwitzen, Hühnerfleisch, Schinkenwürfel zugeben und etwas anbraten. Möhrenscheiben und Lauch zugeben und weiter kurz anbraten. Etwas Mehl (etwa 1 EL) überstäuben und Geflügelfond angießen. Mit Salz, Pfeffer, Thymianblättchen abschmecken und etwa zehn Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Zum Schluss wird Creme fraiche und der Senf untergerührt.

Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und Kreise ausschneiden. Ofenfeste Förmchen mit dem Ragout  füllen und je einen Teigkreis obenauf legen. Förmchen am Rand mit Eiweiß bestreichen und die Teigränder gut fest drücken. In die Mitte der Teigfläche ein kleines „Abzugsloch“ schneiden. Ringsherum mit kleinen Teigstücken eine Verzierung anbringen. Teigfläche mit Eigelb bestreichen, mit Thymianzweigen belegen und  etwa 30 Minuten goldgelb backen.

Huhn-Lauch-Pie aus dem Backofen

Ein Rezept aus dem mittelalterlichen Wales.