Walnuss-Aprikosen-Konfekt

Walnuss-Aprikosen-Konfekt

Das Walnuss-Aprikosen-Konfekt ist wahrlich ein Traum und eine köstliche Versuchung.

 

Für alle Marzipanfans – der Applaus ist garantiert! Das Walnuss-Aprikosen-Konfekt ist wahrlich ein Traum und eine köstliche Versuchung. Vor drei Tagen habe ich mich an die Herstellung der kleinen Köstlichkeiten gewagt. Es war viel Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt!

Zutaten:

  • 125 g getrocknete Aprikosen
  • 3 EL   brauner Rum (Anstelle des Rums habe ich Apfelsaft verwendet.)
  • 200 g Marzipan
  • 100 g Puderzucker
  • 100 g Walnusskerne
  • 100 g Zartbitter Kuvertüre

Zubereitung:

Die Aprikosen habe ich mit dem Messer in kleine Stücke geschnitten, anschließend in den Mixer gegeben und püriert. Die zerkleinerten Aprikosen mit dem Apfelsaft übergießen und etwa 2 Stunden abgedeckt ruhen lassen.

Danach das Marzipan zufügen und mit dem gesiebten Puderzucker gut verkneten. Falls die Masse noch zu klebrig ist, noch etwas Puderzucker zufügen. Auf einem Holzbrett ein wenig gesiebten Puderzucker verteilen und aus der Masse eine Rolle formen. Die Rolle sollte etwa 2 cm dick sein. Mit einem sehr scharfen Messer ungefähr 2 cm dicke Scheiben abschneiden. Auf die Schnittfläche einer Scheibe eine Walnusshälfte drücken und die Praline etwas nachformen.

Schokolade in Stücke brechen, in eine kleine Schüssel geben und diese in einen mit etwas Wasser gefüllten Topf stellen. Unter Rühren wird die Schokolade bei mäßiger Hitze zu einer cremigen Masse verrührt.

Die Marzipanstücke werden nun bis zur Hälfte in die Schokolade getaucht und zum Trocknen auf Backpapier gesetzt. In einer Dose werden sie bis zum Verzehr luftdicht aufbewahrt.

Falls man die kleinen Konfektstücke verschenken möchte, kann man sie in eine Papiermanschette für Konfekt setzen und dekorativ verpacken.

(Nach einer Idee von http://www.rapunzel.de)

Für alle Marzipanfans - der Applaus ist garantiert!

Für alle Marzipanfans – der Applaus ist garantiert!

Entenbrust an Hokaido-Kürbis-Püree mit Cumberland-Soße und schwarzen Nüssen

Ein köstliches Gericht, dessen I-Tüpfelchen die selbst eingelegten Schwarzen Nüsse sind.

Ein köstliches Gericht, dessen I-Tüpfelchen die selbst eingelegten Schwarzen Nüsse sind.

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Entenbrüste
  • 2 Esslöffel Honig
  • Rosmarinzweige
  • etwas Butter, Salz, Pfeffer

Zutaten für das Kürbis-Püree:

  • 1 kleiner Hokaido-Kürbis
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • etwas Butter
  • Muskatnuss, Salz, Pfeffer

Zutaten für die Cumberland- Soße:

  • 200 g Johannisbeer- Gelee
  • 100 ml Rotwein
  • 200 ml Orangensaft
  • 2 Esslöffel Dijonsenf
  • 1 Esslöffel geriebene Orangenschale
  • 1 Esslöffel Meerrettich
  • etwas Ingwer

Zubereitung:

Die Entenbrüste werden auf der Hautseite kreuzweise eingeschnitten und von allen Seiten gepfeffert und gesalzen. In einer kalten, leeren Pfanne ohne Öl etwa 5 Minuten auf der Hautseite knusprig braten. Danach drehen und kurz auf der Fleischseite anbraten, dabei etwas beschweren damit die Entenbrust sich nicht wölbt.

Anschließend im vorgeheizten Ofen bei 100°C etwa 40 Minuten auf dem Rost garen. Danach herausnehmen und mit Alufolie bedeckt bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Die Entenbrust vor dem Servieren nochmals 5 Minuten auf der Hautseite in braten damit sie wieder knusprig wird, wenden und noch kurz auf der Fleischseite braten und in Butter schwenken. In einer zweiten Pfanne den Honig unter Rühren erhitzen bis er schäumt und den Rosmarin zufügen.

Den Kürbis schälen, die Kerne entfernen und alles grob würfeln. Die Kartoffeln ebenfalls schälen und in grobe Würfel schneiden. Die Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen, Kürbis und Kartoffeln bei mittlerer Hitze 15 Minuten kochen. Danach abgießen, Milch, Sahne und Butter zufügen, pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Rotwein und Orangensaft in einem Topf erhitzen. Orangenschale, Meerrettich und geriebenen Ingwer hinzufügen und gut verrühren. Das Ganze fünf Minuten köcheln lassen. Danach wird das Johannisbeer-Gelee löffelweise dazugegeben und gut verrührt. Die pikante süß-scharfe Soße bei mäßiger Hitze noch etwas ziehen lassen.

Beim Anrichten die Entenbrust in Scheiben schneiden, auf den Soßenspiegel setzen und mit dem Rosmarinhonig beträufeln. Das Püree in einen Ring geben. Mit meinen eingelegten schwarzen Nüssen, die ich in hauchdünne Scheiben geschnitten habe, garnierte ich mein Gericht aus.

Einem königlichen Genuss stand nun nichts mehr im Wege. Diesen köstlichen Schmaus werde ich mit Sicherheit bald mal wieder zubereiten.

Entenbrust mit Hokaido-Kürbis-Püree schmeckt fantaststisch gut.

Entenbrust mit Hokaido-Kürbis-Püree schmeckt fantaststisch gut.

Weihnachtliche Nusstorte

Die Weihnachtliche Nusstorte nach einem Rezept von Oksana, einer Bekannten aus Usbekistan, schmeckt unwiderstehlich lecker!

Die Weihnachtliche Nusstorte nach einem Rezept von Oksana, einer Bekannten aus Usbekistan, schmeckt unwiderstehlich lecker!

Sehr gern koche und backe ich nach Rezepten aus anderen Ländern. Ich bin neugierig und gespannt wie die Speisen in anderen Ländern zubereitet werden und schmecken. Die Oksana, meine Bekannte aus Usbekistan – einem faszinierenden Land, hat mir ein deliziöses Kuchenrezept aus ihrer Heimat preisgegeben. Man sagt, dass die Usbekische Küche die beste Küche Zentralasiens sei. Ich kann euch verraten, dass dieser Kuchen nach mehr schmeckt. Probiert es einfach aus!

Zutaten für den Teig:

  • 3 Eier
  • 1 Tasse Zucker
  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse gehackte Walnüsse
  • 1 TL Natron
  • 200 g Schmand
  • 150 g Honig

Zutaten für die Creme:

  • 250 g weiche Butter
  • 1 Dose russische, gezuckerte Kondensmilch (z.B. von Dovgan)
  • Vanille oder Vanillearoma

Garnitur:

  • 50 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Tasse gehackte Walnüsse

Zubereitung:

Die Eier werden mit dem Zucker und dem Soda schaumig gerührt. Anschließend habe ich den Schmand und den Honig darunter gerührt. Auf diese Masse habe ich das Mehl gesiebt und die gehackten Walnüsse zugefügt. Nun wird alles sorgfältig vermischt. Den Teig nun in drei gleiche Stücke teilen. Wer es mag, kann auch noch etwas Zimt unterheben.

In einer runden, gefetteten Backform bei ca. 180° etwa 12 Minuten jeden Boden einzelnen backen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit bereitete ich die Creme zu. Die weiche Butter wird mit der gezuckerten Milch schaumig geschlagen. Nun Vanille oder Vanillearoma zufügen. Wer es mag, kann auch noch einen Vanillepudding kochen, abkühlen lassen und ihn löffelweise unter die Creme heben.

In einem Tortenring werden nun die drei Böden und Creme abwechselnd geschichtet. Obenauf und an den Seiten wird die Creme gut verstrichen.

Zum Schluss wird die Torte kreativ verziert. Es sind die vielfältigsten Varianten denkbar. Ich hatte mich für gehackte, karamellisierte Walnüsse entschieden. Dafür wird Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzt, Zucker hineingegeben und bei sanfter Hitze geköchelt bis sich der Zucker aufgelöst hat und karamellisiert ist. Nun die Nüsse zugeben und gut vermischen. Nachdem die Masse karamellisiert und abgekühlt ist, wird sie oben auf der Torte verteilt.

Man kann die Torte aber auch anstelle der Nussmischung mit Zuckerstreuseln, Schokoladenstreuseln, Weihnachtsfiguren aus Marzipan, Schokolade und anderen leckeren Sachen verzieren.