Blinis – Блины

 

Blinis mit Sauerrahm, Lachs und Kaviar

Blinis werden gern in Osteuropa zu bestimmten Anlässen gegessen. Man bewirtet damit in Russland Gäste, feiert die Geburt eines Kindes  und lässt sie sich zu anderen Festlichkeiten schmecken. Blinis sind kleine Pfannkuchen, die man herzhaft oder süß servieren kann. Ich habe mich für die russischen Blinis – Kartoffelblinis – entschieden, die mit Hefe zubereitet werden.

Zutaten für den Bliniteig:

  • ½ Würfel Hefe
  • 80 ml Milch
  • 120 g Mehl
  • 200 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 3 Eier
  • Kaviar
  • Butterschmalz
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zutaten für die Soße:

  • 1 Becher Schmand
  • 1 Becher saure Sahne
  • etwas süße Sahne

Zubereitung:

Die Kartoffeln werden geschält, gekocht und anschließend durch die Kartoffelpresse gedrückt.

Die Milch erwärmen und die Hefe in die warme Milch bröckeln und durch Rühren auflösen. Das Mehl wird in das Milch-Hefe-Gemisch gegeben und gut verrührt.  Anschließend kommen die durchgepressten Kartoffeln dazu. Mit Salz, Muskat und  Pfeffer würzen und den Teig glatt rühren.

Drei Eier werden getrennt. Die Eigelbe kommen zum Teig und werden untergemischt. Die Eiweiße werden steif geschlagen und anschließend vorsichtig unter den Teig gehoben. Der Teig wird nun abgedeckt und muss 30 Minuten gehen.

Etwas Butterschmalz in eine Pfanne geben und mit einem Esslöffel kleine Blinis formen und in der Pfanne goldbraun ausbacken. Die fertigen Blinis im Backofen bei etwa 50° warm halten.

Den Schmand habe ich mit der sauren Sahne gemischt und mit etwas süßer Sahne cremig gerührt.

Der Teig ergibt etwa acht kleine Blinis und reicht für vier Personen. Angerichtet habe ich pro Person zwei Blinis, darauf das  Schmand-Gemisch, obenauf eine Lachsscheibe und einen Teelöffel Kaviar verteilt. Mit Zitronenscheiben und Dill garnieren.

Blinis sind etwas Besonderes und schmecken hervorragend. Demnächst werde ich die süße Variante zum Beispiel mit Apfelkompott, Nüssen, etwas Honig und Sahne zubereiten.

Weihnachtliches in den Höfen

In der romantischen Vorweihnachtszeit wird auch in diesem Jahr „Weihnachtliches in den Höfen“ in der Innenstadt Naumburgs präsentiert. Adventszauber können die Naumburger und ihre Besucher in vierundzwanzig teilnehmenden Höfen der Altstadt bestaunen und genießen. Am 28.11.2015 von 13 – 21 Uhr und am 29.11.2015 von 13 – 19 Uhr werde ich erstmals mit einem kleinen Stand im Hof Nummer 13 vertreten sein. Ich erwarte die Besucher mit eigenen, gemalten  Aquarellen, Acryllasurbildern, Kalendern mit gemalten Naumburger Motiven, Schwarzen Nüssen – eine selbst hergestellte lukullische Köstlichkeit – und geschnitzten Figuren aus Lindenholz. Ich freue mich auf ein paar schöne Stunden mit weihnachtlichem Flair!

http://www.naumburg-im-advent.de/weihnachtliches_in_den_hoefen.html

Pasta im Farbenrausch

Meine "Pasta im Farbenrausch" hat es in das fünfzehnte Rezeptheft der Mitteldeutschen Zeitung geschafft.

Meine „Pasta im Farbenrausch“ hat es in das fünfzehnte Rezeptheft der Mitteldeutschen Zeitung geschafft.

Die Mitteldeutsche Zeitung hatte vor einigen Wochen seine Leserinnen und Leser zu einem neuen Wettbewerb aufgerufen. Es sollten leckere Nudelrezepte eingereicht werden.

Mit meiner „Pasta im Farbenrausch“ beteiligte ich mich am Aufruf. Diese dreifarbige Pasta mit einer lukullischen Füllung herzustellen war sehr aufwändig. Mit viel Geduld und Fingerfertigkeit gelang es mir, die Pasta zuzubereiten. Danach richtete ich die farbige Augenweide fotogen auf einem Teller an, holte die Kamera und drückte auf den Auslöser.  Anschließend verspeisten wir die kleinen Köstlichkeiten mit Genuss. Sie mundeten uns vorzüglich.

Foto und Rezept reichte ich in der Redaktion in Halle ein. Mein Rezept wurde ausgewählt, nachgekocht und fand seinen Platz im fünfzehnten Rezeptheft aus der Reihe „Probieren und Genießen mit der Mitteldeutschen Zeitung“.

Vor einigen Tagen lag das fertige Heft in meinem Briefkasten. Riesenfreude!

Apfelballen mit Zimt-Zucker

 

Die lauwarmen Apfelballen kann ich mir außerdem sehr gut mit einer Kugel Vanilleeis und einem Klecks Sahne vorstellen.

Die lauwarmen Apfelballen kann ich mir außerdem sehr gut mit einer Kugel Vanilleeis und einem Klecks Sahne vorstellen.

Rezept nach einer Idee von www.kochmädchen.de. Freundlicherweise darf ich das Rezept auf meiner Seite posten. Lieben Dank dafür an Jule!

Jules Rezept

Die Teilchen sind in fünf Minuten zusammengeknetet (dank Quark-Öl-Teig-Basis) und schmecken lauwarm oder kalt, aus der Hand oder mit Vanillesahne. Zusätzlich schmecken (vorher eingeweichte) Rosinen im Teig oder statt Äpfeln auch Pflaumen. 

 Zutaten für den Ballen-Teig:

  • 200 g Magerquark
  • 100 ml Rapsöl
  • Mark einer Vanilleschote
  • 110 g Zucker
  • 300 g Weizenmehl
  • 10 g Backpulver
  • Drei mittelgroße Äpfel, geschält, entkernt, in grobe (Wichtig, dann werden sie schön saftig!) Stücke geschnitten
  • Zum Wälzen: Zucker-Zimt-Mischung (nach Bedarf mischen)

Den Ofen auf 180° C (Umluft vorheizen).

Zubereitung:

 Die feuchten Zutaten mit Zucker und dem Mark der Vanilleschote in einer Schüssel verrühren. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver vermengen und mit der Hand unter die Quark-Öl-Masse kneten. Die Apfelstücke unterarbeiten. Der Teig ist feucht und klebrig, aber das muss so sein. Nun 6 bis 9 Ballen formen und diese mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Für ca. 25 Minuten backen und anschließend noch heiß in der Zucker-Zimt-Mischung wälzen.

Mir gefällt das Rezept von Jule hervorragend. Die Apfelballen sind sehr schnell hergestellt, aber auch sehr schnell verspeist. Noch lauwarm gegessen sind diese Apfelballen eine absolute Köstlichkeit. Ich kann mir dieses Gebäck außerdem sehr gut mit einer Kugel Vanilleeis und einem Klecks Sahne vorstellen.

Anmerkung: In den Ballenteig werde ich das nächste Mal außerdem noch eine Prise Salz und etwas Abrieb von einer Bio-Zitrone geben.

Die Apfelballen sind sehr schnell hergestellt, aber auch sehr schnell verspeist. Noch lauwarm gegessen sind diese Apfelballen eine absolute Köstlichkeit.

Die Apfelballen sind sehr schnell hergestellt, aber auch sehr schnell verspeist. Noch lauwarm gegessen sind diese Apfelballen eine absolute Köstlichkeit.