Tannenspitzen – Pickles

Mixed Pickles mit Tannenwipfeln

Mixed Pickles mit Tannenwipfeln

Das Tannenspitzengelee hatte ich vor einigen Tagen zubereitet. Es blieben aber noch einige Tannenspitzen übrig. Dieses Naturprodukt wollte ich ebenfalls noch sinnvoll verwendet werden.

Dafür fand ich eine tolle Idee, die der Spitzenkoches Jean-Marie Dumaine Chef im Restaurant „Vieux Sinzing“ einst umgesetzt hat.

Also probierte ich diese Idee einfach mal aus. Mit dieser einfachen und schnellen Zubereitung zauberte ich eine kleine, herbe Delikatesse, die unnachahmlich nach Wald und Tanne schmeckt. Jean-Marie Dumaine empfiehlt die sauer eingelegten Delikatessen zu Wild, rustikaler Wildterrine, deftiger Wildpate oder auch als I-Tüpfelchen klein gehackt für ein Salatdressing.

Meine Zubereitung:

Gewaschene Tannenspitzen in Twist-Off-Gläser, die vorher sehr heiß ausgespült wurden, füllen. Sodann Balsamico-Essig in einen Topf füllen und mit Nelken, Wacholder, Piment und schwarzen Pfeffer würzen und kurz aufkochen.

Diesen Sud über die Tannenspitzen in die Gläser füllen und mit Meersalz würzen.Gläser in den folgenden Tagen öfter schütteln.

Im Herbst werde ich eine Wildterrine zubereiten und diese hier mit den Tannenspitzen vorstellen.

Tannenwipfel in Essig eingelegt und mit Salz, Wacholder und Nelken gewürzt

Tannenwipfel in Essig eingelegt und mit Salz, Wacholder und Nelken gewürzt

Advertisements

Erdbeerkaltschale

Köstliche Kaltschale mit Erdbeeren, Vanillesahne und Minze

Köstliche Kaltschale mit Erdbeeren, Vanillesahne und Minze

In der Erdbeerzeit ist diese Kaltschale schnell gemacht und schmeckt – vor allem Kindern – äußerst  lecker.

In Gläser eingefüllt, kann das leuchtende Rot der Beeren so richtig zur Geltung kommen. Für vier Portionen – es kommt auf die Größe der Gläser an – habe ich folgende Zutaten benötigt.

Zutaten:

  • 1 Tüte Kaltschale aus dem Supermarkt (liegt bei Pudding & Co.)
  • 250 g frische Erdbeeren
  • 200 ml süße Sahne
  • 1 Vanillinzucker
  • Minze

Zubereitung:

Die Kaltschale mit Zucker und Wasser nach Vorschrift anrühren und in die Gläser füllen. Erdbeeren waschen, in Viertel schneiden und auf die Gläser verteilen. Für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Kurz vor dem Servieren die Sahne mit einem Päckchen Vanillezucker steif schlagen und ebenfalls in die Gläser füllen.

Noch einige Blättchen Minze obenauf und dem Genuss steht nichts mehr im Wege.

Erdbeerkaltschale

Erdbeerkaltschale

Erdbeeren im Glas mit Vanillesahne und Minze

Erdbeeren im Glas mit Vanillesahne und Minze

Pikantes Graupenrisotto mit Bouletten

Bouletten mit Graupenrisotto, Rote Bete und Senfsoße

Bouletten mit Graupenrisotto, Rote Bete und Senfsoße

Laut Wikipedia sind Graupen – seit dem 17. Jahrhundert belegt – Nährmittel aus geschälten, polierten Gersten- oder Weizenkörnern. Sie werden als Einlage für Suppen und Eintöpfe verarbeitet.

Wenn ich als Kind Graupen – meistens als Graupensuppe – essen musste, empfand ich es als eine der schlimmsten Strafen. In den fünfziger und sechziger Jahren wurden Graupen als preiswertes, gesundes Lebensmittel verwendet. Seit dieser Zeit habe ich nie wieder Graupen gegessen.

Vor einigen Tagen hatte ich mir vorgenommen, dieses fast vergessene Lebensmittel auszuprobieren. Ich habe mir ein pikantes Graupenrisotto, hausgemachte Bouletten, Rote-Bete-Salat und eine fruchtige Senfsoße als Gericht überlegt.

Zutaten für vier Personen

Für das Risotto:

  • 250 g Perlgraupen
  • 400 ml Brühe
  • 200 ml Apfelsaft oder Weißwein
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 1 Stange Poree
  • 1 Apfel
  • einige Weintrauben und getrocknete Aprikosen
  • Salz und Pfeffer

Für die Bouletten:

  • 500 g Gehacktes vom Schwein
  • 1 in Butter gedünstete, kleingehackte  Zwiebel
  • 1 Ei
  • 150 ml süße Sahne
  • Semmelbrösel
  • Öl und Butter zum Braten
  • Ras el Hanout (nordafrikanische Gewürzmischung mit Chili, Koriander, Piment, schwarzer Pfeffer, Salz, Kardamom, Kreuzkümmel, Ingwer, Kurkuma, Nelken, Kassias, Muskatnuss, Rosenblüten) – wer die Gewürzmischung nicht hat, würzt wie er das gerne möchte.

Für den Rote-Bete-Salat:

  • 1 Packung vorgekochte Rote Beete
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Mayonnaise
  • weißen Balsamico

Zubereitung:

Zunächst vermische ich alle Zutaten – einschließlich der Semmelbrösel – für die Bouletten und lasse die Masse etwa eine halbe  Stunde im Kühlschrank ziehen.

Danach forme ich die Bouletten,  wälze sie in den Semmelbröseln und brate sie im heißen Öl von allen Seiten knusprig braun. Kurz bevor sie fertig sind, füge ich noch ein Stück Butter zu, lasse die Butter aufschäumen und schöpfe sie mit einem Löffel auf die Bouletten. Dabei drehe und wende ich die Bouletten.

Wenn die Bouletten fertig sind, kommen sie bei etwa 90° C in die vorgeheizte Backröhre bis alles andere fertig ist.

Für das Graupenrisotto wasche ich die Graupen und lasse sie abtropfen. Zwiebel, Poree wasche ich, schneide alles in kleine Stücke oder Ringe. Mit einem Esslöffel Öl gebe ich alles in einen Topf und dünste alles glasig. Sodann kommen die Graupen dazu und werden kurz mit gedünstet.

Die Graupen werden nun mit der Brühe und dem Apfelsaft (oder Wein ) abgelöscht und etwa zwanzig bis dreißig Minuten unter öfterem Rühren leise geköchelt. Die Flüssigkeit muss vollkommen von den Graupen aufgenommen worden sein.

Inzwischen habe ich den Apfel, die getrockneten Aprikosen und die Weintrauben in Stücke geschnitten, gebe sie zu den Graupen und dünste sie unter Rühren kurz mit. Anschließend noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Roten Bete raspeln, mit der Mayonnaise, Salz, Pfeffer und weißem Balsamico vermischen.

Aus süßem, körnigen Senf habe ich noch mit etwas süßer Sahne – in einem Topf verrührt und kurz aufgekocht – eine kleine Soßenreduktion  gezaubert.

Alles hübsch anrichten und einfach nur genießen.

Graupenrisotto, Bouletten, Rote Bete, Senfsoße

Graupenrisotto, Bouletten, Rote Bete, Senfsoße

 

 

 

Delikate Käsehäppchen im Blätterteig

Vor einigen Tagen hatte ich einige Gläser Tannenwipfelgelee zubereitet. Gestern  überlegte ich mir dazu ein pikantes Gericht für vier Personen. Es war sehr wohlschmeckend und  köstlich.

Zutaten:

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 1 Eigelb
  • 2 Weichkäse
  • 4 Birnen
  • 200 ml Apfelsaft oder Weißwein
  • Tannenwipfelgelee
  • 3 EL Zucker
  • Gehackte Pistazien
  • Matcha – Grüntee
  • Minze
  • Rote Pfefferkörner

Pro Person zwei Quadrate aus dem Blätterteig ausschneiden. Zur Zierde zum Beispiel einige Blüten mit einem Plätzchenausstecher ausstechen.

Diese mit Eigelb auf einem Quadrat aufbringen und das gesamte Teigstück mit dem Eigelb bepinseln.

Die Quadrate bei 200° C im vorgeheizten etwa 12 Minuten backen und auskühlen lassen.

Die Birnen waschen, schälen, halbieren und das Kerngehäuse ausstechen.

Die Birnenhälften in einem Topf mit dem Apfelsaft und Zucker etwa drei bis fünf Minuten köcheln lassen. Aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen.

Jetzt geht es an das Anrichten:

Auf einen Teller habe ich etwas Matcha gesiebt. Das untere Blätterteig-Quadrat habe ich mit Tannenwipfelgelee bestrichen und darauf drei Scheiben Weichkäse geschichtet. Den Käse ebenfalls dünn mit Gelee bestrichen und das zweite Teigstück darauf legen  und auf den Teller setzen.

Die Birnenhälften mit etwas Gelee füllen, mit den gehackten Pistazien bestreuen und anrichten.

Zum Schluss noch mit Minze, roten Pfefferkörnern und dem eingekochten  Birnensaft dekorieren.

 

Sieg in der Starkoch-Küche

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München

MZ

20.12.2013

Sieg in der Starkoch-Küche

Von Constanze Matthes

Naumburgerin Doris Seifert nimmt an Kochwettbewerb von Alfons Schuhbeck und Brigitte.de teil und wird in München von Jury zur Gewinnerin gekürt.

Naumburg. Manche Geschichte hat nicht nur ein Happy End. Und Menschen mit einem ausgeprägten Aberglauben sollten diesen überdenken, wenn sie an dieser Stelle von den Erlebnissen der Naumburgerin Doris Seifert lesen.

Aufruf im Internet gelesen

Es ist Freitag, der 13. Die 65-Jährige ist am Vortag nach München gereist, um keinem Geringeren als Starkoch Alfons Schuhbeck in dessen Kochschule Am Platzl gegenüberzutreten. Die Hobbyköchin hatte sich zuvor an einem Kochwettbewerb, zu dem Schuhbeck und die Online-Seite der Frauenzeitschrift „Brigitte“ aufgerufen hatten, beteiligt. Gesucht wurden die besten vegetarischen Gerichte. „Beim Stöbern im Internet bin ich auf den Aufruf gestoßen“, erzählt Doris Seifert, die mit Koch- oder Backtipps in der Vergangenheit bereits in den beliebten MZ-Rezeptheften oder jüngst in einer Ausgabe der Fernsehzeitschrift „Prisma“ vertreten war. Dabei entstand die Begeisterung für Gewürze und Lebensmittel, das Zubereiten von farbenfrohen Kreationen, in denen sich sowohl herkömmliche als auch exotische Zutaten wiederfinden, spät. Erst mit der eigenen Familie lernte sie kochen. Das Kartoffelschälen in der Kindheit und Jugend für eine achtköpfige Familie, für das Essen der Eltern und das der fünf Geschwister, bescherte ihr einst keine so große Freude. Heute hat sich die Küche in der Wohnung in der Schreberstraße in eine Experimentierstube verwandelt. Nach dem Anrichten wird zudem jedes besondere Mahl fotografiert.

Finalisten aus ganz Deutschland

Auf dem Weg nach München lag ihre eigene Kreation „Wellington à la Veggie“ ausgedruckt im Gepäck. „Ich hatte das Gericht zuvor einmal zur Probe gekocht. Im Kopf hatte ich die Bilder, wie ich alles anrichte“, schildert Doris Seifert. Nach einem Ingwer-Wasser als Begrüßung – Schuhbeck ist auch als Gewürzpapst bekannt – folgten anderthalb Stunden eifrigen Kochens – mit drei Profiköchen an der Seite, die „Töpfe und Pfannen reichten“. Weitere neun Männer und Frauen waren für die Finalrunde aus dem ganzen Bundesgebiet in die bayerische Landeshauptstadt gekommen. Eine vierköpfige Jury kürte schließlich die Siegerin. „Als mein Name fiel, dachte ich, ich habe mich verhört. Mir lief ein Schauer über den Rücken“, berichtet Doris Seifert. Zuhause stieß sie gemeinsam mit ihrem Mann Anton und Sohn Alexander an. Vor Freude über den überraschenden Erfolg und Erleichterung, alles gut überstanden zu haben.

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München

Veggie-Contest am 13. Dezember 2013 beim Sternekoch Alfons Schuhbeck in München

Verführung der Sinne

Kirschen

„Der Duft  der Dinge ist die Sehnsucht, die sie in uns nach sich erwecken.“

Christian Morgenstern

*

Es, das Unvorhersehbare, geschah gestern an einem warmen Tag im Juni.

Anton, mein Mann, holte mich am späten Nachmittag von der Arbeit ab. Ein anstrengender Arbeitstag lag hinter mir und ich freute mich auf ein schönes, gemeinsames Wochenende. Meine Gedanken kreisten um die kulinarischen Genüsse, die ich wieder einmal mit meiner Kochkunst zelebrieren wollte. Die kreativen Ideen sprudelten, kreiselten, purzelten unaufhörlich in meinem Kopf. Stand ich doch noch ganz unter dem Eindruck des Kochwettbewerbes bei Star-und Sternekoch Alfons Schuhbeck. Meine Begeisterung, dass ich als Siegerin des bundesweiten Wettbewerbes „Veggie-Contest“ unter neun weiteren Mitbewerbern hervorging, ebbte nicht ab. Das Gegenteil war der Fall. Während der Autofahrt berichtete ich Anton welche leckeren Speisen ich am Samstag und Sonntag kochen wollte.

Anschließend erledigten wir unseren Wochenendeinkauf. Zu Hause angekommen räumte ich unsere Einkäufe in den Kühlschrank und andere Behältnisse ein. Währenddessen machte Toni es sich im Sessel bequem und schaute fern.

… und ich packte weiter unsere Taschen und Beutel aus.

Mein Mann hörte mich in der Küche klappern und nahm an, dass ich bereits ein leckeres Abendbrot zaubere.

An selbigem Tag brachte ich auch zehn Duft-Teelichte mit einem tollen Kirschduft mit.

Auf der Verpackung der Teelichte prangten wunderschön fotografierte, leckere Kirschen. Ich hatte angesichts dieser herrlichen Früchte gedanklich einen wunderschönen Vorgeschmack auf die kommende Kirschzeit.

Kirschkuchen, Kirschkompott, Kirschgelee …

… und ich sage euch, dieser Duft der Teelichte war absolut verführerisch.

Nun entschloss ich mich, den im Sessel sitzenden Toni an der Sinnesverführung teilhaben zu lassen. Ich ging mit der Verpackung in das Wohnzimmer, entnahm ein Teelicht und hielt es Toni unter die Nase. Er sollte die Wohlgerüche auch wahrnehmen. Und was soll ich sagen: Toni sperrte den Mund auf – wie ein Spatzenjunges – und wollte das leckere Teelicht essen. Erschrocken zog ich das Teelicht zurück, um es ihm erneut wieder hinzuhalten. Er sollte doch nur schnuppern! Und wieder ging der „Schnabel“ auf. Da brach ich in heiteres Gelächter aus und Toni sah mich missmutig an. Er glaubte, dass ich ihm die „leckere Praline“ wieder wegnahm.

Also, was sagen uns diese Irrungen und Wirrungen des Geistes:

Mit Düften, leckeren Speisen und Getränken ist der Mensch verführbar!

Apple Roses

Apple Roses

Apfel-Rosen im Blätterteig

Zutaten (für 12 Stück):

  • 3-4  säuerliche rote Äpfel, je nach Größe
  • 2  Packungen Blätterteig (Rollen)
  • Aprikosenmarmelade
  • Saft einer halben Zitrone
  • Zimt
  • 1 Muffinblech mit 12 Mulden
  • 12 Muffinförmchen aus Papier

Bei 200°C Ober- und Unterhitze 25-35 Minuten backen, es kommt auf den Ofen an.

Für die Apfelrosen den Blätterteig aufrollen, die breite Seite soll oben und unten auf der Arbeitsfläche sein. Der Länge nach jeweils in sechs Streifen schneiden, mit Aprikosenmarmelade einstreichen und mit Zimt bestreuen.

Die Äpfel mit dem Hobel in dünne Blättchen hobeln oder mit der Hand in dünne Scheiben schneiden. Die Blättchen in eine Schüssel mit Zitronenwasser legen, damit sie nicht braun werden. Anschließend habe ich die Blättchen mit dem Zitronenwasser in einen Topf geschüttet, aufkochen lassen und circa eine Minute gekocht. Die Kochzeit der Apfelscheiben kommt auf die Apfelsorte an. Bitte dabei bleiben, damit sie nicht zerkochen. Nach dem Kochen abgießen und auskühlen lassen. Sie müssen noch biegsam sein!

Anschließend die Äpfel dachziegelartig auf die Blätterteigstreifen legen, dabei müssen auf der oberen Seite ca. 1 – 1,5 cm der Äpfelblättchen herausschauen. Die Rosen locker einrollen und in eine Blech-Muffinform, die mit Papierförmchen ausgelegt sind, setzen.

Bei 200 °C im untersten Einschubfach des Backofens ca. 25 – 35 Minuten backen. Sollten die Äpfel zu schnell braun werden, einfach mit Backpapier abdecken und so lange backen, bis der Teig fertig ist.

Die fertigen Apfelrosen mit Staubzucker bestauben.

Gutes Gelingen und guten Appetit!

Apple Roses

Tannenspitzengelée

Tannenwipfelgelee

Zutaten:

  • 800 g Tannenspitzen
  • 2,5     Liter Wasser
  • 500 g Gelierzucker 3:1
  • 1 Bio-Zitrone

Tannenspitzen verlesen, mit den Zitronenscheiben und dem Wasser in einen großen Topf geben und aufkochen. 10 – 15 Minuten köcheln, abkühlen lassen und zugedeckt an einem kühlen Ort einen Tag lang durchziehen lassen.

Am folgenden Tag die Flüssigkeit durch ein Passiertuch abseihen und gut abtropfen lassen, die Tannenspitzen anschließend wegwerfen. Die Flüssigkeit in einem großen Topf ca. 30 Minuten einköcheln lassen.

Die nun erhaltene Saftmenge abwiegen (ergab bei mir ca. 1,2 l) und entsprechend dem erhaltenen Gewicht gleich viel Gelierzucker hinzugeben. Ich habe 500 g 3:1 verwendet.

Tannenspitzengelée 4 Minuten sprudeln kochen lassen, bis es zu gelieren beginnt (Gelierprobe machen). Wenn die Gelierprobe noch nicht gelingt, dann noch ein Päckchen Zitronensäure einrühren und noch mal kurz aufkochen. Gelée kochend heiß in Gläser abfüllen und sofort verschließen. Die Gläser fünf Minuten auf den Kopf stellen.

Passt gut zu: Wildgerichen anstelle von Preiselbeeren, Rindfleisch, Schokoladen Mousse, Käse, auf frischem Brot , Brötchen & Butterzopf.

Herzlich Willkommen!

„Wo die Liebe den Tisch deckt, schmeckt das Essen am besten.“

(Französisches Sprichwort)

Nehmen Sie bitte Platz in meinem gemütlichen Esszimmer, trinken mit mir eine Tasse Kaffee und genießen Sie den Augenblick! Seit vielen Jahren begleiten mich fast täglich zwei Leidenschaften – das Kochen und das Malen.  Lassen Sie sich mit meinen Köstlichkeiten, Rezepten, Geschichten und Malereien in Wort und Bild rund um erlesene Speisen ein wenig verwöhnen!

Seine wahre Berufung zu finden und zu leben, hat nichts mit Geld, Berühmtheit und Erfolg zu tun. Es bedeutet vielmehr, sich selbst in dieser so unruhigen Welt wahrhaft auszudrücken. Mit meinen Kochambitionen und meiner Malerei fand ich für mich diese herrliche Möglichkeit des Ausdrucks und der  Entfaltung.

Viel Spaß und Freude beim Kochen, Backen, Ausprobieren und Genießen!

Ihre Doris Seifert