Rote-Bete-Risotto mit Ziegenkäse und Zimt-Ducca von der Schweizer Sterneköchin Tanja Grandits

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Die Schweizer Zwei-Sterne-Köchin Tanja Grandits erkochte sich mit ihrem Team 18 Gault-Millau-Punkte. Sie wurde vom „Guide Michelin“, dem weltweit renommierten Restaurantführer,  mit dem „2017 Michelin Switzerland Female Chef Award“ ausgezeichnet. Ihre Gerichte bestechen durch äußerst reizvolle Farbkontraste, Hauptfarben je Gericht sowie  Hauptaromen. Bei ihren Kochkünsten dreht sich alles um Farben, Gewürze und Kräuter. So werden Lebensmittel mit gleichen Farben zur raffinierten Arrangements vereint.

Zimt-Ducca ist eine köstliche, äthopische Gewürzmischung, die man sehr vielseitig verwenden kann. Zum Beispiel findet Ducca als Gewürz oder als Panade für Fleisch, Hackfleisch, Geflügel und Fisch Verwendung. Äußerst köstlich!

Tanja Grandits Rote-Bete-Risotto mit Ziegenkäse und Zimt-Ducca habe ich nachgekocht und finde, dass es ein sehr köstliches Gericht ist. Ich werde es wieder einmal zubereiten!

Ein Rezept der Sterneköchin Tanja Grandits aus dem „Restaurant Stucki“ in Basel.

Quelle: Worldsoffod

 

Zutaten für 2 Personen

 

Zutaten für das Rote-Bete-Risotto:

1 Rote Bete, vorgegart

2 Schalotten, gewürfelt

2 EL Olivenöl

250 g Risotto-Reis

1 Lorbeerblatt

100 ml Weißwein

50 ml Rote-Beete-Saft

500 ml Gemüsefond

40 g Butter

50 g Ziegenkäse, zerbröselt

Salz, schwarzer Pfeffer

Rote-Bete-Kresse

 

Zutaten für Zimt-Ducca:

8 EL Sesam

4 EL Koriander

2 EL Kreuzkümmel

1 TL schwarzer Pfeffer

6 EL Haselnüsse

½ TL Zimt

2 EL Fleur de Sel

 

Zubereitung:

Rote Bete in gleichmäßig große Würfel schneiden. Schalotten ebenfalls in feine Würfel schneiden und in Butter glasig dünsten. Risotto-Reis zugeben, umrühren und den Reis bei mittlerer Hitze glasig werden lassen. Den Reis mit Wein ablöschen und einköcheln lassen. Nach und nach den Fond aufgießen bis die Flüssigkeit fast gänzlich aufgesogen ist. Den Reis bei diesem Vorgang ständig umrühren. Das Risotto ist nach etwa 12-15 Minuten bissfest und fertig.

Sesam, Koriander, Kreuzkümmel, gemörserter schwarzer Pfeffer und Haselnüsse in einer Pfanne ohne Öl leicht rösten und mit den anderen Zutaten für das Zimt-Ducca vermischen.

Rote-Bete-Würfel, Butter, ein Drittel des Ziegenkäse unter den Reis heben und mit Salz und gemörsertem schwarzem Pfeffer abschmecken.

Risotto in tiefen Tellern anrichten mit dem restlichen Ziegenkäse und dem einzigartigen Zimt-Ducca bestreuen. Das Gericht mit der Rote-Bete-Kresse garnieren und das himmlische Gericht genießen.

Ganz besonders Spaß gemacht hat es mir Ton in Ton zu kochen, da ich ja auch in meinem anderen Hobby leidenschaftlich gern mit Farben umgehe. Von Zeit zu Zeit nehme ich Pinsel und Farbe zur Hand und kreiere Neues auf Aquarellpapier und Leinwand.

Mit Sicherheit werde ich weitere farbintensive Gerichte von Tanja Grandits ausprobieren, denn es macht Spaß so farbenfroh zu kochen.

 

 

Beeriger Sommertraum

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Der Sommer bietet im Juli rote, blaue, gelbe und grüne duftende Beeren in Hülle und Fülle. Farbenpracht wohin man schaut. Man kann jetzt aus dem Vollen schöpfen und  viele gesunde Vitamine naschen. Wohl dem, der ein kleines Gärtchen sein eigen nennt.  Also habe ich meinen kleinen, beerigen Sommertraum am vergangenen Sonntagvormittag zubereitet. Kekse, Beeren und Mascarpone waren  vorrätig und die anderen Zutaten sowieso. Die Zubereitungszeit hält sich in Grenzen, da die Köstlichkeiten nicht gebacken werden müssen. Gut gekühlt sind die kleinen Küchlein ein delikater Sommertraum. Am sonnigen Sonntagnachmittag zierten die Beerentörtchen unsere Kaffeetafel und mundeten gar köstlich.

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

  • 250 g Mascarpone
  • 300 g TK-Heidelbeeren
  • 200 g Schokoladenkekse
  • 100 g Butter
  • 1 Päckchen Gelatine oder Agar Agar – ein pflanzliches Geliermittel
  • Frische Beeren, zum Beispiel Heidelbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren
  • Milch, Sahne, Zimt, Puderzucker, Minzblätter

 

Vier Anrichtringe – Durchmesser 8 Zentimeter – innen mit zerlassener Butter dünn bestreichen und auf einen Teller stellen. Kekse zerkrümeln, mit der zerlassenen Butter und etwas Zimt gut vermischen. Die Keksmasse wird auf die vier Ringe verteilt und gut festgedrückt. Kühl stellen.

Inzwischen werden die TK-Heidelbeeren aufgetaut und püriert. Mascarpone, etwas Puderzucker und die pürierten Heidelbeeren gut verrühren.  Gelatine oder Agar Agar nach Vorschrift auflösen und zur Heidelbeercreme geben. Ich habe Agar Agar verwendet. Dadurch bekommt die Füllung einen festen Stand. Die Förmchen vor dem Weiterverarbeiten im Kühlschrank eine Stunde kalt stellen.

Anschließend die Förmchen aus dem Kühlschrank nehmen. Verschiedene Beeren darauf verteilen. Klaren Tortenguß nach Vorschrift zubereiten und über die Beeren verteilen. Küchlein nochmals kurz in den Kühlschrank stellen damit der Tortenguß fest wird.

Mit einem Tupfer Sahne, Beeren und Minzblätter anrichten und einen Sommertraum langsam genießen.

 

Kleine Pawlowa mit köstlichen Erdbeeren

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Bald  geht die verlockende Erdbeerzeit zu Ende. Die frischen, roten und unnachahmlich duftenden Beeren habe ich vor einigen Tagen für eine absolute Köstlichkeit verwendet. Wer das Rezept mal ausprobiert wird es garantiert wieder tun. Ein unwiderstehlicher Genuss für die eigene Familie, aber auch für Gäste eine willkommene Überraschung.

Ein kleines Baisertörtchen  habe ich mit weißer, selbst zubereiteter Schokoladencreme, frischen Erdbeeren und Sahnehäubchen gefüllt. Beim Anrichten habe ich eine verführerisch duftende rote Rose dazu gelegt.

Anna Matwejewna Pawlowa (Анна Матвеевна Павлова) war eine russische Meistertänzerin des klassischen Balletts. Sie wurde am 12.Februar 1881 in Sankt Petersburg geboren und starb am 23.Januar 1931 in Den Haag. Das Lieblingsgebäck der Australier und Neuseeländer ist die Pawlowa, eine Torte aus Baisermasse. Diese Süßspeise wurde ihr zu Ehren so benannt, nachdem sie 1926 und 1929 mehrfach in beiden Ländern als Tänzerin gastiert hatte.

Dieses Dessert hatte ich anläßlich des Kochwettbwerbes zum Thüringer Cookingpokal 2016 im Finale zubereitet.

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

  • 3 Eiweiß, sehr gekühlt
  • 130 g Zucker
  • 2 TL Speisestärke
  • ½ heller Balsamico
  • Prise Salz
  • 200 g weiße Kuvertüre
  • 100 g Schlagsahne
  • 250 g Erdbeeren

 Zubereitung:

Das  Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und dabei langsam den Zucker einrieseln lassen. Weiterschlagen bis eine glatte, feste, glänzende Masse entstanden ist.  Stärke auf die Eiweißmasse sieben, den Essig zufügen und alles gut unterheben.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Eischnee in einen Spritzbeutel füllen und vier Portionen auf das Backblech spritzen. Es müssen kleine Förmchen entstehen, die in der Mitte eine Vertiefung haben.  Im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten bei 100°C trocknen lassen. Die Baiserschalen eventuell mit Folie abdecken, damit sie schön weiß  bleiben. Backofen nach der Zeit ausschalten und die Baisers über Nacht darin trocknen lassen.

Kuvertüre hacken und in der erwärmten Sahne schmelzen (nicht kochen!). Alles mit dem Schneebesen glatt rühren und über Nacht im Kühlschrank kalt stellen.

Die Schokoladensahne am nächsten Tag mit dem Schneebesen des Handrührgerätes cremig aufschlagen und  in die Baiserschalen geben. Darauf fächerartig geschnittene Erdbeeren verteilen.

Anrichten:

Pawlowas in die Mitte eines Tellers einsetzen und ringsherum etwas Erdbeerpüree verteilen. Auf eine Seite des Tellers eine rote Rose legen, die sich auf Minzblättern befindet. Auf der anderen Seite der Pawlowa eine Erdbeere, die im Kochwettbewerb einen Hauch von Blattgold erhalten hatte, dekorieren.

 

Ana Roš – Weltbeste Köchin wurde in Melbourne mit „World’s Best Female Chef“ Award 2017 geehrt

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Die Spitzenköchin Ana Roš betreibt mit ihrem Ehemann das Restaurant „Hiša Franko“ aus Kobarid im Sočatal in Slowenien.

Durch den Restaurantführer „Gault&Millau 2017“ wurde das Restaurant mit zwei Hauben bewertet.

Die Spitzenköchin wurde 2017 Preisträgerin des diesjährigen „World’s Best Female Chef“ Awards. Diesen Preis konnte die Köchin im April 2017 in Melbourne im Rahmen der Zeremonie der „World’s 50 Best Restaurants“- Gala  in Empfang nehmen.

Diese außergewöhnliche und kreative Spitzenköchin hat meine uneingeschränkte Bewunderung gefunden, denn ohne kulinarische Ausbildung konnte sie mit ihren Kochkünsten internationale Aufmerksamkeit erwecken.

Das war für mich der Anlass ihr Rezept „Ravioli mit geräuchertem Aal, Gänseleber und fermentiertem Topfen“ nachzukochen. Mit großem Respekt habe ich das Rezept oft gelesen, verinnerlicht und schließlich die Zutaten besorgt. Manche Lebensmittel konnte ich frisch im Supermarkt kaufen, andere wiederum musste ich im Internet bestellen. So zum Beispiel waren die außergewöhnlichen Fenchelpollen, das  „Gewürz der Engel“, nur über das Internet zu bekommen.

Da ich Herausforderungen liebe, habe ich es gewagt mich auf diese kulinarische Aufgabe einzulassen.

Rezept für 4 Personen / nach einem Rezept von Ana Roš / Quellenangabe

Zutaten und Zubereitung:

Ravioliteig:

  • 250 g Semolina (italienisches Hartweizenmehl)
  • 90 g Vollei
  • 65 g Eigelb
  • 10 ml Olivenöl

Die Zutaten für die Ravioli werden in eine Schüssel gegeben und 10 Minuten lang gut verknetet. Anschließend den Teig zu einer Kugel formen, in Küchenfolie wickeln und 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Am nächsten Tag den Ravioliteig dünn ausrollen, in Quadrate teilen. Mit einem Teelöffel wird etwas von der Ravioli-Fülle auf den Teig gegeben. Die Ränder der Ravioli werden mit etwas kaltem Wasser bestrichen, zusammengefaltet und fest zusammengedrückt. Ravioli in einen Topf mit kochendem Salzwasser legen und für 10-12 Minuten köcheln lassen. Die Kochzeit richtet sich nach der Stärke des Nudelteiges. Am besten man macht eine Garprobe.

Geräucherter Aal-Fond:

  • 250 g Aal geräuchert
  • 50 g Schalotten
  • 25 g Lauch
  • 25 g Stangensellerie
  • 35 g Weißwein
  • 250 ml Wasser + Eiswürfel
  • Salz, weißer Pfeffer

Den geräucherten Aal filetieren und die Hälfte der Filets auf die Seite legen und im Kühlschrank bis zum Anrichten kühl stellen.

Die andere Hälfte des Aalfilets wird für die Ravioli-Fülle benötigt.

Zunächst werden die Aalabschnitte (Haut und Gräten) mit dem zerkleinerten Gemüse in einen Topf gegeben und leicht angeschwitzt, gesalzen und gepfeffert. Mit Weißwein ablöschen, Wasser und Eiswürfel dazugeben. Der Fond wird auf 125 ml eingeköchelt und anschließend durch ein feines Sieb passiert.

Ravioli – Fülle (flüssiger Kern):

  • 125 ml Räucheraal-Fond
  • 50 g mehlige kochende Kartoffeln in Salzwasser
  • 15 ml Kochwasser von den Kartoffeln
  • 80 g filetierter geräucherter Aal
  • 10 g Butter
  • 3 Blatt Gelatine

Zerdrückte Kartoffeln, Kartoffelkochwasser, Räucheraal, Räucheraal-Fond noch heiß in einen Mixer geben und mit der Butter fein mixen. 3 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken, zur gemixten Masse geben, salzen, pfeffern und abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.

Rote Bete Reduktion:

  • 250 ml Rote-Bete-Saft

Rote-Bete-Saft in einen Topf geben, bis auf 125 ml reduzieren und dann abkühlen lassen.

Gänseleber:

  • 80 g frische Gänseleber
  • Salz, Pfeffer

Gänseleber in dünne Scheiben aufschneiden und mit anrichten.

Quarkcreme:

  • 100 g Quark
  • 85 ml Sahne
  • 60 ml Milch
  • Salz

Alle Zutaten gut verrühren und  fein glatt mixen.

Auf jedem Teller werden je 3 gegarte Ravioli, das restliche Aalfilet, die dünn aufgeschnittene Gänseleber, hauchdünne Scheiben vom Apfel Granny Smith, Quarkcreme, einige Tropfen Rote-Bete-Reduktion, hauchdünn aufgeschnittener frischer Fenchel angerichtet.

Das Gericht wird nur mit Fenchelpollen auch „Gewürz der Engel“ genannt, Olivenöl und Salz gewürzt. Fenchelpollen sind ein sehr exklusives Gewürz, welches durch ein wundervolles Aroma besticht. Das außergewöhnliche Gewürz wird ausschließlich als Schlussgewürz verwendet. Eine köstliche Erfahrung für alle, die gerne in der Küche mal etwas Neues ausprobieren.

Dieses Rezept ist eine kulinarische Offenbarung mit feinstens abgestimmten Zutaten und Geschmacksnuancen.

 

 

Professionelles Food-Video-Seminar in der LECKER-Küche…ich bin dabei!

Steak mit Käse an Möhren-Kartoffel-Specksalat mit Petersilienöl

Gänsehaut pur! Heute bekam ich von der Lecker-Redaktion aus Hamburg die Nachricht, dass im großen Blogger-Rezeptwettbewerb mit COMTÈ mein Rezept ausgesucht wurde. Riesenfreude, denn ich fahre nach Hamburg!

Für den Wettbewerb konnte jeder Bewerber ein Rezept mit COMTÈ-Käse einreichen. Der Bergkäse kommt aus der französischen Region Franche-COMTÈ, wo er bereits seit Jahrhunderten hergestellt wird. Er ist von feinster Qualität mit kräftigem Aroma, der 36 Monate ausreift. Mit diesem köstlichen Käse habe ich ein leckeres Rezept – wie auf dem Foto ersichtlich – zubereitet. Das Rezept ist auf meinem Blog gespeichert.

Mit 9 anderen Teilnehmern darf ich in Europas größtem Studio für Food-Fotografie in Hamburg am Workshop teilnehmen. Food-Styling und der Dreh eines Food-Video werden uns an praktischen Beispielen erklärt.

Ein gemeinsames Abendessen wird diesen unvergesslichen Tag in Hamburg abrunden. Ich freue mich riesig auf dieses tolle Erlebnis und werde anschließend hier berichten!

 

 

 

 

Novalis trifft Gräfin Cosel

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Premiere der „Gartenlust mit Kunstgenuss“ am 20. August 2017 von 11 bis 18 Uhr

Zur Premiere dieser neuen Veranstaltungsreihe wird nach meinen Rezepten gekocht. Mit diesen Speisen konnte ich mir im Hobbykochwettbwerb um den Thüringer Cookingpokal den Siegertitel holen. Die Gartenlust findet auf dem Gelände des 4-Sterne-Parkhotels „Güldene Berge“ in Weißenfels, Langendorfer Straße statt. Ich freue mich ganz besonders auf diese tolle Möglichkeit, Herausforderung und einen wundervollen Tag. In Wort und Bild werde ich von diesem Tag natürlich berichten.

Einladung zum spätsommerlichen Sonntagsausflug – „Gartenlust mit Kunstgenuss“ erlebt am 20. August ihre Premiere im Weißenfelser Parkhotel „Güldene Berge“

Die Natur ist voller Wunder und deshalb ermöglicht die Welt der Pflanzen auch ein Rendezvous zwischen dem Dichter der deutschen Frühromantik, Friedrich von Hardenberg (Novalis), und der schönen Gräfin Anna Constantia von Cosel. Der Poet und die einst berühmteste Mätresse Augusts II. (August, der Starke; Kurfürst von Sachsen und König von Polen) am Dresdner Hofe geben sich am Sonntag, dem 20. August, ein Stelldichein inmitten herrlicher Natur. Schauplatz ist das Gelände des Weißenfelser Parkhotels „Güldene Berge“. Der Park mit seinem gepflegten Ambiente ist als Kulisse wie geschaffen für die „1. Weißenfelser Gartenlust mit Kunstgenuss“. Dazu präsentieren etwa 16 Anbieter aus dem Burgenlandkreis und aus Sachsen ausgesuchte Dinge für Haus, Hof und Garten. Alles dreht sich – neben passendem Kunsthandwerk und erlesenen Dekorationen – rund um Rosengehölze und Kräuterpflanzen, besondere Stauden, Literatur, Naturkosmetik sowie Gemüse- und Früchteschnitzkunst. Besucher sind zum Flanieren und Schauen durch den herrlichen Park eingeladen. Sie können von Stand zu Stand bummeln, dabei mit Rosen- und Kräuterexperten ins Gespräch kommen und wertvolle Tipps erhalten, auch Kletter- und Schlingpflanzen erwerben sowie von hausgemachten Köstlichkeiten aus Gläsern naschen.  Eigens für die Premiere der „Gartenlust“, die sich Hotelchefin Melanie Albrecht  und Journalistin Bärbel Schmuck ausgedacht haben, gibt es eine kleine und feine Speisen- und Getränkekarte, in der die Gäste auswählen und bei Livemusik und Tanzeinlagen Herzhaftes und Süßes genießen können. Gekocht wird übrigens nach Rezepten der Naumburgerin Doris Seifert. Die Künstlerin hat als leidenschaftliche Hobbyköchin beim Cooking-Pokal Thüringen im Vorjahr den Siegertitel geholt. Die gebürtige Thüringerin kochte auch schon mit anderen bei Gewürzkönig Alfons Schuhbeck um die Wette. Überraschungen für Augen, Ohren und Gaumen sind also garantiert. Und vielleicht mischt sich ja auch die letzte Herzogin von Sachsen-Weißenfels, Friederike, ins spätsommerliche Gartenvergnügen, um rosige Zeiten mitzuerleben.

Bärbel Schmuck

Steak mit Comté-Käse/Möhren-Kartoffel-Specksalat und Petersilienöl

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Heute stelle ich mein Gericht vor, welches ich anläßlich des Thüringer Cookingpokals 2016 zubereitet habe. Mit diesem leckeren Gericht konnte ich mich im Wettbewerb der Hobbyköche Thüringens für das Halbfinale qualifizieren. Das Halbfinale konnte ich ebenfalls für mich entscheiden und kam somit in die letzte Runde des Wettbewerbes. Am 18.06.2016 kochte ich im 4-Sterne-Hotel Dorotheenhof Weimar im finalen Wettbewerb mein Dreigänge-Menü „Fürstliches Menü“ zum 230. Geburtstag der Großfürstin Maria Pawlowna Romanowa. Damit  wurde ich Siegerin und konnte den gläsernen Cookingpokal 2016 in Empfang nehmen. Riesenfreude! Ein bleibendes Erlebnis, das ich mit Sicherheit nicht vergessen werde. Und wer weiss…vielleicht stelle ich mich im nächsten Jahr noch einmal der Herausforderung!

Der Wettbewerb „Thüringens bester Hobbykoch/köchin“ steht unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Thüringen, Frau Birgit Keller. Die Warenkörbe für den Wettbewerb sind jeweils mit Qualitätserzeugnissen aus Thüringen gefüllt.

Auch in diesem Jahr wird der Kochwettbewerb um den Cookingpokal durchgeführt. http://www.cookingpokal.de

Im Wettbewerb habe ich für die Steaks Ziegenkäse verwendet. Das Gericht habe ich in diesem Jahr neu interpretiert und mit Comté-Käse zubereitet. Comté ist ein köstlicher französischer Bergkäse, der seit Jahrhunderten in der Region Franche-Comté  hergestellt wird.

Rezept für 4 Personen

Zutaten für die Steaks:

2 Steaks

100 g Comté-Käse

150 ml Bier

150 ml Cola

Salz, Gewürzmischung eigene Kreation aus Koriander, Pfeffer, Piment, Senfkörner, Khumeli und Chimichurri

 

Zutaten für den Möhren-Kartoffel-Specksalat:

2 große Kartoffeln

2 große Möhren

Grüner Spargel

½ Glas Mayonnaise

Speckwürfel von fettem Speck

Sahne nach Bedarf

Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft, schwarzer Sesam, Schnittlauch

 

Zutaten für die Marinade und den Dip:

2 EL Senf

2 EL Bier

2 EL Creme fraiche

 

Zutaten für das Petersilien-Öl:

1 Bund Petersilie

100 ml Rapsöl

Salz

 

Zubereitung:

Die Steaks waschen und mit Küchenpapier abtupfen. Das Fleisch in jeweils zwei Rechtecke schneiden. In eine Schüssel Bier und Cola geben. Steaks in dieser Mischung eine halbe Stunde oder länger marinieren.

Steaks aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und mit einer Gewürzmischung einreiben. Dazu die Körner von Koriander, Pfeffer, Piment und Senfkörner in eine beschichtete Pfanne geben und rösten. Danach werden die Körner gemörsert und mit Khumeli und Chimichurri gemischt.

Jedes Fleischstück 5 mal quer so einschneiden, dass das Steak unten zusammenhält. Comté-Käse in Stücke schneiden und in die Einschnitte der Brätel stecken.

Senf, Bier und Creme fraiche zu einer Marinade vermischen und von allen Seiten auf das Fleisch streichen. Mindestens eine halbe Stunde marinieren.

Eine Grillschale mit Alufolie auslegen und einfetten. Darauf werden die Steaks ausgelegt und im vorgeheizten Grill oder Backofen bei 200°C etwa 12-15 Minuten gegrillt. Danach die Grillschale dem Ofen entnehmen, mit Alufolie abdecken und 10 Minuten ruhen lassen.

Für den Kartoffel-Möhren-Specksalat Kartoffeln mit Schale und geschälte Möhren kochen. Kartoffeln ausdämpfen lassen und die Schale abpellen. Möhren, Kartoffeln und den blanchierten, grünen Spargel in sehr kleine Würfelchen schneiden und in eine Schüssel geben. Fetten Speck in feine Würfel schneiden und in einer Pfanne auslassen. Die Würfel auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Speckwürfel, den gerösteten schwarzen Sesam, die Mayonnaise, Schnittlauch zu den Kartoffeln, Möhren und dem Spargel geben und alles sorgsam vermischen. Den Salat mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken. Eventuell noch ein wenig Sahne zugeben.

Für das Petersilien-Öl ein Bund Petersilie waschen, trocken schleudern, die Blättchen von den Stielen abzupfen und mit Salz in den Mixer geben, 100 ml Rapsöl zugeben und alles cremig mixen.

Das Gericht hübsch auf einem Teller – wie auf dem Foto – anrichten und einfach genießen.

 

Kiba-Eis-Kreation zum 2. Blog-Geburtstag – eiskalt und unwahrscheinlich köstlich

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Zum 2. Geburtstag meines Blogs „Esszimmerimpressionen“, habe ich mir für alle Leser eine kleine Überraschung ausgedacht! Genau heute vor zwei Jahren habe ich den ersten Beitrag in meinem „Esszimmer“ gepostet. Bis zum heutigen Tage waren es genau 100 Blogbeiträge, die ich hier veröffentlicht habe! Nun folgt zum Blog-Geburtstag der 101. Beitrag.

Seit nunmehr zwei Jahren schreibe ich hier regelmäßig Rezepte auf, bereite sie vorher in meiner Küche zu, setze sie mit der Kamera in Szene und veröffentliche sie hier. Mein Ziel ist es aus einfachen Gerichten das Beste zu machen. Dazu stehe ich mit Leidenschaft, Herz und Verstand an meinem heimischen Herd.

Während dieser Zeit habe ich bezüglich der Lebensmittel und dem Umgang mit ihnen sehr viel dazu gelernt. So lese ich beispielsweise über Obst, Gemüse, Kartoffeln, Reis, Nudeln und Fleisch etwas über deren Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und schonende Zubereitung. Diese Erkenntnisse versuche ich in meine Rezepte einfließen zu lassen, um sie dann optimal in meiner Küche anzuwenden. Das klappt nicht immer, denn manchmal geht auch etwas schief. Aber dadurch lasse ich mich keineswegs beirren! Ein zweiter Versuch gelingt dann meistens besser!

Besondere Freude habe ich beim Anrichten – manchmal mit Pinzette – und Fotografieren meiner lukullischen Genüsse.  Neben meiner Malerei macht mir das Kochen und Backen sehr viel Spaß, denn man kann auch in diesem Metier seine Kreativität ausleben.

Und wie es so an Geburtstagen ist, habe ich mir eine kleine Köstlichkeit für den Geburtstagstisch in meinem Esszimmer ausgedacht und kredenzt. Ich hoffe, dass meinen Geburtstagsgästen die Kiba-Eis-Kreation munden wird.

 

Zutaten für das Kirschsorbet:

  • 300 g TK-Kirschen
  • 60 g Puderzucker
  • 150 ml Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Zutaten für das Bananeneis:

  • 300 g Bananen
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 ml Sahne
  • Zitronensaft

 

Zubereitung:

Das Päckchen TK-Sauerkirschen leicht antauen lassen und in einen hohen Behälter geben. Puderzucker, Vanillezucker und Sahne dazugeben und pürieren. Bis zum Anrichten eventuell noch in das Gefrierfach geben.

Die Schale von den Bananen entfernen, klein schneiden und in einen hohen Behälter geben. Dazu den Puderzucker, Vanillezucker, Sahne und etwas Zitronensaft einfüllen. Die Masse wird nun mit dem Mixstab cremig püriert. Anschließend in eine Eismaschine füllen und das köstliche Bananeneis  gefrieren lassen. Wer keine Eismaschine hat, kann das Bananeneis auch in einen metallenen Behälter füllen und in die Tiefkühlung geben. Hierbei muss jedoch öfter mal umgerührt werden, damit sich keine Eiskristalle bilden.

Beim Anrichten habe ich etwas geschlagene Sahne im Spritzbeutel auf einen Teller gegeben. Darauf habe ich zwei Kugeln Kirschsorbet und eine Kugel Bananeneis angerichtet. Meine Kiba-Eis-Kreation habe ich mit einigen frischen Kirschen, Bananenscheiben, gerösteten Mandelsplittern, Minze und einem Stängel Waldmeister gekrönt.

 

Köstliche Erdbeeren, die holden Erdentöchter verwöhnen uns wieder

„Erdbeeren, sie lachen von fern mich schon an, ich hab‘ so recht meine Freude dran.“ So befand einst der Dichter Hofmann von Fallersleben. So erging es mir in den letzten Tagen ebenfalls. Verführerischer Duft und Geschmack der roten Früchte sind ganz was Besonderes.

Johann Gottfried Herder beschrieb diese Köstlichkeiten der Natur in seinem Gedicht „Holde Erdentöchter“ vortrefflich. Die erste Strophe möchte ich hier gern kundtun, bevor wir anfangen den Kuchen zu backen. Den Boden für einen Obstkuchen backe ich seit fast dreißig Jahren nach diesem Rezept. Er ist schnell zubereitet, gelingt immer und schmeckt lecker.

Holde Erdentöchter,
Frühlings frühe Kinder,
Schon aus Sonnenvaters
Warmem Lebenshauche
Und aus Mutter-Erden
Kühlem Schooß empfangen,
Kühle, süße Beeren!

Zutaten für eine Ringform:

  • 500 g Erdbeeren
  • 2 Eigelb
  • 2 Eiweiß
  • 1 EL warmes Wasser
  • 75 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 50 g Stärkemehl
  • 1 TL Backpulver
  • Mandelplättchen, ohne Fett kurz in der Pfanne geröstet
  • Minzezucker, selbst gemacht
  • Erdbeerpüree
  • Vanillesoße
  • 250 ml süße Sahne
  • 1 Päckchen roten Tortenguss mit 250 ml Wasser und 2EL Zucker nach Vorschrift zubereiten.
  • ½ Päckchen Vanillepudding mit 250 ml Milch und 2 EL Zucker nach Vorschrift zubereiten.

Zubereitung:

Eier trennen. Die Eigelbe mit Wasser schaumig rühren, 2/3 des Zuckers und den Vanillezucker dazu geben und gut mischen.

Die Eiweiß mit dem restlichen Zucker steif schlagen, auf die Eigelbmasse geben und vorsichtig unterheben. Darauf  das Mehl, das Stärkemehl und das Backpulver sieben und mit der Eimasse behutsam mischen.

Die Kuchenform einbuttern, mit etwas Mehl bestäuben und den Teig einfüllen und glatt streichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad  Ober- und Unterhitze circa 20-30 Minuten backen. Danach abkühlen lassen, Pudding zubereiten und auf den Kuchenboden geben. Erdbeeren halbieren, auf dem Kuchen verteilen und den zubereiteten Tortenguß von der Mitte aus über die Früchte verteilen.

Mit geschlagener Sahne, einigen frischen Erdbeeren und Minze, Minzezucker, Erdbeerpüree, Vanillesoße und gerösteten Mandelplättchen auf einem Teller hübsch anrichten…und einfach genießen.

Hot Dogs – eine kleine lukullische Überraschung zum Internationalen Kindertag

Hot dogs

Am 01. Juni 2017 wird wieder der Internationale Kindertag begangen, an dem die Kinder im Mittelpunkt stehen.

In über dreißig Ländern werden die Rechte der Kinder auf das Wohlergehen der Jüngsten gefeiert. Am Internationalen Kindertag wird auf die Rechte der Kinder auf Schutz, auf Förderung der Entwicklung und das Recht auf Beteiligung aufmerksam gemacht.

An diesem Tag feiern die Kinder mit ihren Eltern, in der Schule, im Kindergarten und in Stadt und Land mit bunten Programmen, Freude, Lachen und Aktionen. Kleine Geschenke und leckeres Essen gehören ebenfalls dazu. Der Tag soll noch lange im Gedächtnis der Kinder bleiben.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die gebackenen Hot Dogs den Kindern große Freude bereiten und schmecken werden.

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 300 ml Wasser, lauwarm
  • 30 ml Olivenöl
  • 4 EL Milch
  • 1 Ei
  • ½ Würfel frische Hefe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • Schwarze Oliven

Zubereitung:

In eine Schüssel das lauwarme Wasser und Zucker geben. Nun die Hefe in das Gemisch bröseln. Etwas Mehl überstäuben und alles 20 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Danach werden die restlichen Zutaten wie Mehl, Salz, Zucker, Öl dazu gegeben und mit den Knetstäben des Handmixers zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet. Der Teig sollte seidig glänzen und muss nun abgedeckt nochmals 30Minuten an einem warmen Ort gehen. Anschließend formt man mit bemehlten Händen gleich große Kugeln aus dem Teig.

Nun werden sie auf einem mit Backpapier belegtem Backblech zu einer flachen Scheibe gedrückt. Mit einem scharfen Messer werden die Einschnitte für die Ohren und die Schnauze gemacht. Das Ei mit der Milch verschlagen und die Brötchen damit bepinseln. Anschließend müssen die Teigstücken nochmals 10 Minuten gehen. Für Augen und Nase schwarze Oliven in den Teig drücken.

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Den Backofen auf 190 Grad Ober-und Unterhitze vorheizen und die Brötchen etwa 20 – 25 Minuten backen, so dass sie wunderbar goldgelb aussehen. Danach auskühlen lassen und die Schnauze vorsichtig quer einschneiden.

Jetzt können die einzelnen Hot Dogs – wie jeder das möchte – zum Beispiel mit einem Salatblatt, Dressing und einem heißen Würstchen komplettiert werden. Die Kinder werden – das ist sicher- die Hot Dogs herzhaft und mit großem Appetit verspeisen.