Black Angus Entrecôte mit einem Topping von Speck an Bratkartoffeln

Black Angus Entrecôte from Ireland

Black Angus Entrecôte mit Speck-Topping an Bratkartoffeln ein außergewöhnlicher Genuss.

 

Heute haben wir uns mal ganz was Besonders gegönnt. Entrecôte  mit einem Topping von kleinen Speckwürfelchen an Bratkartoffeln, Brokkoli, Kirschtomaten, einem selbst gemachten Dip, rote Pfefferbeeren,  Kapuzinerkresse und  delikate Pilzkrautblätter. Hin und wieder muss das sein.

Außergewöhnlich zart und saftig ist das Entrecôte, welches aus der Hochrippe des Rindes stammt. Das Fleisch, welches ich verwendet habe, stammt von Rindern aus Irland, die in natürlicher Weidehaltung aufwuchsen. Die Rinder haben ein gutes und ausgewogenes Leben. Deshalb ist das Fleisch so wunderbar marmoriert, zart und unglaublich wohlschmeckend.  Es zergeht förmlich auf der Zunge!

Mit dem Genuss von Entrecôte lernt man den ganz besonderen Geschmack zu schätzen.

Entrecôte

Entrecôte ist zart und saftig ein Hochgenuss.

 

Rezept für zwei Personen

Zutaten:

  • 2 Entrecôte à 200 g
  • 3 große Kartoffeln
  • ½ Brokkoli
  • 50 g fetten Speck
  • 100 g Crème fraîche
  • 100 g Joghurt
  • Kirschtomaten
  • Petersilie
  • Koriander
  • einige Blätter Pilzkraut
  • Frühlingszwiebeln
  • rote Pfefferbeeren
  • Salz, Zucker, etwas Mehl, Pfeffer, Butterschmalz, etwas Butter, Kräuteressig

Zubereitung:

Für den Dip Joghurt, Crème fraîche, Salz, Pfeffer, Petersilie, Koriander, etwas Kräuteressig, etwas Zucker in einer Schüssel gut verrühren und in den Kühlschrank stellen.

Brokkoli in kleine Röschen teilen und im Salzwasser  bissfest garen. Danach abgießen und sofort in Eiswasser abschrecken. So bleibt die schöne grüne Farbe beim Brokkoli erhalten. Das Kochwasser nicht wegschütten. Daraus habe ich eine leichte Soße gezaubert.

Für die Soße etwa einen Esslöffel Mehl in etwas zerlassener Butter anschwitzen. Das Brokkoli-Kochwasser zugeben, mit dem Schneebesen gut verrühren, aufkochen lassen, mit Salz, Pfeffer abschmecken und warm halten.

Speck in sehr kleine Würfel schneiden und auslassen. Die krossen Speckwürfel aus dem Fett nehmen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und warm halten.

Kartoffeln schälen, waschen, trocken tupfen, in gleichmäßig große Würfel schneiden. Kartoffelwürfel  salzen, pfeffern und im Butterschmalz kross braten.  Warm halten.

Fleisch abspülen, trocken tupfen, salzen und pfeffern. In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und das Entrecôte von jeder Seite 4 Minuten braten.  Das Entrecôte ist dann medium, d. h. innen zart rosa.

Angerichtet habe ich die krossen Kartoffeln in der Mitte des Tellers. Einzelne Brokkoli-Röschen  habe ich an den Bratkartoffeln drapiert. Das Entrecôte habe ich halbiert und auf das Kartoffel-Brokkoli-Türmchen gesetzt. Darauf ordnete ich als Topping die Speckwürfel, Frühlingszwiebel-Röllchen und den roten Pfeffer.  Soße, Blüte einer Kapuzinerkresse, Kirschtomaten, rote Pfefferbeeren, einige Blätter vom Pilzkraut und etwas Dip vervollständigen das Arrangement.

Black Angus Entrecôte from Ireland

Speck-Topping passt sehr gut zum Fleisch.

 

 

Süße Leidenschaft

Süße Leidenschaft

Diese süße Leidenschaft verwöhnt den Gaumen.

 

Heute stand mir der Sinn nach einer süßen Versuchung!

Natürlich sollte die verführerische Kreation später nicht zu viel Gramm auf den Hüften ablagern. Ich inspizierte meine Vorräte, wurde fündig und reihte meine nachfolgenden Zutaten auf. Im Vorratsschrank fand ich noch Gebäckkugeln und kugelförmige Kokos-Mandel-Süßigkeiten. Der Kühlschrank hatte ebenfalls einiges zu bieten. Gekühlte Mascarpone, Frischkäse, Heidelbeeren und Heidelbeermarmelade standen nun ebenfalls parat.

Vor meinem geistigen Auge reifte die Idee und ein Bild für das Anrichten des Naschwerks. Also machte ich mich ans Werk und habe das Zuckerzeug anschließend meinem Mann kredenzt. An dieser Stelle muss ich verraten, dass er nicht unbedingt ein Fan von  Süßigkeiten ist. Die Optik der süßen Versuchung veranlasste ihn, sofort den Löffel in die Hand zu nehmen. Ein Riesenlob folgte und ich solle es doch mal wieder machen! Dem steht nichts entgegen.

Geschmackssache

Mit edlen Zutaten wird der Gaumen verwöhnt.

 

Diese kreative Versuchung  ist relativ schnell zubereitet und angerichtet.

Rezept für vier Personen

Zutaten:

  • 250 g Mascarpone
  • 200 g Frischkäse
  • etwas Heidelbeermarmelade, andere Marmeladen sind auch möglich
  • 1 Päckchen frische Heidelbeeren
  • Gebäckkugeln, z.B. Giotto
  • Kugelförmige Waffeln umhüllt mit einer Kokosschicht, z.B. Raffaello
  • frische Minze
  • selbst gemachter Basilikumzucker
  • rote Pfefferkörner
  • etwas Milch
  • Vanillearoma

Zubereitung:

Selbst gemachten Basilikumzucker hatte ich vorrätig. In einem anderen Beitrag  ist das Rezept später  zu lesen. Das Dessert kann natürlich – wenn vorrätig – mit anderen Streuseln versehen werden.

Gebäckkugeln mit dem Messer halbieren und einige davon krümelig hacken.

Mascarpone und Frischkäse mit Milch vermischen. Die Masse in zwei Schüsseln geben und unterschiedlich abschmecken.

Die erste Masse mit etwas Puderzucker und einigen Tropfen Vanillearoma verrühren. Das Ganze muss relativ fest sein, so dass man mit zwei Esslöffeln Nocken abstechen kann. Jeder Teller erhält eine Nocke.

Die zweite Masse mit etwas Marmelade, zerdrückten Heidelbeeren und etwas Milch verrühren. Es soll eine feine, cremige Konsistenz entstehen, die man dann in den Spritzbeutel füllt und kleine Tupfen auf das Arrangement gibt.

Etwas Marmelade in einen Topf geben und unter Rühren flüssig werden lassen.  Marmelade etwas abkühlen – sollte jedoch noch flüssig sein – und jeweils einen Esslöffel Marmelade als Spiegel auf einen Teller geben.

Auf dem Spiegel nun alle Zutaten arrangieren und mit den Gebäckkugeln, den Kokoskugeln, frischen Heidelbeeren, Minzeblättchen, roten Pfefferkörner und Basilikumzucker dekorieren.

Süße Leidenschaft

Diese süße Leidenschaft verwöhnt den Gaumen.

 

 

Hochgestapelter Sommersalat

Hochgestapelter Sommersalat

Dieser außergewöhnliche Sommersalat ist etwas für den Gaumen und ganz besonders für das Auge.

 

Gesehen habe ich das lukullisches Türmchen hier, welches sehr attraktiv aussieht und das man genüsslich  verspeisen kann. Das Obst und den Käse habe ich in zwei Zentimeter große, gleichmäßige  Stücke geschnitten. Dann werden die Würfel von Melone, Kiwi und Schafskäse schachbrettartig zu einem Türmchen auf einem Frischkäsespiegel gestapelt. Das braucht schon etwas Augenmaß und Geduld beim Schneiden, denn die Stücke müssen gleichmäßig werden. Wie ich finde sieht das sehr hübsch auf dem Teller aus, macht was her und ist für das Auge was Besonderes. Komplettiert habe ich meinen Sommersalat der besonderen mit einem einfachen Dressing, gehackten Pistazienkernen, Minze und einer Rispe Johannisbeeren.

Tipp: Wer nicht hochstapeln will, der legt eben den Teller nur mit einer Schicht Würfel aus.

Rezept für vier Personen

Zutaten für das Türmchen:

  • 1 Melone
  • 8 Kiwi
  • 300 g Schafs- oder Ziegenkäse
  • Pistazienkerne
  • Minze

Zutaten für das Dressing:

  • 4 EL Olivenöl
  • ½ Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer

Zutaten für den Soßenspiegel:

  • 100 g Frischkäse
  • 2 Limetten
  • 1 EL Honig
  • etwas Chilipulver wer mag

 

Zubereitung:

Melone, Kiwi und Schafskäse in gleichmäßige Würfel schneiden. Die Zutaten für den Soßenspiegel  kräftig verrühren und einen Klecks auf dem Teller mittig verteilen. Darauf werden anschließend die Melonen-, Kiwi-und Schafskäsewürfel zum Türmchen geschichtet.

Pistazienkerne fein hacken.

Aus dem Öl, dem Saft einer halben Zitrone, Salz und Pfeffer ein Salatdressing mixen und vorsichtig und nur wenige Tröpfchen über das Türmchen träufeln.

Die Kreation mit Minzblättchen und gehackten Pistazienkernen dekorieren.

 

 

 

 

 

 

Schwarzwälder Kirschtorte, ja aber ganz anders…

Schwarzwälder-Kirsch-Kuchen

Schwarzwälder-Kirsch-Torte…habe ich mal ganz anders interpretiert.

 

Heute stelle ich ein Rezept für die Kaffeetafel am Sonntagnachmittag vor und zwar die berühmte Schwarzwälder-Kirsch-Torte. Diesen Klassiker habe ich aber nicht herkömmlich zubereitet sondern ganz anders!!! Man braucht nicht sehr viele Zutaten. Etwas Geduld und Fingerspitzengefühl benötigt man für diese Art der Schwarzwälder-Kirsch-Torte aber schon. Es macht sehr viel Spaß das Arrangement  zu gestalten. Am besten bereitet man die schokoladigen Kirschen einen Tag vorher zu, bewahrt sie im Kühlschrank auf und gestaltet am Tag des Geschehens liebevoll die Dessert-Teller für die Familie oder die Gäste.  Ein Riesenlob ist für diese Kreation ist absolut sicher!  …und die Kreation ist so lecker und köstlich!

Zutaten:

  • 300 g Süßkirschen, frisch und mit Stiel
  • 350 g fertiger Schokoladen-Rührkuchen
  • 200 g Frischkäse
  • 200 ml Sahne
  • 200 g Vollmilchkuvertüre
  • 100 g edelherbe Bitterschokolade mit 75 % Kakao
  • Kirschsaft
  • etwas Stärke
  • Minze

Zubereitung:

Etwa zwei Drittel des Kuchen zerkrümeln und mit dem Frischkäse sehr gut vermengen. Es muss eine homogene, glatte Masse werden, die eine Stunde in den Kühlschrank gestellt wird. Danach die gekühlte Masse nochmals mit den Händen gut durcharbeiten und wieder in den Kühlschrank stellen.

Kirschen abwaschen, mit Küchentuch abtupfen und eventuell entsteinen.  Ich habe die Kirschen nicht entsteint.

Kuvertüre und Schokolade fein hacken  und unter Rühren im Wasserbad schmelzen.

Mit einem Esslöffel  von der Kuchenmasse Teig abstechen und mit den Händen eine Kugel daraus formen. Die Kugel  wird nun platt gedrückt und in der Mitte wird die Kirsche platziert. Vorsichtig wird die Kirsche nun mit der Kuchenmasse gleichmäßig umhüllt und eingeschlossen. Nach diesem Prinzip werden alle Kirschen mit der Masse verarbeitet.

Die so umhüllten Kirschen werden nun in die geschmolzene Schokolade getaucht. Die Kirschen mit der Kuchenmasse müssen komplett von der Schokolade eingehüllt sein.  Anschließend werden sie auf einem Blech, das mit Backpapier ausgelegt wurde, aufgestellt. Wenn alle fertig sind, kommen sie in den Kühlschrank.

Kirschsaft kurz aufkochen und mit etwas Stärke binden.

Angerichtet habe ich die Kirschen mit  geschlagener Sahne, einige in Würfeln geschnittene Stücke des Schokoladenkuchens, Kirschsaft und einigen Minzblättern.

Ein absolut lukullischer Hochgenuss!

Schwarzwälder Kirschkuchen

Ein köstliches Dessert mit frischen Kirschen und Sahne.

Schwarzwälder Kirschtorte...aber ganz anders

Köstlich und eine gelungene Überraschung für Gäste.

 

Sommer-Sonntags-Kuchen

Johannisbeer-Baiser-Torte

Diese köstliche Sommertorte verwöhnt Gaumen und Zunge.

Dieser saisonale, köstliche Johannisbeer-Baiser-Kuchen gehört im Sommer zu meinem Lieblingsgebäck. In der Beerenzeit steht der Kuchen hin und wieder sonntags auf meiner Kaffeetafel. Die leichte Säure der roten Beeren und das zarte knackige Baiser sind auf der Zunge eine wahre Offenbarung. Es lohnt sich diesen Kuchen einmal nachzubacken.

Zutaten für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 100g Butter
  • 3 EL Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Zutaten für den Belag:

  • 500 g Johannisbeeren
  • 5 Eiweiß
  • 200 g Zucker

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl, Zucker, Butter, Ei und Salz zusammen sorgfältig verarbeiten. Der Teig wird in Folie gewickelt und für 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt.  Eine Springform leicht ausbuttern, mit dem Teig auslegen und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Nun wird der Boden bei 180°C (Ober-/Unterhitze) im vorgeizten Ofen etwa 12 Minuten gebacken bis er leicht braun ist.

Zwischenzeitlich die fünf Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen, so dass eine glänzende Masse entsteht. Die Hälfte des Eischnees in eine zweite Schüssel füllen und mit den Johannisbeeren vermischen.

Wenn der Boden gebacken ist, wird die Johannisbeermasse in die Springform gefüllt.  Darauf verteilt man den restlichen Eischnee. Mit einem Esslöffel Wellen in den Eischnee heben, damit der Baiserbelag schön luftig wird.

Bei 150°C wird der Kuchen etwa 45 min fertig backen. Nach dieser Backzeit muss sich das Baiser beim Draufklopfen knusprig anhören. Dann ist der Kuchen fertig, kann abkühlen und dann auf die Kaffeetafel.

Für den Baiserkuchen kann man anstelle der Johannisbeeren auch Stachelbeeren, Brombeeren oder Himbeeren verwenden.

Johannisbeer-Torte mit zartem Baiser

Knackiges Baiser passt sehr gut zu den Beeren.

 

Johannisbeer-Baiser-Torte

Diese köstliche Sommertorte verwöhnt Gaumen und Zunge.

Mein himmelblaues Eis

Meine himmelblaue Eiscreme

Schnell zubereitet ist das Eis eine Köstlichkeit.

Brütende Hitze, schwirrende Luft, Sonne pur und der Himmel so himmelblau…es ist Sommer. Heute – passend zu diesen heißen Sommertagen – habe ich ein himmelblaues, köstliches und cremiges Eis gemacht. War das lecker! Hübsch angerichtet ist es in dieser Jahreszeit ein Genuss.

„Heißer Sommer in diesem Jahr – Ist ein heißer Sommer wie wunderbar – Heute brennt die Sonne ganz erbarmungslos – In der Hölle ist die Hitze halb so groß“

Diese Zeilen sang einst Frank Schöbel. Damit die Sonne nicht ganz so erbarmungslos empfunden wird, möchte ich mit diesem Eis eine kleine Abkühlung verschenken. Die himmelblaue Köstlichkeit ist in zwanzig Minuten zubereitet und kann dann genussvoll auf der Zunge zergehen.

Liebe Petra, herzlichen Glückwunsch zum 5. Blog-Geburtstag und ich wünsche Dir weiterhin so kreative Ideen für köstliche Rezepte. Diesen köstlichen Eisbecher habe ich anläßlich des Geburtstages für Petra von http://www.oberstrifftsahne.com aus fünf Zutaten kreiert.

Rezept für vier Personen

Zutaten für das Eis:

  • 250 g Mascarpone
  • 100 ml Sirup Curacao Blau von Monin
  • 100 ml süße Sahne
  • 200 ml Milch
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung:

Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Mixstab cremig pürieren. Danach die flüssige Masse in die Eismaschine geben und nach Vorschrift das Eis zubereiten. Das cremige Eis dann mit Obst und Raffaellos in hübschen Gläsern anrichten. Und das Ganze einfach nur genießen!

King Prawns mit Mango-Apfel-Salanova-Salat

King Prawns mit Mango-Apfel-Salanova-Salat

Zum Salat passt frisch, gebackenes Brot und ein Glas Sekt wunderbar dazu.

 

Ein köstlicher, frischer und schnell zubereiteter Salat, für den man nur wenige Zutaten benötigt. Dieser Salat kann als kleine Mahlzeit am Abend mit frisch gebackenem Brot oder als delikate Vorspeise serviert werden. Für diesen Salat habe ich erstmals Salanova ausprobiert. Bei diesem Salat handelt es sich um eine Neuzüchtung von grünem Blattsalat, der im Münsterland rund zehn Jahre lang gezüchtet wurde. Er hält sich deutlich länger im Kühlschrank als herkömmlicher grüner Salat.

Mango-Apfel-Salanova-Salat mit King Prawns

King Prawns-Apfel-Mango-Salat eine kleine Köstlichkeit zum Abendessen.

 

Rezept für vier Personen

Zutaten für den Salat:

  • 1 essreife Mango
  • 1 Apfel, vorzugsweise Granny Smith
  • 1 halben Kopf Salanova
  • Ingwer, etwa 2 cm
  • etwas Chili
  • 2 EL Apfelessig
  • 3-4 EL Zucker
  • Zitronenabrieb

Zutaten für die Garnelen:

  • 250 g King Prawn
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl
  • Salz

Zubereitung:

Zunächst die Garnelen vom Darm befreien –falls noch nicht geschehen-, waschen und trocken tupfen. Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Garnelen, Öl, Salz, Knoblauch und Zwiebeln mischen und eine Stunde marinieren.

In der Zwischenzeit die Mango und den Apfel schälen, in feine, kleine Würfel schneiden, den Salat waschen, trocken schleudern, zupfen und in eine Schüssel geben. Ingwer dünn schälen, reiben und etwas frischen Chili klein hacken. Alle Zutaten mit 2 EL Öl, 3-4 EL Zucker, etwas Salz und Zitronenabrieb mischen.

Den Salat auf einem Teller im Servierring anrichten und die marinierten, abgetropften Garnelen auf dem Salat verteilen.

Tipp:

Als Vorspeise reicht diese Menge für vier Personen und als kleines, delikates Abendbrot mit frisch gebackenem Brot und einem Glas Sekt für zwei Personen.

King Prawns mit Mango-Apfel-Salanova-Salat

Zum Salat passt frisch, gebackenes Brot und ein Glas Sekt wunderbar dazu.

Europakochen 2016 – Blog-Event zur Europameisterschaft im Fußball

euro_kochen_500x112

Mein Rezept zum Blogevent „Europakochen“ 2016 bei „Aus meinem Kochtopf“

Huhn-Lauch-Pie aus dem Backofen

Ein Rezept aus dem mittelalterlichen Wales.

 

Das kleine Wales stand beim Fußball stets im Schatten seines großen Bruders England. In der Qualifikationsgruppe B konnte sich die Nationalmannschaft von Wales souverän durchsetzen und nahm erstmals in der Geschichte an einer Europameisterschaft teil. Die walisischen Fußballspieler spielten am 06. Juli 2016 im Parc Olympique Lyonnais im Halbfinale gegen die Mannschaft von Portugal.

Das Ergebnis lautete Portugal 2: – Wales 0.

Wales Online schrieb nach dem Spiel:

„Der Traum ist vorbei. Danke, Wales, das war historisch! Das war ein Abenteuer wie keines je zuvor, und alle sind mitgerissen worden. Wie können Worte diesem Abenteuer gerecht werden, bei dem Männer vor Stolz und vor Glück geweint haben? Ab jetzt wird es keine Tränen mehr geben. Diese EM wird für immer in unseren Herzen und Köpfen weiterleben.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Die Waliser bemühten sich, ihr kulturelles Erbe zu schützen, indem sie ihre alten Traditionen bewahren. Die walisische Küche ist ein wichtiger Teil dieser walisischen Kultur. Aus diesem Grunde habe ich in diesem Kochwettbewerb ein historisches  Rezept aus dem mittelalterlichen Wales für die walisische Mannschaft gekocht.

Das Gericht entfaltet beim Backen im Ofen wunderbare Aromen, deren Duft sofort verführerisch in die Nase steigt. Huhn-Lauch-Pie ist ein bodenständiges, sehr schmackhaftes  Gericht, welches ihr unbedingt einmal ausprobieren solltet.

Der Thymian gibt dem Ganzen einen unnachahmlichen Geschmack und Duft.

Der Thymian gibt dem Ganzen einen unnachahmlichen Geschmack und Duft.

Rezept für vier Personen

Zutaten für das Ragout:

  • 1 kg Hähnchenschenkel
  • 200 g Schinkenwürfel
  • 2 Stangen Lauch
  • 4 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Creme fraiche
  • 1 EL Senf
  • 1 Ei
  • Olivenöl, Geflügelfond, Thymianzweige, Salz, Pfeffer, Mehl

Zutaten für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • ½ TL Salz
Huhn-Lauch-Pie

Huhn-Lauch-Pie, ein köstliches und bodenständiges Gericht.

 

Zubereitung:

Für den Teig Mehl, Salz mischen und die kalte, klein gehackte Butter ringsherum verteilen. Mit den Händen werden die Zutaten rasch zu einem glatten Teig verarbeitet. Dieser wird anschließend  zu einer Kugel geformt, in Folie gewickelt und für 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt.

Backofen auf 180° C vorheizen.

Möhren schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Lauch waschen, putzen und in schmale Ringe schneiden. Blättchen von den Thymianzweigen abstreifen. Hähnchenkeulen enthäuten und das Fleisch in Würfel schneiden.

Knoblauch fein hacken und in einer Pfanne anschwitzen, Hühnerfleisch, Schinkenwürfel zugeben und etwas anbraten. Möhrenscheiben und Lauch zugeben und weiter kurz anbraten. Etwas Mehl (etwa 1 EL) überstäuben und Geflügelfond angießen. Mit Salz, Pfeffer, Thymianblättchen abschmecken und etwa zehn Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Zum Schluss wird Creme fraiche und der Senf untergerührt.

Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und Kreise ausschneiden. Ofenfeste Förmchen mit dem Ragout  füllen und je einen Teigkreis obenauf legen. Förmchen am Rand mit Eiweiß bestreichen und die Teigränder gut fest drücken. In die Mitte der Teigfläche ein kleines „Abzugsloch“ schneiden. Ringsherum mit kleinen Teigstücken eine Verzierung anbringen. Teigfläche mit Eigelb bestreichen, mit Thymianzweigen belegen und  etwa 30 Minuten goldgelb backen.

Huhn-Lauch-Pie aus dem Backofen

Ein Rezept aus dem mittelalterlichen Wales.

Sieg im Finale – Cookingpokal 2016

Fürstliches Menü

Was für ein großartiges Erlebnis! Am 18. Juni 2016 konnte ich den Wettbewerb der Hobbyköche um den Thüringer Cookingpokal, der unter der Schirmherrschaft der Thüringer Landwirtschaftsministerin Birgit Keller stand, für mich entscheiden.

Der Wettbewerb wurde Anfang Mai unter dem Motto „Der Kloß ist los“ mit einem Vorentscheid im Möbelhaus Finke in Elxleben gestartet. Bestimmte Lebensmittel, die regional und saisonal sein sollten, waren vorgegeben und zu verwenden. Alles andere war unserer Kreativität überlassen. Das Viertelfinale mit Bratwurst und Brätel fand in der 1. Deutschen Grill & BBQ-Schule Erfurt und das Halbfinale mit Täubchen, Blutwurst und Thüringer Senf im Restaurant Venerius in Eckolstädt statt.  Meine Gerichte brachten mich so von Etappe zu Etappe und letztendlich bis ins Finale.

Im 4-Sterne-Restaurant „Dorotheenhof“ Weimar konnte ich im Finale des großartigen Wettbewerbes an jenem Tag mein Können unter Beweis stellen. Meine Mitbewerberin und ich hatten fünf Stunden  Zeit, um ein Drei-Gänge-Menü im finalen Kochen zuzubereiten. Früh um 10.00 Uhr startete der Wettbewerb. Es war alles bestens vorbereitet und wir zwei Frauen konnten sofort zu Messer, Löffel, Pfanne und Kochtopf greifen. In den nächsten Stunden war volle Konzentration, handwerkliches Können und viel Kreation angezeigt.

Mein „Fürstliches Menü“ widmete ich der Maria Pawlowna Romanowa, Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach zum 230. Geburtstag im Februar 2016. Als weltoffene Weimarer Bürgerin initiierte sie mit Geld, Ideenreichtum und unternehmerischem Ehrgeiz den Aufbruch Weimars in ein neues Zeitalter, das sogenannte „Silberne Zeitalter“.

Für die Vorspeise zum Wettbewerb bereitete ich eine Rote-Bete-Variation, zum Hauptgang Zanderfilet an einem Püree von weißen Bohnen und zum Dessert eine Pawlowa mit Erdbeeren zu. Bestimmte Teile meines Menüs bekamen einen Hauch von essbarem Blattgold.

Rote-Bete-Variationen

Frischkäsebällchen mit Rote-Bete-Würfel, die in Johannisbeersaft gegart wurden, Nocken von Roter Bete mit Mayonnaise und Knoblauch, Kamille-Vinaigrette, Wachteleier und Kapernäpfel mit einem Hauch von Gold

Zanderfilet an Püree von weißen Bohnen

Zanderfilet an Püree von weißen Bohnen, gebratenem Speck, gerösteten Zwiebeln, Kirschtomaten, Orangen-Thymian-Jus und vergoldeten Kapernäpfeln

Kleine Pawlowa mit Erdbeeren

Kleines Baisertörtchen gefüllt mit Schokoladen-Sahne-Creme, mit frischen Erdbeeren und einem Hauch von Gold

Die vorgegebene Zeit für den Wettbewerb neigte sich zu Ende, die Aufregung war groß, denn jetzt hieß es Farbe bekennen. Nacheinander präsentierten wir der achtköpfigen Jury unsere Kreationen. Die Spannung stieg. In einer geheimen Wahl wurde durch die Jury die Siegerin ermittelt.  Als Siegerin des Thüringer Cookingpokals 2016 wurde ich ermittelt. Das konnte ich in diesem Moment kaum fassen. Meine Freude war riesengroß. Ich werde diesen Wettbewerb mit Sicherheit nie vergessen und das tolle Erlebnis in meinem Herzen bewahren.

Dorotheenhof Weimar

Beim Anrichten meines Desserts

Von Christina Rommel, Musikerin und Genussbotschafterin Thüringens, bekam ich den begehrten gläsernen Pokal überreicht. Eine unglaubliche Riesenfreude! Über viele wertvolle Geschenke freute ich mich ebenso. So bekam ich vom Möbelhaus Finke einen wunderbaren Kaffeevollautomaten, von der Porzellanmanufaktur Kahla einen Gutschein, von Tanya Harding aus Arnstadt einen Gutschein und eine Eintrittskarte für die inoga-Fachmesse und Olympiade der Köche in Erfurt geschenkt. Diese Erlebnisse werde ich nun verarbeiten, genießen und mit sehr viel Freude daran zurückdenken.

Übergabe des Cookingpokals von Christina Rommel, Genußbotschafterin Thüringens

Außerdem ist es mir ein Herzensbedürfnis der Initiatorin für den Cookingpokal, Petra Hermann, aus Weimar herzlich zu danken. Des Weiteren haben alle beteiligten Restaurants, die es uns ermöglichten bei ihnen zu kochen, mit Interesse, Umsicht und Engagement zum Gelingen der Wettbewerbe beigetragen. Herzlichen Dank dafür!

Den Kochlöffel werde ich – neben meiner Malerei – mit Sicherheit nicht aus der Hand legen, das verspreche ich hier.

(Fotos mit freundlicher Genehmigung von Cookingpokal.)

Göttliche Erdbeerzeit

Fruchtiges Erdbeereis

Mit wenig Zucker frisch zubereitet eine Köstlichkeit.

Dieses Rezept habe ich bei der luxemburgischen Sterneköchin Lea Linster gesehen und zubereitet. Ich habe bei der Herstellung des Erdbeereises einen Löffel weniger Zucker genommen als im Originalrezept angegeben wurde. Aber das ist jedem selbst überlassen bzw. Geschmackssache.

Zutaten:

  • 500 g Erdbeeren
  • 3 EL Zucker
  • ½ Orange (Saft)
  • ½ Zitrone (Saft)
  • 100 mlSahne

Zubereitung:

Erdbeeren putzen, waschen und etwas zerkleinern.

Alle Zutaten in einen Mixer geben, fein pürieren, gut vermischen und die Masse in die Eismaschine geben. Nach etwa zwanzig Minuten ist das köstliche Erdbeereis für vier Personen fertig.

Entweder pur oder mit frischen Erdbeeren, geschlagener Sahne und einigen Minzblättchen genießen.

Sommerköstlichkeit

Pur mit Minze und ohne Sahne…man kann nicht widerstehen.

August Heinrich von Fallersleben befand vor langer Zeit vortrefflich, dass die Erbeere nur für Engel gemacht sei:

Erdbeeren, sie lachen von fern mich schon an,

Ich hab‘ so recht meine Freude dran.

So oft ich sie kostete, hab‘ ich gedacht,

Gott hat sie wohl nur für die Engel gemacht.

So duftig, so schön von Farb‘ und Gestalt,

Die herrlichste Frucht im ganzen Wald!

O könnt‘ ich sie pflücken

An jedem Ort,

Ich würde mich bücken

In Einem fort!