Frühlingssüppchen mit Brennnesseln

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Der Frühling bietet in Wald und Flur zurzeit wieder eine Fülle von frischen Kräutern. Jung, knackig und frisch recken sie ihre zarten Blättchen der Sonne entgegen. Wer hat sich schon mal solch ein köstliches Süppchen gekocht? Die Aromen der frischen Kräuter sind fantastisch. Im Supermarkt kann man diese Köstlichkeiten nicht kaufen. Da heißt es entsprechende Literatur lesen, um Standorte und Jahreszeiten, in denen die Kräuter wachsen zu kennen. Es wachsen in der Natur viele essbare Pflanzen, die ein kulinarisches Mahl ergeben. Seit vielen Jahren befassen wir uns – mein Mann und ich – mit den Geschenken der Natur und besitzen zahlreiche Kräuterbücher, die wir regelmäßig studieren.

Was gibt es Schöneres als von einem Spaziergang in der Natur schmackhafte Kräuter mitzubringen. Und wer jemals diesen Geschmack der Frische und die Vielfalt der Aromen auf der Zunge hatte, wird öfter mal beispielsweise ein Brennnessel-Süppchen kochen. Garantiert! Und keine Angst die Brennnesseln brennen nicht auf der Zunge!

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

• 2 Handvoll Brennnesseln
• 1 Handvoll Spinat
• 1 Handvoll Koriander
• ½ Liter Gemüsebrühe
• 2 EL Olivenöl
• 1 EL Butter
• Frühlingszwiebeln
• 200 g Crème fraîche
• Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Brennnesseln, Spinat, Koriander putzen, waschen und trocken schütteln. Zwiebeln in Würfelchen schneiden. In einem Topf Butter und Öl zerlassen, die Zwiebelwürfel, die Brennnesseln, den Spinat und die Korianderblätter kurz anschwitzen. Die Gemüsebrühe einfüllen, aufkochen lassen und kurz bei milder Hitze köcheln lassen. Crème fraîche dazu geben, mit Salz, Pfeffer würzen und das Süppchen abschmecken.

Das Süppchen habe ich mit einem Brennnesselblatt, Hornveilchen, Gänseblümchen und im Mörser zerstoßenem Pfeffer angerichtet.

Guten Appetit!

Frühlingssalat mit Gänseblümchen

 

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Die frischen Zutaten, welche ich ausreichend im Hause hatte, verführten mich heute geradezu einen frühlingshaften Salat zu zaubern. Kreative Salate sind immer was Besonderes und Leckeres!

Das knackige Gemüse habe ich zunächst unter kaltem Wasser abgewaschen. Dann machte ich mich ans Schnippeln. Grüner Spargel, Frühlingszwiebeln und Tomaten habe ich in feine Scheiben geschnitten. Die Spitzpaprika kam für 10 Minuten bei 200° C in den Backofen. Danach konnte ich die feste Haut vom Paprika prima abziehen. Paprika halbieren und die Kerne entfernen.

Aus weißem Balsamico, Olivenöl, Ahornsirup, Salz und weißem Pfeffer habe ich für meinen Salat ein feines Dressing gemacht. Dieses habe ich vorsichtig über meinen angerichteten Salat geträufelt.

Angerichtet habe ich meinen köstlichen Frühlingssalat mit den zarten Frühlingsblühern, den dekorativen Gänseblümchen, die ich zuvor frisch auf einer saftigen Wiese gepflückt hatte.

Guten Appetit

Fünf Köpfe bringen einen guten Salat zustande:
Ein Geizhals, der den Essig träufelt,
ein Verschwender, der das Öl gibt,
ein Weiser, der die Kräuter sammelt,
ein Narr, der sie durcheinander rüttelt,
ein Künstler, der den Salat serviert.

Jean Anthelme Brillat-Savarin

French Toast – gefüllt mit Schokoladencreme und Erdbeeren

French Toast mit Erdbeeren

French Toast oder Arme Ritter kennt fast jeder. Weißbrotscheiben werden in eine Ei-Milch-Mischung getaucht und in Butter gebraten. In meiner Kindheit waren sie ein preiswertes Dessert. Es war stets etwas Besonderes, die in der Pfanne gebrutzelten Toasts mit Obst zu genießen!

Man kennt sie auch in vielen anderen Ländern allerdings unter einer anderen Bezeichnung. In Kanada und den USA nennt man die zubereiteten Toastscheiben French Toast. Man isst die einfache Köstlichkeit dort als süße Variante bereits zum Frühstück.

So, aber jetzt zu meinem Rezept. Für die köstlichen Armen Ritter habe ich Toastscheiben mit Haselnuss-Nougat-Creme und Erdbeeren gefüllt, gerollt und in Butter gebraten. Danach in braunem Zucker wälzen und noch warm mit frischen Erdbeeren und Eis genießen.

Rezept für zwei Personen:

Zutaten:

• 4 Toastscheiben
• 2 Eier
• 6 EL Milch
• 2 EL Butter
• 1 Packung Vanillezucker
• Haselnuss-Nougat-Crème
• Frische Erdbeeren
• Minze
• Butter zum Braten
• Vanilleeis
• Vanillesoße

Zubereitung:

Die Rinde von den Toasts entfernen und die Scheiben mit einem Nudelholz plattieren. Die Scheiben mit der Nuss-Nougat-Creme bestreichen. Darauf werden Scheiben von frischen Erdbeeren fächerartig im unteren Drittel aufgelegt. Die Scheiben nun vorsichtig aufrollen.

Eier, Milch und Vanillezucker in eine flache Schüssel geben und alle Zutaten mit der Gabel verschlagen. Die Rollen werden in die Eier-Milch-Mischung getaucht und in der Pfanne mit etwas Butter von allen Seiten goldgelb gebraten. Anschließend werden die Röllchen mit braunem Zucker bestreut.

Angerichtet habe ich die Röllchen mit frischen Erdbeeren, Vanillesoße, Erdbeermark, Vanilleeis und frischer Minze.

Guten Appetit!

Kabeljau mit Mango-Kachumber-Salat

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Vor Kurzem fiel mir im Internet der indische Sternekoch Vineet Bhatia mit seinen Rezepten auf. Geboren in Mumbai/Indien fand er seinen Lebensmittelpunkt in London und eröffnete dort vor 15 Jahren sein Restaurant mit einem Michelin-Stern. Harmonisch fügt er Elemente der indischen und französischen Küche zu leichten Gerichten zusammen. Die Vielfalt der Gewürze spielen dabei eine große Rolle.

Bisher hatte ich mich in meiner Küche noch nicht an indischen Gerichten versucht. In Restaurants lernte ich natürlich hin und wieder Speisen in ihrer Aromenvielfalt aus Indien kennen. Es war stets ein köstlicher Genuss.

Heute entschied ich mich, Kabeljau mit Mango-Kachumber-Salat in Anlehnung an ein Rezept von Vineet Bhatia zuzubereiten. Kachumber-Salat ist die indische Version eines gehackten Salates mit verschiedenen frischen Zutaten, Zitronen- oder Limetten-Dressing, Chili, Koriander und Minze.

Das Original-Rezept habe ich durch einige andere Zutaten leicht verändert. Es war köstlich und wunderbar leicht!

Rezept für 2 Personen

Zutaten für den Fisch:

• 300g Kabeljau
• 1 TL Pasta de aji Amarillo
• 1 fein gehackte Knoblauchzehe
• 1 EL Limettensaft
• 1 EL gehacktes Koriandergrün
• Salz
• 20 g Quinoa

Zutaten für den Mango-Kachumber-Salat:

• 1 frische, gewürfelte Mango
• 1 EL gehackte, rote Zwiebeln
• 1 geschälte, entkernte, gewürfelte Tomate
• 1 grüne, gehackte Chilischote
• 1 EL Limettensaft
• 2 EL Granatapfelkerne
• 20 ml Olivenöl
• 1 TL Kreuzkümmelpulver
• Salz, Pfeffer, Rohrzucker
• Koriander und Minze, gehackt
• 2 halbierte und gegrillte Limetten

Zubereitung:

Für die Marinade wird die Pasta de aji Amarillo, die gehackte Knoblauchzehe, das Koriandergrün, der Limettensaft und das Salz gut vermischt. Damit wird der Fisch eingestrichen und etwa 20 Minuten mariniert.

In der Zwischenzeit werden Olivenöl, Limettensaft und Salz zu einer Soße verrührt und mit den übrigen Zutaten für den Mango-Kachumber-Salat vermischt. Anschließend nochmals abschmecken und kaltstellen.

In einer Pfanne ohne Öl wird Quinoa leicht geröstet. Die halbierten Limetten werden in der Pfanne leicht gegrillt.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Den marinierten Fisch auf einer Seite mit Quinoa bestreuen und beidseitig kurz in der Pfanne mit wenig Öl anbraten. Anschließend wird der Fisch für 5 Minuten im Backofen fertig gegart.

Den Kabeljau mit dem Mango-Kachumber-Salat und den gegrillten Limettenhälften anrichten.

Guten Appetit!

Biskuit-Omelett mit Pariser Creme und frischen Erdbeeren

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Rezept für 4 Personen

Zutaten für die Omeletts:
• 25 g Mehl
• 1 Ei
• 25 g Zucker

Zutaten für die Pariser Creme:                                                                                                           • 200 ml süße Sahne
• 150 g Vollmilch Kuvertüre
• 50 g dunkle Schokolade mit 70 % Kakoanteil

Zubereitung:                                                                                                                                  Sahne in einem Topf zum Kochen bringen, die zerkleinerte Kuvertüre und Schokolade in der köchelnden Sahne auflösen und anschließend abkühlen lassen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 180° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Aus Backpapier 4 Quadrate mit einer Größe von 15x 15 cm ausschneiden und darauf Kreise mit einem Durchmesser von etwa 12 cm zeichnen. Quadrate auf das Backblech legen.

In einer Schüssel das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen, wobei der Zucker in drei Portionen zugegeben wird. Die Mischung soll durch das Schlagen eine cremige, helle Konsistenz bekommen.
Darauf wird das Mehl gesiebt und vorsichtig unter die Eimasse gehoben.

Mit einem Esslöffel wird der Teig auf die vorgezeichneten Kreise verteilt und im Ofen etwa 8 Minuten gebacken. Nach dem Backen lässt man die Biskuittaler abkühlen. Danach werden sie umgedreht und das Backpapier vorsichtig abgezogen. Das Gebäck wieder auf das Backpapier legen.

Die Pariser Creme nochmals kurz schlagen und in einen Spritzbeutel füllen. Nun einen länglichen Streifen – von oben nach unten – spritzen. Darauf einige Erdbeerhälften geben und wieder Creme aufspritzen. Mit einigen Erdbeerhälften dekorieren und die Seiten des Biskuits hochklappen und leicht festdrücken.

Zum Schluss etwas Puderzucker darüber stäuben und mit einer Tasse Kaffee genießen.

Gebacken, gemalt und gespachtelt

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Der Expressionist Franz Marc schuf 1911 das bekannte Gemälde „Das blaue Pferd“. Er verwendete bei diesem Bild reine Spektralfarben wie Blau, Grün, Rot und Gelb. Durch die Wahl der kräftigen Farben verlieh er seinen Bildern Spannung, die uns auch heute berühren.

Dieses bekannte Bild habe ich vor einigen Tagen mit gefärbter Buttercreme auf eine Torte gespachtelt und gemalt. Den Bisquit-Tortenboden – Durchmesser 20 Zentimetern – habe ich einmal durchgeschnitten, mit Johannisbeermarmelade und einer dünnen Schicht Buttercreme gefüllt.

Mit diesem Projekt wollte ich meine beiden Hobbys Malen und Kreativität in der Küche „Kochen und Backen“ miteinander verbinden. Es war eine außergewöhnliche Arbeit mit Buttercreme zu malen und zu spachteln, die viel Geduld, eine ruhige Hand sowie Geschicklichkeit erforderte.

Als nächste Arbeit werde ich die berühmte Stifterfigur im Naumburger Dom „Uta von Naumburg“ kreieren.

Meine Familie war begeistert, denn der Kuchen mit dem Gemälde schmeckte sehr lecker.

 

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Schokoladen-Birnen-Kuchen für die Glücksmomente

 

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Glücksmomente hat jeder Mensch gern und er braucht diese auch für das persönliche Wohlbefinden. Es gibt die großen Augenblicke aber auch die kleinen Momente voller Glück.

Ich erinnere mich an eine solche Situation in meiner Kindheit. Da ich in einer großen Familie mit mehreren Geschwistern aufgewachsen bin, war Geld nicht so üppig vorhanden. Es wurde versucht gerecht zu teilen. Geschenke für uns Kinder zum Geburtstag und zu Weihnachten waren sehr bescheiden. Wir konnten uns jedoch darüber auch sehr freuen.

So trug es sich zu, dass ich an meinem 12. Geburtstag im kalten, trüben Novembermonat diesen besonderen Glücksmoment hatte. Ich erinnere mich heute noch sehr gut daran. Auf meinem Geburtstagstisch stand ein selbst gebackener Kuchen mit Birnen aus dem eigenen Garten. Überzogen war er mit etwas Schokolade, duftete lecker und sah sehr verführerisch aus. Neben dem Kuchen lag das wunderschöne Buch „Geschichten aus 1001 Nacht“ im hellroten Leineneinband. Für mich als „Leseratte“ eine tolle Überraschung. Was für Glücksmomente!

Einige Jahre später, als ich selbst backen und kochen konnte, gehörte der Birnen-Schokoladen-Kuchen jedes Jahr auf meinen Geburtstagstisch. Und so ist es bis heute geblieben, die Sache mit den kleinen, bescheidenen Glücksmomenten und dem schokoladigen Genuss. Ich liebe diesen Kuchen!

Rezept für eine Kastenform

Zutaten:

• 3 große Birnen Williams Christ
• 200 g Zucker
• 125 weiche Butter
• 250 g Mehl
• 4 Eier
• 50 ml Milch
• 3 EL Kakao
• 1 Backpulver
• 100 g gehackte Mandeln
• 200 g Vollmilch-Kuvertüre und 200 g dunkle 70%ige Schokolade
• ½ TL Zimt

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten und abkühlen lassen.
Die Birnen schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Eier mit dem Zucker und der Butter schaumig rühren. Das Mehl mit dem Kakao, Zimt und Backpulver mischen, sieben, zur die Butter-Zucker-Ei-Mischung und dabei die Milch unterrühren. Anschließend die Birnenstückchen und die gerösteten Mandeln dazu geben und gut verrühren. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und etwa 60 Minuten backen.

Den Kuchen nach dem Abkühlen mit der im Wasserbad geschmolzenen Kuvertüre überziehen. Man kann den Kuchen natürlich mit weiteren Dekorationen versehen.  So kann man beispielsweise flüssige Schokolade auf Bläschenfolie geben und im Kühlschrank fest werden lassen. Anschließend bricht man sich passende Stücke ab. Ein dekoratives Muster ergibt sich auch, wenn man sich Folienstreifen in der Höhe und Umfang des Kastenkuchens zurechtschneidet. Darauf zieht man mit flüssiger Schokolade ein Gitter und lässt dieses fest werden. Das Gitter drückt man dann rings um den Kuchen herum und zieht die Folie ab. Mein Gitter habe ich noch mit einem braunen Seidenband verziert. Den Kuchen habe ich oben mit selbst gemachtem Himbeerzucker, Pralinen, kandierten Birnenscheiben und Schokoladengitter verziert.

Dem Birnen- und Augenschmaus mit diesem saftigen, schokoladigen Kuchen steht nun nichts mehr im Wege!

Der Birnenschmaus
So komm, du lieber Sonnenschein,
Lass unsre Birnen gut gedeih’n!
Und wenn sie gelb geworden sind,
Dann komm und wehe, lieber Wind!
Komm, Wind, und schüttle jeden Ast
Und lad‘ uns alle samt zu Gast!
Dann eilen wir zum Haus hinaus
Und halten einen Birnenschmaus.

Hoffmann von Fallersleben

 

Thüringer Backzeit

Am gestrigen Tag, dem 07.März 2019, fand im Jenaer Kaffeehaus Gräfe ein Backevent der besonderen Art statt. Das Event wurde durch die Thüringische Landeszeitung, Ostthüringer Zeitung und Thüringer Allgemeine gestaltet und im hübschen Kaffeehaus Gräfe der Universitätsstadt Jena durchgeführt. Die Leserinnen der Tageszeitungen waren aufgerufen Rezepte und Fotos ihrer gebackenen Köstlichkeiten für den Wettbewerb einzureichen. Zahlreiche Hobbybäckerinnen folgten dem Aufruf und nahmen mit ihren Kreationen am Wettbewerb teil. Durch das Internet wurde ich auf diesen Wettbewerb aufmerksam und beteiligte mich ebenfalls, obwohl ich im südlichen Sachsen-Anhalt wohne, am Backevent. Mein Beitrag war der heißgeliebte, schokoladige Birnenkuchen aus meiner Kinderzeit, den ich jedes Jahr im November backe.

Am 01. April 2019 erscheint ein Magazin mit allen Rezepten des gestrigen Backevents.

Mein herzliches Dankeschön den Organisatoren für diesen wunderschönen und kreativen Tag.

Köstliche, exquisite Kartoffelsalat – Torte

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Der Frühling naht bzw. verwöhnt uns seit einigen Tagen das Wetter mit warmen Temperaturen und herrlichsten Sonnenschein. Bald werden wieder Garten- und Grillfeste in den Gärten, auf Balkons und Terrassen ausgerichtet und gefeiert. Das wunderbare Frühlingswetter lädt jetzt bereits dazu ein. Verzaubern Sie die Familie und Gäste mit Ihren Grillrezepten und meiner eigens dafür kreierten Kartoffelsalat-Torte.  Strahlende Sonne, der Duft gegrillter, herzhafter Steaks und meine bunte Kartoffelsalat-Torte werden allen Gästen ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

Rezept für 6 Personen

Zutaten:

• 600 g festkochende Kartoffeln
• 400 g blaue Kartoffeln, z.B. Vitelotte
• 200 g Möhren
• 1 l helles Bier
• 2 EL mittelscharfen Senf
• 2 EL Ahornsirup
• 4 EL Apfelessig
• 6 EL Olivenöl
• 250 ml Gemüsebrühe
• 150 ml Gurkenwasser
• 250 g Mayonnaise
• 200 g Crème fraîche
• 150 g Frischkäse
• 5 Dillgurken
• 1 mittelgroße Zwiebel
• 1 grünen Apfel, z.B. Granny Smith
• 1 roten Apfel, z.B. Braeburn
• 100 g zarte Erbsen/Konserve
• 8 Radieschen
• 8 Wachteleier
• Grünen Senf, z.B. Maille 3 Herbes – Senf mit Kräutern
• Verschiedene Kräuter, z.B. Petersilie, Dill, Koriander, Schnittlauch, Kresse
• Salz, Pfeffer
• Bockwurst

Zubereitung heller Kartoffelsalat:

Die hellen Kartoffeln in der Schale waschen, in einen Topf geben, so viel helles Bier darüber gießen, dass sie bedeckt sind. Etwa 20 Minuten auf kleiner Flamme kochen lassen, abgießen, auf der ausgeschalteten Herdplatte ausdämpfen lassen. Nachdem sie abgekühlt sind, werden sie in kleine, gleichmäßige Würfel (Brunoise) geschnitten, in eine Schüssel gegeben und mit der Brühe übergießen.
Nachdem das Dressing zugefügt wurde, wird der Salat mit dem gewürfelten, grünen Apfel, Gurkenwürfeln und den Erbsen vermischt. Gehackte Kräuter zufügen und gut durchziehen lassen. Danach nochmals abschmecken.

Zubereitung blauer Kartoffelsalat:

Mit den blauen Kartoffeln wird mit einer Ausnahme gleichermaßen wie beim hellen Kartoffelsalat verfahren. Die gewaschenen Kartoffeln werden ebenfalls mit der Schale in Bier in einem Dämpfeinsatz gedämpft. So bleibt die schöne blaue Farbe erhalten. Brühe angießen.
Möhren schälen und in einem Topf mit Wasser bissfest garen, abkühlen, ebenfalls in kleine Würfel schneiden und in die Schüssel zu den blauen Kartoffeln geben.
Nachdem das Dressing zugefügt wurde, wird der Salat mit dem gewürfelten, roten Apfel und Gurkenwürfeln vermischt. Gehackte Kräuter zufügen, gut durchziehen lassen und ebenfalls noch einmal abschmecken.

Zubereitung Dressing für beide Salate:

Zwiebel abschälen, würfeln und in kochendem Wasser kurz blanchieren. Es verhindert, dass die Zwiebeln anfangen im Salat zu gären.
Dressing für beide Salate zubereiten. Dafür werden Olivenöl, Ahornsirup, Apfelessig, Senf, Gurkenwasser, Salz, Pfeffer in ein Glas gegeben. Das verschlossene Glas schütteln. So erhält man ein feines, cremiges Dressing. Zwiebelwürfel dazugeben, nochmals abschmecken und beide Salate damit marinieren.

Zubereitung Creme für die Torte:

Mayonnaise, Frischkäse und Crème fraîche mit einem Schneebesen gut vermischen und kühl stellen.

Weitere Zubereitung:

Wachteleier 4 Minuten kochen, abkühlen lassen und die Schale jeweils bis zur Hälfte abschälen. Radieschen waschen und mit einem scharfen Messer einschneiden, so dass 8 Einschnitte entstehen. Die einzelnen Segmente vorsichtig auseinanderbiegen und mit grünem Senf füllen. Feldsalatblättchen und Kresse waschen und trocken schütteln.

Zusammenbau der Torte:

Einen Tortenring mit etwa 20 – 22 cm auf einen Teller oder eine Tortenplatte setzen. Als erste Schicht wird der helle Kartoffelsalat eingefüllt und vorsichtig festgedrückt. Darauf kommt eine Schicht von der Mayonnaise-Creme. Mit einer Palette schön gleichmäßig verteilen. Anschließende den blauen Kartoffelsalat einfüllen. Darauf wird die restliche Mayonnaise-Creme gegeben und glattgestrichen. Zum Schluss werden die Radieschen, Wachteleier, Feldsalatblättchen und Kresse dekorativ auf der Creme angerichtet.

Guten Appetit!

Cooking Pokal 2018 – Mein finales Menü

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In meinem heutigen Beitrag stelle ich mein Wettbewerbsmenü für das Finale zum Thüringer Cookingpokal 2018 vor. Wir – vier Kandidaten aus verschiedenen Bundesländern – traten am 08. September 2018 zum Finale auf der Messe „Besser Leben“ in Erfurt an. Der Kochwettbewerb für begeisterte Hobbyköche hatte an jenem Tag seinen kulinarischen Höhepunkt. Wir Wettbewerbskandidaten kochten aus regionalen und saisonalen Zutaten jeweils eine Vorspeise, Hauptspeise und eine Nachspeise. Wir Kochenthusiasten arbeiteten äußerst konzentriert mit viel Elan, um alle drei Gerichte in der vorgegebenen Zeit der Jury präsentieren zu können.

Mit meiner Vorspeise „Causa rellena mit zarter Wachtel“ hatte ich einen kleinen kulinarischen Ausflug nach Peru gemacht. Causa rellena ist ein klassisches, schmackhaftes peruanisches Kartoffelgericht, welches von jeder Familie ganz unterschiedlich zubereitet wird. Das Gericht hatte ich mit zarter Wachtel vereinigt.

Als Hauptspeise servierte ich der Jury „Rehmedaillons auf Mole-Sauce und mit rotem Quinoa gefüllte Wirsingröllchen“. Thüringische Rehmedaillons kombinierte ich mit Quinoa. Das nussig schmeckende Inkakorn wird seit über 5000 Jahren als Kulturpflanze genutzt.

Zum Abschluss meines Menüs brachte ich „Mascarpone-Törtchen an purpurnem Mazamorra morada und Mango-Sorbet“ auf den Jury-Tisch. In Peru ist Mazamorra morada die beliebteste und berühmteste Nachspeise überhaupt. Sie wird aus gekochtem violettem Mais hergestellt und meistens mit Milchreis serviert. Ich hatte es mit einem Törtchen und Eis kombiniert.

Nach drei Stunden angestrengten Kochens verkostete die Jury alle Gerichte der Teilnehmer, vergab ihre Punkte und Bewertungen. Der spannende Wettbewerb erreichte seinen Höhepunkt als sich die Hobbyköche auf der Bühne versammelten, um die Wertungen beziehungsweise ihre Plätze zu erfahren. Mit meinem finalen Menü konnte ich im vergangenen Jahr den 3. Platz erringen und durfte das Treppchen besteigen. Darüber freute ich mich natürlich sehr. Bereits im Jahre 2016 nahm ich an diesem kreativen Wettbewerb teil und holte mir damals den 1. Platz und den Pokal.

In diesem Jahr kann ich leider nicht an den Start gehen. Wer an diesem bundesweiten Wettbewerb gern teilnehmen möchte, kann sich noch bis 31.05.2019 unter http://www.cookingpokal.de bewerben.

Meinen herzlichen Dank an alle, die diesen kreativen Kochwettbewerb organisiert und durchgeführt haben. So wurde und wird Hobbyköchen die Gelegenheit gegeben, ihr Können am Herd zu zeigen. Dankeschön dafür!

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Vorspeise für 2 Personen – Causa rellena mit zarter Wachtel

Zutaten:

2 Wachteln
250 g Kartoffeln
2 hart gekochte Eier
250 ml Mayonnaise
50 ml Creme fraiche
100 ml Milch
30 g Butter
1 EL Tomatenmark
250 ml Geflügelfond
1 Limette
1 Avocado
1 EL gelbe Amarillo-Chili-Paste
1 rote Chilischote
1 Möhre
1 Stück Sellerie
1 Stück Lauch
Schnittlauch
Pumpernickel
Salz, Pfeffer, Kurkuma

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und kochen. Durch eine Kartoffelpresse drücken und mit Milch und Butter vermischen. Mit Chilipaste, Limettensaft- und Abrieb, Salz und Pfeffer abschmecken.

Fruchtfleisch der Avocado von der Schale befreien und die Hälfte davon mit Creme fraiche vermischen. Die andere Hälfte in feine Scheiben schneiden und abdecken, damit sie nicht braun werden. In den Kühlschrank stellen.

Wachteln mit kaltem Wasser abspülen, trockentupfen, innen und außen salzen.
Öl in einem Topf erhitzen und die Wachteln bei starker Hitze rundherum goldbraun anbraten. Danach die Wachteln herausnehmen. Möhre, Sellerie und Lauch putzen, waschen, in kleine Würfel schneiden und im Topf glasig dünsten. Tomatenmark in den Topf geben, kurz dünsten und Geflügelfond aufgießen, Wachteln wieder in den Topf legen und im Backofen bei 180° C 15 Minuten schmoren.
Wachteln nach Ende der Garzeit aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Von den Wachteln die Beine entfernen und kurz vor dem Servieren nochmal kurz in der Pfanne anbraten. Die restlichen Teile der Wachteln enthäuten, das Fleisch kleinschneiden und mit etwas Mayonnaise vermischen.

Das Causa rellena wie folgt anrichten. Auf den Teller wird ein Anrichtring gestellt. Zunächst kommt in den Ring 1 EL Kartoffelpüree, darauf folgen 1 El Avocado-Creme, kleingeschnittenes Wachtelfleisch, Avocado-Scheiben und als Abschluss 1 EL Kartoffelpüree. Obenauf Causa rellena mit Mayonnaise, einer Eischeibe, einer Olive, den gebratenen Wachtelschenkeln und Schnittlauchröllchen anrichten.

 

Rehmedaillons mit Wirsingrouladen, gefüllt mit rotem QouinaIMG_3776

Hauptspeise für 2 Personen – Rehmedaillons auf Mole-Sauce und mit rotem Quinoa gefüllten Wirsingröllchen

Zutaten für Rehmedaillons:

½ ausgelöster Rehrücken
1 EL Korianderkörner
1 EL Pfefferkörner
1 El Senfkörner
10 Wacholderkörner
Salz, Pfeffer

Zutaten für Wirsingröllchen:

4 äußere, große Wirsingblätter
300 ml Brühe
100 g rotes Quinoa
50 g Frischkäse

Zutaten für die Soße:

200 ml Wildfond
100 ml Rotwein
Mole
20 g kalte Butter

Zutaten für die Kürbiskugeln:

10 Kürbiskugeln
100 ml Gemüsefond
50 ml Sahne
20 g Butter
50 g Zucker
1 cl Ahornsirup

Zutaten für Rote Bete Gel:

140 ml Rote Bete Saft
25 g Zucker
25 ml Wasser
2 g Agar Agar

Weiterhin:

1 Lauchstange
Petersilie, Schnittlauch, Thymian

Zubereitung:

Wirsingblätter in kochendem Salzwasser und einer Messerspitze Natron blanchieren, abschrecken und trocken tupfen. Für die Füllung Quinoa waschen bis das Wasser klar ist. Anschließend in gesalzenem Wasser 15 Minuten köcheln lassen. 5 Minuten ausquellen lassen. Quinoa wird dann mit dem Frischkäse und den Kräutern vermischt.
2 Wirsingblätter übereinander ausbreiten und die Füllung darauf verteilen. Die Wirsingblätter fest aufrollen und mit einem Holzspieß feststecken und in heißem Öl rundherum anbraten. Brühe aufgießen und die Röllchen etwa 30 Minuten schmoren.

Backofen auf 90 ° C vorheizen. Rehrücken abwaschen, trockentupfen und in zerstoßenen Koriander-, Pfeffer-, Senf- und Wacholderkörnern wälzen und in einer Pfanne mit Öl von allen Seiten kurz und kräftig anbraten. Anschließend im Ofen auf das Gitter legen und in 15 Minuten fertig garen und danach warm halten.

Bratenrückstand mit 200 ml Wildfond, 100 ml Rotwein und 3 g Mole aufkochen, reduzieren und mit kalter Butter montieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Für das Rote-Bete-Gel Saft der Bete mit Wasser, Zucker, 2 g Agar Agar drei Minuten kochen. Danach in den Mixer geben, mixen und durch ein Sieb streichen.

Mit dem Kugelausstecher Kugeln vom Kürbis ausstechen. Zucker in der Pfanne hellbraun werden lassen, mit Sirup ablöschen. Butter, Sahne und Brühe zugeben und einköcheln lassen. Kürbiskugeln darin kurz dünsten lassen.

Lauchstange, putzen, waschen und in einzelne Streifen schneiden und in Salzwasser blanchieren und trocken tupfen.

Zum Anrichten wird ein Streifen von der Lauchstange mittig über den Teller gelegt. Rechts und links davon wird jeweils ein Streifen Rote-Bete-Gel aufgebracht. Darauf werden die Rehmedaillons und die Wirsingröllchen angerichtet.

 

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Nachspeise für 2 Personen – Mascarpone-Törtchen an purpurnem Mazamorra morada und Mango-Sorbet

Zutaten für das Törtchen:

• 100 g Mandelbisquit
• 50 g Butter, zerlassen
• 200 g Frischkäse
• 1 Beutel Geleepulver für Götterspeise Zitronengeschmack
• 30 g Zucker
• ½ Saft der Zitrone

Zutaten für Mazamorra morada:

• 200 g Äpfel, Birnen, Pflaumen, Brombeeren, Heidelbeeren
• 170 g Lila Maispudding (Mazamorra morada)
• 30 g Zucker
• 100 ml Rotwein
• etwas Fruchtaufstrich
• Abrieb der Tonkabohne

Zutaten für Mango-Sorbet:

• 1 Mango
• 1 Limette
• 50 g Zucker
• 100 ml Weißwein

Weitere Zutaten:

• Schokolade
• Blüten
• Minzblättchen
• Fenchelpollen
Zubereitung:

Für den Törtchenboden die Biskuits zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter mischen und in Anrichtringe füllen.

Frischkäse, Zitronensaft und Zucker gut verrühren. Einen Beutel Götterspeise mit 170 ml Wasser anrühren, quellen lassen und leicht erwärmen, abkühlen lassen und zur Frischkäsemasse geben. Diese Masse auf dem Keksboden verteilen.

Für das Sorbet die Mango schälen und in kleine Würfel schneiden. Saft der Limette auspressen und mit den Mangowürfeln pürieren. Den Zucker mit 50 ml Wasser aufkochen, Mango-Püree und Weißwein zugeben. Nochmal pürieren und abkühlen lassen. Masse in Eismaschine füllen und 25 Minuten frieren lassen.

Für Mazamorra morada das Obst in Stücke schneiden und in etwas Zuckerwasser weich dünsten. Dann zum Kochen bringen und den angerührten Maispudding einrühren und kurz aufkochen. Obst, Maispudding und etwas Fruchtaufstrich mischen, mit Rotwein, Zucker und Tonkabohne abschmecken.

Auf einem Teller mit flüssiger Schokolade Muster aufbringen und fest werden lassen. Das Törtchen aufsetzen und mit einer Kugel Magosorbet anrichten. Blüten, Minzblättchen und Fenchelpollen runden das Dessert ab.

Ich wünsche einen guten Appetit!

 

Engelsfuß – hauchzarte Maracujacreme

Engelsfuß

Das hauchzarte, köstliche Dessert wird von den Brasilianern „Engelsfuß“ genannt. Nachdem ich es zu bereitet hatte, konnte ich die Bezeichnung für das Dessert vollkommen verstehen. Bei diesem Genuss hatte ich das Gefühl, als ob viele kleine „Engelsfüßchen“ voller Anmut auf meiner Zunge herumhüpfen.
Für das Dessert benötigt man nur wenige Zutaten und es ist schnell zubereitet. Am besten macht man es einen Tag vorher, damit es im Kühlschrank über Nacht gut durchkühlen kann.

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

  • 2 Eiweiss
  • 150 ml gezuckerte Kondensmilch
  • 150 ml Kokosmilch
  • 300 ml Maracujasaft
  • 5 Blatt Gelatine oder entsprechend Agar Agar
  • 4 Stück frische Maracuja-Früchte
  • Kokosflocken

Zubereitung:

Maracuja-Saft, Kondensmilch und Kokosmilch verrühren.

Gelatine in kaltem Wasser 5 Minuten einweichen, anschließend gut ausdrücken. Die Gelatine in einen Topf geben und mit 1 EL Wasser erhitzen. Dabei rühren bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Kurz abkühlen lassen, zur Mischung geben und verrühren.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen. Wenn die Masse zu gelieren beginnt, wird das geschlagene Eiweiß vorsichtig mit einem Schneebesen unter die Masse gehoben. Die Creme habe ich in 4 Puddingförmchen – mit je 150 ml Fassungsvermögen – gefüllt und im Kühlschrank über Nacht fest werden lassen.

Angerichtet habe ich meine „Engelsfüßchen“ mit etwas Fruchtfleisch der Maracuja und Kokosflocken.