Gekröntes Kartoffelpüree

Rote Bete auf Kartoffelpüree, gebratenen Champignons und gekochtes Ei mit Guacamole

Rote Bete auf Kartoffelpüree, gebratenen Champignons und gekochtes Ei mit Guacamole

 

Zugegeben es ist eine etwas eigenwillige Kombination. Aber gern versuche ich Lebensmittel in einer ungewöhnlichen Komposition auf den Teller zu bringen. Der Reiz liegt für mich darin, dass aus den Zutaten ein harmonisches Ganzes entsteht. Ich muss mir, bevor ich anfange zu kochen, gedanklich die verschiedenen Geschmäcker vorstellen können. Das gelingt meistens und nur selten geht etwas schief. Wenn Letzteres passiert, dann wird so lange daran gefeilt bis es stimmig ist. Da ist dann viel Geduld erforderlich.

Zutaten:

  • Kartoffeln
  • Rote Bete, vorgegart
  • Avocado
  • Champignons, braun
  • Eier
  • Chili
  • Limetten
  • Zwiebel
  • Petersilie
  • Koriander
  • Milch, Butter, Muskatnus, Salz

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, waschen und kochen. Daraus mit Butter, Milch, Salz und Muskatnus ein Püree zubereiten und warm stellen.

Die Avocado schälen, in kleine Würfel schneiden und mit der Gabel fein zerdrücken.. Die Chilischote halbieren, die Kerne entfernen, abspülen und würfeln. Korianderblättchen und Petersilie fein schneiden. Alle Zutaten gut vermischen  und mit Limettensaft, Limettenabrieb und Salz abschmecken.

Rote Bete auf der groben Reibe raspeln und mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Limettensaft abschmecken.

Die braunen Champignons mit einem Küchentuch abreiben und das Stilende etwas abschneiden. Champignons in feine Scheiben schneiden. Einige Pilzscheiben beiseite stellen, die dann in einer separaten Pfanne in etwas Öl und Butter gebraten werden. Salzen nicht vergessen. Zwiebel schälen,  fein würfeln und in einer Pfanne mit etwas Öl und Butter glasig anschwitzen. Die restlich Pilzscheiben zugeben und ringsherum anbraten. Etwas Mehl überstäuben und unter Rühren kurz braten, so dass sich das Mehl mit den anderen Zutaten verbunden hat. Brühe zugeben und die Pilze auf kleiner Flamme etwa 10 Minuten köcheln lassen. Pilze mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten. So habe ich eine schmackhafte, cremige Pilzsoße erhalten.

Die Eier 10 Minuten kochen, abpellen und halbieren.

Beim Anrichten habe ich für das Kartoffelpüree einen Ring benutzt. Auf das Püree habe ich die Roten Bete geschichtet und mit den extra gebratenen Pilzscheiben vervollkommnet. Beim Anrichten für das Foto habe ich auf dem Teller nur die Pilzsoße benutzt. Man kann natürlich Pilze und Soße gern verwenden. Sodann habe ich die halbierten, hartgekochten Eier auf den Soßenspiegel gesetzt und mit einem Löffel Guacamole versehen. Kresse, Rock Chives und einige eingelegte Vogelbeeren runden das Bild ab.

 

 

Blauer Schwede

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Seit einiger Zeit hatte ich mir vorgenommen aus der Kartoffel „Blauer Schwede“ eine kleine Köstlichkeit – das „Amuse gueule“ – zu zaubern. Die Idee war geboren und vor meinem geistigen Auge sah ich,  wie ich es wohl anrichten würde. So weit so gut!

Also begab ich mich auf den Weg, um in angesagten Supermärkten die blauen Kartoffeln zu kaufen. Der „Blaue Schwede“ wird Ende August/ Anfang September geerntet. Ich sah sie leider nicht in den Regalen der Gemüseabteilung liegen. Also wandte ich mich an eine verantwortliche Kollegin  der Abteilung. Sie sah mich verwundert an! Blaue Kartoffeln…ja wieso will die denn blaue Kartoffeln! Auf meine Frage wann ich denn das Produkt kaufen könne, bekam ich nur ein Schulterzucken. So erging es mir auch in anderen Märkten.

Alsdann habe ich mich in den Weiten des Internets kundig gemacht, denn meine Idee wollte ich unbedingt umsetzen. Ein paar Klicks und ich fand die Kartoffel  „Blauer Schwede“ in einem Spreewälder Hofladen. Bestellt! Und heute trafen die blauen Kartoffeln bei mir ein und ich konnte meine Idee verwirklichen. Was für ein Glück!

Zutaten:

  • Blaue Kartoffeln „Alter Schwede“
  • Sauerrahm
  • Milchschaum
  • Deutscher Caviar aus Seehasenrogen
  • Tonkin-Jasmin
  • Kresse, Rock Chives
  • Blüten vom Knobi-Gras

Zubereitung:

Die Kartoffeln in der Schale kochen, abgießen, pellen und in dicke Scheiben schneiden und auf einem Teller anrichten. Den Sauerrahm mit dem Milchschaum leicht vermischen und auf die blaue Kartoffelscheibe geben. Darauf habe ich den Sauerrahm gegeben und diesen mit einem Klecks Kaviar gekrönt. Das Arrangement habe ich anschließend mit den chinesischen Veilchen, den Rock Chives und den Blüten des Knobi-Grases dekoriert.

Das feine, kleine „Amuse gueule“ ist eine Augenweide, schnell zubereitet und lecker!

 

 

Lieblingsrezepte von 100 Foodbloggern

Lieblingsrezepte von 100 Foodbloggern und eins ist von mir dabei.

Lieblingsrezepte von 100 Foodbloggern und ich bin dabei.

Bald ist es soweit und ich werde das Buch „100 Foodblogger haben wir gefragt“ vom ars vivendi Verlag in meinen Händen halten. Am 15.Oktober erscheint es im Buchhandel. Im Buch ist mein Rezept  “ Entenbrust an Hokkaido-Kürbis-Püree mit Cumberlandsauce und Schwarzen Nüssen“, Rubrik Winter in Wort und Bild enthalten.

Ich freue mich riesig, dass mein Rezept in diesem Buch einen Platz gefunden hat! Wunderbar wäre es, wenn einige Leser, die das Gericht nachgekocht haben, mir ein Feedback geben könnten. Das wäre toll!

 

 

Kabeljaufilet mit Erdbeersalsa und Avocado

Kabeljaufilet mit Erdbeersalsa und Acocado

Rezept für zwei Personen

Zutaten:

  • 500 g Kabeljaufilet
  • Etwas Mehl
  • Salz
  • Butterschmalz
  • Salbeiblätter
  • Milchschaum

Zutaten für die Erdbeer-Salsa:

  • 250 g Erdbeeren
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 rote Chilischote
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Brauner Rohrzucker
  • 2 EL weißen Balsamico

Zutaten für den Avocado-Salat:

  • 1 essreife Avocado
  • Frischer Koriander
  • 1 Rote Chili
  • Salz
  • Limettensaft und Abrieb von der Limette

Erdbeeren waschen, trocken tupfen und würfeln. Zwiebelschalen entfernen und die Zwiebel  fein hacken. Die Chilischote halbieren, die Kerne entfernen, abspülen und würfeln. Das Öl im Topf erhitzen und die Zwiebel-, Chiliwürfel und den Zucker darin andünsten. Essig zugeben und etwa fünf Minuten leise köcheln lassen. Das Ganze abkühlen lassen,  die Erdbeeren vorsichtig unterheben und die Salsa mit Salz abschmecken.

Die Avocado schälen, in kleine Würfel schneiden. Die Chilischote halbieren, die Kerne entfernen, abspülen und würfeln. Korianderblättchen fein schneiden. Alle Zutaten gut vermischen  und mit Limettensaft, Limettenabrieb und Salz abschmecken.

Kabeljau abspülen, trocken tupfen und salzen. Anschließend mit Mehl bestäuben. Butterschmalz in der Pfanne erhitzen und den Kabeljau drei Minuten von jeder Seite braten. Einige Salbeiblätter in der gleichen Pfanne vorsichtig braten und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Beim Anrichten für den Avocadosalat einen Anrichtering benutzen. Fisch und Erdbeersalsa daneben anrichten und mit einigen Blättern Pilzkraut, Salbeiblättern, einer Limettenscheibe und Milchschaum dekorieren.

 

Erdbeerrot

Die letzten leuchtend roten Früchte auf dem Dessertteller sind meine Hommage an den diesjährigen Sommer.

Die letzten leuchtend roten Früchte auf dem Dessertteller sind meine Hommage an den diesjährigen Sommer.

Der Sommer geht. Letzte Sommerwärme und gleißendes Sonnenlicht huscht über das Land. In das Grün der Blätter mischt sich langsam feuriges Herbstrot. In den Gärten wird es wieder leiser. Die Sommergäste in Wald und Flur wie Singdrossel, Schwalbe und Lerche machen sich langsam auf den Weg in den Süden. Bald kann man wieder kleine und große Vogelschwärme am Himmel beobachten.

Ein untrügliches Zeichen, das vom Ende des Sommers kündet. Voller Wehmut habe ich heute noch einmal die erdbeerrote, sommerliche  Köstlichkeit angerichtet. Die letzten leuchtend roten Früchte auf dem Dessertteller sind meine Hommage an den diesjährigen Sommer.

 

Zutaten:

  • Frische Erdbeeren
  • Frische Himbeeren
  • Himbeeren, gefriergetrocknet
  • Mascarpone
  • Erdbeersirup
  • Granatapfelkerne
  • Kekse, Cookies mit Schokolade
  • Gelatine
  • Milch
  • Wasser
  • Frische Minzeblätter

 

Zubereitung:

Erdbeeren und Himbeeren kurz abwaschen und trocken tupfen. Die gefriergetrockneten Himbeeren und  Kekse zerkleinern.

Die Mascarpone mit etwas Milch und Erdbeersirup cremig verrühren, in einen Spritzbeutel füllen und wieder in den Kühlschrank stellen.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Erdbeersirup mit Wasser aufkochen, die ausgedrückte Gelatine zugeben, mit dem Schneebesen gut verrühren und eine Minute aufkochen lassen. Das Ganze etwas abkühlen lassen. Danach in kleine Förmchen füllen und in den Kühlschrank stellen.

Angerichtet habe ich das Ganze auf einem Teller, indem ich einen Spiegel aus den gefriergetrockneten, zerkleinerten Himbeeren aufgestreut habe. Neben den Himbeeren ordnete ich die zerkleinerten Cookies an. Vervollkommnet wurde das Arrangement mit frischen Erdbeeren, frischen Himbeeren, den selbst gemachten Gelatine-Erdbeer-Früchtchen und einigen rosa Tupfern der Mascarpone-Creme. Einige Minzblättchen und Granatapfelkerne rundeten mein Bild vom diesjährigen „Erdbeersommer“ ab.

 

Black Angus Entrecôte mit einem Topping von Speck an Bratkartoffeln

Black Angus Entrecôte from Ireland

Black Angus Entrecôte mit Speck-Topping an Bratkartoffeln ein außergewöhnlicher Genuss.

 

Heute haben wir uns mal ganz was Besonders gegönnt. Entrecôte  mit einem Topping von kleinen Speckwürfelchen an Bratkartoffeln, Brokkoli, Kirschtomaten, einem selbst gemachten Dip, rote Pfefferbeeren,  Kapuzinerkresse und  delikate Pilzkrautblätter. Hin und wieder muss das sein.

Außergewöhnlich zart und saftig ist das Entrecôte, welches aus der Hochrippe des Rindes stammt. Das Fleisch, welches ich verwendet habe, stammt von Rindern aus Irland, die in natürlicher Weidehaltung aufwuchsen. Die Rinder haben ein gutes und ausgewogenes Leben. Deshalb ist das Fleisch so wunderbar marmoriert, zart und unglaublich wohlschmeckend.  Es zergeht förmlich auf der Zunge!

Mit dem Genuss von Entrecôte lernt man den ganz besonderen Geschmack zu schätzen.

Entrecôte

Entrecôte ist zart und saftig ein Hochgenuss.

 

Rezept für zwei Personen

Zutaten:

  • 2 Entrecôte à 200 g
  • 3 große Kartoffeln
  • ½ Brokkoli
  • 50 g fetten Speck
  • 100 g Crème fraîche
  • 100 g Joghurt
  • Kirschtomaten
  • Petersilie
  • Koriander
  • einige Blätter Pilzkraut
  • Frühlingszwiebeln
  • rote Pfefferbeeren
  • Salz, Zucker, etwas Mehl, Pfeffer, Butterschmalz, etwas Butter, Kräuteressig

Zubereitung:

Für den Dip Joghurt, Crème fraîche, Salz, Pfeffer, Petersilie, Koriander, etwas Kräuteressig, etwas Zucker in einer Schüssel gut verrühren und in den Kühlschrank stellen.

Brokkoli in kleine Röschen teilen und im Salzwasser  bissfest garen. Danach abgießen und sofort in Eiswasser abschrecken. So bleibt die schöne grüne Farbe beim Brokkoli erhalten. Das Kochwasser nicht wegschütten. Daraus habe ich eine leichte Soße gezaubert.

Für die Soße etwa einen Esslöffel Mehl in etwas zerlassener Butter anschwitzen. Das Brokkoli-Kochwasser zugeben, mit dem Schneebesen gut verrühren, aufkochen lassen, mit Salz, Pfeffer abschmecken und warm halten.

Speck in sehr kleine Würfel schneiden und auslassen. Die krossen Speckwürfel aus dem Fett nehmen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und warm halten.

Kartoffeln schälen, waschen, trocken tupfen, in gleichmäßig große Würfel schneiden. Kartoffelwürfel  salzen, pfeffern und im Butterschmalz kross braten.  Warm halten.

Fleisch abspülen, trocken tupfen, salzen und pfeffern. In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und das Entrecôte von jeder Seite 4 Minuten braten.  Das Entrecôte ist dann medium, d. h. innen zart rosa.

Angerichtet habe ich die krossen Kartoffeln in der Mitte des Tellers. Einzelne Brokkoli-Röschen  habe ich an den Bratkartoffeln drapiert. Das Entrecôte habe ich halbiert und auf das Kartoffel-Brokkoli-Türmchen gesetzt. Darauf ordnete ich als Topping die Speckwürfel, Frühlingszwiebel-Röllchen und den roten Pfeffer.  Soße, Blüte einer Kapuzinerkresse, Kirschtomaten, rote Pfefferbeeren, einige Blätter vom Pilzkraut und etwas Dip vervollständigen das Arrangement.

Black Angus Entrecôte from Ireland

Speck-Topping passt sehr gut zum Fleisch.

 

 

Süße Leidenschaft

Süße Leidenschaft

Diese süße Leidenschaft verwöhnt den Gaumen.

 

Heute stand mir der Sinn nach einer süßen Versuchung!

Natürlich sollte die verführerische Kreation später nicht zu viel Gramm auf den Hüften ablagern. Ich inspizierte meine Vorräte, wurde fündig und reihte meine nachfolgenden Zutaten auf. Im Vorratsschrank fand ich noch Gebäckkugeln und kugelförmige Kokos-Mandel-Süßigkeiten. Der Kühlschrank hatte ebenfalls einiges zu bieten. Gekühlte Mascarpone, Frischkäse, Heidelbeeren und Heidelbeermarmelade standen nun ebenfalls parat.

Vor meinem geistigen Auge reifte die Idee und ein Bild für das Anrichten des Naschwerks. Also machte ich mich ans Werk und habe das Zuckerzeug anschließend meinem Mann kredenzt. An dieser Stelle muss ich verraten, dass er nicht unbedingt ein Fan von  Süßigkeiten ist. Die Optik der süßen Versuchung veranlasste ihn, sofort den Löffel in die Hand zu nehmen. Ein Riesenlob folgte und ich solle es doch mal wieder machen! Dem steht nichts entgegen.

Geschmackssache

Mit edlen Zutaten wird der Gaumen verwöhnt.

 

Diese kreative Versuchung  ist relativ schnell zubereitet und angerichtet.

Rezept für vier Personen

Zutaten:

  • 250 g Mascarpone
  • 200 g Frischkäse
  • etwas Heidelbeermarmelade, andere Marmeladen sind auch möglich
  • 1 Päckchen frische Heidelbeeren
  • Gebäckkugeln, z.B. Giotto
  • Kugelförmige Waffeln umhüllt mit einer Kokosschicht, z.B. Raffaello
  • frische Minze
  • selbst gemachter Basilikumzucker
  • rote Pfefferkörner
  • etwas Milch
  • Vanillearoma

Zubereitung:

Selbst gemachten Basilikumzucker hatte ich vorrätig. In einem anderen Beitrag  ist das Rezept später  zu lesen. Das Dessert kann natürlich – wenn vorrätig – mit anderen Streuseln versehen werden.

Gebäckkugeln mit dem Messer halbieren und einige davon krümelig hacken.

Mascarpone und Frischkäse mit Milch vermischen. Die Masse in zwei Schüsseln geben und unterschiedlich abschmecken.

Die erste Masse mit etwas Puderzucker und einigen Tropfen Vanillearoma verrühren. Das Ganze muss relativ fest sein, so dass man mit zwei Esslöffeln Nocken abstechen kann. Jeder Teller erhält eine Nocke.

Die zweite Masse mit etwas Marmelade, zerdrückten Heidelbeeren und etwas Milch verrühren. Es soll eine feine, cremige Konsistenz entstehen, die man dann in den Spritzbeutel füllt und kleine Tupfen auf das Arrangement gibt.

Etwas Marmelade in einen Topf geben und unter Rühren flüssig werden lassen.  Marmelade etwas abkühlen – sollte jedoch noch flüssig sein – und jeweils einen Esslöffel Marmelade als Spiegel auf einen Teller geben.

Auf dem Spiegel nun alle Zutaten arrangieren und mit den Gebäckkugeln, den Kokoskugeln, frischen Heidelbeeren, Minzeblättchen, roten Pfefferkörner und Basilikumzucker dekorieren.

Süße Leidenschaft

Diese süße Leidenschaft verwöhnt den Gaumen.

 

 

Hochgestapelter Sommersalat

Hochgestapelter Sommersalat

Dieser außergewöhnliche Sommersalat ist etwas für den Gaumen und ganz besonders für das Auge.

 

Gesehen habe ich das lukullisches Türmchen hier, welches sehr attraktiv aussieht und das man genüsslich  verspeisen kann. Das Obst und den Käse habe ich in zwei Zentimeter große, gleichmäßige  Stücke geschnitten. Dann werden die Würfel von Melone, Kiwi und Schafskäse schachbrettartig zu einem Türmchen auf einem Frischkäsespiegel gestapelt. Das braucht schon etwas Augenmaß und Geduld beim Schneiden, denn die Stücke müssen gleichmäßig werden. Wie ich finde sieht das sehr hübsch auf dem Teller aus, macht was her und ist für das Auge was Besonderes. Komplettiert habe ich meinen Sommersalat der besonderen mit einem einfachen Dressing, gehackten Pistazienkernen, Minze und einer Rispe Johannisbeeren.

Tipp: Wer nicht hochstapeln will, der legt eben den Teller nur mit einer Schicht Würfel aus.

Rezept für vier Personen

Zutaten für das Türmchen:

  • 1 Melone
  • 8 Kiwi
  • 300 g Schafs- oder Ziegenkäse
  • Pistazienkerne
  • Minze

Zutaten für das Dressing:

  • 4 EL Olivenöl
  • ½ Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer

Zutaten für den Soßenspiegel:

  • 100 g Frischkäse
  • 2 Limetten
  • 1 EL Honig
  • etwas Chilipulver wer mag

 

Zubereitung:

Melone, Kiwi und Schafskäse in gleichmäßige Würfel schneiden. Die Zutaten für den Soßenspiegel  kräftig verrühren und einen Klecks auf dem Teller mittig verteilen. Darauf werden anschließend die Melonen-, Kiwi-und Schafskäsewürfel zum Türmchen geschichtet.

Pistazienkerne fein hacken.

Aus dem Öl, dem Saft einer halben Zitrone, Salz und Pfeffer ein Salatdressing mixen und vorsichtig und nur wenige Tröpfchen über das Türmchen träufeln.

Die Kreation mit Minzblättchen und gehackten Pistazienkernen dekorieren.

 

 

 

 

 

 

Schwarzwälder Kirschtorte, ja aber ganz anders…

Schwarzwälder-Kirsch-Kuchen

Schwarzwälder-Kirsch-Torte…habe ich mal ganz anders interpretiert.

 

Heute stelle ich ein Rezept für die Kaffeetafel am Sonntagnachmittag vor und zwar die berühmte Schwarzwälder-Kirsch-Torte. Diesen Klassiker habe ich aber nicht herkömmlich zubereitet sondern ganz anders!!! Man braucht nicht sehr viele Zutaten. Etwas Geduld und Fingerspitzengefühl benötigt man für diese Art der Schwarzwälder-Kirsch-Torte aber schon. Es macht sehr viel Spaß das Arrangement  zu gestalten. Am besten bereitet man die schokoladigen Kirschen einen Tag vorher zu, bewahrt sie im Kühlschrank auf und gestaltet am Tag des Geschehens liebevoll die Dessert-Teller für die Familie oder die Gäste.  Ein Riesenlob ist für diese Kreation ist absolut sicher!  …und die Kreation ist so lecker und köstlich!

Zutaten:

  • 300 g Süßkirschen, frisch und mit Stiel
  • 350 g fertiger Schokoladen-Rührkuchen
  • 200 g Frischkäse
  • 200 ml Sahne
  • 200 g Vollmilchkuvertüre
  • 100 g edelherbe Bitterschokolade mit 75 % Kakao
  • Kirschsaft
  • etwas Stärke
  • Minze

Zubereitung:

Etwa zwei Drittel des Kuchen zerkrümeln und mit dem Frischkäse sehr gut vermengen. Es muss eine homogene, glatte Masse werden, die eine Stunde in den Kühlschrank gestellt wird. Danach die gekühlte Masse nochmals mit den Händen gut durcharbeiten und wieder in den Kühlschrank stellen.

Kirschen abwaschen, mit Küchentuch abtupfen und eventuell entsteinen.  Ich habe die Kirschen nicht entsteint.

Kuvertüre und Schokolade fein hacken  und unter Rühren im Wasserbad schmelzen.

Mit einem Esslöffel  von der Kuchenmasse Teig abstechen und mit den Händen eine Kugel daraus formen. Die Kugel  wird nun platt gedrückt und in der Mitte wird die Kirsche platziert. Vorsichtig wird die Kirsche nun mit der Kuchenmasse gleichmäßig umhüllt und eingeschlossen. Nach diesem Prinzip werden alle Kirschen mit der Masse verarbeitet.

Die so umhüllten Kirschen werden nun in die geschmolzene Schokolade getaucht. Die Kirschen mit der Kuchenmasse müssen komplett von der Schokolade eingehüllt sein.  Anschließend werden sie auf einem Blech, das mit Backpapier ausgelegt wurde, aufgestellt. Wenn alle fertig sind, kommen sie in den Kühlschrank.

Kirschsaft kurz aufkochen und mit etwas Stärke binden.

Angerichtet habe ich die Kirschen mit  geschlagener Sahne, einige in Würfeln geschnittene Stücke des Schokoladenkuchens, Kirschsaft und einigen Minzblättern.

Ein absolut lukullischer Hochgenuss!

Schwarzwälder Kirschkuchen

Ein köstliches Dessert mit frischen Kirschen und Sahne.

Schwarzwälder Kirschtorte...aber ganz anders

Köstlich und eine gelungene Überraschung für Gäste.

 

Sommer-Sonntags-Kuchen

Johannisbeer-Baiser-Torte

Diese köstliche Sommertorte verwöhnt Gaumen und Zunge.

Dieser saisonale, köstliche Johannisbeer-Baiser-Kuchen gehört im Sommer zu meinem Lieblingsgebäck. In der Beerenzeit steht der Kuchen hin und wieder sonntags auf meiner Kaffeetafel. Die leichte Säure der roten Beeren und das zarte knackige Baiser sind auf der Zunge eine wahre Offenbarung. Es lohnt sich diesen Kuchen einmal nachzubacken.

Zutaten für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 100g Butter
  • 3 EL Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Zutaten für den Belag:

  • 500 g Johannisbeeren
  • 5 Eiweiß
  • 200 g Zucker

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl, Zucker, Butter, Ei und Salz zusammen sorgfältig verarbeiten. Der Teig wird in Folie gewickelt und für 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt.  Eine Springform leicht ausbuttern, mit dem Teig auslegen und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Nun wird der Boden bei 180°C (Ober-/Unterhitze) im vorgeizten Ofen etwa 12 Minuten gebacken bis er leicht braun ist.

Zwischenzeitlich die fünf Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen, so dass eine glänzende Masse entsteht. Die Hälfte des Eischnees in eine zweite Schüssel füllen und mit den Johannisbeeren vermischen.

Wenn der Boden gebacken ist, wird die Johannisbeermasse in die Springform gefüllt.  Darauf verteilt man den restlichen Eischnee. Mit einem Esslöffel Wellen in den Eischnee heben, damit der Baiserbelag schön luftig wird.

Bei 150°C wird der Kuchen etwa 45 min fertig backen. Nach dieser Backzeit muss sich das Baiser beim Draufklopfen knusprig anhören. Dann ist der Kuchen fertig, kann abkühlen und dann auf die Kaffeetafel.

Für den Baiserkuchen kann man anstelle der Johannisbeeren auch Stachelbeeren, Brombeeren oder Himbeeren verwenden.

Johannisbeer-Torte mit zartem Baiser

Knackiges Baiser passt sehr gut zu den Beeren.

 

Johannisbeer-Baiser-Torte

Diese köstliche Sommertorte verwöhnt Gaumen und Zunge.