Knusprige Bratwursthäppchen im Blätterteig

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Mit diesem Rezept habe ich am 21.05.2016 im Viertelfinale zum Thüringer Cookingpokal, dem Kochwettbewerb von Hobbyköchen in Thüringen, teilgenommen. Der Wettbewerb fand in der 1. Grill-und BBQ Schule Erfurt statt. Dieses und ein zweites Grillgericht brachten mich zum Halbfinale im „Venerius“ nach Eckolstädt.

Jeden Tag hoffen wir, dass das Wetter wärmer, sonniger und überhaupt freundlicher wird. Viele Menschen sehnen sich nach Sonne und würden gern auf das kühle Aprilwetter verzichten. Andere wieder stehen bereits in den Startlöchern und möchten die neue Grillsaison einläuten. Bei diesem regnerischen, kalten Wetter macht das Grillen noch keinen Spaß. Um die Vorfreude etwas  anzustacheln, möchte ich heute meine knusprigen Bratwursthäppchen vorstellen. Wer das Rezept schon mal ausprobieren möchte, kann es auch in der Pfanne und im Backofen zubereiten.

Rezept für zwei Personen

Zutaten für die Bratwürste:

  • 2 Thüringer Bratwürste
  • 1 Blätterteig, Rolle aus dem Kühlregal
  • 1 Ei
  • 1 EL weißer Sesam

Zutaten für den Dip:

  • 50 g Born-Mayonnaise
  • 50 g Born-Senf
  • 3 EL brauner Zucker
  • 2 TL Kräuter-oder Apfelessig
  • Salz, Pfeffer

Zutaten für das Möhrengemüse :

  • 1 kleiner Kopfsalat
  • 200 g Möhren
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1 Packung Frühstücksspeck
  • 4 Zweige Thymian
  • 3 Zweige Minze
  • 3 Zweige Oregano
  • 2 EL Raps-Öl
  • 2 EL Zucker
  • 200 ml Wasser
  • 3 EL Kräuteressig, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Bratwürste circa 5 Minuten von allen Seiten grillen oder in der Pfanne ringsherum anbraten, heraus nehmen und abkühlen lassen.

Inzwischen den Dip zubereiten. Dafür alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut mit dem Schneebesen verrühren.

Den Blätterteig ausrollen und  mit dem Dip bestreichen. Die Ränder des Blätterteiges frei lassen. Die Bratwürste jeweils in ein Stück Teig fest  einrollen. Dir Nähte mit Eiweiß bestreichen und mit der Gabel fest andrücken.  Die so entstandenen Rollen mit einem scharfen Messer in fünf Stücke schneiden.  Die einzelnen Bratwurststückchen nun hochkant  mit der Naht nach unten in eine Grillschale auf den Grill oder auf ein mit Backpapier belegtes Blech in den Backofen stellen,  mit Eigelb bestreichen und mit Sesamkörnern bestreuen .

Im vorgeheizten Grill indirekt grillen oder im Backofen bei 200°C etwa 20 Minuten backen.

Während die Bratwürste backen wird das marinierte Möhrengemüse zubereitet. Möhren schälen, waschen, längs vierteln und etwa in 5 Zentimeter lange Stücke schneiden. Lauchzwiebeln waschen, putzen und die weißenTeile ebenfalls in 5 Zentimeter lange Stücke schneiden. Die grünen Teile der Lauchzwiebel werden in feine Ringe geschnitten. Thymian-Blättchen von den Stielen zupfen.

Frühstücksspeck in einer beschichteten Pfanne knusprig braten und auf Küchenpapier zum Abtropfen legen. Im Speckfett werden die Möhren und die weißen Abschnitte der Lauchzwiebeln kurz gebraten, mit Zucker bestreut und kurz karamellisiert. Mit Essig ablöschen, Thymian dazugeben, 200 ml Wasser angießen und etwa 3 Minuten köcheln lassen. Danach das Ganze etwa eine halbe Stunde ziehen lassen.

Das Möhrengemüse mit Salz und Pfeffer  würzen. Die  Minze und Oregano-Blättchen hacken, die grünen Lauchringe und 2 EL ÖL dazugeben und alles gut vermischen.

Den Kopfsalat waschen, in mundgerechte Stücke zupfen, trockenen und mit den Möhren vermischen.

Beim Anrichten des Gemüses wird obenauf der knusprige Frühstücksspeck verteilt. Dem Genuss der knusprigen Bratwurst – aber mal ganz anders – steht nun nichts mehr im Wege. Guten Appetit!

 

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Zweifarbige Erbsen-Möhren-Suppe

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Bei diesem kühlen Aprilwetter hatte ich wieder mal Appetit auf eine leichte, frische Frühlingssuppe. Ich entschied mich für zwei unkomplizierte Gemüsesuppen, für die man nicht viele Zutaten benötigt. Darüber sind sie  einfach und schnell zu kochen.

Der Clou bei diesen beiden Suppen liegt darin, dass man sie zusammen auf einem Teller – also zweifarbig – anrichtet. Fertig gekochte Suppe jeweils in einen Krug mit Henkel füllen. Eine zweifarbige Suppe erhält man, indem man in jede Hand einen Krug nimmt und die Suppen gleichzeitig in den Teller gießt. Wenn die Suppen eine gleiche Konsistenz haben, fließen sie nicht ineinander. Mit Creme fraiche, Croutons, Bacon, einigen Erbsen, Minze und Petersilie habe ich die Suppe angerichtet. So wird die zweifarbige Suppe zu einem absoluten, ungewöhnlichen Hingucker.

Zutaten für die Erbsensuppe:

  • 500 g TK-Erbsen
  • 2 große Kartoffeln
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 50 ml Sahne
  • 50 g Butter
  • Creme fraiche
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Minze, Weißbrotwürfel, Bacon

Zutaten für die Möhrensuppe:

  • 500 g Möhren
  • 2 große Kartoffeln
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 50 ml Sahne
  • 50 g Butter
  • Creme fraiche
  • Ingwer, Salz, Pfeffer, Petersilie, Weißbrotwürfel, Bacon

 

Zubereitung:

Kartoffeln, Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden, in einen Topf geben und in Butter andünsten. Danach die Gemüsebrühe auffüllen, Erbsen dazugeben, etwa 5 Minuten köcheln lassen. Einige Erbsen vorher beiseitelegen. Sahne zufügen, nochmals kurz aufkochen und mit dem Mixstab pürieren. Die Suppe soll eine feine, cremige Konsistenz haben. Anschließend mit Salz, Pfeffer abschmecken.

Möhren, Kartoffeln, Zwiebel, Ingwer schälen in kleine Würfel schneiden. Zusammen in einem Topf geben und in der Butter andünsten. Mit Zucker bestreuen und das Gemüse leicht karamellisieren. Anschließend mit der Gemüsebrühe auffüllen und etwa 20 Minuten leise köcheln. Sahne zufügen, kurz aufkochen und mit dem Mixstab pürieren. Die Suppe soll eine feine, cremige Konsistenz haben. Anschließend mit Salz, Pfeffer abschmecken.

Weißbrot in Würfel schneiden und in Butter knusprig rösten. Ebenso Bacon knusprig braten.

Suppen in einem Teller – wie oben beschrieben – hübsch anrichten.

Möhren-Ananas-Kuchen mit Topping

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Kürzlich habe ichWerbung, die am Wochenende meistens in den Briefkasten flattert und überquellen lässt, durchgeblättert. Dort fand ich beispielsweise ein Backrezept, auf das ich aufmerksam wurde.

Es war ein Möhrenkuchen mit Ananas und Frosting aus Frischkäse für das Osterfest. Schon lange wollte ich mal Möhren – weil so gesund – für einen Kuchen verwenden. Nachdem ich mir die Liste der Zutaten angesehen hatte, beschloss ich den Kuchen nachzubacken. Allerdings habe ich eine Veränderung vorgenommen und zwar habe ich vier Eier verwendet. So konnte ich die doppelte Menge Eiweiß steifschlagen, um den Kuchen „fluffiger“ zu bekommen. Für die Backzeit sind 45 Minuten angegeben. Ich habe den Kuchen 50 Minuten bei 150° Umluft im vorgeheizten Ofen gebacken.

Mit dem Frischkäse-Frosting ist es ein leckerer Kuchen geworden, den man auf der Ostertafel präsentieren kann.

Jakobsmuscheln mit Schwarzen Nüssen und Bärlauchrisotto

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Heute hatte ich mir vorgenommen mich mal wieder an meine „Kochmaschine“ zu stellen. Nach längerer Kochpause wollte ich etwas Besonderes auf den Tisch bringen. Da das Stehen manchmal noch schwer fällt, wollte ich ein Gericht zubereiten, welches nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt. So entschied ich mich für die Jakobsmuscheln gefüllt mit meinen selbst zubereiteten Schwarzen Nüssen. Frischen Bärlauch kann man zurzeit auch überall kaufen und ich fand, dass dieser im Risotto doch lecker schmecken müsste. Die feinen Jakobsmuscheln gingen eine köstliche Symbiose mit den Nüssen und dem Bärlauchrisotto ein. Ich kann nur sagen: lecker, lecker lecker!

Zutaten für das Bärlauchrisotto:

  • Schalotten
  • Butter
  • Risottoreis
  • Trockener Weißwein
  • Gemüsebrühe
  • Bärlauch
  • Parmigiano
  • Salz
  • Pfeffer

Zutaten für die Jakobsmuscheln:

  • Jakobsmuscheln
  • Schwarze Nüsse
  • Schweinenetz, gewässert
  • Sojaöl
  • Butter
  • Knoblauch
  • Thymian
  • Panko
  • Salz

Zubereitung:

Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden.

Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten glasig dünsten. Reis zugeben und ebenfalls glasig dünsten. Wein angießen und fast vollständig einkochen lassen. Dabei gut umrühren. Anschließend heiße Brühe unter Rühren zugießen und weiter köcheln bis sie nahezu eingekocht ist.  Diesen Vorgang – etwa 30 Minuten – fortsetzen bis der Reis gar ist.

Bärlauch waschen, trocknen und fein hacken.

Butter, Bärlauch, geriebenen Parmigiano unter das Risotto heben und mit Salz abschmecken.

Jacobsmuscheln unter kaltem Wasser abspülen und mit Küchentuch trocken tupfen. Einige Schwarze Nüsse in Scheiben schneiden. Muscheln halbieren und mit einigen Scheiben der eingelegten Nüsse belegen. Die gefüllte Jakobsmuschel vorsichtig auf ein Stück Schweinenetz legen und umwickeln.

In einer Pfanne das Öl mit etwas Butter heiß werden lassen. Knoblauch und Thymian zufügen. Die Jakobsmuscheln 5 Minuten bei starker Hitze braten und dabei wenden. Panko in gleicher Pfanne mit braten und salzen.

Risotto auf einem Teller anrichten und darauf jeweils eine Jakobsmuschel setzen. Knusprigen Panko, Kräuter, Schwarze Nüsse, Gurkenscheibchen, Radieschen, Blüten und Bärlauchblätter ebenfalls auf dem Teller anrichten.

Ein leckeres und besonderes Gericht wird die Feinschmecker verwöhnen.

Grünes Süppchen mit roten Kernen

Mit einem grünen Frühlings-Süppchen bin ich nach einigen Wochen Pause zurück. Nach den zurückliegenden, anstrengenden Wochen hatte ich großen Appetit auf eine leichte, cremige Suppe ohne Fleisch. Suppen tun der Seele gut und machen satt. Für solch eine Suppenkreation benötigt man nicht allzu viel Zeit. Ich koche immer etwas mehr, um die Hälfte einzufrieren. Aufgewärmt schmecken Suppen ja bekanntlich noch besser.

Zutaten:

  • Brokkoli
  • Zwiebel
  • Kartoffeln
  • Knoblauchzehen
  • Etwas Butter
  • Olivenöl
  • Gemüsebrühe, selbst gemacht aus einem oder zwei Bund Suppengrün
  • Cremiger Schmelzkäse
  • Etwas Milch
  • Pfeffer, Salz, verschiedene frische Kräuter
  • Geröstete Pinienkerne, Granatapfelkerne
  • Schmand

Zubereitung:

Brokkoli zerteilen und waschen. Brokkoli in Salzwasser bissfest blanchieren, herausnehmen und kalt abschrecken. So bleibt die schöne grüne Farbe erhalten. Einige blanchierte Brokkoli-Röschen zurückbehalten.

Zwiebeln und Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und etwas Knoblauch hacken. In einem Topf Öl und Butter zerlassen, den gehackten Knoblauch und die Zwiebelwürfel zufügen und kurz anschwitzen. Anschließend habe ich die Kartoffelwürfel und den zuvor blanchierten Brokkoli hinzugefügt und ebenfalls kurz mit angeschwitzt. Ausreichend Brühe zugeben und alles weich kochen.

Anschließend wird die Suppe mit einem Mixstab püriert und mit etwas Milch kurz zum Kochen gebracht. Schmelzkäse so einrühren, dass er sich in der heißen Suppe klümpchenfrei auflöst. Mit Salz, Pfeffer würzen und frische Kräuter hinzufügen. Pinienkerne ohne Fett in der Pfanne rösten.

Die Suppe mit den Brokkoli-Röschen, Schmand, Pinienkernen, Granatapfelkernen und Kräutern anrichten und die Suppe auslöffeln. Mit Fug und Recht kann ich behaupten, dass jeder Löffel ein Genuss ist!

Deliziöses Duett

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Zart schmelzenden Genuss wollte ich meinen Lieben an den Weihnachtsfeiertagen – nach einem leckeren, gefüllten Perlhuhn mit Schwarzen Nüssen – kredenzen. Das Dessert sollte etwas ganz Besonderes und Schokoladiges mit feinem Schmelz sein. In meiner Dessert-Sinfonie wollte ich viele Weihnachtsdüfte und winterliche Aromen wie Vanille, Kakao, Zimt, Schokolade, Kardamom und Anis vereinen. In einem Rezept von Johann Lafer fand ich meine Vorstellungen für die Festtafel erfüllt. Wie man auf meinem Foto sehen kann, ist es mir gelungen unser Weihnachtsfest mit diesem Dessert – im wahrsten Sinne des Wortes – zu versüßen und meiner Festtafel ein festliches Gepräge zu geben.

Vor dem Anrichten des Desserttellers habe ich einen Stern auf die Teller gelegt und etwas Kakaopulver darüber gestäubt. Auf die Brownies habe ich je eine pochierte Birne gesetzt, mit warmer Schokoladensoße übergossen und das Ganze dekorativ mit einigen süßen Silberperlen angerichtet.

Dieses himmlische Dessert hat meine Erwartungen überaus erfüllt und ich kann unbedingt  euch zum Nachmachen anregen.

Vanillekipferl – gebackene Schätze

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Kennt ihr den unnachahmlichen, verführerischen Duft von Vanillekipferl? Nein? Dann habt ihr bisher gewiss etwas verpasst! Eigentlich wollte ich dieses Jahr keinen weiteren Plätzchen mehr backen. Aber ich konnte nicht widerstehen und habe schnell noch den Teig dafür angerührt. Ein köstliches, einzigartiges Aroma zieht beim Backen der Vanillekipferl durch die Küche und schließlich durch die ganze Wohnung. Dieser Wohlgeruch vermischt sich mit dem Duft, der bereits dekorierten Tannenzweige zum verführerischen Weihnachtsduft. Ja, genau auf diesen Duft möchte ich nicht verzichten, denn er soll meiner Familie und mir in bester Erinnerung bleiben. Und mit diesem Rezept, nach welchem ich bereits seit mehr als dreißig Jahren backe, möchte ich gern andere Menschen daran teilhaben lassen. Am Nachmittag des Weihnachtsabends stehen diese Kekse mit meinen anderen gebackenen Schätzen in hübschen, metallenen Dosen auf meinem runden Tisch. Wir finden uns in erwartungsvoller Stimmung zum Kaffeetrinken bei Kerzenlicht ein. Weihnachten hat begonnen…

Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 70 g Puderzucker, der zuvor mit einer halben Vanilleschote aromatisiert wurde
  • 100 g gemahlenen Haselnüsse
  • 200 g Butter
  • 2 Eigelb
  • Etwas Abrieb von der Tonkabohne (es geht auch ohne Tonkabohne)
  • Etwas Abrieb von einer BIO-Zitrone
  • Eine Prise Salz
  • Gesiebter Puderzucker zum Bestäuben der Vanillekipferl

Zubereitung:

Aus allen Zutaten wird ein glatter, fester Teig geknetet. Der Teig wird zur Kugel geformt, in Klarsichtfolie gewickelt und eine Stunde im Kühlschrank kalt gestellt. Anschließend den Teig zu einer Rolle formen, die etwa einen Durchmesser von 5 Zentimetern haben sollte. Von dieser Rolle werden etwa 1 Zentimeter dicke Scheiben abgeschnitten. Die Scheiben wiederum werden zu einem Hörnchen gebogen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben.

Im vorgeheizten Backofen werden die Kipferl etwa 10-12 Minuten bei 160° Umluft gebacken.

Sobald sie fertig gebacken sind, werden sie vorsichtig vom heißen Blech herunter genommen. Nach dem sie etwas abgekühlt sind, werden sie mit Hilfe eines Siebes mit Puderzucker bestäubt.

Nun steht der Vorfreude auf die kleinen Kreationen nichts mehr im Wege. Genussmomente zu Weihnachten  müssen einfach sein und man wird sich an sie erinnern.

Schokoladen-Knusperchen mit Tonkabohne

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Schon die Maya und Azteken wussten, dass aus ein aus Kakao hergestelltes Getränk schmeckt.  Diesem gab man in späteren Jahren Honig und Zucker zu und veredelte es somit zu einem köstlichen, beliebten Schokoladen-Getränk.

Auch heute lieben die meisten Menschen den verführerischen Duft  und den zarten Schmelz von Schokolade. Eine heiße Trinkschokolade ist in den Wintermonaten ebenfalls ein Hochgenuss für den Geschmackssinn.

Heute möchte ich Plätzchen mit Schokolade und Tonkabohne vorstellen. Die Tonkabohne stammt ursprünglich aus Gebieten wie Venezuela, Brasilien und Peru.  Die Tonkabohne zeichnet sich durch eine enorme Geschmacksvielfalt – zum Beispiel Vanille, Karamell, Mandel, Marzipan, und Rum – aus.  Man reibt die Bohne auf einer Reibe und verwendet sie sehr sparsam  (Messerspitze) zum Aromatisieren von Eis, Süßspeisen, Kuchen oder pikanten Wildgerichten.

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Himbeermarmelade
  • 150 g 70%ige Schokolade oder Kuvertüre
  • 1 TL Kokosfett
  • 60 g grüne Pistazienkerne
  • 60 g gefriergetrocknete Himbeeren
  • Tonkabohne

Zubereitung:

Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Schneebesen kräftig und schaumig verrühren. Anschließend wird die zimmerwarme Butter untergerührt. Es soll eine glatte, homogene Masse entstehen.

Mehl mit dem Backpulver vermischen, etwa die Hälfte der Pistazien (fein gehackt) und geriebene Tonkabohne  dazu geben und alle Zutaten gut kneten. Der Teig wird dann in Folie gewickelt und für zwei Stunden in den Kühlschrank gestellt.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, Kreise ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Die Plätzchen werden im vorgeizten Ofen bei 180°C Ober- und Unterhitze etwa 10 Minuten auf der mittleren Schiene gebacken. Plätzchen sofort vom Blech nehmen und auskühlen lassen.

Himbeermarmelade erhitzen und die flüssige Marmelade durch ein Sieb streichen. So entfernt man die unliebsamen kleinen Kerne.  Ein Plätzchen mit der Marmelade bestreichen und das zweite Plätzchen vorsichtig aufsetzen.

Inzwischen wird die Schokolade im Wasserbad geschmolzen, 1 TL Kokosfett dazugegeben und alles gut verrührt. Mit der Schokoladenmasse wird die Oberfläche der Kekse bestrichen.

Beim Verzieren kann man der Fantasie  freien Lauf lassen. Ich habe grob gehackte Pistazien,  zerkleinerte gefriergetrocknete Himbeeren und Perlmuttperlen (Drageeperlen) genommen.

Weihnachtsduft in jedem Raum

 

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Heute möchte ich euch ein Plätzchen-Rezept meiner lieben Blogger-Freundin Petra von „Obers trifft Sahne“ vorstellen. Sie hat fleißig gebacken und die verschiedensten Rezepte mit ansprechenden Fotos auf ihrem Blog eingestellt. Natürlich war ich sehr neugierig was bei Petra in die Keksdosen kommt.

Also habe ich mir ihre Plätzchen-Rezepte angesehen. „Wölkchen“ mit Aprikosen und Pinienkernen habe ich ausgewählt, gebacken und fotografiert. Beim Backen dieser köstlichen Plätzchen Petras“Wölkchen-Rezept“ zog ein lieblicher Weihnachtsduft durch meine Räume und ich erinnerte mich an ein altes Weihnachtslied. Dieses Lied kennen bestimmt noch einige. Die erste Strophe des Liedes habe ich euch aufgeschrieben. Vielleicht habt ihr noch die Melodie im Ohr und könnt es beim Backen eurer Plätzchen singen oder summen.

Liebe Petra, danke für das Rezept der köstlichen „Wölkchen“. Ich habe sie nach dem Backen in die Blechdosen verbannt, denn sonst hätten sie wohl Weihnachten sicher nicht erlebt! Das Rezept für die „Wölkchen“ habe ich nun in meine Schatzkiste für Weihnachts-Plätzchen-Rezepte gelegt. Ich werde es aufbewahren und zum nächsten Weihnachtsfest wieder backen.

Ich wünsche allen heute einen besinnlichen 3. Advent und vielleicht bäckt die/der eine oder andere die leckeren „Wölkchen“ nach.

„Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!

Volkslied

Entrée mit Wildlachs auf Paprika-Apfel-Brunoise, Vitelotte-Chips und Sriracha Mayoo

 

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Heute habe ich mir eine kleine, feine, festliche Vorspeise für die Weihnachtsfeiertage überlegt. Frische Zutaten wie beispielsweise Paprika, Salat, Zitrone, Äpfel und Kräuter habe ich eigentlich immer vorrätig. In der Winterzeit vergeht kein Tag, an dem ich diese Lebensmittel nicht verwenden würde. Also habe ich mich ans Werk gemacht, denn vor meinem geistigen Auge wusste ich bereits wie der Vorspeisenteller aussehen sollte. Das Entrée ist eine sehr leichte Vorspeise, die in der Zubereitung nicht sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und auf dem Teller was hermacht.

Zutaten:

  • Wildlachs
  • Gelbe und rote Paprika
  • Apfel „Granny Smith“
  • Rote Zwiebel
  • Zitrone
  • Vitelotte
  • Sriracha Mayoo – sehr scharfe, vegetarische, thailändische  Chilicreme
  • Frischer Wald- und Wiesensalat mit Blüten
  • Olivenöl, Rapsöl
  • Knoblauch
  • Schwarzer Pfeffer, Salz, Apfelessig, Honig
  • Frühlingszwiebel

 

Zubereitung:

Vitelotte schälen und in dünne Scheiben schneiden. In einem Topf Rapsöl erhitzen. In 5 Minuten die Kartoffelscheiben knusprig frittieren, auf Küchenpapier abtropfen lassen, etwas salzen und beiseite stellen.

Apfel „Granny Smith“, gelbe und rote Paprika und rote Zwiebel in sehr feine Würfel – Brunoise, Gemüsewürfel 1-2 mm – schneiden, etwas salzen und mit geschnittenem Lauch der Frühlingszwiebel kurz in Olivenöl dünsten. Warm stellen.

Wildlachs in breite Streifen schneiden. Aus Honig, Apfelessig, Zitronensaft und einer Prise Salz eine Marinade rühren und den Lachs damit einstreichen. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, etwas gehackten Knoblauch dazu geben und die Lachsstücke von beiden Seiten bei milder Hitze braten. Die Fischstücke während des Bratens mit Marinade bestreichen. Aufpassen, dass der Knoblauch nicht zu dunkel wird. Gleichzeitig in der Pfanne Zitronenscheiben mit braten. Fisch aus der Pfanne nehmen und warm halten.

Die Paprika-Apfel-Brunoise auf einem Teller verteilen und Lachsstücke darauf anrichten. Vitelotte-Chips , Wald-  und Wiesensalat, Blüten, gebratene Zitronenscheiben und Chilicreme dekorativ auf dem Teller anrichten.