Knusprige Holunderblütendolden mit roten Erdbeeren


„Frühling lässt sein blaues Band, wieder flattern durch die Lüfte…“

Pfingstmontag… Ein Spaziergang bei herrlichstem Sonnenschein durch blühende Wiesen und Wälder hat etwas Beruhigendes, Erhabenes und Meditatives. Ohne groß nachzudenken kann man sich auf die warmen Sonnenstrahlen, dem leisen Rascheln der Blätter im Wind, den blühenden Blumen und Kräutern und der Schönheit der vielen Farben der Natur einlassen. Für mich ist der Mai einer der schönsten Monate im Jahr, wenn die Natur wieder zum Leben erwacht ist. Heute habe ich gestaunt wie viele Blüten, Kräuter und andere Pflanzen doch schon wieder in voller Schönheit gewachsen und aufgeblüht sind.
Es gibt nichts Schöneres als mit allen Sinnen die Düfte und Farben der Natur zu genießen. Beim Spazierengehen sehe ich natürlich viele Kräuter und nehme ihren Duft wahr, mit denen man ein leckeres Gericht zaubern kann. Gerne nehme ich einige mit und überlege welches Gericht sie vervollkommnen können.
Zum anderen sehe ich die Natur in ihrer wunderschönen Farbigkeit und stelle mir einzelne Motive auf der Leinwand oder Aquarellpapier vor. In den nächsten Tagen greife ich wieder zu Pinsel und Farbe, um die Eindrücke festzuhalten.
Kulinarisch haben mich heute die Holunderblüten angeregt. Der Duft und die Cremefarbe der Blütendolden ließen den Entschluss reifen einige mit nach Hause zu nehmen. Vor meinem geistigen Auge sah ich sie – im Ausbackteig gebacken – mit einer roten Erdbeersoße auf dem Teller angerichtet.
Gedacht und getan! Zum Nachmittagskaffee eine wunderschöne Köstlichkeit! Bis zum Juli wachsen die Holunderblüten noch, so dass jeder diese lukullische Speise ausprobieren kann.

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

8 Dolden von Holunderblüten
100 ml Milch
100 ml Weißwein
50 ml Holunderblütensirup
2 EL Chantré (Kann auch weggelassen werden, wenn Kinder mitessen.)
100 g Mehl
1 EI
1 Prise Salz
1 EL Zucker
1 EL Vanillezucker
Abrieb der Tonkabohne
Rapsöl zu Frittieren
Puderzucker

Zubereitung:

Die Blütendolden vorsichtig ausschütteln und beiseitelegen.
Alle Zutaten (außer Öl und Puderzucker) mischen und mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig etwa 30 Minuten stehen lassen, damit sich alle Zutaten gut verbinden.
In der Fritteuse oder einem Topf mit Öl knusprig ausbacken. Das Öl im Topf erhitzen und mit einem Holzstäbchen die Temperatur prüfen. Wenn sich Bläschen am Holz bilden, ist die Temperatur perfekt.
Jetzt können die Blütendolden nacheinander in den Teig getaucht werden. Kurz abtropfen lassen und im Öl nacheinander knusprig goldbraun ausbacken. Dolden auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

 

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Himmlisches Waldmeisterparfait mit köstlichen Beeren

Der Waldmeister, eine Würz-und Heilpflanze, ist mit seinen weißen Blüten eine typische Pflanze in unseren heimischen Laub-und Mischwäldern. In unseren Gärten ist die zarte Pflanze ebenfalls als bodenbedeckende Schönheit zu finden. Der Waldmeister blüht von Mitte April bis Anfang Mai und wird in dieser Zeit geerntet.

Man kennt den Waldmeister mit seinem lieblichen Geschmack aus Gerichten und Getränken wie beispielsweise der Maibowle, Eis, Brause, Götterspeise.

Um den Waldmeister genießen zu können, habe ich mir ein Rezept von Meinrad Neunkirchner- einem der großartigsten Köche, die es in Österreich je gegeben hat- ausgesucht. Mit seiner Kräuterküche und dem kreativen Umgang mit Aromen hatte er sich, der bei Eckhart Witzigmann einst sein Handwerk gelernt hat, einen Namen gemacht.

Das nachfolgende Rezept habe ich seinem Buch „So schmecken Wildpflanzen“, Verlag Löwenzahn Innsbruck, Seite 110 entnommen.

Rezept für 4 Personen

Zutaten für das Parfait:

• 4 Eigelb
• 100 g Puderzucker
• 3 EL klein geschnittenen Waldmeister, vor der Verwendung gefroren
• 2 cl weißer Rum
• 500 ml Sahne
• Butter für die Förmchen

Zutaten für die Sauerrahmsoße:

• 200 g Creme fraiche
• Saft von ½ Limette
• Puderzucker

Frische Beeren und Waldmeister zum Garnieren.

Zubereitung:

Für das Parfait Eigelb mit Staubzucker in einer Schüssel über Wasserdampf mit dem Schneebesen cremig aufschlagen. Abkühlen lassen und mit dem Mixer aufschlagen, weißen Rum und den Waldmeister zufügen. Anschließend die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben. Die Masse in vier gebutterte Förmchen füllen und mindestens 4 Stunden – besser über Nacht – im Gefrierfach gefrieren lassen.
Für die Sauerrahmsoße werden alle Zutaten miteinander verrührt.
Vor dem Anrichten die Förmchen kurz in heißes Wasser tauchen, eventuell das Eis vorsichtig mit dem Messer vom Rand lösen und auf Teller stürzen. Das Ganze mit Beeren, Sauerrahm und Waldmeister anrichten.

Guten Appetit!

Grünes Bärlauch-Cremesüppchen mit gelben Rapsblüten

Bärlauchsuppe

„Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte; süße wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land.“ So befand einst Eduard Mörike, deutscher Lyriker des 19. Jahrhundert.

Es ist wieder Frühling und die Natur explodiert förmlich mit ihren wunderschönen Farben, Formen und Düften. Ich habe mir ganz bewusst Zeit genommen, um die Eindrücke dieses Wunders zu verfolgen und zu genießen.

In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, einige meiner frühlingshaften Eindrücke auf Teller und Leinwand zu bringen. Diese Fülle von frischen Blüten und Kräutern regen meine Fantasie an, um verschiedene kleine Köstlichkeiten zu kreieren. Andererseits stelle ich mir die Farbenvielfalt der Blüten als gemaltes Aquarell wunderschön vor.
Auf diese Weise kann ich den Frühling ein wenig „konservieren“ und mich in der kalten Jahreszeit an die wunderschöne Jahreszeit erinnern.

Also habe ich gestern ein leckeres und cremiges Bärlauchsüppchen gekocht. Das Aquarell mit den leuchtend gelben Rapsblüten entsteht in den nächsten Tagen.

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

200 g Bärlauch
1 handvoll Rapsblüten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 Kartoffeln, mittelgroß, mehlig kochend
½ l Gemüsebrühe
200 ml Sahne
50 g Butter
Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

Zwiebel und Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Die Knoblauchzehe ebenfalls in Würfel und den Bärlauch in Streifen schneiden.

Butter in einem Topf zerlassen und Zwiebelwürfel glasig dünsten. Knoblauch und Kartoffelwürfel zugeben und ebenfalls kurz andünsten. Brühe, Sahne auffüllen und alle Zutaten etwa 20 Minuten leise köcheln lassen bis sie gar sind.

Anschließend den Bärlauch zugeben. Nicht mehr kochen lassen, denn sonst behält der Bärlauch nicht seine schöne, grüne Farbe. Die Suppe mit dem Mixer cremig pürieren, eventuell noch etwas Brühe zugeben. Die Suppe mit etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Suppe in hübsche Suppentassen füllen. Mit einigen Bärlauchstreifen und Rapsblüten hübsch dekorieren. So kann man den Frühling kulinarisch und optisch wunderbar genießen!

 

 

 

Schwarze Nüsse & Kartoffeln aufs Brot

Schwarze Nüsse & Kartoffeln aufs Brot

Mein Kartoffel-Brotaufstrich ist äußerst schmackhaft, sättigend, gesund und durch seine Farbe hübsch anzusehen.

Aus violetten Kartoffeln, Schwarzen Nüssen und einigen anderen guten Zutaten habe ich einen pikanten Brotaufstrich gezaubert. Mein Kartoffel-Brotaufstrich ist äußerst schmackhaft, sättigend, gesund und durch seine Farbe hübsch anzusehen.

Der Brotaufstrich ist schnell zubereitet und auf geröstetem Ciabatta angerichtet, ist er eine kleine Köstlichkeit. Selbst gemacht schmeckt diese gesunde Alternative einfach besser!

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

  • 200 g violette Kartoffeln, z.B. Vitelotte
  • Ciabatta
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 kleiner Apfel
  • 1 gekochtes Ei
  • 2 EL Mayonnaise
  • 2 EL Frischkäse
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Ducca, selbst gemacht – Zutaten: Walnusskerne, Kürbiskerne, Pinienkerne, Koriander, Sonnenblumenkerne, Schwarzer Sesam, Kreuzkümmel, Schwarzer Pfeffer, Zimt, Salz
  • 3 Schwarze Nüsse, selbst fermentiert
  • Geriebener, frischer Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer, Salz

Zubereitung:

Kartoffeln waschen und mit der Schale 20 Minuten dämpfen, abkühlen lassen, schälen und durch die Kartoffelpresse drücken.

Zwiebel, Apfel und Schwarze Nüsse in sehr kleine Würfel schneiden und zu den Kartoffeln in eine Schüssel geben. Mayonnaise, Frischkäse, Zitronensaft, Olivenöl, Ingwer, gehackte Knoblauchzehe, Schwarze Nüsse und Ducca ebenfalls unter die Kartoffelmasse mischen. Mit einem Stabmixer alles gut pürieren.

Den Brotaufstrich mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Scheiben von Ciabatta abschneiden und in Olivenöl in einer Pfanne auf beiden Seiten anbraten. Brotaufstrich auf den knusprigen Brotscheiben verteilen und mit gekochtem Ei, einer Scheibe von der Schwarzen Nuss und Petersilie anrichten.

Nun steht dem Genuss eines pikanten, kreativen Brotaufstrichs nichts mehr im Wege.

Guten Appetit!

 

 

Flammkuchen Salame Milano

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Heute habe ich einen leckeren Flammkuchen auf den Tisch gebracht. Flammkuchen oder auch Tarte flambée genannt, ist im Elsass eine beliebte, herzhafte Speise. Früher wurde er in Holzbacköfen zubereitet. An manchen Tagen muss es beim Essen zubereiten ziemlich schnell gehen, so dass man teilweise auf Fertigprodukte zurückgreifen muss. Mit einigen frischen Zutaten kombiniert, zaubert man in der Küche damit auch ein leckeres Mahl. Die knusprigen, hauchdünnen Fladen kann man äußerst vielseitig mit verschieden Zutaten belegen. Dazu passt sehr gut ein grüner Salat und ein Glas Weisswein.

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

  • 260 g Flammkuchenteig, 1 Packung aus dem Kühlregal
  • 100 g hauchdünne, italienische Salami
  • 200 g Crème fraîche mit Kräutern
  • 100 g Bacon
  • 1 rote Zwiebel
  • Tomatenwürfel
  • 50 g Parmigiano Reggiano
  • Schnittlauch, Lauch von der Frühlingszwiebel

Zubereitung:

Den Backofen auf 220 ° C  Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Flammkuchenteig aufrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Crème fraîche auf den Teig streichen und dabei ringsherum einen Rand frei lassen. Die Zwiebel in Ringe, den Bacon in kleine Würfel schneiden und gleichmäßig auf der Crème fraîche verteilen. Nun kann der Flammkuchen etwa 15 Minuten knusprig backen. Nach der Backzeit habe ich den Flammkuchen mit hauchdünner, italienischer Salami, Tomatenwürfel und Parmigiano Reggiano belegt. Vom Hartkäse habe ich mit einem Kartoffelschäler kleine Späne abgeschnitten. Zum Schluss habe ich noch einige Röllchen Lauch von der Frühlingszwiebel über meinen Flammkuchen gestreut.

 

Köstliche Pfannküchlein mit Kissel

Pfannküchlein mit Kissel

Einfache, leckere und bodenständige Gerichte mag ich sehr. Dieses Rezept für ein Dessert aus der russischen Küche ist schnell zubereitet. Dazu habe ich Kissel, eine russische Beerensoße, gekocht. Den Kissel, ähnlich wie unsere Rote Grütze, habe ich aus tiefgefrorenen Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren und roten Johannisbeeren zubereitet. Im Sommer nehme ich natürlich frische Früchte aus dem Garten.

 

Rezept für 4 Personen

Zutaten für die Pfannküchlein:

  • 30 g Butter
  • 2 Eier
  • 30 g Mehl
  • 30 g Kartoffelmehl
  • 120 ml kochendes Wasser
  • 1 EL Zucker
  • Butter zum Braten

Zutaten für Kissel:

  • 350 ml Wasser
  • 200 g Beeren nach Wahl
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 EL Kartoffelstärke

 

Die Früchte waschen. Wasser in einem Topf aufkochen. Die Beeren, Zucker und Zitronensaft dazugeben und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend wird die Beerenmischung mit einem Pürierstab fein püriert. Speisestärke in kaltem Wasser anrühren, in das kochende Obst geben und 5 Minuten erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen, in Förmchen füllen, abkühlen lassen und einige Stunden kalt stellen.

Butter in einem Topf schmelzen. Mehl und Stärkemehl mischen und in der zerlassenen Butter unter Rühren hellgelb werden lassen. Kochendes Wasser dazu geben und alle Zutaten schnell vermischen. Topf vom Herd nehmen, die geschlagenen Eier zugeben und wieder alles verrühren. Mit einem Esslöffel kleine Portionen abstechen und in der Butter braten bis sie hellgelb sind. Küchlein auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Die Küchlein können mit Puderzucker bestreut werden und mit Kissel, Schlagsahne oder Vanilleeis serviert werden.

 

Mit Speck fängt man Mäuse

Speckmousse, Crostini, italienischer Landschincken

Speck kannte man bereits in der Antike und diente beispielsweise auch in späteren Epochen armen Leuten als deftiges, schmackhaftes  Lebensmittel.

In der Küche kann man den leckeren, würzigen Speck für viele herzhafte, bodenständige Gerichte verwenden. Speck gibt vielfältigsten Gerichten einen unnachahmlichen Geschmack. Wir kennen Frühstücksspeck mit Rührei, Speck in Scheiben auf  knusprigen Bauernbrot, gewürfelt in herzhaften Suppen oder Eintöpfen, an knusprigen Bratkartoffeln, Kartoffelsalat oder zum Umwickeln Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse oder Speck in geräucherter Wurst.

In meiner Küche verwende ich Speck – maßvoll eingesetzt – ebenfalls sehr gern. Auf meinen Streifzügen durch das World Wide Web entdeckte ich eine Vielfalt von weiteren Rezepten mit diesem Lebensmittel. So fanden Rezepte von Speckmousse und deren Verwendung meine besondere Aufmerksamkeit. Die Zubereitung ist denkbar einfach und sollte jedem gelingen.

Heute stelle ich diese kleine, kulinarische Delikatesse vor, die auf alle Fälle die Gaumen verzaubert.

Nach diesem Rezept habe ich die Mousse zubereitet. Die Speckmousse wickelte ich in italienischen Landschinken, richtete sie auf knusprigen Crostinis an und servierte sie mit Senf-Mayonnaise, Chilisoße und Schnittlauch. Mir werden mit Sicherheit noch weitere Anwendungsgebiete einfallen.

Also ran an den Speck!

Herzhafte Empanadas

Empanadas.JPG

Empanadas werden als Street Food in Mittel- und Südamerika – Argentinien, Chile, Peru, Kolumbien, Bolivien und Mexico –  an kleinen Straßenständen verkauft. Ursprünglich kommen die Empanadas aus Galicien. Die herzhaft gefüllten, delikaten Teigtaschen werden je nach Region unterschiedlich gefüllt. Man kann sie beispielsweise mit Hackfleisch, Fleisch, Fisch, Hühnchen, Käse, gekochten Eiern, Paprika, Tomaten, Zwiebeln, Spinat und Mais füllen. Es lohnt sich auf alle Fälle diese kleinen Köstlichkeiten einmal zuzubereiten. Dieses Rezept ergibt etwa fünfzehn Teigtaschen.

Rezept für etwa 15 Empanadas mit einem Durchmesser von 10 Zentimetern.

Für den Teig:

  • 300 g gesiebtes Mehl
  • 30 g kalte Butter in Würfel geschnitten
  • 30 g Schmalz
  • 120 ml warmes Wasser
  • 1 Ei
  • Salz

Zubereitung:

Das Mehl, die kalte Butter und das Schmalz mischen und kneten. Anschließend das Ei dazugeben und erneut kneten. Es soll ein weicher Teig entstehen.  Wasser erwärmen und etwa ½ Teelöffel Salz darin auflösen, zum Teig geben und weiter kneten bis eine homogene Masse entsteht. Anschließend den Teig in eine Schüssel geben, mit Klarsichtfolie abdecken und 60 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Inzwischen eine Füllung zubereiten. Ich habe in diesem Fall Gehacktes mit Zwiebelwürfeln, Knoblauch, gelben und roten Paprikawürfeln krümelig gebraten und mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel gewürzt. Die Mischung habe ich mit Creme fraiche, etwas Tomatenmark verrührt und gehackte Petersilie darunter gehoben.

Die Arbeitsfläche bemehlen. Den Teig erneut gut durchkneten und dünn ausrollen. Kreise mit einem Durchmesser von etwa 10 Zentimeter Durchmesser ausstechen. Teigreste wieder kneten und ausrollen. Die Hälfte des Kreises mit Füllung belegen, die Ränder mit Wasser bestreichen, zusammenklappen, gut festdrücken und mit der Gabel zusammendrücken. Ich habe die Empanadas von Hand sozusagen gebördelt wie auf dem Foto zu sehen. Es sieht hübsch aus und hält perfekt zusammen. Vor dem Backen mit Eigelb bestreichen damit sie Empanadas einen schönen Glanz bekommen.

Backofen vorheizen und die Empanadas bei 180 °C Ober-und Unterhitze etwa 30 Minuten backen. Sie sollen goldgelb aussehen.

Noch warm, mit einer selbst gemachten Tomatensoße serviert, schmecken die Empanadas auch sehr köstlich. Man kann sie natürlich ebenso kalt essen.

Chilischarfe Windbeutel

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Heute stürmt es bei uns seit vielen Stunden außergewöhnlich heftig. Die dunklen Wolken ziehen im Schnelldurchlauf am grauen Horizont vorüber. Die Bäume biegen sich fast bis zu den Wurzeln. Sturm, Wind, Rauschen… Aha, dachte ich – die Idee war geboren – vielleicht sollte ich mal wieder Windbeutel zubereiten. Zutaten  für die Windbeutel hatte ich im Haus. Also begab ich mich in die Küche und ging ans Werk.

Zunächst habe ich die Windbeutel zubereitet. Inzwischen überlegte ich mir eine Füllung, die  kreativ und herzhaft sein sollte.

Rezept für 2 Personen

Zutaten für Windbeutel:

  • 125 ml Wasser
  • 100 g Mehl
  • 30 g Butter
  • 2 Eier
  • Eine Prise Salz
  • Chiliflocken

Zubereitung der Windbeutel:

Wasser, Butter, Salz in einen Topf geben und aufkochen lassen. Das gesiebte Mehl mit den Chiliflocken auf einmal in die Flüssigkeit geben und mit einem Holzlöffel sofort rühren. So lange rühren (abbrennen) bis sich der Kloß löst und sich am Topfboden eine weiße Haut gebildet hat.

Den Teig in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen. Mit dem Holzlöffel werden nun die Eier einzeln vollständig in die Brandmasse eingearbeitet. Der Teig muss seidig glänzen. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen.

Die Windbeutel werden 25 Minuten bei 230° C im vorgeheizten Ofen gebacken. Wenn man ein mit Wasser gefülltes Gefäß  in den Ofen stellt, geht das Gebäck besser auf. Nach der Backzeit die Windbeutel etwas abkühlen lassen und mit einem Brotmesser einen Deckel abschneiden.

Für die Füllung habe ich Frischkäse mit Rote-Bete-Saft in einer Schüssel verrührt. Das Ganze mit Chili abgeschmeckt und die Creme auf das untere sowie obere Teil des Windbeutels gegeben.

Desweiteren habe ich Matjes, Gewürzgurken, Zwiebeln, gekochte Eier in Würfel geschnitten, in eine Schüssel gegeben und mit Creme fraiche, einigen Spritzern Olivenöl und Dill verrührt sowie mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Das Heringshäckerle habe ich auf die Frischkäsemasse gegeben, den Deckel aufgesetzt und ebenfalls mit Frischkäse bestrichen. Als Häubchen kam obenauf etwas Kaviar. Ausgarniert habe ich das Ganze mit Zwiebelringen, Eischeiben, Dill und Chilisoße.

 

 

 

 

 

 

…und nun mein „Gewinner-Rezept“ aus dem Jahre 2017 in einem Kochbuch!

 

 

 

Heute klingelte der Postmann und brachte mir ein kleines Päckchen. Aha, dachte ich voller Freude, das (!) Päckchen aus Gründau in Hessen. Ich hatte es schon erwartet…das Paket! Es machte Spaß vom Eingepackten das knisternde, raschelnde Papier zu entfernen. Die Spannung stieg… und zum Vorschein kam das kleine Kochbuch „Unsere Lieblingsrezepte“ mit 30 Rezepten in Wort und Bild. Freude pur! Das liebevoll gestaltete Büchlein findet es einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal.

Meine Leser wissen, dass ich im vergangenem Jahr an einem Rezeptwettbewerb Klöckner`s Küchenstudio zu dessen 30. Geburtstag in Gründau-Lieblos in Hessen teilgenommen hatte. Für diesen Wettbewerb wurden über sechzig Rezepte eingereicht. Mein Rezept aus der Sparte Hauptgericht „ Rouladen und Kloß…aber ganz anders“ wurde gekürt und errang in dieser Sparte den 1. Platz.  Am 16.11.2017 kochten wir drei Gewinner gemeinsam mit dem Koch Michael van der Zypen und anderen Gästen das Geburtstagsmenü. Im schönen Ambiente des Küchenstudios war die Geburtstagstafel festlich eingedeckt. An diesem Tisch nahmen alle Teilnehmer der Geburtstagparty nach dem gemeinsamen Kochen der Sieger-Gerichte – Vorspeise, Zwischengang, Hauptgang, Dessert – Platz. Genüsslich verspeisten wir zusammen die gekrönten, köstlichen Gerichte. Was für ein wundershöner Abend!

Übrigens hatte ich mir für meinen 1000- Euro-Gutschein, wie kann es anders sein, etwas für meine Küche ausgesucht. Und zwar ziert nun ein Herd mit Induktionskochfeld meine Küche. Mit dieser Technik macht Kochen und Backen gleich noch viel mehr Spaß!

Leidenschaft am Kochtopf macht Freude…und wie!

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